Toruko-jin
Jackass of the Week
Diese externen Mächte sichern keine Unterstützung zu. Im Falle Syriens wars einfach so, dass die Kurden dort waren und der IS nach dem Irakkrieg sich in seine Existenz geworfen hat. Die türkische Außenpolitik war so desolat, dass die Kurden für die Amerikaner zu strategischen Partnern wurden und sie wurden aufgerüstet, um den IS zu bekämpfen. Nachdem sie den IS erfolgreich zurückgedrängt haben, ist ihnen sehr viel Sympathie zugeworfen worden und die türkische Syrienpolitik, dass sich der IS und die Kurden in Syrien gegenseitig dezimieren, ist leider so nicht aufgegangen. Die türkische Politik hätte viel eher Fakten schaffen müssen und eine Flugverbotszone und eine Pufferzone einrichten müssen aber Tayyip hatte zu viel Angst, in den Konflikt im Nahen Osten hineingezogen zu werden. Das Resultat war wiederum, dass die Türkei damals geschafft hat, Russland und die USA in Syrien gegen sich aufzubringen und mit den Kurden zusammenzuarbeiten.Man erkennt leider seit mehr als 100 Jahren ein wiederkehrendes Muster. Externe Mächte sagen den Kurden Unterstützung zu und die Kurden lassen sich jedes Mal drauf ein in der Hoffnung alles zu gewinnen. Wenn sich diese Großmächte dann wieder zurückziehen stehen die Kurden alleine da und haben ihre Beziehungen zu allen anderen Parteien in der Region zerstört. Das gleiche passiert genau jetzt wieder und die Empörung ist wieder die gleiche.
Wenn die Kurden lernen der Versuchung zu widerstehen und es schaffen in Krisenzeiten der Regierung zur Seite zu stehen oder wenigstens neutral zu bleiben erst dann wird es vielleicht was mit Autonomie etc.
Die Umstände bleiben aber nicht so wie sie sind. Nachdem Joulani und Konsorten Syrien erobert hatten und sich mit den Amerikanern verständigt haben, war die Unterwerfung der Kurden nur eine Frage der Zeit.
Die Gründe, warum Kurden sich nicht durchsetzen können hat diverse Gründe und die Zusammenarbeit mit externen Mächten spielt dabei - wenn überhaupt - eine untergeordnete Rolle. Wenn ich eine Liste der Gründe erstellen müsste, würde ich folgende Punkte zusammentragen:
Kurden
-sind zu geteilt und können nicht zusammenarbeiten
-Stammesdenken ist tief bei ihnen verankert
-sind in einem Gebiet verteilt, die von mächtigen Staaten kontrolliert werden
-sind weitestgehend sehr ungebildet und können keine Strategien entwickeln, um eine Unabhängigkeit anzustreben
Ich meine, sie sehen Öcalan als ihren Führer, das sagt doch schon alles über ihre Führungsqualität.
Im Iran, in Syrien oder auch in der Türkei bilden die Kurden eher die Unterschicht, wobei in der Türkei geht es ihnen noch am besten. Im Iran sieht man sie kaum als Menschen. Ihr stand im Iran ist ähnlich wie die Afghanen.