Heute gesehen war es ein Fehler, Z4 Plan war fast 1 zu 1 eine Republika Srpska nur ohne Vetorecht, ein Staat im Staat wie die RS. Milosevic sagen viele hat die Krajina verkauft und verraten.
Was der Z-4-Plan tatsächlich vorsah
Der Plan war ungewöhnlich großzügig. Für das serbisch kontrollierte Kerngebiet war unter anderem vorgesehen:
- eine sehr weitgehende territoriale Autonomie innerhalb Kroatiens
- eigenes Parlament und eigene Regierung
- eigener Präsident
- eigene Gerichte
- eigene Polizei
- eigene Symbole, einschließlich Flagge und Wappen
- weitgehende Kontrolle über Bildung, Kultur und innere Angelegenheiten
- eigene Steuern bzw. erhebliche finanzielle Autonomie
- Serbisch und Kyrillisch als gleichberechtigte Amtssprache
- Zagreb hätte seine staatlichen Befugnisse in vielen Bereichen nur eingeschränkt ausüben können.
Ja, der Schlächter vom Balkan, also dein Held der Massenmörder Milosevic, war eben auch Größenwahnsinnig. KI hätte geholfen
Die Ablehnung des
Z-4-Planes im Januar 1995 durch die Führung der Krajina-Serben geschah auf direkten Befehl aus Belgrad, weil das Projekt eines
„Groß-Serbiens“ (alle Serben in einem Staat) mit dem Plan unvereinbar war. [
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Der Z-4-Plan sah vor, dass die besetzten Gebiete völkerrechtlich Teil Kroatiens bleiben, den Serben aber eine extrem weitgehende Autonomie – praktisch einen
„Staat im Staate“ – eingeräumt wird (eigene Währung, eigene Polizei, eigene Flagge, eigener Präsident). [
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Aus serbischer Sicht (Milošević und die Krajina-Führung unter Milan Martić) scheiterte der Plan an drei zentralen Motiven, die direkt mit der großserbischen Ideologie verknüpft waren: [
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1. Das Dogma: „Alle Serben in einem Staat“
Slobodan Milošević hatte das ideologische Ziel ausgegeben, dass nach dem Zerfall Jugoslawiens die serbische Bevölkerung außerhalb Serbiens nicht in anderen, „fremden“ Staaten leben dürfe. Das Ziel war der Anschluss der Krajina und der Republika Srpska (in Bosnien) an Serbien. Der Z-4-Plan bot zwar maximale Freiheit, verlangte aber im Gegenzug die
Anerkennung der territorialen Integrität und Souveränität Kroatiens. Für die radikale Führung in Knin war es ein Verrat, formell wieder zu kroatischen Staatsbürgern zu werden. [
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2. Die Angst vor dem „Kosovo-Präzedenzfall“
Dies war Miloševićs größtes strategisches Problem: Hätte er zugestimmt, dass die serbische Minderheit in Kroatien eine derart weitreichende Autonomie mit eigenem Parlament und eigener Gesetzgebung erhält, hätte die internationale Gemeinschaft
exakt dieselbe Autonomie für die albanische Mehrheit im Kosovo gefordert. Milošević, dessen gesamte Macht auf der Unterdrückung der Autonomie des Kosovo basierte, verbot den Krajina-Serben deshalb strikt, das Dokument überhaupt anzunehmen. [
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3. Arroganz und völlige Fehlkalkulation
Die serbische Führung in Knin war 1995 extrem arrogant und realitätsfern. Sie glaubten, die kroatische Armee sei immer noch so schwach wie 1991, und verweigerten sogar die Entgegennahme des Textes mit den Worten, man werde nicht einmal darüber verhandeln. Sie vertrauten blind darauf, dass Belgrad sie im Falle eines kroatischen Angriffs militärisch verteidigen würde – was Milošević bei der „Operation Sturm“ dann bekanntlich nicht tat.
Erst durch dieses serbische "Nein“ gaben die USA und die internationale Gemeinschaft grünes Licht für die kroatische Militäroffensive. Das rücksichtslose Beharren auf der Idee eines Groß-Serbiens führte letztlich dazu, dass die Serben in Kroatien alles verloren. Gratulation zu solchen "Führern"