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Nachrichten aus der Republik Kosovo / Kosova

Informer: Hier ist die Übersetzung ins Deutsche:

Nicht genug, dass er Serben vertreibt: Kurti geht nun auch gegen die serbische Universität in Kosovska Mitrovica vor

Der sogenannte Premierminister Albin Kurti habe nicht identifizierte Personen in Zivil geschickt, die heute das Gebäude des Rektorats der Universität in Kosovska Mitrovica betreten hätten – mit der unzulässigen Forderung, dass die Fakultät für Technische Wissenschaften innerhalb von 30 Tagen ihre Räumlichkeiten in Kosovska Mitrovica räumen oder mit der Zahlung einer unbegründeten Miete beginnen solle.

Auf diese skandalöse Forderung der provisorischen Behörden in Pristina machte Petar Petković, Direktor des Büros für Kosovo und Metochien, bei einem heutigen Treffen mit Emanuel Žiofre aufmerksam, dem stellvertretenden Generaldirektor des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EEAS) für Westeuropa.

„Auf diese Weise strebt Pristina direkt eine unzulässige Abrechnung mit der serbischen Universität in Kosovska Mitrovica an und erhöht offensichtlich den Druck auf serbische Bildungseinrichtungen im Vorfeld der Anwendung sogenannter Maßnahmen, die nichts anderes als die neuesten einseitigen und rechtswidrigen Schritte sind“, betonte Petković und forderte eine dringende Reaktion der internationalen Gemeinschaft und der Europäischen Union in dieser sowie in anderen brennenden Fragen von existenzieller Bedeutung für das serbische Volk in Kosovo und Metochien.

Petković hob hervor, dass Belgrad und die Serben aus Kosovo und Metochien erwarteten, dass die Europäische Union und alle anderen relevanten Akteure solche Schritte und Ankündigungen aus Pristina mit größter Ernsthaftigkeit behandelten, da diese direkt zu einer ethnischen Säuberung ihres Volkes aus diesen Gebieten führten.

„Serbische Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen sind das eigentliche Rückgrat der Gemeinschaft Serbischer Gemeinden, die in Brüssel im Rahmen des Ersten Brüsseler Abkommens zur Normalisierung der Beziehungen vereinbart wurde, für die auch die Europäische Union als Garant auftritt. Deshalb ist es notwendig, so bald wie möglich Gespräche über das Statut dieser Gemeinschaft aufzunehmen, in dem auch diese Fragen geregelt werden“, sagte Petković.

Malo mu što proteruje Srbe: Kurti se obračunava i sa srpskim Univerzitetom u Kosovskoj Mitrovici
Takozvani premijer Aljbin Kurti poslao je neidentifikovana lica u civilu koja su danas ušla u zgradu Rektorata Univerziteta u Kosovskoj Mitrovici sa nedopustivim zahtevom da se u roku od 30 dana Fakultet tehničkih nauka iseli iz svojih prostorija iz Kosovske Mitrovice ili da počne da plaća neosnovani zakup.
Ovaj skandalozni zahtev privremenih prištinskih organa istakao je Petar Petković, direktor Kancelarije za KiM na sastanku sa Emanuelom Žiofreom, se danas sa zamenikom generalnog direktora Evropske službe za spoljne poslove (EEAS) za Zapadnu Evropu.

- Na taj način, Priština direktno želi neprihvatljiv obračun sa srpskim Univerzitetom u Kosovskoj Mitrovici očigledno pojačavajući pritisak na srpske obrazovne institucije pred primenu takozvanih mera koje nisu ništa drugo nego najnoviji jednostrani i protivpravni potezi - podvukao je Petković i zatražio hitnu reakciju međunarodne zajednice i Evropske unije po ovom i drugim gorućim pitanjima od egzistencijalnog značaja za srpski narod na KiM.

Petković je istakao da Beograd i Srbi sa Kosova i Metohije očekuju da Evropska unija i svi drugi relevantni akteri sa najvećom ozbiljnošću shvate ovakve poteze i najave Prištine, koje vode direktnom etničkom čišćenju našeg naroda sa ovih prostora.

- Srpske prosvetne i zdravstvene institucije su sama srž Zajednice srpskih opština koja je dogovorena u Briselu u okviru Prvog briselskog sporazuma o normalizaciji odnosa, a čiji je garant i sama Evropska unija i zbog toga je neophodno što pre pokrenuti razgovore o Statutu ZSO kojim su regulisana i ova pitanja - rekao je Petković.

 
Natürlich, wenn man schon berichtet, dann am besten gleich mit maximaler Empörung, dramatischen Formulierungen und klar verteilter Schuld. Differenzierung würde am Ende nur die schöne Schlagzeile ruinieren.
Ist es unzulässig Miete zu verlangen?
 
Politisches Patt beendet
Das Parlament im Kosovo hat gestern eine neue Regierung unter dem nationalistischen Ministerpräsidenten Albin Kurti gewählt. Damit endet eine mehr als einjährige politische Hängepartie in dem jüngsten Staat Europas. Für das neue Kabinett stimmten 66 der 120 Abgeordneten, wie Vertreter von Kurtis Partei mitteilten.

Zu den vordringlichsten Aufgaben der neuen Regierung gehören die Verabschiedung des Haushalts für 2026 und die Sicherung internationaler Kredite sowie Hilfspakete im Wert von Hunderten Millionen Euro.

Kurti setzt auf Rüstung
„In den nächsten vier Jahren werden wir die Bündnisse stärken, wir werden eine Milliarde Euro in die Verteidigung investieren“, sagte Kurti vor der Abstimmung vor Abgeordneten. „Wir werden eine Munitionsfabrik in Betrieb nehmen, die Militärindustrie des Kosovo entwickeln und im Kosovo hergestellte Kampfdrohnen produzieren.“

Die Regierung steht vor großen Herausforderungen wie den Spannungen mit Serbien und der Reform des Gesundheits- und Bildungssystems, das hinter dem der Nachbarländer auf dem Balkan zurückbleibt.

Pakt mit mehreren Kleinparteien
Kurtis Vetevendosje-Partei hatte im Dezember 2025 bei einer vorgezogenen Wahl 57 der 120 Sitze im Parlament gewonnen. Es gelang Kurti, die Unterstützung mehrerer kleinerer Parteien ethnischer Minderheiten zu gewinnen. Das Parlament steht nun jedoch vor einer weiteren Herausforderung: der Wahl eines neuen Präsidenten bis zum 5. März.

 
Das Klondike des Balkans
Wie eine mittelalterliche Bergbaustadt im Kosovo zum wirtschaftlichen Zentrum des Balkans wurde – und wieder in Vergessenheit geriet

Novo Brdo im heutigen Kosovo war im Mittelalter eines der reichsten Bergbau- und Handelszentren des Balkans. Silber und Gold zogen Arbeitsmigranten, Kaufleute und Investoren aus ganz Europa an. Im Gastblogbeitrag schildert Oliver Jens Schmitt, wie diese multiethnische Stadt aufstieg, osmanischen Belagerungen trotzte und schließlich mit der Eroberung durch die Osmanen und dem Ende in die Bedeutungslosigkeit zurückfiel.

Wer heute die einst größte Stadt des Binnenbalkans besuchen will, fährt im Kosovo auf kurvenreicher Straße zu einem abgelegenen Dorf auf 1100 Meter Meereshöhe, das auf Albanisch Novobërda, auf Serbisch Novo Brdo heißt. Der Ort hat als einziger im zentralen Balkan auch einen historischen deutschen Namen, Neuenberg. Zwischen 8000 und 10.000 Einwohnern zählte er im frühen 15. Jahrhundert, als er in wirtschaftlicher Blüte stand. Damit war er halb so groß wie Wien und gleich groß wie wichtige Städte des Heiligen römischen Reichs. Novo Brdo war weitherum bekannt; burgundische Reisende erzählten vom sagenhaften Reichtum, den die serbischen Despoten (Fürsten) aus Novo Brdo einnahmen: 200.000 Golddukaten, so viel, wie die Republik Venedig aus ihrem Überseebesitzungen bezog. Eine "wahre und Silber- und Goldstadt" nannte Konstantin der Philosoph, Verfasser einer lobpreisenden Biographie auf den serbischen Despoten Stefan Lazarević (st. 1427), die Stadt. Von einem Berg aus Gold und Silber wussten die byzantinischen Zeitgenossen. Und sie übertrieben kaum.

Eine "Gold- und Silberstadt" im Herzen des Balkans
Novo Brdo liegt im heutigen südöstlichen Kosovo in einem stark hügeligen Gebiet. Aus dem Mittelalter erhalten haben sich die Festung, deren Ruinen in den letzten Jahren durch eine überhastete Renovierung verunstaltet worden sind, Reste von vier Kirchen und eine osmanische Moschee. Wer heute den Ort besucht, braucht viel Vorstellungskraft, um hier einen der lebendigsten Orte des mittelalterlichen Balkans zu sehen.

 
Serbischer Regierungskritiker, guter Mann, er teilt zurecht in alle Richtungen aus 😊

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Die Doku ist serbisch, aber einiges vom Inhalt ist in albanischer bzw. englischer Sprache.

Es ist 18 Jahre her, dass Kosovo seine Unabhängigkeit von Serbien erklärte. Am 17. Februar 2008 wurde in Pristina die Freiheit gefeiert, während sich in Belgrad Wut auf den Straßen entlud. Ein BBC-Reporter reiste nach Kosovo, um die Mitstreiter der Unabhängigkeitserklärung zu treffen.

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Zuletzt bearbeitet:
Wie die Zeit verfliegt, heute vor 18 Jahren wurde die Republik Kosova gegründet.

Einige Aufnahmen vom heutigen Tag der Feier im Kosovo

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Kurti: Es gibt kein "gelbes Haus", aber es wird immer wahrscheinlicher, dass es eine "Sarajevo-Safari" gab.
Der kosovarische Premierminister Albin Kurti forderte die Einrichtung eines internationalen Sondergerichtshofs zur Untersuchung und Verfolgung der als „Scharfschützentourismus“ bekannten Verbrechen in Sarajevo und erklärte, dass nach öffentlichen Behauptungen auch der serbische Präsident Aleksandar Vučić eine Rolle bei diesem Phänomen spiele.

Kurti erhob diese Anschuldigungen auf der zweiten internationalen wissenschaftlichen Konferenz des Kosovo-Kriegsverbrechensinstituts, die anlässlich des 18. Jahrestages der Unabhängigkeit des Kosovo stattfand. Er sagte, dass laut kursierenden Informationen während der Belagerung von Sarajevo Anfang der 1990er Jahre Einzelpersonen angeblich Geld gezahlt hätten, um Scharfschützen von den umliegenden Hügeln aus auf Zivilisten in der belagerten Stadt schießen zu lassen.

„Der Kampf der UÇK war gerechtfertigt und notwendig.“
„Es gibt kein ‚gelbes Haus‘, aber immer mehr Informationen deuten darauf hin, dass es eine ‚Sarajevo-Safari‘ gab, an der angeblich der serbische Präsident Aleksandar Vučić beteiligt war. Für wenig Geld konnten bosnische Zivilisten in der belagerten Stadt von Scharfschützen aus den umliegenden Hügeln erschossen werden. Es wäre notwendig, ein internationales Sondergericht einzusetzen, um die Verbrechen der ‚Sarajevo-Safari‘ zu untersuchen und zu verurteilen“, sagte Kurti.

 
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