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Sammelthread: Israel/Nahost-Konflikt

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Israel stimmt Plan zur Entwaffnung der Hamas nicht zu
Israel hat laut seinem Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu dem kürzlich verkündeten Plan des „Friedensrats“ zur Entwaffnung der proiranischen Hamas im Gazastreifen nicht zugestimmt.

Israel sei ein „Entwurf“ zugeschickt worden, sagte Netanjahu in einer in sozialen Netzwerken verbreiteten Videobotschaft. „Wir haben nicht zugestimmt“, so Netanjahu. Stattdessen habe Israel Anmerkungen geschickt. Details nannte er nicht.

Trump verkündete Einigung
Der israelische Regierungschef äußerte sich damit erstmals öffentlich zu dem Plan des von US-Präsident Donald Trump gegründeten „Friedensrats“, der unter anderem vorsieht, dass die islamistische Terrororganisation Hamas ihre Waffen abgibt und Israels Armee aus dem Gazastreifen abzieht.

Trump hatte am Freitag mitgeteilt, der „Friedensrat“ habe eine Einigung auf eine „vollständige Entwaffnung“ der Hamas erreicht. Die Mitteilung wurde allerdings mit Skepsis aufgenommen.

Kein Rückzug von „derzeitiger Linie“
Streitpunkt ist vor allem der genaue Ablauf der Entwaffnung, sowie wann und wie sich die israelische Armee im Gegenzug dafür aus dem Gazastreifen zurückziehen soll. Netanjahu betonte nun, dass sich Israels Armee nicht von ihrer „derzeitigen Linie“ zurückziehen werde, ehe die Hamas nicht vollständig entwaffnet sei.

 
Israels Armee greift Hisbollah-Ziele im Süden des Libanon an
Israels Armee hat nach eigenen Angaben mit „gezielten Angriffen“ im Süden des Libanon begonnen. Die Angriffe seien eine „Reaktion auf einen eklatanten Verstoß der Terrororganisation Hisbollah“ gegen die mit dem Libanon vereinbarte Waffenruhe, erklärte die Armee heute. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete, ein Angriff habe „das Dach eines Gebetsbereichs auf dem Friedhof in der Stadt Tibnin getroffen“. Dabei seien ein Mensch getötet und elf weitere verletzt worden.

Zuvor hatten Israels Streitkräfte erstmals seit mehreren Wochen Menschen im Süden des Libanon zur sofortigen Evakuierung aufgerufen. Die Bewohner des Dorfes al-Mansouri sollten ihre Häuser „sofort verlassen“ und sich „in Richtung Norden“ begeben, so die arabischsprachige Armeesprecherin Ella Waweja auf der Plattform X. Die Angriffe erfolgten zeitgleich zu einer neuen Gesprächsrunde zwischen Israel und dem Libanon in Rom.

 
Israel lehnt laut libanesischen Quellen weiteren Truppenrückzug ab
Nach Gesprächen auf fachlicher und technischer Ebene in Rom will Israel offenbar zuerst Ergebnisse in Pilotzonen sehen

Washington/Rom – Israel weigert sich libanesischen Angaben zufolge, seine Truppen aus weiteren Gebieten im Süden des Libanon abzuziehen, solange die libanesische Armee nicht die volle Kontrolle über die beiden ersten "Pilotzonen" hat. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Kreisen des libanesischen Präsidialamtes am Donnerstag nach Gesprächen in Rom zwischen beiden Ländern unter US-Vermittlung. Ein US-Vertreter erklärte, beide Seiten seien sich deutlich näher gekommen.

Gespräche für USA "produktiv"
Es war die siebente Verhandlungsrunde zur Beendigung der Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon. Die Gespräche auf technischer und fachlicher Ebene dauerten von Dienstag bis Donnerstag. Aus libanesischen Kreisen erfuhr AFP, dass die Gespräche "keine endgültigen Ergebnisse hinsichtlich der Pilotzonen gebracht hätten". Ein Sprecher des US-Außenministeriums sagte AFP, die Gespräche seien "produktiv" gewesen. Beide Seiten seien sich mit Blick auf die Ausweitung der Pilotzonen "deutlich näher gekommen".

 

Saudi-Arabien, Pakistan und die Türkei unterzeichneten am Freitag in Mekka ein gemeinsames Verteidigungsabkommen. Die sunnitischen Verbündeten der USA sind alarmiert über die regionale Eskalation, die zu Raketenangriffen auf Ölexporteure am Golf geführt hat.

Das Abkommen soll die kollektive Abschreckung gegen jegliche Aggression stärken und legt fest, dass ein bewaffneter Angriff gegen einen der drei Staaten als Angriff auf alle drei gewertet wird, erklärten sie in einer gemeinsamen Erklärung.

Die drei Nationen sind jedoch besonders besorgt über die zunehmend aggressive militärische Haltung Israels und des revolutionären schiitischen Irans, während ihr langjähriger US-Verbündeter mit der Eindämmung der regionalen Unruhen ringt.

Starke politische Symbolik
„Die politische Symbolik des Gipfels ist bedeutend. Drei der einflussreichsten Staaten der islamischen Welt treffen sich in einer Zeit erhöhter Unsicherheit und demonstrieren damit die wachsende Bereitschaft regionaler und mittlerer Mächte, in Sicherheitsfragen enger zusammenzuarbeiten“, sagte Abdulaziz Sager, Vorsitzender des Gulf Research Center, einer in Saudi-Arabien ansässigen Denkfabrik.

Die Türkei verfügt über die zweitgrößte Armee der NATO. Saudi-Arabien, der mächtigste Golfstaat, beherbergt die heiligsten Stätten des Islam und ist einer der weltweit größten Ölexporteure, während Pakistan das einzige muslimische Land mit Atomwaffen ist.
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Auf der einen Seite stehen den Persern Atommächte USA und Israel gegenüber, auf der anderen Pakistan, die Saudis und die Türken. Pakistan besitzt bereits die Bombe, die Türken und Saudis werden in naher Zukunft auch welche haben. China steht zwar auf der Seite der Perser, wird aber nicht für sie kämpfen. Die Perser haben langfristig keine Chance
 

Saudi-Arabien, Pakistan und die Türkei unterzeichneten am Freitag in Mekka ein gemeinsames Verteidigungsabkommen. Die sunnitischen Verbündeten der USA sind alarmiert über die regionale Eskalation, die zu Raketenangriffen auf Ölexporteure am Golf geführt hat.

Das Abkommen soll die kollektive Abschreckung gegen jegliche Aggression stärken und legt fest, dass ein bewaffneter Angriff gegen einen der drei Staaten als Angriff auf alle drei gewertet wird, erklärten sie in einer gemeinsamen Erklärung.

Die drei Nationen sind jedoch besonders besorgt über die zunehmend aggressive militärische Haltung Israels und des revolutionären schiitischen Irans, während ihr langjähriger US-Verbündeter mit der Eindämmung der regionalen Unruhen ringt.

Starke politische Symbolik
„Die politische Symbolik des Gipfels ist bedeutend. Drei der einflussreichsten Staaten der islamischen Welt treffen sich in einer Zeit erhöhter Unsicherheit und demonstrieren damit die wachsende Bereitschaft regionaler und mittlerer Mächte, in Sicherheitsfragen enger zusammenzuarbeiten“, sagte Abdulaziz Sager, Vorsitzender des Gulf Research Center, einer in Saudi-Arabien ansässigen Denkfabrik.

Die Türkei verfügt über die zweitgrößte Armee der NATO. Saudi-Arabien, der mächtigste Golfstaat, beherbergt die heiligsten Stätten des Islam und ist einer der weltweit größten Ölexporteure, während Pakistan das einzige muslimische Land mit Atomwaffen ist.
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Auf der einen Seite stehen den Persern Atommächte USA und Israel gegenüber, auf der anderen Pakistan, die Saudis und die Türken. Pakistan besitzt bereits die Bombe, die Türken und Saudis werden in naher Zukunft auch welche haben. China steht zwar auf der Seite der Perser, wird aber nicht für sie kämpfen. Die Perser haben langfristig keine Chance
Ich bin skeptisch
 
Israelische Soldaten dringen in libanesisches Dorf ein
Israelische Soldaten sind nach libanesischen Angaben in ein Dorf im Süden des Libanon eingedrungen, das einer Vereinbarung zwischen beiden Ländern zufolge unter der Kontrolle der libanesischen Armee steht.

Wie staatliche libanesische Medien und der Bürgermeister des Dorfes gestern mitteilten, schichteten die Soldaten dort in der Nacht einen Erdwall auf.

Dorf als „Pilotzone“
Israel und der Libanon hatten sich im Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das die Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz, einen schrittweisen Abzug der israelischen Truppen aus dem Süden des Libanon und zugleich die Entsendung der libanesischen Armee in die Region vorsieht. Das sollte zunächst in zwei „Pilotzonen“ erfolgen.

 
Israel lehnt Trumps Gaza-Fahrplan ab
Israel weist den Fahrplan des von US-Präsident Donald Trump gegründeten Gaza-Friedensrats für eine Entwaffnung der islamistischen Terrororganisation Hamas und einen Abzug Israels aus dem Gazastreifen zurück. „Israel lehnt das 15-Punkte-Dokument ab“, sagte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu während einer Kabinettssitzung in Jerusalem gestern.

„Die israelische Armee wird keinerlei Abzug vollziehen, bis die Hamas entwaffnet ist“, sagte Netanjahu ferner. Dabei beziehe er sich ausdrücklich auf alle Waffen, nicht nur schwere. Außerdem bekräftigte der Regierungschef seine Ablehnung eines unabhängigen palästinensischen Staates.

Der Friedensrat hatte allerdings vor knapp einer Woche bereits mitgeteilt, man erwarte von Israel erst nach einer Entwaffnung der Hamas einen kompletten Abzug aus dem Küstenstreifen.

Fahrplan sieht Einstellung der Kämpfe vor
Nach dem Fahrplan des Friedensrats sollen Israel und die Hamas die Kämpfe einstellen. Eine palästinensische Übergangsverwaltung soll mit Unterstützung einer internationalen Stabilisierungstruppe die Kontrolle über Verwaltung und Sicherheit übernehmen. Zudem ist ein Abzug der israelischen Armee vorgesehen.

 
Westjordanland: Israels Militär sperrt Dorf wegen Siedlergewalt
Das israelische Militär hat gestern das palästinensische Dorf Taybeh im Westjordanland zu einer geschlossenen militärischen Zone für Nichteinwohner und -einwohnerinnen erklärt. Damit sollen zunehmende Angriffe israelischer Siedler auf die palästinensische Bevölkerung verhindert werden, teilt die Armee laut Reuters mit.

Die Anordnung gelte nur für Israelis und nicht für Palästinenser. Hintergrund seien gewalttätige Übergriffe von Israelis in der Region, sagt ein Sprecher. Die rund 2.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählende Ortschaft liegt östlich von Ramallah und ist von allen Seiten mit israelischen Siedlungen und Militärbasen umgeben.

 
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