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Skopje lehnt alle drei Vorschläge im Mazedonien-Namensstreit ab
Premier Gruevski will darüber die Chefs führender Parlamentsparteien informieren
Skopje/Belgrad - Keiner der drei Vorschläge zur Lösung des griechisch-mazedonischen Namensstreites, die vom UNO-Vermittler Matthew Nimetz bei der jüngsten Gesprächsrunde am Montag in Wien gemacht worden waren, ist für Skopje annehmbar. Das meldete die Nachrichtenagentur Makfax am Mittwoch. Laut früheren Medienberichten war von Nimetz drei Namensvorschläge - "Ober-Mazedonien", "Neues Mazedonien" und "Republik Mazedonien-Skopje" - gemacht worden.Premier Nikola Gruevski will die Chefs der führenden Parlamentsparteien in getrennten Treffen informieren, dass keiner der drei Vorschläge eine "vernünftige Lösung" darstellte, berichtete die Presseagentur. Der Namensstreit datiert aus den frühen neunziger Jahren. Griechenland sieht in dem Verfassungsnamen seines Nachbars - Republik Mazedonien - einen Gebietsanspruch auf seine gleichnamige Provinz.Skopje kontert mit der Feststellung, dass es unter diesem Namen bereits von 120 UNO-Mitgliedern anerkannt worden ist. Allerdings wird das Land in der UNO weiterhin unter der vorläufigen Bezeichnung "Frühere Jugoslawische Republik Mazedonien" (FYROM) geführt.
Hoffnung auf Lösung noch vor NATO-Gipfel im April
Der UNO-Vermittler ist bemüht, eine Lösung für den Namensstreit noch vor dem NATO-Gipfel im April zu finden. Griechenland hat nämlich gedroht, die von Skopje erhoffte Aufnahme in die westliche Verteidigungsallianz zu blockieren, soll der Namensstreit nicht zuvor gelöst werden. (APA)
Premier Gruevski will darüber die Chefs führender Parlamentsparteien informieren
Skopje/Belgrad - Keiner der drei Vorschläge zur Lösung des griechisch-mazedonischen Namensstreites, die vom UNO-Vermittler Matthew Nimetz bei der jüngsten Gesprächsrunde am Montag in Wien gemacht worden waren, ist für Skopje annehmbar. Das meldete die Nachrichtenagentur Makfax am Mittwoch. Laut früheren Medienberichten war von Nimetz drei Namensvorschläge - "Ober-Mazedonien", "Neues Mazedonien" und "Republik Mazedonien-Skopje" - gemacht worden.Premier Nikola Gruevski will die Chefs der führenden Parlamentsparteien in getrennten Treffen informieren, dass keiner der drei Vorschläge eine "vernünftige Lösung" darstellte, berichtete die Presseagentur. Der Namensstreit datiert aus den frühen neunziger Jahren. Griechenland sieht in dem Verfassungsnamen seines Nachbars - Republik Mazedonien - einen Gebietsanspruch auf seine gleichnamige Provinz.Skopje kontert mit der Feststellung, dass es unter diesem Namen bereits von 120 UNO-Mitgliedern anerkannt worden ist. Allerdings wird das Land in der UNO weiterhin unter der vorläufigen Bezeichnung "Frühere Jugoslawische Republik Mazedonien" (FYROM) geführt.
Hoffnung auf Lösung noch vor NATO-Gipfel im April
Der UNO-Vermittler ist bemüht, eine Lösung für den Namensstreit noch vor dem NATO-Gipfel im April zu finden. Griechenland hat nämlich gedroht, die von Skopje erhoffte Aufnahme in die westliche Verteidigungsallianz zu blockieren, soll der Namensstreit nicht zuvor gelöst werden. (APA)