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FREE NORTH KOSOVO

willst du dir nicht zuerst den ganzen Thread durchlesen bevor du etwas postet?

Ich mach das auch oft, aber dennoch....
ist das dein ernst??glaubst du ich lese den ganzen mist, wo sowieso jedes mal das selbe steht? sicher ned.

ich hab besseres zu tun, als den mist zu lesen, der hier in letzter zeit gepostet wird. fake-überschwemmung sei dank::roll:
 
ist das dein ernst??glaubst du ich lese den ganzen mist, wo sowieso jedes mal das selbe steht? sicher ned.

ich hab besseres zu tun, als den mist zu lesen, der hier in letzter zeit gepostet wird. fake-überschwemmung sei dank::roll:

Dann hättest du auch nicht posten müssen. aber wenn es dich befriedigt, eeeeeasy

überfliegen reicht manchmal auch schon.
 
Albanische Polizisten aus Nord-Kosovo abgezogen

Alle albanischen Beamten der Kosovo-Polizei sind aus den von Serben bewohnten Gebieten im Norden des jungen Staates abgezogen worden. Dies erfolge aus «Sicherheitsgründen», sagte ein Polizeisprecher der dpa. Den Abzug hätten die serbischen Polizeibeamten verlangt, hieß es inoffiziell. Vorausgegangen war ein Anschlag auf eine Polizeistation, bei dem mehrere Fahrzeuge beschädigt wurden. Die genaue Zahl der abgezogenen Beamten wurde nicht genannt.
(DPA)


N24: Albanische Polizisten aus Nord-Kosovo abgezogen


FREE NORTH KOSOVO!!
 
Drei Wochen nach Ausrufung der Unabhängigkeit bleibt der Staat Kosovo im serbischen Norden eine Fiktion. Im Streit um Kompetenzen wurde eine Bahnlinie stillgelegt.

Andreas Ernst, Mitrovica



Beim Überqueren der Ibar-Brücke vom albanischen Süden in den serbischen Norden Mitrovicas klingen die Worte des amerikanischen Unterstaatssekretärs Daniel Fried nach. Der Diplomat hatte am Freitag vor der Presse in der kosovarischen Hauptstadt Pristina behauptet, eine Teilung Kosovos, wie von vielen Beobachtern befürchtet, gebe es nicht. «Das sind bloss Worte, das ist keine Realität», sagte Fried.


Aber es ist gerade umgekehrt: Die am 17. Februar ausgerufene Republik Kosovo ist in Nord-Kosovo eine Fiktion. Hier herrscht Serbien. Gleich nach der Ibar-Brücke hat die serbische Telekom einen auffälligen roten Verwaltungsneubau hochgezogen. Die Stadt Belgrad hat der Universität Mitrovica ein neues Studentenheim gestiftet. Die Autos verkehren mit serbischen Nummernschildern oder ohne Kennzeichen. Nur der Kosovo-Polizeidienst (KPS) benutzt kosovarische Schilder. Der KPS ist die einzige kosovarische Institution, die in Nord-Kosovo präsent ist – mit kosovo-serbischen Polizisten.



Gerangel um Zuglinie

Serbien versucht die als illegal dargestellte Unabhängigkeit Kosovos in den serbischen Siedlungsgebieten zu verhindern oder rückgängig zu machen. Der jüngste Versuch betrifft die Eisenbahn. Die Linie, welche Kosovo Polje bei Pristina mit Mitrovica, den serbischen Dörfern im Norden und Serbien verbindet, war 1999 von der Uno-Mission (Unmik) übernommen worden. Eine uralte Diesellokomotive zieht seither eine Komposition schwedischer Waggons aus den achtziger Jahren über die Schienen. Darin sitzen Albaner, Serben und Roma nebeneinander. Die Unmik war stolz auf ihren «Zug der Freiheit», wie ihn euphorische Pressesprecher nannten. Die Linie nach Norden wird vor allem von Serben und Roma benutzt, als billiger und sicherer Weg aus den serbischen Enklaven im Süden nach Mitrovica, der Hochburg der Kosovo-Serben.
Am Montag lancierten die serbischen Eisenbahnen (ZS) einen Coup: Die ZS sei nun zuständig für Betrieb und Unterhalt des 50 Kilometer langen Streckenabschnitts im Norden, der durch serbisches Siedlungsgebiet führt, hiess es in Belgrad. Am Dienstag stoppte die Unmik jedoch eine Komposition, die von Kraljevo nach Mitrovica unterwegs war, und versuchte, die Kontrolle über den Schienenverkehr wieder zu übernehmen. Der Konflikt dauert an, der Zugverkehr im Norden ist blockiert. Die serbischen Bahnbeamten hätten den Dienst bei Unmik quittiert, sagt der serbische Eisenbahndirektor Milanko Sarancic. Die Unmik könne die Bahn nicht unterhalten.


Die Station Zvecan bei Mitrovica ist ein schmuckes altmodisches Bahnhofgebäude, das sich freundlich vom Hintergrund abgewrackter Kohleminen abhebt. Auf die Frage, ob er für die ZS oder die Unmik arbeite, will der Stationsvorsteher nicht antworten. Der Fragesteller komme aus der Schweiz? Wie die Schweizer denn reagierten, wenn man ihnen einen Kanton wegnähme? «Dies sind serbische Schienen auf serbischem Boden. Nur Serbien kann hier modernisieren», sagt er. Ein anderer Mann sagt, die Unabhängigkeit Kosovos habe immerhin eine gute Seite: «Jetzt interessieren sich die Belgrader Politiker plötzlich für uns – so Gott will, kommen Investitionen.»
Tatsächlich sind die Kosovo-Serben in den vergangenen Wochen von mehr Ministern besucht worden als in neun Jahren seit dem Krieg. Subventionen und Investitionspläne wurden vorgestellt und zum Teil in Angriff genommen. Belgrad und Pristina wetteifern um die Loyalität der Kosovo-Serben. Vorläufig hat Belgrad die besseren Karten, zumindest im Norden.
Hilflose EU-Beamte

Hier hat man sich nie als Teil des neuen Kosovo gefühlt, Serbien blieb immer präsent. Schulen, Spitäler, Elektrizität und Wasser: Für alles ist Serbien zuständig. Steuern bezahlt niemand. Die EU-Verwaltungsbehörde, die dereinst anstelle der Unmik Kosovos Unabhängigkeit überwachen soll, bekommt ihren Fuss im Norden nicht auf den Boden. Die EU musste ihr Personal wieder abziehen. Die Aufrufe der kosovarischen Regierung, sich zu integrieren, verhallen ungehört. Wann und wie die EU ihr frisch renoviertes Quartier im Norden beziehen will, darüber gibt es keine Auskunft. Auf die Frage angesprochen, sagt ein EU-Beamter in Pristina nur: «Es braucht viel Zeit.»

Startseite (NZZ Online, Neue Zürcher Zeitung)




Haha NORD KOSOVO IST JETZT SCHON SERBIEN wenn man sich das so durchließt. :D
 
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