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Never forget Oluja - Dort geschah die größte ethnische Säuberung Europas seit dem 2 WK.

Der kroatische Präsident und spätere Kriegsverbrecher Franjo Tuđman hatte bereits zuvor deutlich gemacht, was er mit den Serben in Kroatien vorhatte: „Die Serben müssen praktisch verschwinden.“

Wenn Tudjman auf Brijuni sagt, die Serben müssten "praktisch verschwinden“, bezieht sich das laut Protokoll auf die Zerschlagung der serbischen Paramilitärs und der ARSK. Aber kann man
auch andersherum interpretieren, vor allem wenn man ein Fan vom Balkanschlächter Milosevic ist.
Milosevic hat die Krajina-Serben 1991 aufgehetzt, um seine Großserbien-Pläne umzusetzen. Als es im August 1995 ernst wurde, schickte Belgrad keinen einzigen Soldaten zur Hilfe. Milosevic brauchte die vertriebenen Krajina-Serben als Opferbilder für seine eigene Propaganda und um sie später strategisch im Kosovo oder in Bosnien anzusiedeln. Tudjman hat lediglich ein besetztes Staatsgebiet befreit, während Milosevic seine eigenen Landsleute eiskalt opferte.
Im Gegensatz zu Martic und andere serbische Terroristen aus dem Gebiet wurde Tudjman nicht mal angeklagt.
 
Heute gesehen war es ein Fehler, Z4 Plan war fast 1 zu 1 eine Republika Srpska nur ohne Vetorecht, ein Staat im Staat wie die RS. Milosevic sagen viele hat die Krajina verkauft und verraten.

Was der Z-4-Plan tatsächlich vorsah

Der Plan war ungewöhnlich großzügig. Für das serbisch kontrollierte Kerngebiet war unter anderem vorgesehen:


  • eine sehr weitgehende territoriale Autonomie innerhalb Kroatiens
  • eigenes Parlament und eigene Regierung
  • eigener Präsident
  • eigene Gerichte
  • eigene Polizei
  • eigene Symbole, einschließlich Flagge und Wappen
  • weitgehende Kontrolle über Bildung, Kultur und innere Angelegenheiten
  • eigene Steuern bzw. erhebliche finanzielle Autonomie
  • Serbisch und Kyrillisch als gleichberechtigte Amtssprache
  • Zagreb hätte seine staatlichen Befugnisse in vielen Bereichen nur eingeschränkt ausüben können.

Ja, der Schlächter vom Balkan, also dein Held der Massenmörder Milosevic, war eben auch Größenwahnsinnig. KI hätte geholfen

Die Ablehnung des Z-4-Planes im Januar 1995 durch die Führung der Krajina-Serben geschah auf direkten Befehl aus Belgrad, weil das Projekt eines „Groß-Serbiens“ (alle Serben in einem Staat) mit dem Plan unvereinbar war. [1, 2]
Der Z-4-Plan sah vor, dass die besetzten Gebiete völkerrechtlich Teil Kroatiens bleiben, den Serben aber eine extrem weitgehende Autonomie – praktisch einen „Staat im Staate“ – eingeräumt wird (eigene Währung, eigene Polizei, eigene Flagge, eigener Präsident). [1, 2]
Aus serbischer Sicht (Milošević und die Krajina-Führung unter Milan Martić) scheiterte der Plan an drei zentralen Motiven, die direkt mit der großserbischen Ideologie verknüpft waren: [1]

1. Das Dogma: „Alle Serben in einem Staat“
Slobodan Milošević hatte das ideologische Ziel ausgegeben, dass nach dem Zerfall Jugoslawiens die serbische Bevölkerung außerhalb Serbiens nicht in anderen, „fremden“ Staaten leben dürfe. Das Ziel war der Anschluss der Krajina und der Republika Srpska (in Bosnien) an Serbien. Der Z-4-Plan bot zwar maximale Freiheit, verlangte aber im Gegenzug die Anerkennung der territorialen Integrität und Souveränität Kroatiens. Für die radikale Führung in Knin war es ein Verrat, formell wieder zu kroatischen Staatsbürgern zu werden. [1, 2, 3]

2. Die Angst vor dem „Kosovo-Präzedenzfall“
Dies war Miloševićs größtes strategisches Problem: Hätte er zugestimmt, dass die serbische Minderheit in Kroatien eine derart weitreichende Autonomie mit eigenem Parlament und eigener Gesetzgebung erhält, hätte die internationale Gemeinschaft exakt dieselbe Autonomie für die albanische Mehrheit im Kosovo gefordert. Milošević, dessen gesamte Macht auf der Unterdrückung der Autonomie des Kosovo basierte, verbot den Krajina-Serben deshalb strikt, das Dokument überhaupt anzunehmen. [1, 2, 3, 4, 5]

3. Arroganz und völlige Fehlkalkulation
Die serbische Führung in Knin war 1995 extrem arrogant und realitätsfern. Sie glaubten, die kroatische Armee sei immer noch so schwach wie 1991, und verweigerten sogar die Entgegennahme des Textes mit den Worten, man werde nicht einmal darüber verhandeln. Sie vertrauten blind darauf, dass Belgrad sie im Falle eines kroatischen Angriffs militärisch verteidigen würde – was Milošević bei der „Operation Sturm“ dann bekanntlich nicht tat.

Erst durch dieses serbische "Nein“ gaben die USA und die internationale Gemeinschaft grünes Licht für die kroatische Militäroffensive. Das rücksichtslose Beharren auf der Idee eines Groß-Serbiens führte letztlich dazu, dass die Serben in Kroatien alles verloren. Gratulation zu solchen "Führern"
 
Heute gesehen war es ein Fehler, Z4 Plan war fast 1 zu 1 eine Republika Srpska nur ohne Vetorecht, ein Staat im Staat wie die RS. Milosevic sagen viele hat die Krajina verkauft und verraten.

Was der Z-4-Plan tatsächlich vorsah

Der Plan war ungewöhnlich großzügig. Für das serbisch kontrollierte Kerngebiet war unter anderem vorgesehen:


  • eine sehr weitgehende territoriale Autonomie innerhalb Kroatiens
  • eigenes Parlament und eigene Regierung
  • eigener Präsident
  • eigene Gerichte
  • eigene Polizei
  • eigene Symbole, einschließlich Flagge und Wappen
  • weitgehende Kontrolle über Bildung, Kultur und innere Angelegenheiten
  • eigene Steuern bzw. erhebliche finanzielle Autonomie
  • Serbisch und Kyrillisch als gleichberechtigte Amtssprache
  • Zagreb hätte seine staatlichen Befugnisse in vielen Bereichen nur eingeschränkt ausüben können.
Meinst du Slobo war auch daran Schuld dass die Führung der kroatischen Serben den Z4 Plan abgelehnt hat? Ich kann mir kaum vorstellen dass er ihnen dazu geraten hat abzulehnen.
 
Meinst du Slobo war auch daran Schuld dass die Führung der kroatischen Serben den Z4 Plan abgelehnt hat? Ich kann mir kaum vorstellen dass er ihnen dazu geraten hat abzulehnen.

Ja, er hat es sogar befohlen:

Die Ablehnung des Z-4-Planes im Januar 1995 durch die Führung der Krajina-Serben geschah auf direkten Befehl aus Belgrad, weil das Projekt eines „Groß-Serbiens“ (alle Serben in einem Staat) mit dem Plan unvereinbar war. [1, 2]

2. Die Angst vor dem „Kosovo-Präzedenzfall“
Dies war Miloševićs größtes strategisches Problem: Hätte er zugestimmt, dass die serbische Minderheit in Kroatien eine derart weitreichende Autonomie mit eigenem Parlament und eigener Gesetzgebung erhält, hätte die internationale Gemeinschaft exakt dieselbe Autonomie für die albanische Mehrheit im Kosovo gefordert. Milošević, dessen gesamte Macht auf der Unterdrückung der Autonomie des Kosovo basierte, verbot den Krajina-Serben deshalb strikt, das Dokument überhaupt anzunehmen. [1, 2, 3, 4, 5]
 
Der kroatische Präsident und spätere Kriegsverbrecher Franjo Tuđman hatte bereits zuvor deutlich gemacht, was er mit den Serben in Kroatien vorhatte: „Die Serben müssen praktisch verschwinden.“

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So wie Vučić für dich ein Held ist, ist Franjo für die Kroaten ein Held. Da änderst du nichts dran, ihr seid halt alle unbelehrbar.
 
So wie Vučić für dich ein Held ist, ist Franjo für die Kroaten ein Held. Da änderst du nichts dran, ihr seid halt alle unbelehrbar.

Für mich ist Tudjman kein Held. ganz im Gegenteil, hatte ich auch schon einige Male geschrieben und ich halte ihn persönlich für einen Kriegsverbrecher. Nur was ihm da alles in den Mund gelegt wird, ist oft nur Dummheit um die eigene Seite besser dastehen zu lassen. Und wenn jemand einen Djujic als Helden definiert, also da schreibt der richtige von unbelehrbar :mrgreen:
 
Also der Z4 Plan war scheinbar eher annehmbar für die serbische Seite sie hat aber dennoch abgelehnt. Ist natürlich ziemlich tragisch weil die Oluja so hätte abgewendet werden konnte. Umso schlimmer dass die serbische Seite 1999 nicht die Lehren daraus gezogen hat in Rambouillet, auch da hat man sich für die falsche Option entschieden.
 
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