Wokeness wurde massiv von bigotten linken Minderheiten als Unterdrückungsmittel missbraucht, ist völlig aus dem Ruder gelaufen (zB "kulturelle Aneignung mit Rastalocken"), Gott sei dank verliert der Rotz immer mehr an Bedeutung, Gott segne Trump dass er politisch eher linkse Unis entwokeisiert
Wie Epstein gegen #MeToo kämpfte und zum Rechtsruck beitrug
Epstein half damals mit Vorwürfen konfrontierten Männern und schmiedete Allianzen mit "Anti-Woke"-Kulturkämpfern. Sein Ziel: Ein antifeministischer Backlash
Es ist Oktober 2017: Der Fall Harvey Weinstein löst einen Tsunami aus, die #MeToo-Bewegung gewinnt massiv an Zulauf, und zum ersten Mal bekommt der Schutzschild mächtiger Männer aus Geld und Schweigen Risse.
Für Jeffrey Epstein wird #MeToo später nichts Gutes verheißen. Er war schon 2007 wegen seines Missbrauchs Minderjähriger milde verurteilt worden – mit kaum Konsequenzen. Doch erst einmal sieht Epstein sich durch den Skandal aufgewertet, wie eine Mail von ihm an den Tech-Investor Joi Ito im November 2017 offenbart: "Da all diese Typen wegen Belästigung auffliegen, bin ich auf der Reputationsleiter ein Stück nach oben gerutscht und werde jeden Tag um Rat gefragt", schreibt er.
Anlaufstelle für gefallene Eliten
In einer Welt, in der plötzlich viele Eliten als "belastet" galten, relativiert sich sein eigener Status, und er wird laut den vom US-Justizministerium veröffentlichten Mails zur Anlaufstelle für Männer, die mit Vorwürfen konfrontiert waren. 2018 schreibt er an einen geschwärzten Empfänger: "So viele Kerle, die in die MeToo-Sache geraten sind, kontaktieren mich. Fragen alle, wann der Wahnsinn endlich ein Ende hat."
Epstein fungierte dabei nicht bloß als Beichtvater für ausgestoßene Eliten, sondern als aktiver Berater der "Gecancelten". So plant er einen, wie er es nennt, "Pariahs Club Dinner", und schlägt Woody Allen, Charlie Rose und Louis C.K. als Teilnehmer vor.
"metoo bitches"
Dem Physiker Lawrence Krauss hilft Epstein aktiv. Als dieser von "Buzzfeed" wegen verschiedener Vorwürfe konfrontiert wird, unterstützt er ihn, eine Antwort zu formulieren. Die Kommunikation zwischen Krauss und Epstein ist in der Tonalität aggressiv, Krauss spricht etwa verächtlich über "metoo bitches".
Besonders deutlich wird Epsteins Strategie aber im Fall der heutigen Podcasterin und Guardian-Kolumnistin Moira Donegan. 2017 erstellte sie nach eigenen Erfahrungen mit sexueller Belästigung die "Shitty Media Men"-Liste – eine Art anonymes, kollaboratives Warnsystem vor übergriffigen Männern in der Branche.
Klage soll zum Schweigen bringen
Die Epstein-Files belegen nun, dass Donegan und ihre Liste gezielt in das Visier von Epsteins Netzwerks gerieten. So leitete der Autor Michael Wolff an Epstein ein Mail weiter, in dem ein auf der Liste genannter Mann eine Klage gegen Donegan erwägt. Epstein dazu: "Ich helfe auf jedem Weg, der mir möglich ist."
Epstein half damals mit Vorwürfen konfrontierten Männern und schmiedete Allianzen mit "Anti-Woke"-Kulturkämpfern. Sein Ziel: Ein antifeministischer Backlash
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