Wären die Serben im Norden Kosovos um Mitrovica wie die Deutschen damals 1989 ohne Gewalt (zB an KFOR-Soldaten, Kosovo-Polizisten und albanischen Kosovaren) auf die Straßen aktiv gegangen, könnte man über eine Teilung reden bzw. effektiver eigene Ziele beanspruchen. So wollte es aber die Mentalität aus dem Balkan nicht. Vor allem die Eskalationen mit den KFOR-Soldaten waren ein klares Eigentor. Ich will ja nichts sagen, aber wäre diese Gewalt aus Seiten der Albaner an den Serben ausgegangen, "Sterben für das Vaterland", hätte man International viel mehr Aufsehen erreicht, zu eigenem Gunsten.
Die Wirtschaft aus Belgrad ist zur Zeit zu schwach um die serbischen Kosovaren in Stellung zu halten. Auch ist die kosovarische Politik zu unfähig, im Norden klug zu investieren (und nicht allein nur in Prishtina). Nordkosovo ist unsere Achillesferse, die uns für lange Zeit nur Probleme bereiten wird. Vom Investieren rede ich jetzt vom Sport (zB Sportplätze, Sporthallen) und von Arbeitsplätze im Bergbau von Trepca, bei der BEIDE Seite profitieren und BEIDE Seiten gezwungen werden, zu kooperieren und zusammen zu arbeiten.
Es geht einfach nicht nur die Klappe aufzureisen und im "sicheren" Prishtina von "Mitrovica ist Kosova" Lieder und Märchen zu schreien oder im Norden dauerhaft nur die Wirtschaft zu blockieren, bei der momentan und langfristig niemand glücklich wird.