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Nachrichten aus der Türkei

Anschlagspläne in Istanbul: 20-jähriger IS-Anhänger in Wien angeklagt
Arda K. soll gemeinsam mit dem verhinderten Swift-Attentäter Beran A. eine mehrköpfige Terror-Zelle gebildet haben

Wien/Neunkirchen/Bruck a.d. Leitha – Die Staatsanwaltschaft Wien hat gegen einen mutmaßlichen Anhänger der radikalen Terror-Miliz "Islamischer Staat" (IS) Anklage erhoben, der am 4. März 2024 nach Istanbul gereist war, um dort – so der Vorwurf der Anklagebehörde – im Namen des IS einen Terroranschlag auf Kräfte der Polizei oder des Militärs zu verüben. Das gab Behördensprecherin Nina Bussek am späten Mittwochnachmittag bekannt. Der 20-jährige Arda K. war Ende April 2025 in Wien festgenommen worden.

Der gebürtige Slowake, der bis dahin an einer Adresse in Favoriten gemeldet war, soll gemeinsam mit dem verhinderten Swift-Attentäter Beran A. und Hasan E. eine brandgefährliche Terror-Zelle des IS gebildet haben. Hasan E. führte am 11. März 2024 einen Anschlag in Mekka durch, seither befindet er sich in Saudi-Arabien in Haft. Beran A. wiederum wurde Anfang August 2024 vor einer mehrtägigen Konzert-Reihe der Pop-SängerinTaylor Swift festgenommen, die im Wiener Ernst-Happel-Stadion über die Bühne hätte gehen sollen.

In einer mittlerweile rechtskräftigen Anklage kreidet die Staatsanwaltschaft Wien Beran A. an, dieser habe für den Termin am 9. August 2024 einen penibel geplanten Anschlag im Happel-Stadion durchziehen wollen. Ein ausländischer Partnerdienst erlangte von der terroristischen Bedrohungslage Kenntnis und warnte die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN). Die DSN konnte den jungen Niederösterreicher ausforschen und wenige Tage vor den insgesamt drei in Wien geplanten Swift-Auftritten festnehmen.

 
Türkei: NATO fängt bereits dritte iranische Rakete ab
Erneut ist ein aus dem Iran abgefeuertes ballistisches Geschoß nach Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums im Luftraum des Landes von einem NATO-Abwehrsystem abgefangen worden.

Alle notwendigen Maßnahmen würden entschlossen und ohne zu zögern gegen jede Bedrohung des Staatsgebiets und des Luftraums des Landes ergriffen, teilte das türkische Verteidigungsministerium heute auf X mit. Es war der dritte Vorfall in der Türkei dieser Art seit der vergangenen Woche. Wo genau die Rakete abgefangen wurde, sagte das Ministerium nicht.

Zuletzt war eine ballistische Rakete am Montag im türkischen Luftraum zerstört worden. Einige Trümmer der Munition seien auf freies Gelände in Gaziantep im Süden des Landes gefallen, hieß es. Mittwoch vergangener Woche wurde zudem eine Rakete im Grenzgebiet zum Iran vom NATO-Abwehrsystem abgefangen. Nach türkischen Angaben kamen die Raketen aus dem Iran.

Wichtiges Militärdrehkreuz in Region
Türkischen Medienberichten zufolge waren in der Früh Sirenen nahe dem NATO-Luftstreitkräftestützpunkt in Incirlik in der Provinz Adana im Südosten des Landes zu hören. Das Verteidigungsministerium bestätigte das nicht. Nach US-Angaben sind dort rund 1.500 Militärangehörige stationiert.

 
die türkei und südkorea verhandeln über den gemeinsamen bau einen atomkraftwerkes,der jüngste versuch ankaras seine energiequellen zu diversifizieren

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nasil ya, 2 ay disini sikip bir ev almadinmi? buda senin becereksizligin herhalde😉

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Immer wenn ich solches Humankapital sehe, lebt die Hoffnung in mir auf. Ein unglaublich vornehmer Mensch und eine Quelle des Wissen Prof. Dr. Ahmet T Kuru. Ich werde mir sein Buch demnächst mal kaufen. Dass er seine Türkischkenntnisse nach 26 Jahre USA Aufenthalt so gut aufbewahren konnte, ist unglaublich. Habe die Unterredung wirklich sehr genossen
 
2340 Jahre Haft – Erdogan will seinen gefährlichsten Gegner für immer loswerden
Mit dem Prozess gegen seinen populären Herausforderer Imamoglu geht Erdogans Kampf gegen jede Opposition in die entscheidende Phase. Der Angriff der gesteuerten Justiz auf den Oppositionellen und Hunderte Mitangeklagte ist dabei nur ein Teil seiner Strategie.

Wenn es ein Bauwerk gibt, das die seit fast einem Vierteljahrhundert währende Herrschaft des Recep Tayyip Erdogan verkörpert, dann sind dies nicht die Brücken über die Dardanellen oder den Golf von Izmit, nicht die vielen neuen Flughäfen oder die tausenden verlegten Autobahnkilometer, in denen der türkische Staatspräsident seine Erfolge bemisst.

Das beton-, stahl- und stacheldrahtgewordene Sinnbild seiner Herrschaft steht rund 80 Kilometer westlich von Istanbul: der Gefängniskomplex Silivri, zwei Hochsicherheitsgefängnisse, acht weitere geschlossene Haftanstalten und eine offene. Für 11.000 Gefangene ausgelegt, ist es nach Kapazität der größte Gefängniskomplex Europas, und Schätzungen zufolge ist er mit doppelt so vielen Insassen belegt.

Etliche Journalisten haben hier gesessen, Oppositionspolitiker, ehemalige Generäle, Polizeioffiziere, Richter. Der derzeit bekannteste Insasse: Ekrem Imamoglu, der im März vorigen Jahres abgesetzte Oberbürgermeister von Istanbul von der kemalistisch-sozialdemokratischen Republikanischen Volkspartei (CHP).

 
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