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Schiff in Straße von Hormus von Projektil getroffen
Ein Schiff ist in der Straße von Hormus nach Angaben der britischen Seeschifffahrtsbehörde UKMTO von einem unbekannten Projektil getroffen worden. Es gebe Schäden im Maschinenraum und ein Opfer unter der Besatzung, teilte die UKMTO mit. Die restliche Crew werde von der omanischen Küstenwache unterstützt. Berichte über Umweltschäden lagen nicht vor, die Behörden ermitteln.

Der Schiffsverkehr durch die Meerenge ist stark beeinträchtigt. Derzeit passieren täglich Schiffe im einstelligen Bereich die Straße von Hormuz, vor dem Krieg waren es mehr als 130.

 
Iran: Straße von Hormus bleibt vorerst geschlossen
Die Straße von Hormus bleibt nach Angaben des Iran so lange geschlossen, bis die USA die Bedingungen des vorläufigen Abkommens erfüllten. Darunter sei die Aufhebung der Seeblockade und der Sanktionen sowie die Freigabe der eingefrorenen iranischen Vermögenswerte, erklärte der iranische Chefunterhändler Mohammed-Bagher Ghalibaf heute in einer von den staatlichen Medien veröffentlichten Stellungnahme.

US-Präsident Donald Trump veröffentlichte unterdessen auf seiner Plattform Truth Social eine Karte mit der Straße von Hormus im Persischen Golf. Diese war mit der Überschrift „New U.S. Territory“ (Neues US-Gebiet) versehen. Bereits vor wenigen Tagen hatte der Republikaner gesagt, die Meerenge nach dem Ende des Iran-Krieges zu US-Territorium erklären zu wollen.

Kritik auf Trumps Post folgte prompt. „Bald wird sich seine Illusion bezüglich der Straße von Hormus entweder korrigieren, oder wir werden die Illusionen dieses Verblendeten korrigieren“, schrieb der iranische Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi auf X.

 

Zu den iranischen Unterhändlern sagte Trump, diese seien „gute Pokerspieler“, sie „werden aber zugrunde gehen“.
Woher kommt eigentlich das Gerücht, Trump sei ein guter Dealmacher? Weil er ein Buch darüber geschrieben hat?
Eigentlich kam er ja als US-Präsident immer nur von einer Position der Stärke und hat bei "Deals" immer nur gegen Demokratien gut abgeschnitten; denn diese müssen sich ständig legitimieren und hohe Zölle gefährden die Wiederwahl. Aber gegen Russland, Nordkorea, China, den Iran hat Trump noch keinen Deal für sich entschieden. Teilweise weil er nicht will (Russland), teilweise, weil er es einfach nicht kann (China, Iran, Nordkorea, auch wenn er bei letzterem teilweise so tut, als wäre er mit Jong-un befreundet). Der Iran muss seiner Bevölkerung gar nichts erklären; Trump hat somit kein Druckmittel.
 
Woher kommt eigentlich das Gerücht, Trump sei ein guter Dealmacher? Weil er ein Buch darüber geschrieben hat?
Das weltgrößte A....loch hat die Kunst des Deals vielleicht nicht so perfekt beherrscht wie behauptet, eigentlich gar nicht genau genommen, aber die Kunst der Selbstdarstellung zweifellos. Das Image des Dealmakers ist sein wirkungsvollstes Produkt, das er über Bücher und Fernsehen erschaffen hat und bis heute erfolgreich nutzt und seine Fans ihn den Arsch küssen, egal was dieses Schwein auch anstellt. Und so wie bei allen Rechtsextremen zieht vor allem "Ausländer raus" und das in den USA, welches genau genommen zu mindestens 97% aus Ausländern besteht.
Eigentlich kam er ja als US-Präsident immer nur von einer Position der Stärke und hat bei "Deals" immer nur gegen Demokratien gut abgeschnitten; denn diese müssen sich ständig legitimieren und hohe Zölle gefährden die Wiederwahl. Aber gegen Russland, Nordkorea, China, den Iran hat Trump noch keinen Deal für sich entschieden. Teilweise weil er nicht will (Russland), teilweise, weil er es einfach nicht kann (China, Iran, Nordkorea, auch wenn er bei letzterem teilweise so tut, als wäre er mit Jong-un befreundet). Der Iran muss seiner Bevölkerung gar nichts erklären; Trump hat somit kein Druckmittel.
Trumps politischer Stil basiert selten auf klassischen Verhandlungen (Geben und Nehmen). Stattdessen nutzt er meist maximalen Druck, Drohungen, Zölle und das Prinzip "America First“, um die Gegenseite zu zermürben, was in der internationalen Diplomatie oft zu Blockaden statt zu echten, nachhaltigen "Deals“ führt. Er kann es nicht und bringt die Welt an den Rand des Abgrundes.
 
Emirate melden erstmals seit Monaten iranischen Raketenangriff
Der Iran hat nach Angaben der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) erstmals seit Monaten zwei Raketen auf das emiratische Staatsgebiet abgefeuert.

Die Luftabwehr habe „zwei vom Iran aus in Richtung des Landes abgefeuerte ballistische Raketen geortet, von denen die erste außerhalb der Hoheitsgewässer und die zweite innerhalb der Hoheitsgewässer niederging“, erklärte das Verteidigungsministerium gestern im Onlinedienst X.

Zwei Stunden zuvor hatten die emiratischen Behörden eine Warnung vor „einer möglichen Bedrohung durch Raketen“ an Mobiltelefone gesendet und die Bürger aufgefordert, „umgehend einen sicheren Ort“ aufzusuchen. Es war die erste derartige Warnung seit einem Fehlalarm im Juni und einem Alarm im Juli wegen eines Angriffs, bei dem die Geschoße letztlich nicht in den emiratischen Luftraum eindrangen.

Emirate setzen Handel mit Iran aus
Am späten Abend gab das emiratische Außenministerium bekannt, alle Handelsbeziehungen und Finanztransaktionen mit dem Iran bis auf Weiteres auszusetzen. Die Entscheidung sei angesichts der regionalen Eskalation getroffen worden, hieß es weiter.

 
Nach Monaten iranischer Angriffe prüft Pentagon Rückzug aus dem Persischen Golf
Der Krieg mit Iran könnte die amerikanische Militärpräsenz im Nahen Osten dauerhaft verändern. Im Pentagon laufen erste Planungen für eine deutlich kleinere US-Truppenpräsenz am Persischen Golf. Noch handelt es sich nicht um eine formelle Überprüfung durch Verteidigungsminister Pete Hegseth, doch das politische Planungsbüro des Ministeriums, der Vereinigte Generalstab und das US-Zentralkommando befassen sich bereits mit der Frage, welche der schwer getroffenen Stützpunkte nach einem Ende des Krieges überhaupt wieder aufgebaut werden sollen. Normalerweise stehen rund 40.000 amerikanische Soldaten an fast 20 Standorten zwischen Jordanien und Oman.

Seit Beginn des Krieges wurden zusätzlich Kriegsschiffe, Kampfflugzeuge und Luftabwehrsysteme in die Region geschickt. Amerikanische Kräfte flogen inzwischen mehr als 13.000 Angriffe gegen Iran. Gleichzeitig zeigte Teheran, wie verwundbar die jahrzehntelang aufgebauten US-Stützpunkte sind. Vor Kriegsbeginn im Februar hatte das Zentralkommando bereits zahlreiche Anlagen teilweise geräumt, weil iranische Raketen und Drohnen sie zu leicht erreichen konnten. Mehr als 200 amerikanische Einrichtungen wurden während des Krieges beschädigt oder zerstört. Bei einem iranischen Angriff auf Port Shuaiba in Kuwait starben im März sechs US-Soldaten, ein weiterer Angriff in Jordanien tötete im Juli vier Amerikaner. Zur Verteidigung seiner Standorte verschoss das US-Militär mehr als 1.000 moderne Abfangraketen der Systeme Patriot und THAAD und griff damit tief in seine eigenen Vorräte.

Nun steht die Frage im Raum, warum Washington Milliarden in genau jene großen Anlagen stecken sollte, deren Lage Iran seit Jahrzehnten kennt und die sich im Krieg als kaum ausreichend zu schützen erwiesen haben. Admiral Bradley Cooper, Chef des US-Zentralkommandos, unterstützt nach Angaben eines Regierungsvertreters Überlegungen, Truppen vom Persischen Golf weiter nach Westen zu verlegen. Im Gespräch sind Jordanien, Israel und die saudische Küste am Roten Meer. Auch die Prince Sultan Air Base bei Riad wird als möglicher sichererer Standort genannt. Ein Ausbau der amerikanischen Präsenz in Israel wird ebenfalls diskutiert. Dabei gibt es innerhalb der Regierung Widerstand, weil das Pentagon zugleich vor einer wachsenden Gefahr israelischer Spionage gegen die Vereinigten Staaten warnt. Für die Golfstaaten wäre ein amerikanischer Rückzug erheblich. Bahrain beherbergt das Hauptquartier der Fünften US-Flotte, Kuwait große Verbände von Heer und Luftwaffe, und die Staaten der Region haben ihre Verteidigung über Jahrzehnte eng auf Washington ausgerichtet. Waffenverkäufe und Geheimdienstzusammenarbeit könnten bestehen bleiben, selbst wenn weniger amerikanische Soldaten vor Ort wären. Eigene militärische Fähigkeiten aufzubauen, die einen größeren US-Abzug ausgleichen, würde für viele dieser Länder jedoch Jahre dauern. Hinzu kommt die Rechnung für den bisherigen Krieg.

Das Pentagon erwartet bis Ende September Kosten von rund 37,5 Milliarden Dollar. Darin ist der Wiederaufbau zerstörter Stützpunkte noch nicht enthalten. Eine Schätzung des American Enterprise Institute setzte allein die Reparaturkosten bereits im April bei etwa fünf Milliarden Dollar an. Genau diese Ausgaben will Washington nun offenbar nicht automatisch freigeben. Der im Juni von Donald Trump unterzeichnete vorläufige Friedensvertrag mit Teheran zerbrach wieder, seitdem greifen beide Seiten weiterhin sporadisch an. Eine endgültige Entscheidung über einen Truppenabbau ist deshalb noch nicht gefallen. Im Pentagon wird aber bereits für die Zeit danach gerechnet. Nach Monaten des Krieges steht plötzlich nicht mehr nur die Frage im Raum, wie viele amerikanische Stützpunkte repariert werden müssen, sondern ob die USA an einigen dieser Orte überhaupt noch bleiben wollen.
 
Iran dementiert Raketenangriff auf Emirate
Der Iran hat Angaben über den gestrigen Raketenangriff auf die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) dementiert. Die Aussagen seien „völlig unbegründet“, sagte Außenamtssprecher Ismail Baghaei, wie die staatliche Nachrichtenagentur IRNA heute berichtete.

Die Emirate meldeten, dass die Luftabwehr „zwei vom Iran aus in Richtung des Landes abgefeuerte ballistische Raketen geortet“ habe, „von denen die erste außerhalb der Hoheitsgewässer und die zweite innerhalb der Hoheitsgewässer niederging“, so das Verteidigungsministerium auf der Plattform X.

Zwei Stunden zuvor hatten die emiratischen Behörden eine Warnung vor „einer möglichen Bedrohung durch Raketen“ an Mobiltelefone gesendet und die Bürger und Bürgerinnen aufgefordert, „umgehend einen sicheren Ort“ aufzusuchen. Es war die erste derartige Warnung seit einem Fehlalarm im Juni und einem Alarm im Juli wegen eines Angriffs, bei dem die Geschoße letztlich nicht in den emiratischen Luftraum eindrangen.

Emirate setzen Handel mit Iran aus
Am späten Abend gab das emiratische Außenministerium bekannt, alle Handelsbeziehungen und Finanztransaktionen mit dem Iran bis auf Weiteres auszusetzen. Die Entscheidung sei angesichts der regionalen Eskalation getroffen worden, hieß es weiter.

 
Teheran warnt Golfstaaten vor Unterstützung der US-Armee
Die iranische Armee hat die Golfstaaten vor einer Unterstützung der US-Streitkräfte gewarnt. Jeglicher Beistand, der dem US-Militär gewährt werde, komme einer Beteiligung an den Einsätzen der Vereinigten Staaten gleich, sagte Generalstabschef Ali Abdollahi heute laut der Nachrichtenagentur Mehr.

„Es erscheint unwahrscheinlich, dass sich eine so große Zahl von Militärflugzeugen, insbesondere Tankflugzeugen, auf Stützpunkten in der Region befinden können, ohne dass die entsprechenden Länder darüber informiert sind“, sagte Abdollahi.

Die Golfstaaten, die mehrfach erklärt hätten, ihr Territorium nicht für Einsätze gegen den Iran zur Verfügung zu stellen, „sollten wissen, dass wir uns der Lage voll bewusst sind“, so Abdollahi weiter.

 
Handelsembargo
Emirate erhöhen Druck auf Teheran
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben am Dienstag alle Handelsbeziehungen mit dem Iran ausgesetzt, nachdem mehrere Raketen vor der Küste der VAE ins Meer gestürzt waren. Abu Dhabi beschuldigte Teheran, dafür verantwortlich zu sein, dort wies man die Vorwürfe zurück. Der Schritt dürfte der angeschlagenen iranischen Wirtschaft weiter zusetzen, Dubai gilt als Teherans Finanzdrehscheibe – etwa, um Gelder am Sanktionsregime vorbeizuschleusen. Das Embargo steht im Einklang mit neuen Signalen aus den USA: Finanzminister Scott Bessent hatte kürzlich schärfere Wirtschaftssanktionen gegen Teheran angekündigt.

Zum ersten Mal seit Wochen wurde am Dienstagabend in weiten Teilen der Emirate Raketenalarm ausgelöst, die Bevölkerung wurde per Handy dazu aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Es war die erste derartige Warnung seit einem Fehlalarm im Juni und einem Alarm im Juli wegen eines Angriffs, bei dem die Geschoße letztlich nicht in den emiratischen Luftraum eindrangen.

Hintergrund waren zwei ballistische Raketen, die in Richtung der VAE abgefeuert wurden und am Abend im Persischen Golf ins Meer gestürzt waren. Das Außenministerium der VAE machte den Iran für den Abschuss verantwortlich und teilte mit, dass es zwar weiterhin auf „Dialog, Zusammenarbeit und regionale Integration“ setze, jedoch beschlossen habe, Strafmaßnahmen gegen den Iran zu verhängen.

Teheran bestreitet Raketenabschuss
Das iranische Außenministerium bestritt, für den Abschuss der Raketen verantwortlich zu sein. Zu Beginn des Kriegs im Februar 2026 gerieten die VAE regelmäßig unter intensiven Beschuss aus dem Iran, schon damals kam ein großer Teil des Handels zwischen den Ländern zum Erliegen.

 
Trump droht Iran mit „Wirtschaftskrieg“
Vor dem Hintergrund fehlender Erfolge bei Verhandlungen hat US-Präsident Donald Trump dem Iran mit einem beispiellosen „Wirtschaftskrieg“ gedroht. Auch müsse jedes Land samt seiner Finanzinstitutionen, Unternehmen, Flughäfen und Regierungsbehörden bei einer Unterstützung des Irans mit „GEWALTIGEN wirtschaftlichen Konsequenzen“ rechnen, verkündete er auf seiner Plattform Truth Social. Es brauche die Hilfe aller Verbündeten, um die vom Iran ausgehende Bedrohung zu stoppen.

Iranische Medien haben unbeeindruckt auf die Drohung des US-Präsidenten reagiert. Trump habe schon zuvor wiederholt vom angeblich unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch des Irans und von Schlägen historischer Dimension gesprochen, schrieb die iranische Nachrichtenagentur Fars auf Telegram. Seine Behauptungen seien bloß als übliche „psychologische Kriegsführung und Propagandakampagne“ zu verstehen.

 
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