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Der Ukraine Sammelthread

Der Offizier der ukrainischen Streitkräfte Onistrat zeigte einen mit Gittern versehenen Bus, in dem Mobilisierte unter bewaffneter Bewachung transportiert werden, um eine Fahnenflucht zu verhindern. Er ist der Ansicht, dass die Männer andernfalls auf dem Weg ins Ausbildungslager fliehen würden.

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Die Information von „Strana.ua“, dass sich der ehemalige Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko in Wien niedergelassen hat, hat sich bestätigt.
„Ukrajinska Prawda“ (UP) veröffentlicht seine kürzlich erfolgte Wohnsitzanmeldung an einer Adresse im Wiener Stadtzentrum.
Zuvor hatten wir berichtet, dass Krawtschenko mit mehreren bekannten Wiener Anwaltskanzleien Gespräche über die Möglichkeit eines Asylantrags in Österreich führt.
 
Die Ukraine verliert jährlich rund 800.000 Menschen durch das Überwiegen der Sterbe- gegenüber der Geburtenrate sowie durch Abwanderung; dies erklärte der Ökonom Oleksij Kusch.

Er wies darauf hin, dass vor dem Hintergrund der demografischen Krise die Hauptlast der Mobilisierung auf Männer im Alter von 40 bis 50 Jahren entfällt. Die Zahl der jüngeren Männer sinkt – unter anderem aufgrund der niedrigen Geburtenrate und der Abwanderung ins Ausland. Nach Einschätzung von Kusch gefährdet dieser demografische Rückgang die Fähigkeit des Landes, einen langwierigen Krieg zu führen.

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Wie RMF24 berichtet, brach gestern Abend in Polen ein Feuer auf dem Gelände einer Starlink-Station aus, die die Ukraine mit Internet versorgt. Nach Angaben der Strafverfolgungsbehörden könnte es sich um Brandstiftung handeln.

Die Bodenstation in Wola Krobowska gewährleistet – gemeinsam mit einer ähnlichen Station nahe Kaunas in Litauen – den Internetzugang für einen Großteil Mittel- und Osteuropas, einschließlich der Ukraine.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Ukrainer hat während einer Messe ein Kloster in Polen mit einem Messer angegriffen; dabei kam ein Geistlicher ums Leben, vier weitere Personen wurden verletzt, wie TVN24 berichtet. Der Vorfall ereignete sich heute Morgen im Benediktinerinnenkloster in Jarosław. Zu den Verletzten zählen vier Geistliche und eine Frau; einer der Männer verstarb später. Der 31-jährige Ukrainer wurde festgenommen. Sein Motiv ist unbekannt.

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Ein kroatisches Gericht hat der Auslieferung des Ukrainers Wolodymyr Schurawljow nach Deutschland zugestimmt; er steht im Verdacht, an der Sprengung der „Nord-Stream“-Pipelines beteiligt gewesen zu sein, berichtet „Suspilne“. Die Verteidigung des Ukrainers kündigte an, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen.

Zuvor hatten Medien berichtet, Schurawljow sei als Berater für einen Film mit Sean Penn über die Sprengung der Gaspipelines nach Kroatien gereist.
 
Ein Ukrainer hat während einer Messe ein Kloster in Polen mit einem Messer angegriffen; dabei kam ein Geistlicher ums Leben, vier weitere Personen wurden verletzt, wie TVN24 berichtet. Der Vorfall ereignete sich heute Morgen im Benediktinerinnenkloster in Jarosław. Zu den Verletzten zählen vier Geistliche und eine Frau; einer der Männer verstarb später. Der 31-jährige Ukrainer wurde festgenommen. Sein Motiv ist unbekannt.
Greift Priester und Nonnen an, warum geht der Hundesohn nicht an die Front kämpfen, die brauchen da jeden Mann
 
Von Russland besetzter Ort Oleschky
Warnung vor humanitärer Katastrophe
In der von Russland kontrollierten ukrainischen Stadt Oleschky verschärft sich die Situation für die Menschen extrem: Laut Berichten ist die Stadt an der Front seit Monaten von der Lebensmittelversorgung abgeschnitten, selbst der Kreml räumte diese Woche Engpässe ein. Die Ukraine warnte vor einer Hungersnot und humanitären Katastrophe, immer wieder sterben Menschen auf der Suche nach Essen. Zuletzt verweigerte Russland Gespräche.

Seit Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar 2022 ist Oleschky, das am Ufer des Flusses Dnipro liegt und damit im Frontgebiet, von Russland besetzt. Tagelang wurde zu Beginn der Invasion durch Russland zunächst um den Flussübergang und die Antoniwkabrücke gekämpft, mehrfach versuchte die Ukraine später in harten Kämpfen vergeblich, die russischen Truppen zu vertreiben.

Vor rund drei Jahren war die Stadt von den Überschwemmung durch die Sprengung des Kachowka-Staudamms betroffen und wurde dabei fast vollständig überschwemmt. Von den einst 24.000 Bewohnerinnen und Bewohnern der Gemeinde mit insgesamt 13 Ortschaften sind laut Schätzungen der ukrainischen Behörden mittlerweile noch rund 6.000 Menschen trotz und auch wegen der schwierigen Bedingungen dort.

 
Operation Vivaldi: Wie die Ukraine Russland im Donbass still und heimlich überrumpelt hat
Unter dem Radar Russlands orchestriert die Ukraine im Donbass derzeit eine Offensive, die für den Kreml zur Blamage wird und auch Fachleute überrascht

Ganz sachte steigern sich Tempo und Takt der "Vier Jahreszeiten", den wohl bekanntesten Violinkonzerten von Antonio Vivaldi. Mal meint der Zuhörer den sanften Hauch des Frühlingswindes zu vernehmen, nur um wenig später von einem satten Gewitter überrascht zu werden.

Was die ukrainischen PR-Strategen dazu bewogen hat, ihre bislang wichtigste Bodenoffensive des Jahres ausgerechnet nach einem venezianischen Komponisten aus dem 18. Jahrhundert zu benennen, ist unklar. Möglich ist, dass sie damit auf die vielen verschiedenen Waffensysteme verweisen wollten, die – ähnlich einem Orchester – nur dann ihre Wucht entfalten, wenn sie präzise abgestimmt zusammenspielen.

 
Selenskyj: USA schlagen Dreiertreffen mit Russland vor
Die USA haben der Ukraine zufolge ein Dreiertreffen mit Russland in den Vereinigten Arabischen Emiraten vorgeschlagen. Dabei sollen die Parteien über Wege zur Beendigung des viereinhalbjährigen Krieges beraten, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj heute vor Medien.

Die US-Seite habe ein Treffen auf technischer Ebene in diesem Dreierformat angeregt. Die Ukraine warte nun auf einen Terminvorschlag aus Washington.

Kreml bestätigt Kontakte
Laut russischen Angaben könnte ein solches Dreiertreffen bald stattfinden. Es gebe dazu jedoch noch keine Einzelheiten, teilte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow mit. Peskow erklärte zudem, der russische Sonderbeauftragte Kirill Dmitrijew habe Gespräche in den USA geführt.

 
Finnland und Schweden fangen russische Jets über Ostsee ab
Finnische und schwedische Kampfjets haben laut finnischen Angaben russische Flugzeuge über der Ostsee abgefangen.

Wie die finnischen Luftstreitkräfte heute mitteilten, stiegen gestern Abfangjäger der Einsatzbereitschaft Quick Reaction Alert (QRA) der beiden NATO-Länder auf, nachdem ein russischer Verband aus einem Tu-134-Transportflugzeug, MiG-31- und Su-30-Jets „im internationalen Luftraum über dem Finnischen Meerbusen“ gesichtet worden war.

Es war den Angaben zufolge der erste gemeinsame Abfangeinsatz beider Länder. Der schwedische Regierungschef Ulf Kristersson schrieb im Onlinedienst X, der Ostsee-Raum sei „noch nie so gefährdet“, aber „auch noch nie so gut geschützt“ gewesen.

Spannungen nahmen zu
Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Jahr 2022 haben sich die Spannungen in der Ostsee deutlich erhöht. Kampfflugzeuge nordeuropäischer NATO-Länder fangen immer wieder russische Kampfjets ab.

 
Vier Tote bei russischem Drohnenangriff auf Kiew
Durch den Einschlag einer russischen Drohne in ein Bürogebäude in der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach Behördenangaben mindestens vier Menschen getötet worden.

Weitere sieben seien verletzt worden, teilte Bürgermeister Witali Klitschko heute auf Telegram mit. Drei Leichen wurden demnach auf einem Parkplatz vor dem Bürohaus gefunden. Ein Brand sei gelöscht worden.

Bei schweren ukrainischen Drohnenangriffen auf mehrere russische Regionen wurden laut Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet und weitere verletzt. In Belgorod starb bei den Angriffen ein Zivilist, ein weiterer wurde verletzt, wie die dortige Einsatzzentrale mitteilte.

 
Falschmeldung über Millionenfund bei Razzia zieht Kreise
Die Nachricht vom angeblichen Fund von mehr als 140 Millionen Dollar bei einem kürzlich zurückgetretenen ukrainischen Behördenleiter wird derzeit rasant in den sozialen Netzwerken verbreitet. Allerdings: Die Meldung, ein Video und auch der Bericht, der als Quelle genannt wird, sind schlicht gefälscht.

In dem Video soll zu sehen sein, wie Beamte der ukrainischen Antikorruptionsbebörde (NABU) das in riesigen Kartons verstaute Geld im Haus des Ende August zurückgetretenen Chefs der ukrainischen Verteidigungsbeschaffungsagentur, Arsen Schumadilow, beschlagnahmen. Auf einer der Kisten ist die Aufschrift „Für den Diener des Volkes“ zu lesen. Das spielt auf den Titel jener TV-Serie an, in der Präsident Wolodymyr Selenskyj vor seiner politischen Karriere als Schauspieler bekannt wurde.

Gefakte Website
Heute dementierte NABU die Berichte. Laut der Nachrichtenwebsite ua.news geht die Antikorruptionsbehörde davon aus, dass das Video mit KI erstellt wurde. Als Drahtzieher vermutet man Russland. Die Nachrichtenseite The New Voice of Ukraine wiederum veröffentlichte heute einen Bericht, wonach eine gefakte Nachrichtenseite mit dem eigenen Layout gefunden worden sei, die die Falschnachricht verbreitet und nun in sozialen Netzwerken als angebliche Quelle für den Bericht fungiert.

Prüfberichte zeigten tatsächliche Missstände auf
Dass die falsche Nachricht in die Welt gesetzt wurde, hatte wohl einen ganz konkreten Anlass. Zu Monatsbeginn berichtete die „New York Times“ über Prüfberichte des ukrainischen Rechnungshofs und einer internen Revisionsabteilung des Verteidigungsministeriums, die die Misswirtschaft im militärischen Beschaffungssystem kritisieren.

 
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