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Nachrichten aus Serbien

Die Aussage des Möchtegerndiktators hat mir keine Ruhe gelassen, ich habe mal KI befragt:

Der Fakten-Check: Was stimmt an den Behauptungen?
Die Behauptung, die vorherige Regierung habe „null“ Krankenhäuser gebaut, während unter Vučić „200 Objekte“ entstanden seien, gehört zum Standard-Repertoire der serbischen Staatsmedien. Unabhängige Faktenchecker haben diese Zahlen jedoch längst widerlegt:
  • Die „Lüge des Jahres“: Das renommierte serbische Fact-Checking-Portal Istinomer zeichnete genau diese Aussage von Aleksandar Vučić („Wir haben gebaut, die anderen null“) als „Laž godine“ (Lüge des Jahres) aus. [1]
  • Krankenhausbauten vor 2012: Zwischen 2008 und 2011 wurden in Serbien nachweislich mehrere große Krankenhauskomplexe neu gebaut, erweitert oder grundlegend saniert. Dazu gehören wichtige Institute und Kliniken in Niš, Kragujevac und Belgrad. Die Behauptung von „Null“ Neubauten ist nachweislich falsch. [1]
  • Der Statistik-Trick: Um auf die Zahl von „200“ Objekten zu kommen, wirft die Regierung echte Krankenhaus-Neubauten (wie die COVID-Kliniken während der Pandemie oder das im Bau befindliche Kinderspital Tiršova 2) mit einfachsten kosmetischen Renovierungen (z. B. dem Streichen von Fassaden in ländlichen Arztpraxen) in einen Topf
 
Also, wenn Statistik zur Nebelkerze wird: Serbiens Gesundheitswesen im Zerrspiegel der Boulevardpresse
Es ist ein bewährtes Drehbuch der serbischen Medienlandschaft: Sobald Missstände im Land thematisiert werden, schaltet die Maschinerie der regierungsnahen Boulevardmedien auf Gegenangriff. Das jüngste Beispiel ist die harsche Attacke auf die ehemalige Telekommunikationsministerin Jasna Matic, nachdem diese im Fernsehsender Nova S den maroden Zustand serbischer Krankenhäuser kritisiert hatte.
Anstatt sich inhaltlich mit den realen Problemen des serbischen Gesundheitssystems auseinanderzusetzen, wie etwa dem chronischen Ärztemangel, den langen Wartelisten oder der oft mangelhaften Ausstattung abseits der Metropolen, greifen die Staatsmedien reflexartig zu zwei Instrumenten, der persönlichen Diskreditierung der Kritikerin und der Verbreitung von geschönten Statistiken. Ist mir auch bestens bekannt von der Hand Gottes. Er ist vermutlich Redakteur bei Informer und Co.
Die Behauptung, vor der Amtszeit der aktuellen Regierung im Jahr 2012 seien in Worten und Zahlen "null Krankenhäuser“ gebaut worden, hält einer Überprüfung durch unabhängige Journalisten und Portale wie Istinomer nicht stand. Sie dient rein dem Zweck, eine historische Null-Linie zu konstruieren, vor der jeder heutige Pinselstrich an einer Fassade wie ein Jahrhunderterfolg wirkt. Die Zahl von "200 Objekten“ ist ein statistischer Taschenspielertrick, der kleinere Renovierungen auf Dorfebene mit dem Bau moderner Großkliniken gleichsetzt.
Besonders perfide ist dabei der Verweis auf anonyme Social-Media-Kanäle wie "Detektor laži“ als scheinbar objektive Quellen. Diese Kanäle fungieren in der serbischen Medienrealität primär als verlängerter Arm der parteieigenen PR-Abteilung der SNS. Sie verzerren die Realität, um von den täglichen strukturellen Mängeln abzulenken, mit denen Patienten und medizinisches Personal tagtäglich konfrontiert sind. Meiner Meinung nach ist "Detektor laži“ Lügenproduzent und kein Detektor.
Eine demokratische politische Kultur zeichnet sich dadurch aus, dass Kritik an staatlichen Institutionen zu einer Verbesserung der Zustände führt. Wenn die Antwort auf berechtigte Sorgen der Bürger jedoch nur aus juristischen Abrechnungen mit der Vergangenheit und inflationären Erfolgsmeldungen besteht, wird das eigentliche Problem nicht gelöst, ein Gesundheitssystem heilt keine Menschen durch propagandistische Schlagzeilen, sondern durch nachhaltige Investitionen in Personal und Infrastruktur.
 
Und täglich grüßt das Murmeltier. Serbien wie es leibt und lebt. Nationalismus, Faschismus, Hass und Verschwörung überall gegen andere Ethnien und insbesondere gegen Albaner in Serbien

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So sieht es tatsächlich aus
Serbien ruft um Hilfe – EU schickt binnen weniger Stunden Hubschrauber
3.500 Hektar Natur in Flammen – und Serbien steht nicht allein. Europa rückt mit vereinten Kräften an.

Seit 5. August kämpfen Einsatzkräfte gegen ein Feuer, das im serbischen Naturschutzgebiet Deliblatska Pescara bereits rund 3.500 Hektar Land vernichtet hat – das entspricht etwa zehn Prozent des insgesamt rund 34.800 Hektar großen Spezialreservats. Starke Winde, schwieriges Gelände und kaum zugängliche Abschnitte machen die Bodenintervention zur Herausforderung – die Lage spitzte sich zuletzt so weit zu, dass Serbien internationale Hilfe anfordern musste.

EU-Hilfe aktiviert
Am Freitag, dem 21. August, aktivierte Belgrad den EU-Katastrophenschutzmechanismus und bat Brüssel um Unterstützung bei der Brandbekämpfung. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Innerhalb weniger Stunden mobilisierte die Europäische Union vier Hubschrauber aus der strategischen Reserve „RescEU“, die an Stützpunkten in Tschechien, Rumänien und der Slowakei stationiert sind, sowie Feuerwehrteams aus Deutschland und Rumänien.

Um die Zusammenarbeit zwischen den serbischen Behörden, dem EU-Notfallkoordinierungszentrum und den eingesetzten Einsatzkräften zu gewährleisten, wurde zudem ein Verbindungsoffizier nach Serbien entsandt. Seine Aufgabe ist es sicherzustellen, dass die Hilfe rasch und zielgerichtet dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

 
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Dieses RKSNews ist der selbe Dreck wie Admirim und andere vergleichbare X- Accounts, also nicht wirklich eine Würdigung wert.
 
Das ist natürlich selbst für belgrader Medien ein neuer Tiefpunkt :lol:

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Dieses RKSNews ist der selbe Dreck wie Admirim und andere vergleichbare X- Accounts, also nicht wirklich eine Würdigung wert.
Man muss diese Accounts sicher mit einer gesunden Portion Skepsis und Medienkompetenz lesen. Dennoch erfüllen sie als Aggregatoren eine Funktion. Sie teilen oft in Echtzeit Dokumente, Videos und lokale Berichte, die in westlichen Leitmedien überhaupt nicht auftauchen. Man nutzt sie nicht wegen ihrer Meinung, sondern wegen des schnellen Zugangs zu Rohdaten.
Pauschal als Dreck muss man sie nicht abtun. Wichtig ist schlicht die Einordnung. Es sind keine Journalisten, sondern politische Chronisten. Wer das im Hinterkopf behält und die Fakten mit etablierten Medien abgleicht, kann solche Kanäle durchaus als Ergänzung im Feed behalten.
Du bedienst dich selber solcher X-Accounts, von daher?
 
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