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Iran News....

Trump: NATO-Partner „Feiglinge“
US-Präsident Donald Trump hat sich wiederholt über mangelnde Unterstützung im Krieg der USA und Israels gegen den Iran kritisch geäußert.

„Ohne die USA ist die NATO ein Papiertiger“, schrieb Trump heute in sozialen Netzwerken und bezeichnete die langjährigen Partner als „Feiglinge“. Er warf den Staaten vor, sich nicht an dem Konflikt beteiligen zu wollen, sich aber gleichzeitig über die hohen Ölpreise zu beschweren.

Der Kampf sei nun militärisch gewonnen und berge kaum noch Gefahren für die Verbündeten, behauptete Trump. Dennoch weigerten sich die Verbündeten, bei der Öffnung der Straße von Hormus zu helfen. Dabei handle es sich um ein einfaches militärisches Manöver mit geringem Risiko und den einzigen Grund für die hohen Energiekosten, so Trump weiter. „Feiglinge, und wir werden uns daran erinnern“, fügte er hinzu.


Weltgrößtes A....loch ist einfach weltgrößtes A....loch und absoluter Dauerlügner
 
Chamenei: Iran stand nicht hinter Angriffen auf Türkei und Oman
Der neue geistliche Führer des Iran, Ajatollah Modschtaba Chamenei, weist eine Verwicklung seines Landes in Angriffe auf die Türkei und Oman zurück. Diese seien weder vom Iran noch von verbündeten Kräften ausgeführt worden, erklärte Chamenei heute in einer Mitteilung.

Auf seinem Telegram-Kanal betonte er zudem, der Iran glaube fest an eine Stärkung der Beziehungen zu den Nachbarstaaten. In diesem Zusammenhang rief er Afghanistan und Pakistan auf, ihre Beziehungen zu verbessern, und bot iranische Hilfe an.

 
Bei einer Pressekonferenz berichtet US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, die Hinterbliebenen der getöteten Soldaten hätten dafür plädiert, den Krieg fortzusetzen. Der Vater eines Gefallenen widerspricht.
 
Trump im Iran-Dilemma: Diese fünf Optionen hat der US-Präsident – aber keine ist einfach
Die USA und Israel haben Teheran militärisch sehr geschwächt – doch ein Regimewechsel bleibt außer Reichweite, das zentrale Problem ist und bleibt die gesperrte Straße von Hormus

Seit drei Wochen bombardieren die USA und Israel den Iran. Militärisch, sagen die Amerikaner, läuft es nach Plan. Allein das US-Militär hat nach eigenen Angaben rund 7800 Ziele getroffen: Raketensysteme, Drohnenlager, Kommandostrukturen. Etwa 120 iranische Schiffe wurden beschädigt oder versenkt, die Marine gilt als weitgehend kampfunfähig. Der Iran ist deutlich geschwächt.

Parallel dazu hat Israel eine Serie von Enthauptungsschlägen geführt. Zuletzt wurde der mächtige Sekretär des Sicherheitsrates, Ali Larijani, durch einen Luftangriff getötet. Der Oberste Führer Ali Khamenei und andere hohe Funktionäre starben bereits zu Kriegsbeginn und versetzten der Führung des Landes einen schweren Schlag. Dennoch scheint das Regime strukturell intakt, Nachfolger für die Getöteten wurden schnell installiert.

Vom Regimewechsel spricht US-Präsident Donald Trump inzwischen kaum noch. Stattdessen kann der Iran Israel und seine Golf-Nachbarn weiterhin mit Raketen und Drohnen beschießen. Die Straße von Hormus hat Teheran faktisch geschlossen, man treibt damit die Ölpreise in die Höhe und setzt US-Präsident Trump unter Druck.

 
Kein Zugang, keine Antworten, keine Pressekonferenz – und ein Krieg, der niemanden auf die Straße treibt
Teheran – Rosa DeLauro ist nicht bekannt dafür, leise zu werden, wenn sie wütend ist. Die Demokratin aus Connecticut, seit Jahrzehnten im Haushaltsausschuss, saß dem Botschafter Mike Waltz gegenüber und sagte das, was eigentlich nicht gesagt werden sollte, weil es zu deutlich klingt, zu bloßstellend, zu präzise: Wir bekommen keine Auskunft. Keine Zahlen. Keine Erklärung, wofür das Geld gebraucht wird und wohin es fließt.

Das Pentagon will 200 Milliarden Dollar vom Kongress.

Fast ein Viertel des gesamten Jahresbudgets des Verteidigungsministeriums. In einer einzigen Anfrage. Für einen Krieg, der offiziell kaum einer ist, der nicht erklärt wurde, nicht begründet wurde, nicht debattiert wurde – und der trotzdem läuft, täglich, mit wachsenden Kosten und schrumpfenden Antworten. Bisher hat der Kongress dafür keine einzige Seite mit Details bekommen.

Marco Rubio gibt seit Monaten keine reguläre Pressekonferenz im Außenministerium. Nicht eine. Der Außenminister der Vereinigten Staaten, zuständig für einen Krieg, der mehrere Regionen gleichzeitig erfasst hat, spricht nicht öffentlich. Er spricht nicht vor dem Kongress, nicht vor Journalisten, nicht vor dem Land. Er spricht, wenn er es für richtig hält, mit ausgewählten Medien, regierungsnahen Stimmen, Sendern und Publikationen, die keine unangenehmen Fragen stellen oder deren Fragen zumindest vorhersehbar sind. Das ist kein Zufall.

Das Pentagon arbeitet genauso. Der Medienzugang ist begrenzt, kontrolliert, kuratiert. Wer reinkommt, wurde ausgewählt. Wer kritisch berichtet, kommt nicht rein. Wer nicht reinkommt, berichtet auf Basis von Pressestatements, die so formuliert sind, dass sie Fragen beantworten, die niemand gestellt hat. Die großen unabhängigen Häuser, die seit Jahrzehnten aus Konfliktgebieten berichten, stehen draußen. Rechte, regierungsnahe Medien stehen drinnen. Rubio selbst hat das System nicht erfunden. Aber er bedient es mit einer Konsequenz, die auffällt. Für einen Mann, der einmal als außenpolitische Stimme der Republikaner galt, ist er bemerkenswert still geworden – außer dort, wo Stille ihm nützt und Reden ihm schadet.

 
Trump erwägt Angriffe zurückzufahren
US-Präsident Donald Trump hat eine Feuerpause im Iran-Krieg abgelehnt. „Wir können einen Dialog führen, aber ich will keine Waffenruhe“, sagte Trump gestern Nachmittag (Ortszeit) vor Journalisten und Journalistinnen.

„Wissen Sie, man vereinbart keine Waffenruhe, wenn man die andere Seite gerade vernichtet.“ Eine iranische Stellungnahme lag zunächst nicht vor. Teheran hatte zuvor Verhandlungen über eine Öffnung der Straße von Hormus abgelehnt, solange die Angriffe weitergehen.

Auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump später, dass die USA kurz davor stünden, ihre Kriegsziele zu erreichen, und erwägen würden, den Militäreinsatz zurückzufahren.

Trump listete fünf Ziele auf, darunter die vollständige Zerstörung der iranischen Raketenfähigkeiten und Abschussvorrichtungen sowie der dortigen Verteidigungsindustrie. Außerdem nannte er die Eliminierung der Marine und Luftwaffe samt der Flugabwehrsysteme. Zudem gehe es darum, niemals zuzulassen, dass der Iran auch nur annähernd in den Besitz von Atomwaffen gelange.

Insider: USA verlegen weitere Truppen in Region
Das US-Militär verlegt Insidern zufolge Tausende zusätzliche Marineinfanteristen und Seeleute in den Nahen Osten. Das sagten drei US-Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters, die nicht näher genannt wurden. Welche genaue Rolle die zusätzlichen Einheiten übernehmen sollen, ließen sie offen. Das Weiße Haus und das US-Verteidigungsministerium nahmen dazu zunächst nicht Stellung.

Den Insidern zufolge umfasst die geplante Verlegung das amphibische Angriffsschiff „USS Boxer“, die dazugehörige Marine-Expeditionseinheit (MEU) sowie ein begleitendes Kriegsschiff. Die Verlegung erfolgt vor dem Hintergrund, wonach Trump die Entsendung Tausender Soldaten erwägt, um die Militäroperation im Nahen Osten zu verstärken.

 
Die Ukraine entsandte Teams in den Nahen Osten, um Drohnen abzufangen.
Obwohl die Golfstaaten hochentwickelte, in Amerika hergestellte Luftverteidigungssysteme einsetzen, sind die verwendeten Raketen deutlich teurer als die Shahed-Drohnen des Iran.

Die Ukraine hat Spezialteams in fünf Länder des Nahen Ostens entsandt, um bei der Drohnenabwehr zu helfen und die Luftverteidigung zu beraten. Offizielle Vertreter äußerten die Erwartung, dass mehrere wichtige Abkommen geschlossen werden. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, die Teams seien in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Saudi-Arabien, Katar, Kuwait und Jordanien entsandt worden – Länder, die während des Iran-Irak-Krieges angegriffen wurden.

Selenskyj erklärte, die lokalen Luftverteidigungseinheiten seien mit der Abwehr ballistischer Raketen beschäftigt, während sich ukrainische Experten auf die Angriffe iranischer Shahed-Drohnen konzentrierten. „Ich glaube, niemand hat eine vergleichbare Erfahrung wie wir “, sagte Selenskyj in einer WhatsApp-Sprachnachricht an Journalisten und fügte hinzu, dass sich bereits 228 ukrainische Experten in der Region befänden. „Wir arbeiten mit dem Nahen Osten zusammen – mit den führenden Politikern, auf technischer Ebene und mit den Verteidigungsministerien. Wir bereiten konkrete Vereinbarungen und Abkommen vor“, sagte er.

 
Der ist wirklich nicht ganz dicht
Die Straße von Hormus ist egal – wir brauchen sie nicht – Wir haben gewonnen!
Donald Trump sagt, die USA bräuchten die Straße von Hormus nicht. Europa brauche sie, Japan, Korea, China. Andere sollen sich kümmern. Rückblickend: Weder Europa noch Asien haben diesen Krieg begonnen und sollen dafür nun die Auswirkungen bewältigen? Eine Trennung zwischen Entscheidung und Verantwortung. Zwischen dem, was man auslöst, und dem, was andere tragen sollen.

Diese Meerenge ist ein erheblicher Teil des weltweiten Öl- und Gasverkehrs. Eben genau dieser schmale Korridor. Wenn er blockiert wird, steht nicht nur irgendwo ein Schiff. Dann verschieben sich Preise, dann geraten Lieferketten ins Rutschen, dann trifft es Industrien, Haushalte, ganze Volkswirtschaften. Auch in den Vereinigten Staaten. „Wir nutzen sie nicht. Wir brauchen sie nicht“, sagt Trump. Man muss sich diesen Satz ansehen, nicht nur hören. Während amerikanische Jets und Schiffe in genau dieser Region operieren, während Angriffe und Gegenangriffe die Passage faktisch stilllegen, erklärt der Präsident, sie gehe ihn nichts an. Das ist nicht nur der Versuch, die eigene Rolle auszublenden, es ist hart formuliert schon ein Angriff auf die globale Wirtschaft.

Europa soll sichern. Japan soll reagieren. Andere sollen eingreifen. Dieselbe Regierung, die militärisch vorangeht, zieht sich rhetorisch zurück, sobald die Folgen sichtbar werden. Denn wer sagt, er brauche diese Route nicht, entzieht sich nicht nur der Verantwortung. Er verschiebt sie aktiv. Er erklärt die Folgen zu einem Problem der anderen, obwohl die Ursache nicht außerhalb, sondern im eigenen Handeln liegt. In Europa ist das angekommen. Diskussionen über eigene Einsätze nehmen Fahrt auf. In Asien wächst der Druck, Stellung zu beziehen. Aus Notwendigkeit. Energie ist keine Frage der Haltung. Sie ist Voraussetzung.

Die Straße von Hormus ist keine Option, die man einfach ausblenden kann. Wer sie politisch verharmlost, während er militärisch genau dort eingreift, weiß, was er tut. Das ist kein Irrtum. Das ist Absicht. Und diese Absicht hat Konsequenzen. Für Märkte, für Staaten, für Millionen Menschen, die mit diesem Konflikt nichts zu tun haben und ihn trotzdem bezahlen werden. Genau das ist der Punkt. Nicht der Satz. Sondern das, was dahinter steht.

Donald Trump sagt, der Krieg sei gewonnen. Die iranische Marine erledigt, die Luftwaffe ausgeschaltet, die Flugabwehr kein Faktor mehr. Amerikanische Kräfte bewegten sich frei. Was bleibe, sei nur noch ein Iran, der die Straße von Hormus blockiere. So beschreibt er die Lage.

 
Gleichzeitig zeigt sich, was diese Aussage ausblendet. Iran ist nicht verschwunden. Iran reagiert. Mit Drohnen, mit Raketen, mit genau dem Mittel, das Trump selbst beschreibt. Der Satz „wir haben alles ausgeschaltet“ funktioniert nur, wenn man ignoriert, was danach passiert. Denn militärische Kontrolle bedeutet hier nicht Stabilität. Sie bedeutet, dass der Konflikt an einen Punkt verlagert wurde, der global wirkt. Und genau dort liegt das eigentliche Problem. Ein Krieg, der als beendet erklärt wird, während seine Folgen erst beginnen. Das ist kein Sieg. Das ist der Moment, in dem sich zeigt, wie wenig diese Erklärung mit der Realität zu tun hat.

 
So sieht die Straße von Hormus aktuell aus: über 3000 Schiffe hängen fest

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