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Nachrichten aus Serbien

B92:
Brnabić ordnet dringende Untersuchung der Priboj-Affäre an: „Dafür ist man früher zurückgetreten“
Die Präsidentin der Nationalversammlung, Ana Brnabić, hat Medienberichten zufolge eine dringende Untersuchung der Priboj-Affäre angeordnet.
„Ich nehme die Abgeordneten in die Pflicht. In früheren Legislaturperioden ist man für so etwas zurückgetreten“, sagte Brnabić.
Zur Erinnerung: Der Abgeordnete Aleksandar Mirković hatte in der serbischen Skupština (Parlament) erklärt, dass Miloš Parandilović seine Abgeordnetenkarte um 15:05:15 Uhr eingesteckt und um 15:06:46 Uhr wieder herausgenommen habe. Laut Mirković behaupteten Bürger aus Priboj jedoch, dass er sich zu dieser Zeit in ihrer Stadt befunden habe. Dies warf die Frage nach der unrechtmäßigen Abrechnung von Reisekosten auf.

Brnabić naložila hitnu istragu o aferi Priboj: "Za ovo su se ranije podnosile ostavke"
Predsednica Narodne skupštine Ana Brnabić naložila je hitnu istragu o aferi Priboj, pišu mediji.
"Pozivam narodne poslanike na odgovornost, za ovo su se u ranijim sazivima podnosile ostavke", rekla je Brnabić.

Podsetimo, narodni poslanik Aleksandar Mirković je u Skupštini Srbije naveo da je Miloš Parandilović ubacio poslaničku karticu u 15.05.15, a izvadio je u 15.06.46, dok su, prema njegovim rečima, građani Priboja tvrdili da se u to vreme nalazio u tom gradu, što je otvorilo pitanje naplate putnih troškova.

 
Dafür ist man früher zurückgetreten, stimmt, Ana. Genau wie nach den Tragödien im Mai 2021, dem Einsturz am Bahnhof von Novi Sad oder der Jagd nach Phantomwählern. Serbiens Spitzenpolitik ist ja praktisch berühmt für ihre lückenlose Rücktrittskultur.
Minister treten wegen Korruption und Einstürzen nicht zurück, aber wegen einer falsch eingesteckten Plastikkarte für 90 Sekunden fordert Kampflesbe Ana plötzlich die politische Ethik des letzten Jahrhunderts zurück. Man muss Prioritäten setzen.
 
Verurteilte Eltern von Kosta K.
Das Oberste Gericht in Belgrad hat die Eltern von Kosta K. verurteilt, einem Jungen, der am 3. Mai 2023 in der Belgrader Grundschule „Vladislav Ribnikar“ zehn Menschen getötet und sechs weitere verletzt hat.

Vladimir Kecmanović wurde wegen der Straftat der Vernachlässigung und Misshandlung eines Minderjährigen und einer schweren Straftat gegen die öffentliche Sicherheit zu einer Haftstrafe von 14 Jahren und sechs Monaten verurteilt, während Miljana Kecmanović wegen der Straftat der Vernachlässigung und Misshandlung eines Minderjährigen zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und elf Monaten verurteilt wurde.

Zum ersten Mal wurde ein Urteil aufgehoben.
Es geht um das zweite erstinstanzliche Urteil, gegen das sowohl die Anklage als auch die Verteidigung das Recht haben, beim Berufungsgericht in Belgrad Berufung einzulegen.

Der leitende Staatsanwalt der Oberstaatsanwaltschaft Belgrad, Nenad Stefanović, beantragte in seinem Schlussplädoyer vor Gericht, die Kecmanovićs zu Höchststrafen zu verurteilen. Er forderte eine Freiheitsstrafe von 14 Jahren und elf Monaten für Vladimir Kecmanović und eine dreijährige Freiheitsstrafe für Miljana Kecmanović.

Die Verteidigung hingegen beantragte Freispruch mit der Begründung, die Anklagepunkte seien nicht bewiesen. Der Prozess wurde wiederholt, da das Berufungsgericht in Belgrad das erstinstanzliche Urteil, mit dem die Kecmanovićs zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden waren, aufgehoben und eine Neuverhandlung angeordnet hatte.

Bones K. kann nicht urteilen
Bei einem Verbrechen, das in der jüngeren serbischen Geschichte beispiellos ist, tötete ein damals 13-jähriger Junge in der ersten Schulstunde mit der Waffe seines Vaters acht Mädchen, einen Jungen und einen Schulwächter und verletzte fünf weitere Schüler und einen Geschichtslehrer.

Zum Zeitpunkt der Tat war er unter 14 Jahre alt und ist daher nach dem Gesetz nicht strafrechtlich verantwortlich. Nach seiner Verhaftung wurde er in eine spezielle psychiatrische Einrichtung eingewiesen, wo er weiterhin unter Aufsicht steht.

Chefankläger Nenad Stefanović sagte in seinen Schlussbemerkungen, dass dies genau der Grund sei, warum das Gesetz die besondere Verantwortung der Eltern vorschreibe, die nicht nur eine rechtliche, sondern auch eine moralische Verpflichtung zur Erziehung und Anleitung ihres Kindes hätten.

 
Vukovar wurde erobert ...
Und wie ging es danach weiter? War man in 24 h in Zagreb oder hat man aber am Ende nicht doch wieder Vukovar verloren. Historische Filmrisse…

Dabei hatte man mit Manpower einen Vorteil anfangs von über 3:1 und Feuerkraft eher 5-10 : 1. Die Kroaten hatten technisch nicht viel entgegen zu setzen jedoch ordentlich Kampfmoral.
 
„Keine Leute mehr, die arbeiten wollen“: Serbiens Bauern verzweifeln vor der Ernte
Rekordernte, gute Bezahlung, freie Kost und Logis – und trotzdem bleiben die Felder leer. Serbiens Himbeerbauern stehen vor einem Paradox.

In Serbien zeichnet sich in diesem Sommer eine ungewöhnliche Situation ab: Die Himbeerernte verspricht besonders ergiebig zu werden – doch wer die Früchte tatsächlich pflücken soll, ist vielerorts noch unklar. Besonders in Westserbien, wo die Saison rund um den 20. Juni beginnt, suchen zahlreiche Betriebe händeringend nach Saisonkräften. Geboten werden Tageslöhne von bis zu 51 Euro, Unterkunft sowie drei Mahlzeiten täglich. Manche Höfe zahlen darüber hinaus einen Euro pro geerntetem Kilogramm.

Dennoch gestaltet sich die Suche nach geeignetem Personal für viele Erzeuger zunehmend schwierig. „Selbst ein durchschnittlicher Pflücker könnte 25 Kisten am Tag sammeln, was nicht sehr schwer ist. Aber es gibt einfach keine Leute mehr, die arbeiten wollen“, klagt Landwirtin Ivana Petrovic gegenüber der rumänischen Tageszeitung „Libertatea“. Sie geht davon aus, dass trotzdem bis zu 1.000 Kilogramm Himbeeren ungepflückt am Strauch verbleiben könnten – schlicht weil die nötigen Arbeitskräfte fehlen.


Wäre doch was für Maradona? :mrgreen:
 
Und wie ging es danach weiter? War man in 24 h in Zagreb oder hat man aber am Ende nicht doch wieder Vukovar verloren. Historische Filmrisse…

Dabei hatte man mit Manpower einen Vorteil anfangs von über 3:1 und Feuerkraft eher 5-10 : 1. Die Kroaten hatten technisch nicht viel entgegen zu setzen jedoch ordentlich Kampfmoral.
Mir ging es um eine Vukovar-Korrektur.
 
Mir ging es um eine Vukovar-Korrektur.
Was ich mit dem Beispiel aufzeigen wollte ist, dass diese Blitzkrieg-Träume oft zu bösen Überraschungen führen und man daher damit lieber vorsichtig sein sollte. Krieg hat immer einen ungewissen Ausgang auch wenn im Voraus alles klar zu sein scheint aufgrund der Verhältnisse „auf dem Papier“.
 
B92: Ljubičanović: „Sie haben gesagt, Vučić habe auf sein eigenes Volk geschossen – was soll man danach anderes erwarten als Gewalt und Dehumanisierung?“
Rechtsanwalt Dragoslav Ljubičanović kommentierte die neuen Erkenntnisse der Höheren Staatsanwaltschaft in Belgrad im Rahmen der Ermittlungen zur Affäre „Schallkanone“. Er erklärte, das Ziel sei es gewesen, eine Atmosphäre zu schaffen, in der die höchsten Staatsfunktionäre als legitime Ziele dargestellt werden, berichten Medien.
Nachdem die Höhere Staatsanwaltschaft in Belgrad mitgeteilt hatte, dass unter den an der Philosophischen Fakultät vorübergehend beschlagnahmten Dokumenten ein Protokoll eines Treffens vom 22. Januar 2025 gefunden wurde, in dem eine „Schallkanone“ und eine „drastische Reaktion aus Brüssel“ erwähnt werden, stellte Rechtsanwalt Dragoslav Ljubičanović fest, dass bereits am 15. März klar gewesen sei, dass ein solches Mittel nicht eingesetzt wurde.
Bei einem Auftritt im serbischen Rundfunk RTS wies Ljubičanović darauf hin, dass derjenige, der sich die ganze Geschichte ausgedacht hat, eine klare Vorstellung davon hatte, welchen Effekt er erzielen wollte.
„Er wollte mindestens erreichen, dass dies als Vorwand für eine erneute Dehumanisierung der Regierung der Republik Serbien dient. Wissen Sie, danach gab es Aussagen, der Präsident der Republik habe auf sein eigenes Volk geschossen. Was soll man danach anderes erwarten, als zu sagen, es sei legitim, zu den Waffen zu greifen, auf die Straße zu gehen und sich den serbischen Ordnungskräften zu widersetzen? Das ist ein direkter Versuch, eine Destabilisierung und einen bewaffneten Konflikt in Serbien herbeizuführen“, sagte Ljubičanović.
Er ist der Ansicht, dass unbedingt festgestellt werden muss, wer hinter dem gesamten Prozess steht, so die Medien.

Ljubičanović: "Rekli su da je Vučić pucao u svoj narod – šta posle očekivati nego nasilje i dehumanizaciju?"
Advokat Dragoslav Ljubičanović komentarisao je nova saznanja Višeg javnog tužilaštva u Beogradu u istrazi afere "zvučni top", ocenivši da je cilj bio stvaranje atmosfere u kojoj bi najviši državni funkcioneri bili predstavljeni kao legitimne mete, pišu mediji.

Nakon što je Više javno tužilaštvo u Beogradu saopštilo da je među dokumentacijom privremeno oduzetom na Filozofskom fakultetu pronađen zapisnik sa sastanka održanog 22. januara 2025. godine, na kojem se pominju "zvučni top" i "masan odgovor Brisela", advokat Dragoslav Ljubičanović ocenio je da je još 15. marta bilo jasno da takvo sredstvo nije upotrebljeno.

Gostujući na RTS-u, Ljubičanović je ukazao da je, prema njegovim rečima, onaj ko je osmislio celu priču imao jasnu predstavu o tome kakav efekat želi da proizvede.

"Želeo je da postigne u najmanju ruku da to bude izgovor za ponovnu dehumanizaciju vlasti Republike Srbije. Znate, vi ste nakon toga imali izjave da je predsednik Republike pucao u svoj narod. Šta posle toga očekivati nego reći da je legitimno uzeti oružje, izaći i suprotstaviti se organima reda Srbije? To je direktan pokušaj stvaranja destabilizacije i oružanog sukoba u Srbiji", rekao je Ljubičanović.

On smatra da je neophodno utvrditi ko stoji iza, kako je naveo, čitavog procesa, prenose mediji.

 
Ja, natürlich. Der Möchtegerngenozidler weiß traditionell von absolut gar nichts, wahrscheinlich stand die Schallkanone einfach zufällig im Budget unter Dekoration für den Unabhängigkeitstag. Ein echter Befehlshaber erfährt eben immer als Letzter, was seine eigenen Truppen so abfeuern.
Stimmt, die Knöpfe für solche Spielzeuge drücken sich in Belgrad ja bekanntlich ganz von alleine. Erst den Befehl unterschreiben und sich danach hinstellen und den Unschuldsengel spielen, diese schauspielerische Leistung verdient eigentlich einen Oscar, nicht nur Sendezeit im RTS, aber solche Inszenierungen kennt man ja vom Möchtegerndiktator
 
Aber alo:
Dringender Befehl an die Polizei erlassen: Drohungen gegen Präsident Vučić und Staatsanwalt Stefanović wegen der Wahrheit über die Schallkanone!
Monströse Drohungen nach der Mitteilung über die inszenierte Reaktion auf eine nicht existierende Schallkanone
Die Sonderabteilung für die Bekämpfung von High-Tech-Kriminalität der Höheren Staatsanwaltschaft in Belgrad hat der Polizei den Befehl zur dringenden Identifizierung und strafrechtlichen Verfolgung einer Person erteilt. Diese hatte heute mehrere Nachrichten mit Drohungen an die E-Mail-Adresse der Verwaltung der Höheren Staatsanwaltschaft in Belgrad gesendet. Die Drohungen richteten sich gegen den Präsidenten der Republik Serbien, den Hauptstaatsanwalt der Höheren Staatsanwaltschaft in Belgrad sowie gegen zwei Medieninhaber. Anlass war die heutige Mitteilung bezüglich des Verdachts einer vorgetäuschten Nutzung einer „Schallkanone“ durch unbekannte Personen.
„Ooo looord burn vucic...“ [Ooo Herr, verbrenne Vučić...], „Dieser Stefanović ist mein Opfer, um ihn zu verprügeln, und noch ein paar andere Schla**en von dort... an den Haaren packen und gegen die Wand“, heißt es unter anderem in den Nachrichten desselben Nutzers der E-Mail-Adresse, von der die Drohungen ausgingen und in die das Medium Alo! Einblick hatte.
Die Mitteilung, die die Drohungen auslöste
Im Zuge des Ermittlungsverfahrens bezüglich des Todes von M.Ž. und den Umständen, unter denen es am 26. März zur Entzündung von pyrotechnischen Erzeugnissen an der Philosophischen Fakultät in Belgrad kam, sowie der Prüfung, ob Versäumnisse der verantwortlichen Personen bezüglich der Sicherheit von Studierenden und Angestellten der Fakultät vorliegen, teilte die Höhere Staatsanwaltschaft in Belgrad mit, dass sie auf Daten gestoßen sei, die auf Folgendes hinweisen: Im Januar letzten Jahres wurde auf einem Treffen der Organisation „Studenten in der Blockade“ für den Protest am 15. März desselben Jahres die Simulation des Einsatzes einer „Schallkanone“ geplant, um dafür staatliche Organe verantwortlich zu machen.
Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass die Daten auf den Verdacht der Begehung weiterer Straftaten hinweisen, die von Amts wegen verfolgt werden und die nicht im Zusammenhang mit dem betreffenden Verfahren stehen.
Während der Durchsuchung der Philosophischen Fakultät der Universität Belgrad am 27. März wurden vorübergehend Dokumente des Plenums mehrerer Fakultäten beschlagnahmt. In diesen Unterlagen wurde auch ein Protokoll über das Treffen der Organisation „Studenten in der Blockade – Dacharbeitsgruppe für Sicherheit (KRBG)“ gefunden, das am 22. Januar 2025 stattfand, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Izdat hitan nalog policiji: Stižu pretnje predsedniku Vučiću i tužiocu Stefanoviću zbog istine o zvučnom topu!
Monstruozne pretnje nakon saopštenja o insceniranoj reakciji na nepostojeći zvučni top

Posebno odeljenje za borbu protiv visokotehnološkog kriminala Višeg javnog tužilaštva u Beogradu dalo je nalog policiji za hitnu identifikaciju i procesuiranje lica koje je danas na email uprave Višeg javnog tužilaštva u Beogradu poslalo više poruka sa pretnjama upućenim predsedniku Republike Srbije, glavnom javnom tužiocu VJT u Beogradu, kao i dvojici vlasnika medija, a povodom današnjeg saopštenja izdatog u vezi sa postojanjem osnova sumnje na simulaciju upotrebe "zvučnog topa" od strane NN lica.

"Ooo looord burn vucic...", "Eto Stefanovic mi je pick da ga bijem i jos par ku*vi odatle... za kosu i o zid", navodi se pored ostalog u porukama istog korisnika email adrese sa koje su pretnje upućene, u koje je Alo! imao uvid.

Saopštenje koje je izazvalo pretnje
U toku predistražnog postupka povodom smrti M.Ž. i okolnosti pod kojima je došlo do zapaljenja pirotehničkih sredstava na Filozofskom fakultetu u Beogradu 26. marta i utvrđivanja da li postoje propusti odgovornih lica u vezi sa bezbednošću studenata i zaposlenih na fakultetu, Više javno tužilaštvo u Beogradu je saopštilo da je došlo do podataka koji ukazuju da je u januaru prošle godine na sastanku organizacije studenti u blokadi za protest 15. marta iste godine planirana simulacija upotrebe "zvučnog topa", za koju bi bili optuženi državni organi.

Tužilaštvo je saopštilo da podaci ukazuju da postoji sumnja na izvršenje drugih krivičnih dela koja se gone po službenoj dužnosti, a koja nisu u vezi predmetnog postupka.

U toku pretresa Filozofskog fakulteta Univerziteta u Beogradu 27. marta privremeno je oduzeta dokumentacija plenuma više fakulteta u kojoj dokumentaciji je pronađen i akt o sastanku organizacije Studenti u blokadi – Krovne radne grupe za bezbednost (KRBG), koji je održan održan 22. januara 2025. godine, saopšteno je iz tog tužilaštva.

 
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