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Ex Jugoslawien Länder Aufarbeitungsthread: Osmanen, KuK, Jugoslawien 1. und 2., 90er Yu Krieg

Es ist bezeichnend, dass du von einem "historischen Kompromiss zwischen unseren Völkern" sprichst. Damit bestätigst du genau meine Kritik. Es war ein exklusiver Deal zwischen den Belgrader und Zagreber Eliten, der über die Köpfe der Menschen in Bosnien und Herzegowina hinweg beschlossen wurde. Ein Pakt, der die gewachsenen Strukturen Bosniens zerschlägt und die slawischen Muslime politisch komplett ignoriert, ist kein Fundament für Frieden, sondern ein Brandbeschleuniger.
Selten dämliche Logik. Wenn sich ein Volk benachteiligt fühlt, ist es doch völlig normal, dass auch zwischen den politischen Führern der beiden Völker ein Kompromiss ausgehandelt wird. :lol:


Außerdem: Welches „Bosnien-Herzegowina“ meinst du überhaupt? Ein eigenständiges BiH gab es damals nicht. Das Königreich Jugoslawien war in mehrere Banovinen gegliedert, die überwiegend nach Flüssen benannt waren und deren Grenzen gerade nicht nach ethnischen Kriterien gezogen wurden. Wieder einmal erfindest du dir die historischen Gegebenheiten so, wie sie dir gerade passen.



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Königreich Jugoslawien 1939 VOR DER GRÜNDUNG DER EIGENSTÄNDIGEN Banschaft Kroatien.

Erst meckerst du, Ivo, gefühlt jahrelang hier im Forum darüber, wie sehr die Kroaten benachteiligt worden seien und wie dringend sie mehr Autonomie und Selbstverwaltung bräuchten. Dann wird den Kroaten mit einem historischen Kompromiss weit entgegengekommen – und jetzt passt es dir plötzlich wieder nicht. Jetzt ist es auf einmal „antiserbisch“ bzw. „antimuslimisch“. Hahahahahahahaha.


Passt dir überhaupt irgendetwas? Nein. Es geht dir offensichtlich längst nicht mehr um eine sachliche historische Bewertung, sondern darum, aus deinem krankhaften antiserbischen Wahn heraus alles schlechtzureden – selbst dann, wenn es von serbischer Seite ein Entgegenkommen und ein positiver Kompromiss war.



Belgrad hat die Banovina 1939 nicht aus Großzügigkeit akzeptiert, sondern aus nackter Angst vor dem drohenden Zweiten Weltkrieg und dem inneren Zerfall. Dass dabei serbisch oder muslimisch besiedelte Gebiete an die Banovina fielen, war kein Akt des Verzichts, sondern das Resultat einer hastigen, rein mathematischen Grenzziehung nach den Bezirken von 1931, die die reale ethnische Gemengelage vor Ort völlig missachtete.
Und dein territorialer Vergleich hinkt gewaltig. Das Kroatien unter Tito mag die bosnischen Teile der Banovina nicht mehr gehabt haben, aber es beinhaltete dafür Istrien, Rijeka und Zadar. Gebiete, die 1939 noch zu Italien gehörten.
Was hast du eigentlich immer mit deinem „Weltkrieg bla bla bla“? Die Banovina Kroatien von 1939 hatte überhaupt nichts mit einem späteren Weltkriegsszenario zu tun. Sie war der Versuch, den jugoslawischen Staat innenpolitisch zu stabilisieren und aus den bestehenden Spannungen zwischen den Völkern ein funktionierendes Staatsgebilde zu machen.


1939 konnte niemand ernsthaft absehen, dass die Krise zu einem Weltkrieg solchen Ausmaßes führen würde und dass Hitler innerhalb weniger Jahre große Teile Europas erobern würde. Einen Krieg in Europa hielten viele durchaus für möglich – insbesondere im Zusammenhang mit den deutschen Gebietsrevisionen gegenüber Polen und den Folgen des Ersten Weltkriegs. Aber die spätere Entwicklung, wie wir sie heute kennen, war keineswegs vorhersehbar.


Also erspare dir bitte deine ständigen Weltkriegs-Ausführungen. Damit machst du dich mittlerweile förmlich lächerlich.



Titos Konzept basierte auf der Anerkennung von sechs gleichberechtigten Republiken und dem Erhalt der historischen Grenzen Bosniens.

Tito führte eine antiserbische Hegemonie, das weiß jeder, ähnlich wie Kroaten es Aleksandar vorwerfen. Beide waren Diktatoren. Tito sogar mehr als Aleksandar.

Das Abkommen von 1939 hingegen war der Versuch zweier Hegemonialmächte, sich Beute auf Kosten Dritter aufzuteilen. Genau diese imperiale Logik hat das Misstrauen gesät, das 1941 so schrecklich explodiert ist.
Und noch einmal: Welcher „Kosten Dritter“?


Es gab damals in den betreffenden Gebieten im Wesentlichen zwei anerkannte ethnonationale Lager. Eine eigenständige bosniakische Nation im heutigen Sinne gab es damals noch nicht. Die slawischen Muslime hatten sich unter der Herrschaft des Osmanischen Reiches zwar zu einer gesellschaftlich und kulturell eigenständigen Gemeinschaft entwickelt, aber daraus kann man nicht einfach rückwirkend eine bereits vollständig ausgeprägte eigene Nation machen.


Auch unter den muslimischen Slawen gab es unterschiedliche nationale Selbstverständnisse: Einige verstanden sich als ethnische Serben, andere identifizierten sich schlicht als „Muslimani“, während sich ein kleinerer Teil als Kroaten betrachtete. Gerade diese Uneinheitlichkeit gehört zum historischen Befund der Zeit von 1878 bis 1939.


Das ist keine „Volksverhetzung“, sondern eine Beschreibung des damaligen historischen Entwicklungsstandes und der unterschiedlichen nationalen Identifikationen unter den muslimischen Slawen.


PS: Istrien war zu dieser Zeit von Italien besetzt bzw. annektiert und hat mit der hier diskutierten Frage überhaupt nichts zu tun.
 
Selten dämliche Logik. Wenn sich ein Volk benachteiligt fühlt, ist es doch völlig normal, dass auch zwischen den politischen Führern der beiden Völker ein Kompromiss ausgehandelt wird. :lol:

Stimmt, deine Logik ist dämlich, nein, Logik bei dir ist nicht vorhanden.

Außerdem: Welches „Bosnien-Herzegowina“ meinst du überhaupt? Ein eigenständiges BiH gab es damals nicht. Das Königreich Jugoslawien war in mehrere Banovinen gegliedert, die überwiegend nach Flüssen benannt waren und deren Grenzen gerade nicht nach ethnischen Kriterien gezogen wurden. Wieder einmal erfindest du dir die historischen Gegebenheiten so, wie sie dir gerade passen.

Klar, wenn man die historischen Grenzen Bosniens per königlichem (also rassistisch motiviert) Dekret in Flüsse umbenennt, existieren die Menschen dort plötzlich nicht mehr? Faszinierende Logik. Das Cvetkovic (übrigens sein Vorgänger war ein Verehrer von Hitler)-Macek-Abkommen war kein 'Kompromis', sondern der verzweifelte Versuch zweier Nationalismen, sich auf Kosten der slawischen Muslime und anderer Minderheiten Beute zuzuschanzen. Schön, dass du diese imperiale Mentalität von gestern auch im Jahr 2026 noch feierst, ich feiere sie nicht.

Erst meckerst du, Ivo, gefühlt jahrelang hier im Forum darüber, wie sehr die Kroaten benachteiligt worden seien und wie dringend sie mehr Autonomie und Selbstverwaltung bräuchten. Dann wird den Kroaten mit einem historischen Kompromiss weit entgegengekommen – und jetzt passt es dir plötzlich wieder nicht. Jetzt ist es auf einmal „antiserbisch“ bzw. „antimuslimisch“. Hahahahahahahaha.

Süß, dass du versuchst, mich in die kroatische Nationalismus-Ecke zu drängen, nur weil dein Schwarz-Weiß-Denken nichts anderes zulässt. Es ist eigentlich ganz einfach zu verstehen, selbst für dich. Man kann die Benachteiligung von Kroaten im Zentralismus und gleichzeitig die unfaire Aufteilung Bosniens auf Kosten der dortigen Bevölkerung kritisieren. Das nennt sich Prinzipientreue und Gerechtigkeitssinn. Für jemanden, der nur in den Kategorien "Wer hat wem was weggenommen" denkt, ist das natürlich ein "krankhafter Wahn". Netter Versuch der Ablenkung mit weiteren Beleidigungen

Passt dir überhaupt irgendetwas? Nein. Es geht dir offensichtlich längst nicht mehr um eine sachliche historische Bewertung, sondern darum, aus deinem krankhaften antiserbischen Wahn heraus alles schlechtzureden – selbst dann, wenn es von serbischer Seite ein Entgegenkommen und ein positiver Kompromiss war.

Wenn man Imperialismus kritisiert, ist man also 'krankhaft wahnhaft'? Großartige Diskussionskultur. Das Abkommen von 1939 war kein Entgegenkommen aus Güte, sondern das panische Einknicken eines wackelnden serbischen Regimes vor dem drohenden Krieg. Dass du die Ignoranz gegenüber einer ganzen Bevölkerungsgruppe als historischen Kompromiss verkaufst, entlarvt dein Weltbild komplett. Aber schrei ruhig weiter, wenn dir die historischen Fakten nicht in den Kram passen.
 
Und noch einmal: Welcher „Kosten Dritter“?


Es gab damals in den betreffenden Gebieten im Wesentlichen zwei anerkannte ethnonationale Lager. Eine eigenständige bosniakische Nation im heutigen Sinne gab es damals noch nicht. Die slawischen Muslime hatten sich unter der Herrschaft des Osmanischen Reiches zwar zu einer gesellschaftlich und kulturell eigenständigen Gemeinschaft entwickelt, aber daraus kann man nicht einfach rückwirkend eine bereits vollständig ausgeprägte eigene Nation machen.


Auch unter den muslimischen Slawen gab es unterschiedliche nationale Selbstverständnisse: Einige verstanden sich als ethnische Serben, andere identifizierten sich schlicht als „Muslimani“, während sich ein kleinerer Teil als Kroaten betrachtete. Gerade diese Uneinheitlichkeit gehört zum historischen Befund der Zeit von 1878 bis 1939.


Das ist keine „Volksverhetzung“, sondern eine Beschreibung des damaligen historischen Entwicklungsstandes und der unterschiedlichen nationalen Identifikationen unter den muslimischen Slawen.

Du merkst es wirklich nicht, oder? Du sagst selbst, sie waren eine gesellschaftlich und kulturell eigenständige Gemeinschaft. Genau das ist die Definition einer eigenständigen Gruppe! Dass das zentralistische Regime in Belgrad ihnen das politische Recht verweigerte, sich als Nation zu deklarieren, ändert nichts an ihrer realen Existenz. Wenn man eine historisch gewachsene Gemeinschaft ignoriert und ihr Land über deren Köpfe hinweg aufteilt, geschieht das auf deren Kosten, völlig egal, welchen Stempel die Bürokraten in Belgrad ihnen verpasst haben. Du verwechselst das Fehlen von Papieren mit dem Fehlen von Menschen.
Aber faszinierend. Weil sie sich nicht einig waren, ob sie sich als Serben, Kroaten oder einfach als Muslime identifizieren, war es also völlig in Ordnung, ihre Heimat administrativ zu zerstückeln? Deswegen wird auch ein Mladic und Karadzic als Helden gefeiert. Ein Volk muss also erst deine Erlaubnis oder ein offizielles Dekret von 1939 vorlegen, damit seine Interessen nicht verletzt werden? Du drehst dich im Kreis. Du nutzt den damaligen Mangel an Rechten, um die damalige Missachtung ihrer Rechte zu rechtfertigen. Merkste selber, oder? War nur rhetorisch die Frage, du merkst es nicht, weil du anscheinend irgend wie den Genozid an den Bosniaken rechtfertigen willst. Hatten wir schon.

PS: Istrien war zu dieser Zeit von Italien besetzt bzw. annektiert und hat mit der hier diskutierten Frage überhaupt nichts zu tun.

Du hast ja selber eingeworfen, was Tito Kroatien weggenommen hat und was man "Großzügig" erhalten hat. Daran sieht man, dass du absolut Ahnungslos bist.
Übrigens, wo wir gerade bei geschichtlichen Fakten sind, wer hat noch gleich im Vertrag von Rapallo Istrien kampflos an Italien abgetreten, um im Gegenzug das Vardartal für die eigenen geopolitischen Interessen zu sichern? Ach ja, die Massenmörder-Dynastie Karadjodjervic aus Belgrad. Soviel zum Thema, wer hier wessen Interessen auf Kosten anderer verschachert hat. Damit bin ich endgültig raus, bilde dich gern weiter.

 
Es ist offensichtlich, dass wir hier nicht auf einen grünen Zweig kommen. Du klammerst dich lieber an die bürokratischen Stempel von 1939, um die Missachtung einer ganzen Bevölkerungsgruppe zu rechtfertigen, während ich die historische Realität der Menschen vor Ort sehe. Da dir ohnehin die Argumente ausgehen bzw. die nie welche hattest und du dich in Widersprüche verstrickst Beispiel Istrien einbringen, ist mir meine Zeit dafür ab jetzt zu schade, abgesehen davon, wenn du wieder großserbischen Scheiß bringst. Schönen Tag noch in deiner Zeitkapsel.
 
Stimmt, deine Logik ist dämlich, nein, Logik bei dir ist nicht vorhanden.

ha ha ha ha, ha ha ha ha. DIŠI MALO, EJ
Klar, wenn man die historischen Grenzen Bosniens per königlichem (also rassistisch motiviert) Dekret in Flüsse umbenennt, existieren die Menschen dort plötzlich nicht mehr? Faszinierende Logik.

Ach, jetzt wird es noch besser: Wenn Tito Serbiens anerkannte Staatsgrenzen de facto in drei, beziehungsweise sogar fünf Teile zerschneidet, ist das also nicht rassistisch. Wenn aber Serbiens König Aleksandar Jugoslawien unabhängig von ethnischen Grenzen in Banovina aufteilt, soll es plötzlich rassistisch sein? Hahahah.

Außerdem: Was sind für dich eigentlich die historischen Grenzen Bosniens, wenn es diese überhaupt gab? Und wem gehörte das historische Bosnien? Etwa den osmanischen Muslimen? Nein! Die Osmanen waren Besatzer, die unser historisches Bosnien seit dem 15. Jahrhundert eroberten und seine ursprünglichen politischen Strukturen zerstörten.

Wenn es dir nicht passt, kommst du mit „Man darf nicht in der Vergangenheit leben“. Wenn es unserem kroatischen Nationalisten Ivo aber gerade passt, kommt er plötzlich mit dem Argument des historischen Bosniens. Köstlich. :lol:

Gut, wenn du schon mit dem historischen Bosnien argumentierst, können wir auch darüber sprechen. Auf dem Balkan siedelten ursprünglich zwei südslawische Völker: nicht drei, nicht fünf, sondern zwei. Das Gebiet des heutigen Bosnien war bereits früh von Serben und Kroaten besiedelt und gehörte zu den ersten serbischen und kroatischen Fürstentümern und später auch zu den frühen Königreichen.



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Balkan 10. Jahrhundert
Daher: Wenn du schon mit dem Argument der historischen Zugehörigkeit kommst, ziehst du damit wieder den Kürzeren. Denn Bosnien war historisch über weite Zeiträume teils mit serbischen, teils mit kroatischen Herrschaftsgebieten verbunden. Nach deiner eigenen historischen Argumentation wäre die Aufteilung Bosniens somit sogar ein historischer Erfolg.


Dass sich im Laufe der osmanischen Besatzungszeit eine dritte (slawisch muslimische)Gemeinschaft mit eigener Identität herausbildete, dafür können die beiden ursprünglich in Bosnien ansässigen südslawischen Gemeinschaften, Serben und Kroaten, allerdings nichts. Was nicht heißt das man auch ihnen eventuell eine kleine Bannschaft erteilt hätte wenn sie schon 1939 wie heute ein eigenes anerkanntes Volk wären.



Das Cvetkovic (übrigen ein Verehrer von Hitler)-Macek-Abkommen war kein 'Kompromis', sondern der verzweifelte Versuch zweier Nationalismen, sich auf Kosten der slawischen Muslime und anderer Minderheiten Beute zuzuschanzen. Schön, dass du diese imperiale Mentalität von gestern auch im Jahr 2026 noch feierst, ich feiere sie nicht.

Nochmal: Es gab damals weder ein eigenständiges Volk der „slawischen Muslime“ noch ein ethnisches Volk der Bosniaken im heutigen Sinne. In ihrer heutigen Form und Identität verneine ich natürlich nicht, dass die muslimische Bevölkerung Bosniens einen Teil des Kuchens von Bosnien-Herzegowina beanspruchen kann. Damals war das jedoch keineswegs so eindeutig und schon gar nicht in dem heutigen nationalen Sinne. Die nationale Identität der muslimischen Bevölkerung war zu jener Zeit deutlich vielfältiger und teilweise noch im Entstehen.


Süß, dass du versuchst, mich in die kroatische Nationalismus-Ecke zu drängen, nur weil dein Schwarz-Weiß-Denken nichts anderes zulässt. Es ist eigentlich ganz einfach zu verstehen, selbst für dich. Man kann die Benachteiligung von Kroaten im Zentralismus und gleichzeitig die unfaire Aufteilung Bosniens auf Kosten der dortigen Bevölkerung kritisieren. Das nennt sich Prinzipientreue und Gerechtigkeitssinn. Für jemanden, der nur in den Kategorien "Wer hat wem was weggenommen" denkt, ist das natürlich ein "krankhafter Wahn". Netter Versuch der Ablenkung mit weiteren Beleidigungen

Wie, was denn nun? Dir passt offenbar überhaupt nichts, weil du in deinem antiserbischen Wahn selbst nicht mehr weißt, was du eigentlich schreibst, Mister „Schaum vorm Mund“ Ivo.


Erst kritisierst du jahrelang hier, dass die Kroaten im Königreich Jugoslawien keine ausreichende Autonomie und keine eigenen Rechte gehabt hätten. Dann gibt ihnen dasselbe Königshaus 1939 mit der Banovina Kroatien weitreichende territoriale und politische Zugeständnisse – und plötzlich passt es dir wieder nicht. Das böse, böse serbische Königshaus ist auf einmal sogar zu entgegenkommend gegenüber den Kroaten. Hahahahahaha.


Na gut, dann sag du uns doch einmal konkret: Was wäre nach deinem Verständnis die ideale Lösung gewesen? Eine starke Zentralregierung in Belgrad – passt nicht. Eine weitreichend autonome Banovina Kroatien – passt ebenfalls nicht.


Was hätte das Königshaus deiner Meinung nach stattdessen tun sollen? Welche konkrete Lösung wäre für dich akzeptabel gewesen?


Wenn man Imperialismus kritisiert, ist man also 'krankhaft wahnhaft'? Großartige Diskussionskultur. Das Abkommen von 1939 war kein Entgegenkommen aus Güte, sondern das panische Einknicken eines wackelnden serbischen Regimes vor dem drohenden Krieg. Dass du die Ignoranz gegenüber einer ganzen Bevölkerungsgruppe als historischen Kompromiss verkaufst, entlarvt dein Weltbild komplett. Aber schrei ruhig weiter, wenn dir die historischen Fakten nicht in den Kram passen.

Du kannst dich noch so sehr wiederholen, es wird nicht richtiger. Natürlich war das Abkommen „Bannschaft Kroatien“ ein Ziel ruhe zu schaffen , ethnische Konflikte zu entschärfen.

Was hast du eigentlich immer mit deinem „Weltkrieg bla bla bla“? Die Banovina Kroatien von 1939 hatte überhaupt nichts mit einem späteren Weltkriegsszenario zu tun. Sie war der Versuch, den jugoslawischen Staat innenpolitisch zu stabilisieren und aus den bestehenden Spannungen zwischen den Völkern ein funktionierendes Staatsgebilde zu machen.


1939 konnte niemand ernsthaft absehen, dass die Krise zu einem Weltkrieg solchen Ausmaßes führen würde und dass Hitler innerhalb weniger Jahre große Teile Europas erobern würde. Einen Krieg in Europa hielten viele durchaus für möglich – insbesondere im Zusammenhang mit den deutschen Gebietsrevisionen gegenüber Polen und den Folgen des Ersten Weltkriegs. Aber die spätere Entwicklung, wie wir sie heute kennen, war keineswegs vorhersehbar.


Also erspare dir bitte deine ständigen Weltkriegs-Ausführungen. Damit machst du dich mittlerweile förmlich lächerlich.
 
ha ha ha ha, ha ha ha ha. DIŠI MALO, EJ
Und wieder nur Schaum vor dem Mund. Peinlich geht bei dir immer, hast du vom Möchtegerngenozidler Vucic gelernt.

Ach, jetzt wird es noch besser: Wenn Tito Serbiens anerkannte Staatsgrenzen de facto in drei, beziehungsweise sogar fünf Teile zerschneidet, ist das also nicht rassistisch. Wenn aber Serbiens König Aleksandar Jugoslawien unabhängig von ethnischen Grenzen in Banovina aufteilt, soll es plötzlich rassistisch sein? Hahahah.

Schon klar, dass du in deiner Verehrung für den Massenmörder Aleksandar nur großserbische Scheiße blubberst. Ohne Tito wäre Serbien ein russischer Gulag :mrgreen:

Nochmal: Es gab damals weder ein eigenständiges Volk der „slawischen Muslime“ noch ein ethnisches Volk der Bosniaken im heutigen Sinne. In ihrer heutigen Form und Identität verneine ich natürlich nicht, dass die muslimische Bevölkerung Bosniens einen Teil des Kuchens von Bosnien-Herzegowina beanspruchen kann. Damals war das jedoch keineswegs so eindeutig und schon gar nicht in dem heutigen nationalen Sinne. Die nationale Identität der muslimischen Bevölkerung war zu jener Zeit deutlich vielfältiger und teilweise noch im Entstehen.
Nochmals, weil jemand sagt, dass es da nichts gab, sind die Bosniaken wahrscheinlich später vom Mars eingewandert. In deinem "Srbi svi i svuda"-Wahn sprichst du den Bosniaken ihre Existenz ab. Vermutlich um die Verbrechen der Cetniks in den 1941-1945 rein zu waschen und die Völkermörder Mladic und Karadzic als Helden des Serbentums zu präsentieren.
Wie, was denn nun? Dir passt offenbar überhaupt nichts, weil du in deinem antiserbischen Wahn selbst nicht mehr weißt, was du eigentlich schreibst, Mister „Schaum vorm Mund“ Ivo.
Ich weiß was ich geschrieben habe, nur du in deinem Hass auf alles nicht-serbisch absolut nicht. Ich habe keinen "Schaum vorm Mund", das ist deine Spezialität wie man bei vielen deiner Beiträge nachlesen kann.
Erst kritisierst du jahrelang hier, dass die Kroaten im Königreich Jugoslawien keine ausreichende Autonomie und keine eigenen Rechte gehabt hätten. Dann gibt ihnen dasselbe Königshaus 1939 mit der Banovina Kroatien weitreichende territoriale und politische Zugeständnisse – und plötzlich passt es dir wieder nicht. Das böse, böse serbische Königshaus ist auf einmal sogar zu entgegenkommend gegenüber den Kroaten. Hahahahahaha.

Und wieder blubberst du nur Scheiße, weil du in deinem Faible für den Massenmörder Aleksandar ud deinem großserbischen Wahn nicht begreifst, was ich sage. Kroatien trat der Habsburgermonarchie als historisches Königreich bei. Es besaß mit dem Sabor ein jahrhundertealtes Parlament und mit dem Ban ein eigenes Staatsoberhaupt. Das war keine willkürliche Provinz, sondern ein eigener staatsrechtlicher Körper. Als 1918 das neue Königreich gegründet wurde, wurden diese historisch gewachsenen Finanz- und Verwaltungsstrukturen radikal rasiert. Stattdessen wurde alles zentralistisch nach Belgrad verlagert. Kroatische Steuergelder flossen nun dorthin.
Da du anscheinend absolut keine Ahnung hast, die Banovina unter Aleksandar den Massenmörder wurden den Kroaten die jahrzehntelang erkämpften Rechte der Habsburgerzeit radikal entzogen. Während sie in Österreich-Ungarn als eigenständiges historisches Königreich anerkannt waren, verkamen sie unter Aleksandars Zentralismus ab 1929 zu bloßen Wasserträgern einer geografischen Provinz. Deswegen war der Ausgleich zu spät und wurde auch von der serbischen Elite nicht akzeptiert.
Und nochmal, bei der Banovina waren die Bosniake, von mir aus auch Muslime, die Leidtragenden. Und die serbische Armee kochte vor Wut. Dieser aufgestaute Frust der Armee entlud sich schließlich im März 1941. Als die Belgrader Regierung unter dem Druck Hitlers auch noch den Dreimächtepakt mit den Achsenmächten unterschrieb, riss den serbischen Offizieren der Geduldsfaden.
Wie allseits bekann putschte das Militär unter Simovic erfolgreich, jagte den Prinzregenten davon und setzte den jungen Petar II. ein. Dieser Staatsstreich war nicht nur gegen Hitler gerichtet, sondern auch ein Ventil für den tiefen Zorn der serbischen Elite über die Zugeständnisse an die Kroaten von 1939. Er besiegelte das Schicksal Jugoslawiens, da Hitler nur Tage später die totale Zerschlagung des Landes befahl.

Na gut, dann sag du uns doch einmal konkret: Was wäre nach deinem Verständnis die ideale Lösung gewesen? Eine starke Zentralregierung in Belgrad – passt nicht. Eine weitreichend autonome Banovina Kroatien – passt ebenfalls nicht.

Du kapierst es wirklich nicht, es sind 2 verschieden paar Schuhe zwischen der Banovina bis 1939 und ab 1939-1941. Der Massenmörder hat mit seinen Speichelleckern spätestens 1929 alles verspielt.

Was hätte das Königshaus deiner Meinung nach stattdessen tun sollen? Welche konkrete Lösung wäre für dich akzeptabel gewesen?

Aleksandar und das serbische Militär hat zuviel zerschlagen um überhaupt noch was zu kitten.
 
Du kannst dich noch so sehr wiederholen, es wird nicht richtiger. Natürlich war das Abkommen „Bannschaft Kroatien“ ein Ziel ruhe zu schaffen , ethnische Konflikte zu entschärfen.

Nein, Aleksandars Banovinas (1929) diente nicht dazu, ethnische Konflikte durch Zugeständnisse zu entschärfen. Das Gegenteil war der Fall. Er wollte die kroatische Identität durch rücksichtslosen Zentralismus und Verbote auslöschen. Du vermischt hier in deinem großserbischen Wahn 2 grundlegende Dinge. Sporazum 1939-1941 war zu spät und passte den Serben nicht.
Das Eingeständnis des Scheiterns durch Paul. Das Abkommen von 1939 war ein verzweifelter Versuch, "Ruhe zu schaffen“, beweist das nur eines, die vorherige serbisch-zentralistische Politik hatte das Land in ein Pulverfass verwandelt.
Keine freiwillige Fairness, das Zugeständnis von 1939 geschah aus reiner Panik. Der Zweite Weltkrieg stand vor der Tür. Belgrad brauchte die Kroaten plötzlich, um den Staat vor Hitler zu retten. Und dann kam der Putsch, weil großserbische Nationalisten und Militär der Meinung waren, man braucht die Kroaten nicht und kann sie weiter treten.
Was hast du eigentlich immer mit deinem „Weltkrieg bla bla bla“? Die Banovina Kroatien von 1939 hatte überhaupt nichts mit einem späteren Weltkriegsszenario zu tun. Sie war der Versuch, den jugoslawischen Staat innenpolitisch zu stabilisieren und aus den bestehenden Spannungen zwischen den Völkern ein funktionierendes Staatsgebilde zu machen.

Im August 1939, dem Monat des Abkommens, stand Europa unmittelbar vor dem Ausbruch des Krieges (der Überfall auf Polen erfolgte nur Tage später). Die Zerschlagung der Tschechoslowakei und der "Anschluss“ Österreichs durch das Deutsche Reich hatten gezeigt, wie gefährlich interne ethnische Instabilitäten für die Existenz eines Staates sein konnten. Du kapierst es nicht, dieses Abkommen zwischen Cvetkovic und Macek kam zu spät, vor allem aber rebellierten die Serben gegen das Abkommen, siehe weiter oben

1939 konnte niemand ernsthaft absehen, dass die Krise zu einem Weltkrieg solchen Ausmaßes führen würde und dass Hitler innerhalb weniger Jahre große Teile Europas erobern würde. Einen Krieg in Europa hielten viele durchaus für möglich – insbesondere im Zusammenhang mit den deutschen Gebietsrevisionen gegenüber Polen und den Folgen des Ersten Weltkriegs. Aber die spätere Entwicklung, wie wir sie heute kennen, war keineswegs vorhersehbar.

Niemand in Belgrad oder Zagreb besaß im Sommer 1939 eine Glaskugel. Das Ziel war ein funktionierender, stabiler Föderalismus, ja, im Hier und Jetzt um für eine ungewisse und bedrohliche Zukunft in Europa gewappnet zu sein, wie erwähnt, kam aber zu spät und wurde von serbischer Seite abgelehnt.

Also erspare dir bitte deine ständigen Weltkriegs-Ausführungen. Damit machst du dich mittlerweile förmlich lächerlich.

Paul und die Belgrader Führung sahen die akute Gefahr, dass ausländische Mächte (insbesondere das faschistische Italien und NS-Deutschland) die kroatische Unzufriedenheit als Hebel nutzen könnten, um Jugoslawien von innen heraus zu sprengen. Das Abkommen war somit der Versuch, die "kroatische Flanke“ rechtzeitig zu schließen.
Ja, du machst dich lächerlich, da du absolut keine Ahnung hast. Lass es einfach. Dein großserbisches Geheule möchte sich niemand mehr antun.
 
Die Behauptung, Bosnier seien „ursprünglich Serben“ (oder „ursprünglich Kroaten“, was die kroatische Seite oft behauptet), scheitert an mehreren historischen Fakten

Gemeinsame slawische Wurzeln, aber getrennte Entwicklung
Im 6. und 7. Jahrhundert wanderten slawische Stämme auf den Balkan ein. Sie sprachen ähnliche Dialekte und teilten dieselbe Kultur. Die Stämme, die sich als Serben und Kroaten bezeichneten, ließen sich primär östlich bzw. westlich des heutigen Bosniens nieder. Die Slawen im unzugänglichen, bergigen Kernland Bosniens entwickelten sehr früh eine eigene regionale Identität

Das mittelalterliche Bosnien war eigenständig
Bosnien war im Mittelalter über Jahrhunderte ein eigenständiges Fürstentum und später ein mächtiges Königreich. Es wurde politisch fast nie dauerhaft von Serbien oder Kroatien beherrscht. Die herrschende Elite und die Bevölkerung verstanden sich als Bosnier, nicht als Serben oder Kroaten

Keine religiöse Einheit mit Serbien
Das stärkste Argument gegen die These: Das mittelalterliche Bosnien war religiös eigenständig. Während sich Serbien der orthodoxen Kirche und Byzanz anschloss, gründeten die Bosnier im 12. Jahrhundert die autonome Bosnische Kirche. Diese wurde sowohl von der katholischen Kirche als auch von der serbisch-orthodoxen Kirche als „häretisch“ (ungläubig) bekämpft

Jeder Mensch, der in Bosnien lebt ob katholisch oder orthodox, ist Bosnier

Wer das Gegenteil behauptet ist Nationalist
Wer ein Schritt weitergeht und Ansprüche in Bosnien betreibt, wird auch das, was er in der Hand hält, verlieren
Deswegen lieb sein Schnuckies :lol:
 
Die Behauptung, Bosnier seien „ursprünglich Serben“ (oder „ursprünglich Kroaten“, was die kroatische Seite oft behauptet), scheitert an mehreren historischen Fakten

Nein, lieber Dünnpfiff Skythe, es behauptet dein Freund Maradona, dass es keine Bosniaken gibt und Bosnier ist eine Bezeichnung allgemein, also keiner Ethnie zugeordnet sondern nur dem Staat.
Und der Rest ist auch viel Dünnpfiff. Da du schon gleich zu Beginn Hetze versuchst, bist du raus.
 
KI für Dünnpfiff Skythe:

1. Die religiöse Struktur des mittelalterlichen Bosniens
Vor der osmanischen Eroberung im 15. Jahrhundert war die Bevölkerung Bosniens konfessionell dreigeteilt. Wäre Bosnien ein rein serbischer (orthodoxer) oder kroatischer (katholischer) Raum gewesen, hätte es die Bosnische Kirche (Crkva bosanska) nicht gegeben:
  • Die Bosnische Kirche: Eine völlig eigenständige, von Rom und Konstantinopel unabhängige christliche Kirche. Sie bildete das spirituelle Rückgrat des mittelalterlichen bosnischen Staates.
  • Die Verteilung: Historische Schätzungen basierend auf osmanischen Steuerregistern (Defter) direkt nach der Eroberung zeigen, dass die Bevölkerung weder geschlossen katholisch noch geschlossen orthodox war, sondern regional stark fragmentiert. [1]

2. Moderne Genetik: Die DNA-Statistik
Die moderne Populationsgenetik (Untersuchung von Y-Chromosomen-Haplogruppen) hat den ethnischen Ur-Anspruchs-Theorien auf dem Balkan wissenschaftlich den Boden entzogen.
  • Der gemeinsame slawische Kern: Alle drei heutigen Hauptgruppen in Bosnien (Bosniaken, Serben, Kroaten) teilen sich zu einem überwältigenden Prozentsatz dieselben genetischen Wurzeln. [1, 2]
  • Die dominanten Haplogruppen: Die Gen-Gruppe I2a (prä-slawisch/autochthon balkanisch) und R1a (slawisch) sind bei allen drei Ethnien in Bosnien am stärksten ausgeprägt. Der genetische Unterschied innerhalb der bosnischen Bevölkerung ist statistisch geringer als der Unterschied zu den jeweiligen Mutterländern (Kroatien/Serbien).

3. Das historische Argument: Nationalismus vs. Mittelalter
Die Behauptung scheitert primär an einem fatalen Anachronismus (Zeitfehler):
  • Im 10. bis 14. Jahrhundert definierten sich Menschen über ihre Region (Bosnier/Bošnjani) oder ihren Herrscher (z. B. König Tvrtko I.), nicht über eine moderne Nationalität.
  • Die strikte Trennung in „Serben“, „Kroaten“ und „Bosniaken“ entlang von Religionsgrenzen (Orthodox = Serbe, Katholisch = Kroate, Muslim = Bosniake) entstand erst durch die nationalen Erweckungsbewegungen des 19. Jahrhunderts.
Beide Narrative versuchen, die moderne ethnische Dreiteilung (Orthodox = Serbe, Katholisch = Kroate, Muslim = Bosniake) krampfhaft ins Mittelalter zurückzuprojizieren. Sie ignorieren dabei, dass das mittelalterliche Bosnien eine eigenständige politische und religiöse Identität (die Bošnjani und die unabhängige Bosnische Kirche) besaß, die sich bewusst sowohl von Serbien als auch von Kroatien abgrenzte. [1, 2, 3, 4]
 
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