Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

FIFA

Ist so wie bei Trump und seiner Clique
FIFA-Spitze stellt sich hinter Infantino
Die FIFA-Führung hat am Mittwochabend nach einer Notfallsitzung in Rabat (Marokko) „Entschuldigungen“ für die Kontroverse um die Öffnung für private Investoren ausgesprochen und zugleich ihre „volle Unterstützung“ für Präsident Gianni Infantino bekräftigt.

Die FIFA-Führung räumte ein, „dass nach dem Bekanntwerden des Vorschlags in den Medien Fehler gemacht wurden“, wie der Verband in einer Mitteilung nach einer Krisensitzung in Marokko erklärte: „Für diese Fehler wurde um Entschuldigung gebeten, verbunden mit dem Versprechen, sicherzustellen, dass sie sich nicht wiederholen.“

„Die anwesenden Mitglieder des FIFA-Rates bekräftigten ihre volle Unterstützung für FIFA-Präsident Gianni Infantino als die einzige von den 211 FIFA-Mitgliedsverbänden gewählte Führungskraft“, heißt es in der Mitteilung weiter.

FIFA-Führung demonstriert Einigkeit
Mit Blick auf die harsche Kritik teilte der Weltverband mit: „Die FIFA wird keinerlei Angriffe auf ihre Integrität dulden und alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um ihren Ruf zu verteidigen.“ Die Führungsspitze der FIFA demonstrierte in Rabat ihre Einigkeit.
Da war doch was mit marroko vor kurzem. Ein Schelm der Böses denkt…
 
Da bleibt kein Auge trocken
Infantino tritt zu Wiederwahl an
Ungeachtet von Kritik und Widerständen hält Gianni Infantino an seinem Plan fest, sich im kommenden Jahr als FIFA-Präsident wiederwählen zu lassen. Eine Sprecherin des Weltverbandes bestätigte am Sonntag den Plan des Schweizers, für eine weitere Amtszeit zu kandidieren: „Herr Infantino wird zur Wiederwahl antreten.“

Vor der Eröffnung der U20-WM der Frauen im polnischen Katowice am Samstag hatte Infantino auf Fragen zu seiner Zukunft noch ausweichend reagiert. Nach der Frage, ob er definitiv zur Wahl antreten werde, verließ er lächelnd die Runde, hob dabei aber den Daumen. Infantino schaute sich in Katowice das Eröffnungsspiel von Polen gegen Argentinien an.

„Es wird viel zu sagen geben, aber es wird den richtigen Ort und den richtigen Zeitpunkt dafür geben“, hatte der FIFA-Boss angekündigt. Schon einen Tag danach gab es das Statement, das die Unklarheiten beseitigte. „Der FIFA-Präsident hat im April angekündigt, dass er 2027 zur Wiederwahl antreten wird. Natürlich hat sich daran nichts geändert“, sagte eine Sprecherin des Fußballweltverbandes (FIFA).

 
Beschwerde gegen FIFA-Chef Infantino bei Ethikkommission
Die Menschenrechtsorganisation FairSquare setzt ihren Kampf gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino mit einer erneuten Beschwerde bei der Ethikkommission des Fußballweltverbandes fort. In dieser werden Infantino Verstöße gegen den FIFA-Ethikkodex vorgeworfen.

Alle Vorfälle stünden mit US-Präsident Donald Trump in Verbindung, wie aus dem Dokument hervorgeht, das der dpa in Auszügen vorliegt. Zuvor hatten auch andere Medien wie Sportschau und die französische Tageszeitung „L’Equipe“ darüber berichtet.

Gegen Neutralität verstoßen
„Zusammengenommen liefern sie überzeugende Beweise dafür, dass der FIFA-Präsident bei seinen Bemühungen, sich beim US-Präsidenten einzuschmeicheln, mindestens seine Macht missbraucht, gegen seine Pflicht zur politischen Neutralität verstoßen und seine Treuepflicht verletzt hat“, heißt es in der Beschwerde: „Die Beweise dafür, dass er aus diesem Verhaltensmuster persönlichen Nutzen ziehen wollte, verstärken die Schwere der Vorwürfe noch.“

Vier der acht Vorfälle waren bereits Teil der Beschwerde, die FairSquare im Dezember 2025 eingereicht hatte. Sie war nach der vielfach kritisierten Verleihung des neuen FIFA-Friedenspreises an Trump bei der Auslosung für die WM 2026 eingereicht worden.

Mehrere Faktoren bei Beschwerde
Die aktuelle Beschwerde enthält laut FairSquare nun auch Einzelheiten zu Infantinos Rolle in der Balogun-Affäre während der WM sowie bei den gescheiterten Plänen für einen hochumstrittenen Investorendeal zur Vermarktung von Weltmeisterschaften.

 
Amnesty International forderte Israels Ausschluss aus FIFA
Es gebe Beweise, dass Israels Verband Vereine aus völkerrechtswidrig errichteten Siedlungen im Westjordanland unterstützt, so die Menschenrechtsorganisation

Wien/Linz – Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat vor dem Auftaktspiel Österreichs in der Nations League gegen Israel einen Ausschluss des israelischen Fußballverbandes aus der UEFA sowie FIFA gefordert. Der Sport dürfe "niemals als PR-Bühne für Staaten dienen, die schwere Verbrechen begehen", wurde Alexander Weihrauch von Amnesty International Österreich am Dienstag in einer Aussendung zitiert.

So gebe es eindeutige Beweise, dass Israels Verband Vereine aus völkerrechtswidrig errichteten Siedlungen im Westjordanland unterstützt. Deren Teilnahme in den nationalen israelischen Ligen stehe in klarem Widerspruch zu FIFA-Statuten, hieß es vonseiten Amnesty International. So sei das Westjordanland ein Gebiet des palästinensischen Fußballverbandes, der dem Spielbetrieb der betreffenden Clubs nie zugestimmt habe.

 
FIFA-Boss Infantino zu Reformen bereit
Der schwer unter Beschuss geratene Präsident des Internationalen Fußballverbands (FIFA), Gianni Infantino, hat am Montag eine externe Überprüfung der Entscheidungsprozesse des Weltverbands bei wichtigen Vorhaben vorgeschlagen. In einem Schreiben an die Mitglieder räumte er ein, dass der Umgang der FIFA mit den inzwischen aufgegebenen Plänen zur Einbindung von Investoren für Unruhe gesorgt hat.

„Zunächst werde ich das Council fragen, ob es eine unabhängige externe Überprüfung des derzeitigen Governance-Rahmens der FIFA für wichtige strategische Initiativen in Auftrag geben und mögliche Verbesserungen empfehlen möchte“, schrieb Infantino in einem Reuters vorliegenden Brief an das FIFA-Council und die Präsidenten aller 211 Mitgliedsverbände.

 
FIFA-Boss Infantino zu Reformen bereit
Der schwer unter Beschuss geratene Präsident des Internationalen Fußballverbands (FIFA), Gianni Infantino, hat am Montag eine externe Überprüfung der Entscheidungsprozesse des Weltverbands bei wichtigen Vorhaben vorgeschlagen. In einem Schreiben an die Mitglieder räumte er ein, dass der Umgang der FIFA mit den inzwischen aufgegebenen Plänen zur Einbindung von Investoren für Unruhe gesorgt hat.

„Zunächst werde ich das Council fragen, ob es eine unabhängige externe Überprüfung des derzeitigen Governance-Rahmens der FIFA für wichtige strategische Initiativen in Auftrag geben und mögliche Verbesserungen empfehlen möchte“, schrieb Infantino in einem Reuters vorliegenden Brief an das FIFA-Council und die Präsidenten aller 211 Mitgliedsverbände.

Blablabla derzeitiger governance Rahmen. :lol:
 
Keine Ahnung wer von den 2 korrupter ist. Es gilt die Unschuldsvermutung
4 Millionen Dollar für fast leere Räume: Wie der FIFA-Chef Trumps Immobiliengeschäft bedient
Sieben Jahre Mietvertrag, rund 4 Millionen Dollar Kosten und ein Büro, in dem kaum jemand arbeitet. FIFA-Präsident Gianni Infantino hat dem Weltfußballverband eine fast 465 Quadratmeter große Bürofläche im 17. Stock des Trump Towers in New York verschafft. Die Räume stehen nach Aussagen derzeitiger und ehemaliger Funktionäre überwiegend leer. Dabei unterhält die FIFA bereits zwei Büros in Miami, wo der größte Teil ihrer amerikanischen Geschäfte abgewickelt wird. Einen überzeugenden betrieblichen Grund für die zusätzliche Niederlassung konnten selbst Beteiligte an den Vertragsverhandlungen nicht erkennen. Die Entscheidung sei von Infantino persönlich vorangetrieben worden. Eric Trump zeigte sich bei der Eröffnung im Juli 2025 erfreut, dass sein Familienunternehmen den Weltfußballverband beherbergen dürfe. Die Rechnung bezahlt die FIFA, die Einnahmen fließen an die Trump Organization.

Intern hatte das Geschäft erhebliche Bedenken ausgelöst. Führungskräfte fragten, weshalb der Verband ausgerechnet beim amerikanischen Präsidenten mieten müsse, noch dazu in einem Bundesstaat mit hohen Steuern. Anwälte sollten deshalb sicherstellen, dass in New York keine gewöhnlichen Geschäftstätigkeiten stattfinden, die zusätzliche Steuerpflichten auslösen könnten. Eine internationale Immobilienberatung prüfte die Miethöhe. Die FIFA erklärt, sie zahle marktübliche Preise, halte sämtliche Gesetze ein und habe ihre internen Verfahren beachtet. Die Räume dienten besonderen Veranstaltungen und Treffen mit Würdenträgern, vor allem während der jährlichen Generalversammlung der Vereinten Nationen. Vollständig besetzen will der Verband sie ausdrücklich nicht. Für einen derart selten genutzten Standort eine Millionensumme auszugeben, hat innerhalb der FIFA dennoch Fragen aufgeworfen, die mit der bloßen Angemessenheit des Mietpreises kaum beantwortet sind.

Infantinos Nähe zu Trump reicht inzwischen weit über Immobiliengeschäfte hinaus. Der FIFA-Chef schuf eigens einen Friedenspreis zu Ehren des Präsidenten. Während der Weltmeisterschaft hob der Verband nach einem Telefonat zwischen beiden die Sperre des amerikanischen Nationalspielers Folarin Balogun auf. Es folgten Vorwürfe politischer Einflussnahme. Hinzu kamen geheime Gespräche über den Verkauf von Anteilen an künftigen Turnieren an einen privaten Fonds, der vom Bruder von Jared Kushner, Trumps Schwiegersohn, geführt wird. Der europäische Fußballverband drohte deshalb mit einer Strafanzeige. Norwegens Fußballverband reichte bereits eine Ethikbeschwerde gegen Infantino ein. Der frühere FIFA-Verantwortliche Miguel Maduro sieht beim Mietgeschäft einen möglichen Verstoß gegen die Regeln zu Interessenkonflikten, zumal FIFA und Trump auch bei dessen Friedensrat zusammenarbeiten und Fußballanlagen im Gazastreifen planen. Infantino spricht von einer Kampagne gegen seine Person. Der frühere FIFA-Funktionär Alex Phillips hat für das Büro im Trump Tower eine deutlich einfachere Bezeichnung: vollkommen unnötige Anbiederung.

Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Druck wird erhöht: UEFA droht FIFA-Boss Infantino mit Ultimatum
Die UEFA verlangt mit 42 Fragen und einem Ultimatum bis 2. November Aufklärung zu Gianni Infantinos gescheiterten WM-Investorenplänen.
Mit einem umfangreichen Fragenkatalog samt Ultimatum hat die UEFA Aufklärung zu den WM-Investorenplänen von Gianni Infantino gefordert.

Mit Ultimatum: UEFA fordert Antworten von Infantino
Der europäische Fußball-Verband übermittelte 42 detaillierte Fragen zu den gescheiterten Plänen sowie anderen Vorfällen an den in der Kritik stehenden Boss des Weltverbandes FIFA. Eine Beantwortung forderte die UEFA bis zum 2. November ein. Das Schreiben liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

Infantino hat bisher keine Dokumente über seinen nach heftiger Kritik aufgegebenen Plan, 20 Prozent der kommerziellen Rechte an WM und weiteren Wettbewerben für mehr als vier Milliarden Dollar zu verkaufen, zur Verfügung gestellt. Rund zwei Wochen nach dem WM-Finale in den USA hatte die FIFA Ende Juli mitgeteilt, einen Teil ihrer kommerziellen Rechte an Investoren zu verkaufen. In der Nacht zum ersten August gab Infantino die Pläne nach breitem Widerstand auf.

 
Zurück
Oben