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Ägypten News

Sie werden aber ausschließlich als Opfer dargestellt, ihre Verbrechen werden aber klein geredet.

Da hast du Recht, man vergisst dass sie noch vor wenigen Wochen in der Macht waren, und damals waren sie, die Demonstranten getötet haben (wenn auch nicht in heutigem Ausmaß). Von den Angriffen gegen Christen und Minderheiten nicht zu sprechen.

Im Moment aber sind sie (ihre Anhänger, um genau zu sein) das Hauptopfer der politischen Gewalt in Ägypten. Man muss sich nicht so verhalten, als ob ihr Blut billiger ist.

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Man muss natürlich auch noch sagen, dass Mursi und MB neben der Armee die größte Schuld für die Entstehung dieser Situation haben. Mursi sollte sich zurücktreten und Neuwahlen ankündigen, als es klar wurde, dass er die Unterstützung von seinem Volk verloren hat. Aber er hat sich auch nie als Präsident des gesamten ägyptischen Volks gesehen, das ist genau das Problem.
 
Na sieh mal an nachdem Erdogan das Zeichen der MB gemacht hat folgen ihm alle Islamisten koyunlar ya :)

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Red kein Müll. Diese primitiven haben auf sozialer ebene als NGO mehr für die Leute getan
als Mubarak während seiner ganzen Amtszeit.
Schuld an diesem Konflikt sind liberale, Linke und Nationalisten die das Prinzip von Wahlen nicht versanden haben.
wählst du einen Vertreter bleibt er bis zur nächsten Wahl im Amt. Man fängt nicht an Steine zu werfen.

ausserdem wünscht man keinen Krieg.

@paok :lol:

Genau, die Regierung achtet aber auch die Verfassung, Demokratie und Menschenrechte, alles Fremdworte für die MB.

Ist ja nicht so dass die MB gemobbt wird weil sie MB sind, sondern weil sie von Anfang versucht haben den Staat auszuhöhlen und die Macht komplett an sich zu reißen, wie Hitler ab 1933.

Selber Schuld.
 
Gewalt in Ägypten
Viele Tote bei Gefangenenausbruch in Kairo

In Ägypten sind bei einem Fluchtversuch offenbar mindestens 36 inhaftierte Islamisten getötet worden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Mena unter Berufung auf Sicherheitskräfte berichtet, wurden die Männer getötet, als sie während des Transports in ein Gefängnis am Rande von Kairo zu fliehen versuchten. Der Transport sei von Helfern der Häftlinge angegriffen worden.
Das ägyptische Innenministerium bestätigte den Vorfall, machte aber zunächst keine Angaben über die Zahl der Todesopfer. Laut dem arabischen Nachrichtensender Al Dschasira nahmen die festgenommenen Männer bei dem Fluchtversuch einen Polizeioffizier als Geisel. Auch Al Dschasira berichtete von Dutzenden Toten.

Erneut Proteste von Mursi-Anhängern

Unterdessen demonstrierten Anhänger der Muslimbrüder erneut in mehreren Städten gegen die Entmachtung von Ex-Präsident Mohammed Mursi. Die Protestmärsche fielen allerdings deutlich kleiner aus als zwei Tage zuvor und blieben weitgehend friedlich.
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Armeechef Sisi droht Islamisten

Zuvor hatte Armeechef Abdel Fattah al Sisi bekräftigt, dass das Militär weiter hart gegen gewaltbereite Islamisten vorgehen werde. Sein Land werde sich nicht der Gewalt beugen, sagte er bei Beratungen mit den wichtigsten Armee- und Polizeivertretern. Gleichzeitig rief al Sisi die Islamisten auf, sich wieder am politischen Prozess zu beteiligen.
Die ägyptische Regierung erließ zudem ein Verbot von Bürgerwehren. Das Innenministerium erklärte, es habe die Bildung von "Volkskomitees" zur Sicherung von Vierteln untersagt, "die benutzt werden, um illegale Handlungen zu begehen". Insbesondere in Kairo hatten sich immer wieder auch bewaffnete Bürgerwehren Mursi-Anhängern entgegengestellt.
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Offenbar Dutzende Tote bei Gefangenenausbruch in Kairo | tagesschau.de


Hier noch eine interessante Meinung aus den USA:

OP-ED CONTRIBUTOR
Democracy in Egypt Can Wait

By CHARLES A. KUPCHAN


WASHINGTON — THE Egyptian military’s bloody crackdown on supporters of the Muslim Brotherhood is yet another sign of the dark side of the Arab awakening. Across the Middle East, glimmerings of democracy are being snuffed out by political turmoil and violence.
...
The United States should do what it can to shepherd the arrival of liberal democracy in Egypt and other parts of the Middle East. But the best way to do that is to go slow and help the region’s states build functioning and responsible governments. Democracy can wait.

http://www.nytimes.com/2013/08/17/opinion/democracy-in-egypt-can-wait.html?_r=0

Die Demokratie in Ägypten kann also warten, Hauptsache es gibt eine verlässliche Regierung...
 
Wer glaubte dass der Übergang zur Demokratie ohne Blutvergießen stattfinden könnte, der soll sich die Geschichte Europas anschauen. Man kann nicht erwarten dass alles dort friedlich bleibt, nur weil wir im Westen jetzt eine Phase des Friedens haben und dadurch geblendet sind.

Es bleibt nur zu hoffen dass die Kämpfe in der Übergangszeit nicht so heftig ausfallen werden wie in Europa - denn mit der heutigen Kriegsführung und Waffentechnik würden da wohl weit mehr Menschen sterben.
 
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