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Österreichische Staatsbürgerschaft

Ivo2

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Croatia
370 Fälle Immer mehr Anträge wegen Impfschäden nach Corona-Stich
Im vergangenen Jahr wurden in Österreich rund 370 Anträge auf Schadenersatz wegen vermuteten Impfschäden an den Staat gerichtet.
Während es im Jahr 2020 nur rund zehn Anträge nach dem Impfschadengesetz gab – etwa wegen FSME- und Masernimpfungen – waren es im vergangenen Jahr 2021 fast 370 Anträge. Genau 367 Anträge sind laut „Morgenjournal“ bis knapp vor Jahresende eingegangen, die meisten davon wegen der Corona-Impfung. Nun muss mittels medizinischem Gutachten festgestellt werden, wie wahrscheinlich es ist, dass die Covid-Impfung eine Nebenwirkung wie etwa eine Thrombose oder eine Herzmuskelentzündung ausgelöst hat.
Impfschaden durch medizinisches Gutachten bestätigen
Die Covid-19-Schutzimpfung ist grundsätzlich vom Impfschadengesetz erfasst, da die Impfung durch eine Verordnung des Gesundheitsministeriums empfohlen wurde. Allerdings ist nicht jede Beeinträchtigung gleich ein ersatzpflichtiger Impfschaden. Vielmehr muss dieser eine gewisse Erheblichkeit aufweisen. „Ob ein Impfschaden besteht, muss durch ein medizinisches Gutachten bestätigt werden“, erklärt der Impfstoffexperte und Infektiologe Herwig Kollaritsch.

Diagnostiziert das Gutachten einen Impfschaden, sieht das Gesetz eine Entschädigung von 1300 Euro vor, wenn jemand einen schweren Impfschaden ohne Dauerfolgen erlitten hat. Bei massiven Dauerfolgen kann die Entschädigung bis zu 2700 Euro pro Monat betragen. Hier lest ihr, wo und unter welchen Voraussetzungen ihr eine Entschädigung beantragen könnt?



 

Ivo2

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ich glaub ich werd Österreicher :)
Wird sehr schwierig und mit einem türkischen Migrationshintergrund eher problematisch, vor allem seit seiner Kürzlichkeit. War davor aber auch nicht viel besser.
Ein paar Beispiele:
“Massive Ungleichbehandlung”: Über 240.000 in Österreich geborene Menschen ohne Staatsbürgerschaft
Im Februar sorgte der Fall von Olga Kosanović für Aufsehen: Die 26-jährige Wienerin ist in Österreich geboren, aufgewachsen und berufstätig und trotzdem hieß es einer MA35 Sachbearbeiterin zufolge, es müsse zuerst geprüft werden, ob die Frau mit serbischem Pass in Österreich “integrierbar” sei. „Ich befinde mich jetzt seit über einem Jahr in diesem Einbürgerungsverfahren in Österreich und sehe da eher schwarz als weiß für die Zukunft“, sagte Kosanović damals in einem viralen Video, welches auch von SOS Mitmensch auf Twitter geteilt wurde.


Oder jener von
SCHON 28 JAHRE IN WIEN MA 35 verwehrt Austro-Darts-Star Mensur Suljović erneut Staatsbürgerschaft
Mensur Suljović ist in Serbien geboren, lebt aber schon seit 28 Jahren in Wien und ist bereits 12 Mal zur Darts-WM für Österreich angetreten. Doch immer noch bleibt dem 49-Jährigen sowohl die Staatsbürgerschaft, als auch der österreichische Pass verwehrt, wie der Sportler gegenüber dem „Kurier“ erzählte.

 

Ivo2

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Die NGO „SOS Mitmensch“ fordert, die Einbürgerung von in Österreich geborenen und aufgewachsenen Kindern und Jugendlichen zu erleichtern.

Mehr als 220.000 Menschen sind in Österreich geboren, ohne bisher die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten zu haben, kritisierte „SOS Mitmensch“-Sprecher Alexander Pollak in einer Pressekonferenz am Dienstag. Weitere rund 80.000 würden seit ihrer frühesten Kindheit hier leben und ebenfalls keine Staatsbürgerschaft bekommen. Täglich kämen 49 hinzu. Der Grund: Extrem hohe und unsoziale Einbürgerungshürden. Daher fordert die NGO nun die Einbürgerungen von in Österreich geborenen und aufgewachsenen Kindern und Jugendlichen zu erleichtern.

 

Ivo2

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Leider ist es so, dass es in Österreich ziemlich schwierig ist die Staatsbürgerschaft zu erhalten.
Einige Beispiele weiter unten

Da gab es sogar im Juni ein "ziemliches" Streitgespräch zwischen Edtstadler (Miniserin) und Armin Wolf (Anchorman ORF)

Ministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) lieferte sich in der ZiB2 sowohl gegen den Kärntner SPÖ-Landeshauptmann Peter Kaiser, als auch gegen Moderator Armin Wolf einen Schlagabtausch. Sie ist, wie ihre Parteikollegen, strikt gegen eine Lockerung des Zugangs zur Staatsbürgerschaft.

Die SPÖ hatte vor Kurzem gefordert, dass Menschen schon nach sechs Jahren des rechtmäßigen Aufenthaltes einen Rechtsanspruch auf die die österreichische Staatsbürgerschaft haben sollten, sofern auch alle anderen Voraussetzungen erfüllt würden. Die Wiener Grünen planen einen auch einen entsprechenden Antrag auf ihrem Bundeskongress. Gegen die SPÖ und die Grünen stellt sich die ÖVP bei der Frage der Lockerungen rund um die Staatsbürgerschaft. Kanzler Kurz meinte gegenüber der Kronen Zeitung, es wäre eine “Entwertung” der Staatsbürgerschaft, die er strikt ablehnt.

 
Leider ist es so, dass es in Österreich ziemlich schwierig ist die Staatsbürgerschaft zu erhalten.
Einige Beispiele weiter unten

Da gab es sogar im Juni ein "ziemliches" Streitgespräch zwischen Edtstadler (Miniserin) und Armin Wolf (Anchorman ORF)

Ministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) lieferte sich in der ZiB2 sowohl gegen den Kärntner SPÖ-Landeshauptmann Peter Kaiser, als auch gegen Moderator Armin Wolf einen Schlagabtausch. Sie ist, wie ihre Parteikollegen, strikt gegen eine Lockerung des Zugangs zur Staatsbürgerschaft.

Die SPÖ hatte vor Kurzem gefordert, dass Menschen schon nach sechs Jahren des rechtmäßigen Aufenthaltes einen Rechtsanspruch auf die die österreichische Staatsbürgerschaft haben sollten, sofern auch alle anderen Voraussetzungen erfüllt würden. Die Wiener Grünen planen einen auch einen entsprechenden Antrag auf ihrem Bundeskongress. Gegen die SPÖ und die Grünen stellt sich die ÖVP bei der Frage der Lockerungen rund um die Staatsbürgerschaft. Kanzler Kurz meinte gegenüber der Kronen Zeitung, es wäre eine “Entwertung” der Staatsbürgerschaft, die er strikt ablehnt.

früher war es problemlos, man musste nur unbescholten sein.
heutzutage dürfen die antragsteller nicht einmal viele autostrafen haben. hat mir jemand erzählt, er hat in den letzten 2 jahren 6 geschwindigkeitsübergrenzungen gehabt von max. 25km/h. ihm wurde gesagt das wäre zu viel. man kanns auch übertreiben, finde ich nicht ok.
 

Ludjak

Labertasche
Teammitglied
früher war es problemlos, man musste nur unbescholten sein.
heutzutage dürfen die antragsteller nicht einmal viele autostrafen haben. hat mir jemand erzählt, er hat in den letzten 2 jahren 6 geschwindigkeitsübergrenzungen gehabt von max. 25km/h. ihm wurde gesagt das wäre zu viel. man kanns auch übertreiben, finde ich nicht ok.
Kenne zwar deinen Bekannten nicht aber m Durchschnitt jeden 4. Monat eine Geldbuße wegen zu hoher Geschwindigkeit zu kassieren zeugt nicht gerade von Einsicht 😉
Ich denke dass geht nicht unbedingt um die Geschwindigkeit als solche, sondern eher um die Anzahl
 

Jezersko

Top-Poster
früher war es problemlos, man musste nur unbescholten sein.
heutzutage dürfen die antragsteller nicht einmal viele autostrafen haben. hat mir jemand erzählt, er hat in den letzten 2 jahren 6 geschwindigkeitsübergrenzungen gehabt von max. 25km/h. ihm wurde gesagt das wäre zu viel. man kanns auch übertreiben, finde ich nicht ok.
Unbescholten zu sein, wenn man von jemand anderem was will, ist ja nicht zuviel verlangt. Gerade eine Staatsbürgerschaft ist ja nicht ein x-beliebiges Handelsgut. Damit ist auch eine gewisse Identitätsstifung, vor allem aber auch die Akzeptanz bestehnder Gesetze, Rechte und Pflichten verbunden. Wenn jemand in einem so kurzen Zeitraum 6x bestende Gesetze missachtet, dann zeugt das nicht gerade von Zuverlässigkeit. Man darf ja nicht vergessen, dass er 6x erwischt wurde. Was sonst noch so alles war, weiß man ja nicht. Da darf sich der gute Mann nicht wundern, wenn er - ob zurecht oder unrecht spielt da keine Rolle - in einen Topf mit den "permanent rasenden 3er-BMW-Türken" in einen Topf geworfen wird.

Dass man dem Antragsteller (vermutlich vorerst) die Staatsbürgerschaft wegen laufender Gesetzesmissachtung verweigert hat, finde ich übrigens mehr als OK.
 
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