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Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

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G-7 vereinbart dauerhaften runden Tisch zu Huthi-Angriffen
Als Reaktion auf die anhaltenden Angriffe der islamistischen Huthi-Miliz auf Handelsschiffe im Roten Meer haben die G-7-Staaten nach italienischen Angaben einen dauerhaften runden Tisch eingerichtet.

Die Verkehrsminister der sieben Industriestaaten hätten dafür bei ihrem Treffen im norditalienischen Mailand „grünes Licht gegeben“, sagte der italienische Verkehrsminister Matteo Salvini gestern vor Journalisten.

Die G-7-Staaten brauchten durch das dauerhafte Gesprächsformat keine weiteren formellen G-7-Treffen, sondern könnten sich „im Notfall auch per Telefon unterhalten“, so Salvini.

Kosten für Transporte steigen
Er verwies zudem auf die erheblichen wirtschaftlichen Auswirkungen der Huthi-Angriffe: Da zahlreiche Handelsschiffe statt der Durchfahrt durch das Rote Meer nun Afrika umrundeten, seien die Kosten für Containertransporte gestiegen. „Das Problem ist, dass diese Preissteigerungen auf die Verbraucher zurückfallen.“

 
Armee: Israelischer Bursch im Westjordanland „ermordet“
Ein vermisster israelischer 14-Jähriger ist nach Angaben der israelischen Armee gestern „ermordet“ im Westjordanland aufgefunden worden. Die Leiche sei bei der Siedlung Malachei Ha Schalom gefunden worden.

Das Verschwinden des Jugendlichen hatte gestern eine großangelegte Suche und Angriffe von jüdischen Siedlern auf palästinensische Dörfer ausgelöst. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sprach von einem „verabscheuungswürdigen Verbrechen“.

Über die Todesursache wurde zunächst nichts mitgeteilt. Bei den Angriffen von Siedlern am Vortag starb in der Nähe von Ramallah ein Palästinenser, weitere 25 wurden verletzt.

Neue Angriffe von Siedlern
Nach der Todesnachricht kam es erneut in verschiedenen Orten des Westjordanlandes zu gewalttätigen Angriffen jüdischer Siedler gegen Palästinenser, wie Augenzeugen und Medien berichteten.

 
Mossad: Hamas lehnt Vorschlag für Waffenruhe in Gaza ab
Die islamistische Palästinenserorganisation Hamas hat nach Angaben des israelischen Geheimdienstes Mossad den jüngsten Vorschlag internationaler Vermittler für eine Waffenruhe im Gazastreifen abgelehnt. Die Ablehnung des Vorschlags zeige, dass der Chef der Hamas im Gazastreifen, Jahja Sinwar, weder eine humanitäre Vereinbarung noch eine Rückkehr der Geiseln wolle, teilte der Mossad heute in einer vom Büro des israelischen Regierungschefs veröffentlichten Erklärung mit.

Sinwar wolle weiterhin die Spannungen mit dem Iran „ausnutzen“ und strebe eine „allgemeine Eskalation in der Region“ an. Israel werde weiter daran arbeiten, die „Ziele des Krieges gegen die Hamas mit aller Kraft zu erreichen und wird jeden Stein umdrehen, um die Geiseln aus Gaza zurückzuholen“, hieß es weiter.

Hamas hält an Forderung nach dauerhafter Waffenruhe fest

 
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