Man muss sich das mal vor Augen führen. Man investiert Produktionsmittel wie Kapital, Arbeitskraft und Rohstoffe nur um etwas zu erzeugen, dass man außer Landes irgendwo zerstört. Aus makroökonomischer Sicht ist das nur ein Minusgeschäft, weil du diese Mittel für Güter verwendet hättest können, um den Lebensstandard und die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, stattdessen nimmst du der zivilen Industrie Möglichkeiten weg, um deinen Krieg weiterführen zu können. Das man daran zerbricht, liegt auf der Hand.
Krieg lohnt sich nur, wenn man gezielt, neue Handelswege oder Rohstoffquellen erschließen kann und man muss so schnell wie möglich die Kriegsziele erreichen.
Man liest vermehrt wie Putin Oligarchen enteignet und das ist ein deutliches Zeichen, dass die Rücklagen verbraucht werden und dabei hat Russland zusätzlich starke Abhängigkeiten vom Ölpreis, wenn also morgen der Ölpreis wegen Überproduktion wieder deutlich runtergeht, werden die Haushaltslöcher richtige schwarze Löcher in den Büchern des Kreml.