bedeutet viel,weil es kriegsverbrechen sind.
Amnesty International wirft Kurden Vertreibung vor
Von den USA unterstützte PYD-Kämpfer sollen in Nordsyrien Tausende Zivilisten zur Flucht gezwungen und Dörfer zerstört haben. Amnesty spricht von einem Kriegsverbrechen.
Von den USA unterstützte PYD-Kämpfer sollen in Nordsyrien Tausende Zivilisten zur Flucht gezwungen und Dörfer zerstört haben. Amnesty spricht von einem Kriegsverbrechen.
www.zeit.de
Ja, also bist du da auch der Meinung, dass Erdogan und die türkische Armee viele Kriegsverbrechen dort verübt haben und noch immer verüben. Steht so, bei Amnesty International, auch bei Human Watch usw.
Amnesty dokumentierte 2015 Fälle von Zwangsvertreibungen und Hauszerstörungen durch YPG/PYD in bestimmten Gebieten Syriens. Das ist unbestritten.
Aber, Erdogan‑Liebhaber zitieren diesen Bericht selektiv, um eine politische Erzählung zu stützen, die mit der Realität wenig zu tun hat. Der Bericht sagt NICHT, was Erdogan‑Fans daraus machen
Er sagt NICHT, dass "die Kurden“ ethnische Säuberungen betrieben hätten. Er spricht von lokalen Vergeltungsaktionen gegen Dörfer, die mutmaßlich IS unterstützt. Und da sind wir schon wieder, Erdogan hat die IS unterstützt und da wird es haarig, wenn du den Kurden Kriegsverbrechen vorwirfst und von PKK blubberst.
Er sagt NICHT, dass es systematische, ethnisch motivierte Vertreibungen waren
. Amnesty selbst hat später klargestellt, dass es keine Beweise für eine kurdische ethnische Säuberung gibt
Er sagt auch NICHT, dass die Türkei moralisch überlegen wäre. Ganz im Gegenteil: Die Türkei wurde in den Folgejahren selbst mehrfach wegen Kriegsverbrechen in Afrin, Serekaniye und Tel Abyad kritisiert.
2014–2015 war die YPG die einzige Kraft, die den IS effektiv zurückdrängte. Die USA unterstützten sie, weil niemand sonst Kobane halten konnte.
Viele der betroffenen Dörfer waren IS‑Stützpunkte und da kommt ein Erdogan-Liebhaber und blubbert was von PKK. Amnesty beschreibt, dass die Zerstörungen oft Vergeltung gegen mutmaßliche IS‑Kollaborateure waren, nicht gegen "Araber“ oder "Türken“.
Die Türkei ließ den IS jahrelang gewähren. Grenzübertritte, Waffenlieferungen, medizinische Versorgung, alles dokumentiert. Das macht Erdogan‑Fans extrem nervös, weil es die moralische Grundlage ihrer Argumentation zerstört.
Der wichtigste Punkt, Erdogan, die Türkei hat später GENAU DAS getan, was sie den Kurden vorwarf. Nach 2018 (Afrin) und 2019 (Serekaniye/Tel Abyad) dokumentierten:
Amnesty International
Human Rights Watch
UN‑Kommissionen
systematische ethnische Säuberungen, Plünderungen, Folter, Vertreibungen und Enteignungen durch türkisch unterstützte Milizen.
Wie schon erwähnt, du berufstt dich auf einen Amnesty‑Bericht von 2015? Dann musst du auch die Amnesty‑Berichte von 2018–2020 akzeptieren, die türkische Kriegsverbrechen dokumentieren.
Oder gilt Amnesty nur dann, wenn es dir und sonstigen Erdogan-Liebhabern passt?
Der Amnesty‑Bericht von 2015 kritisiert lokale Vergeltungsaktionen der YPG gegen mutmaßliche IS‑Kollaborateure. Er belegt aber keine ethnische Säuberung.
Wenn du Amnesty zitierst, musst du auch die Amnesty‑Berichte über türkische Kriegsverbrechen in Afrin und Serekaniye akzeptieren, tust du aber nicht, es kommt nur das Geblubber PKK
UN‑Bericht 2017/2018
„The Commission found no evidence of a widespread or systematic campaign of ethnic cleansing by Kurdish forces.“
(UN COI Syria Report 2017/2018)
Amnesty‑Sprecher 2016
„Amnesty has found no evidence of ethnic cleansing by Kurdish forces.“
(The Independent, 2016, auf Anfrage von Amnesty bestätigt)