„Wir brauchen Grönland dringend“ – Trumps alte Fantasie kehrt zurück
„Wir brauchen Grönland dringend“, sagt Donald Trump am 4. Januar 2026 und meint damit nicht Kooperation, sondern Zugriff. In einem Interview mit Michael Scherer bekräftigt er seinen Anspruch auf die größte Insel der Welt und verteidigt zugleich den Militäreinsatz in Venezuela. Zugleich droht er der venezolanischen Übergangsfigur Delcy Rodríguez mit einem Schicksal, das schlimmer sein solle als das von Nicolás Maduro. Gesagt wird das nicht am Rand, sondern bewusst, öffentlich.
Trump: „Wir brauchen Grönland aus Sicht der nationalen Sicherheit, und auch die Europäische Union braucht, dass wir es haben. Und das wissen sie.“
Das Gespräch klingt sich wie eine Sammlung geopolitischer Grenzverschiebungen im Kopf eines Präsidenten. Grönland erscheint darin als Objekt strategischer Begierde, Venezuela als Lehrstück erzwungener Ordnung. Staaten werden nicht als Gesellschaften beschrieben, sondern als Flächen mit Nutzen. Diplomatie spielt keine Rolle, Recht ebenso wenig. Was bleibt, ist der Ton: Besitzdenken, Drohung, Selbstgewissheit. Nach Wladimir Putin gilt Donald Trump vielen längst als zweite gefährliche Figur für den Weltfrieden. Der Vorgang macht deutlich, wie schnell Worte Wirkung entfalten und wie leicht aus Schweigen Diktatoren hervorgehen. Und das wollen AFD-Wähler tatsächlich selber erleben?
„Wir brauchen Grönland dringend“, sagt Donald Trump am 4. Januar 2026 und meint damit nicht Kooperation, sondern Zugriff. In einem Interview mit Michael Scherer bekräftigt er seinen Anspruch auf die größte Insel der Welt und verteidigt zugleich den Militäreinsatz in Venezuela. Zugleich droht er der venezolanischen Übergangsfigur Delcy Rodríguez mit einem Schicksal, das schlimmer sein solle als das von Nicolás Maduro. Gesagt wird das nicht am Rand, sondern bewusst, öffentlich.
Trump: „Wir brauchen Grönland aus Sicht der nationalen Sicherheit, und auch die Europäische Union braucht, dass wir es haben. Und das wissen sie.“
Das Gespräch klingt sich wie eine Sammlung geopolitischer Grenzverschiebungen im Kopf eines Präsidenten. Grönland erscheint darin als Objekt strategischer Begierde, Venezuela als Lehrstück erzwungener Ordnung. Staaten werden nicht als Gesellschaften beschrieben, sondern als Flächen mit Nutzen. Diplomatie spielt keine Rolle, Recht ebenso wenig. Was bleibt, ist der Ton: Besitzdenken, Drohung, Selbstgewissheit. Nach Wladimir Putin gilt Donald Trump vielen längst als zweite gefährliche Figur für den Weltfrieden. Der Vorgang macht deutlich, wie schnell Worte Wirkung entfalten und wie leicht aus Schweigen Diktatoren hervorgehen. Und das wollen AFD-Wähler tatsächlich selber erleben?