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BiH: Kommunalwahlen

In einer demokratie können nie alle zufreiden sein. Auf diesem prinzip beruht ja eine demokratie, dass die mehrheit zufrieden ist.

Aber du tust ja so als ob du in podrinje die hölle auf erden durchmachst. Hast sicherlich dein gebetshaus wo du hingehen kannst, wirst in ruhe gelassen und kannst dich bewegn wie du willst. Also wo ist das problem?


da muss ich ja den ERS serben direkt dankbar sein!!!!!!!

das erinnert mich an die asusage eines serbischen politikers,.. "pa mujo se krece slobodno po banja luci",.....
 
da muss ich ja den ERS serben direkt dankbar sein!!!!!!!

das erinnert mich an die asusage eines serbischen politikers,.. "pa mujo se krece slobodno po banja luci",.....


Du musst niemanden dankbar sein, das ist selbstverständlich, dass du dich frei bewegen kannst und dort leben kannst wo du bist. Aber ich versteh immer noch nicht wo dein problem liegt? Wenn du so einen riesigen hass hast auf die orthodoxen bosnier, warum lebst du dan mitten unter ihnen?

Das soll jetzt keine anspielung sein, du darfst natürlich leben wo du willst, aber anegsichts deinem extremem hass, kann ich es nicht nachvollziehen.
 
Du musst niemanden dankbar sein, das ist selbstverständlich, dass du dich frei bewegen kannst und dort leben kannst wo du bist. Aber ich versteh immer noch nicht wo dein problem liegt? Wenn du so einen riesigen hass hast auf die orthodoxen bosnier, warum lebst du dan mitten unter ihnen?

Das soll jetzt keine anspielung sein, du darfst natürlich leben wo du willst, aber anegsichts deinem extremem hass, kann ich es nicht nachvollziehen.

ich sagte ja du bist ein propaganda opfer!
oder wo habe ich gesagt dass ich mit wem probleme habe
 
[h1]Premier Dodiks SNSD bleibt nach Kommunalwahl stärkste Partei [/h1]
[h2]Tihics SDA gewinnt 37 Bürgermeisterposten[/h2]
Sarajevo/Belgrad - Der Bund der Unabhängigen Sozialdemokraten (SNSD) von Milorad Dodik, dem Premier der bosnischen Serbenrepublik, hat bei der Kommunalwahl am Sonntag offensichtlich seine Position der stärksten Partei im Lande erneut bestätigt. Nach jüngsten Angaben der staatlichen Wahlkommission hat sich der SNSD 42 Bürgermeisterposten, drei von ihnen in dem größeren Landesteil, der bosniakisch-kroatischen Föderation, gesichert.
Die Partei der Demokratischen Aktion (SDA) von Sulejman Tihic erwies sich mit 37 Bürgermeisterposten laut noch unvollständigen Wahlergebnissen erneut als stärkste Partei im größeren Landesteil, der bosniakisch-kroatischen Föderation, erwiesen. Die HDZ-BiH von Dragan Covic bleibt mit 16 Bürgermeisterposten die stärkste Partei der kroatischen Volksgruppe in Bosnien.
Die einst regierende Serbische Demokratische Partei (SDS) hat am Sonntag ihre frühere Vorherrschaft in Ostbosnien größtenteils verloren und wird künftig die Ortschefs nur noch in 16 Gemeinden abgeben. Vom SNSD-Spitzenfunktionären wurde dies als eine "endgültige Niederlage" der Politik von Radovan Karadzic, dem Parteigründer und einstigen Präsidenten der Serbenrepublik, gefeiert. Karadzic war im Juli in Belgrad festgenommen und an das UNO-Kriegsverbrechertribunal überstellt worden.
Die praktisch einzige multiethnische Sozialdemokratische Partei (SDP) von Zlatko Lagumdzija konnte nur neun Bürgermeisterposten erobern, die nationalistische bosniakische Partei für Bosnien-Herzegowina (SBiH) von Haris Silajdzic schnitt mit vier Bürgermeisterposten schlechter als erwartet ab.
Dreizehn Jahre nach dem Kriegsende bleiben die Bürger Bosniens offensichtlich weiterhin ausschließlich den Parteien ihrer Volksgruppe treu. Die Trennlinien verlaufen weiterhin strikt an ethnischen Grenzen. Überraschend hoch fiel mit 55 Prozent die Wahlbeteiligung aus, wobei sie in den größten Städten wesentlich niedriger als auf dem Lande war.
Die staatliche Wahlkommission veröffentlichte zunächst noch keine Ergebnisse der Gemeinderatswahl. Sie sollen in den kommenden Tagen publik gemacht werden. Die Endergebnisse müssen bis 4. November vorliegen. (APA)
 
ich sagte ja du bist ein propaganda opfer!
oder wo habe ich gesagt dass ich mit wem probleme habe

Ja also warum beklagst du dich den? "mein haus wird nie auf serbischem boden stehe" und solcehn blödsinn???

Dein haus steht ja auf bosnischem boden und das wird auch so bleiben. Ich glaube eher das du ein propaganda opfer bist.
 
[h1]Bosnien-Modell Vukosavlje [/h1]
[h2]Nicht alle Bosnier wählten nach ethnischen Kriterien [/h2]
In Bosnien-Herzegowina haben die nationalen Parteien bei den Kommunalwahlen am Sonntag den Sieg davongetragen. Da die drei Millionen wahlberechtigten Bosniaken, Kroaten und Serben mehrheitlich innerhalb ihrer großen ethnischen Parteien geblieben sind, kamen die Wahlen einer Volkszählung gleich.
Aber es gibt auch Hoffnungsvolles zu vermelden. In einigen Gemeinden der Föderation (jener Landesteil, in dem vorwiegend Bosniaken und Kroaten leben) haben unabhängige Kandidaten gewonnen, die mit viel Eigeninitiative und wenig Geld wahlkämpften. Und auch neue Parteien haben sich durchgesetzt. In Bosanski Petrovac hat "Unsere Partei" des Filmemachers und Oscar-Preisträgers Danis Tanovic das Rennen um den Bürgersessel gemacht. Tanoviæ hat die Partei erst vor einem halben Jahr gegründet. In Bosanski Petrovac, das im Westen der Föderation liegt, lebten vor Beginn des Krieges mehrheitlich bosnische Serben (75 Prozent). Heute leben etwa zur Hälfte Bosniaken, zur Hälfte Serben in der Stadt. Offenbar haben aber die meisten Bürger die nationale Rhetorik satt.



Multiethnische Partei


Auch in der Republika Srpska (dem zweiten, mehrheitlich von Serben bewohnten Teil Bosnien-Herzegowinas, kurz RS genannt) gibt es eine Gemeinde, in der die Wähler ihren Unmut gegen die großen Parteien zeigten. In Vukosavlje bekam die sozialdemokratische, multiethnische SDP die Mehrheit. Die Partei des Premiers der RS, Milorad Dodik, die serbischen Unabhängigen Sozialdemokraten (SNSD) und die Serbische Demokratische Partei (SDS) von Mladen Bosic hatten hier nichts zu melden.
Aber auch in anderen Gemeinden votierten einige Bosnier nicht nach ethnischen Kriterien. In der Stadt Doboj etwa gewann der Bürgermeisterkandidat der serbischen SDS, Obren Petrovic, die Wahlen mithilfe der bosniakischen Wähler. Auch in der ostbosnischen Stadt Foèa stellten die großen bosniakischen Parteien keinen Kandidaten, sodass sich die bosniakischen Wähler mehrheitlich für einen serbischen Bürgermeister entscheiden mussten.
Insgesamt stellt die serbische SNSD von Dodik den Bürgermeister in 41 Gemeinden von Bosnien-Herzegowina, die bosniakische (muslimische) Partei der demokratischen Aktion (SDA) von Sulejman Tihic führt in 36 Gemeinden. Die Kroatische Demokratische Gemeinschaft (HDZ-BIH) von Dragan Covic wird in 16 Gemeinden die Leitung übernehmen, während die multiethnische Sozialdemokratische Partei (SPD) von Zlatko Lagumdzija in neun Gemeinden den Posten des Bürgermeisters gewann.
Die Serbische Demokratische Partei (SDS), die von Radovan Karadzic gegründet wurde, ist mit 15 Bürgermeistern vertreten. Der große Verlierer ist die Partei für Bosnien-Herzegowina (SBiH) des Vorsitzenden des bosnischen Staatspräsidiums, Haris Silajdzic. Sie kann nur in vier Gemeinden den Bürgermeister stellen. (Erdin Kadunivc aus Sarajewo/DER STANDARD, Printausgabe, 8.10.2008)
 
Šljivovica;773818 schrieb:
[h1]Premier Dodiks SNSD bleibt nach Kommunalwahl stärkste Partei [/h1]
[h2]Tihics SDA gewinnt 37 Bürgermeisterposten[/h2]
Sarajevo/Belgrad - Der Bund der Unabhängigen Sozialdemokraten (SNSD) von Milorad Dodik, dem Premier der bosnischen Serbenrepublik, hat bei der Kommunalwahl am Sonntag offensichtlich seine Position der stärksten Partei im Lande erneut bestätigt. Nach jüngsten Angaben der staatlichen Wahlkommission hat sich der SNSD 42 Bürgermeisterposten, drei von ihnen in dem größeren Landesteil, der bosniakisch-kroatischen Föderation, gesichert.
Die Partei der Demokratischen Aktion (SDA) von Sulejman Tihic erwies sich mit 37 Bürgermeisterposten laut noch unvollständigen Wahlergebnissen erneut als stärkste Partei im größeren Landesteil, der bosniakisch-kroatischen Föderation, erwiesen. Die HDZ-BiH von Dragan Covic bleibt mit 16 Bürgermeisterposten die stärkste Partei der kroatischen Volksgruppe in Bosnien.
Die einst regierende Serbische Demokratische Partei (SDS) hat am Sonntag ihre frühere Vorherrschaft in Ostbosnien größtenteils verloren und wird künftig die Ortschefs nur noch in 16 Gemeinden abgeben. Vom SNSD-Spitzenfunktionären wurde dies als eine "endgültige Niederlage" der Politik von Radovan Karadzic, dem Parteigründer und einstigen Präsidenten der Serbenrepublik, gefeiert. Karadzic war im Juli in Belgrad festgenommen und an das UNO-Kriegsverbrechertribunal überstellt worden.
Die praktisch einzige multiethnische Sozialdemokratische Partei (SDP) von Zlatko Lagumdzija konnte nur neun Bürgermeisterposten erobern, die nationalistische bosniakische Partei für Bosnien-Herzegowina (SBiH) von Haris Silajdzic schnitt mit vier Bürgermeisterposten schlechter als erwartet ab.
Dreizehn Jahre nach dem Kriegsende bleiben die Bürger Bosniens offensichtlich weiterhin ausschließlich den Parteien ihrer Volksgruppe treu. Die Trennlinien verlaufen weiterhin strikt an ethnischen Grenzen. Überraschend hoch fiel mit 55 Prozent die Wahlbeteiligung aus, wobei sie in den größten Städten wesentlich niedriger als auf dem Lande war.
Die staatliche Wahlkommission veröffentlichte zunächst noch keine Ergebnisse der Gemeinderatswahl. Sie sollen in den kommenden Tagen publik gemacht werden. Die Endergebnisse müssen bis 4. November vorliegen. (APA)

Was ist denn das für ne Quelle, die wissen immer noch nicht das es Föderation Bosnien und Herzegowina heißt und nicht Bosniakisch-Kroatische-Föderation.
 
Hej du hör bitte auf Artikel vom Standart zu Posten.

Bei Google,,Bosnien,,eingeben und dann auf News klicken können wir e schon alle...

DANKE...
 
[h1]Bosnien-Modell Vukosavlje [/h1]
[h2]Nicht alle Bosnier wählten nach ethnischen Kriterien [/h2]
In Bosnien-Herzegowina haben die nationalen Parteien bei den Kommunalwahlen am Sonntag den Sieg davongetragen. Da die drei Millionen wahlberechtigten Bosniaken, Kroaten und Serben mehrheitlich innerhalb ihrer großen ethnischen Parteien geblieben sind, kamen die Wahlen einer Volkszählung gleich.
Aber es gibt auch Hoffnungsvolles zu vermelden. In einigen Gemeinden der Föderation (jener Landesteil, in dem vorwiegend Bosniaken und Kroaten leben) haben unabhängige Kandidaten gewonnen, die mit viel Eigeninitiative und wenig Geld wahlkämpften. Und auch neue Parteien haben sich durchgesetzt. In Bosanski Petrovac hat "Unsere Partei" des Filmemachers und Oscar-Preisträgers Danis Tanovic das Rennen um den Bürgersessel gemacht. Tanoviæ hat die Partei erst vor einem halben Jahr gegründet. In Bosanski Petrovac, das im Westen der Föderation liegt, lebten vor Beginn des Krieges mehrheitlich bosnische Serben (75 Prozent). Heute leben etwa zur Hälfte Bosniaken, zur Hälfte Serben in der Stadt. Offenbar haben aber die meisten Bürger die nationale Rhetorik satt.



Multiethnische Partei


Auch in der Republika Srpska (dem zweiten, mehrheitlich von Serben bewohnten Teil Bosnien-Herzegowinas, kurz RS genannt) gibt es eine Gemeinde, in der die Wähler ihren Unmut gegen die großen Parteien zeigten. In Vukosavlje bekam die sozialdemokratische, multiethnische SDP die Mehrheit. Die Partei des Premiers der RS, Milorad Dodik, die serbischen Unabhängigen Sozialdemokraten (SNSD) und die Serbische Demokratische Partei (SDS) von Mladen Bosic hatten hier nichts zu melden.
Aber auch in anderen Gemeinden votierten einige Bosnier nicht nach ethnischen Kriterien. In der Stadt Doboj etwa gewann der Bürgermeisterkandidat der serbischen SDS, Obren Petrovic, die Wahlen mithilfe der bosniakischen Wähler. Auch in der ostbosnischen Stadt Foèa stellten die großen bosniakischen Parteien keinen Kandidaten, sodass sich die bosniakischen Wähler mehrheitlich für einen serbischen Bürgermeister entscheiden mussten.
Insgesamt stellt die serbische SNSD von Dodik den Bürgermeister in 41 Gemeinden von Bosnien-Herzegowina, die bosniakische (muslimische) Partei der demokratischen Aktion (SDA) von Sulejman Tihic führt in 36 Gemeinden. Die Kroatische Demokratische Gemeinschaft (HDZ-BIH) von Dragan Covic wird in 16 Gemeinden die Leitung übernehmen, während die multiethnische Sozialdemokratische Partei (SPD) von Zlatko Lagumdzija in neun Gemeinden den Posten des Bürgermeisters gewann.
Die Serbische Demokratische Partei (SDS), die von Radovan Karadzic gegründet wurde, ist mit 15 Bürgermeistern vertreten. Der große Verlierer ist die Partei für Bosnien-Herzegowina (SBiH) des Vorsitzenden des bosnischen Staatspräsidiums, Haris Silajdzic. Sie kann nur in vier Gemeinden den Bürgermeister stellen. (Erdin Kadunivc aus Sarajewo/DER STANDARD, Printausgabe, 8.10.2008)

Es gibt noch hoffnung. :app:
 
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