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  • Ersteller Ersteller cro_Kralj_Zvonimir
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Geld ja, Mitsprache nein: Space X degradiert Anleger zu Statisten
Der Markt hat geliefert, was Elon Musk wollte. Space X ist der bisher größte Börsengang. Bedenklich ist aber, wie sehr das bisherige Parameter verändert

Investmentbanken und die Wall Street sind seit Monaten im Weltraum-Fieber. Schließlich musste der als weltweit größter Börsengang angekündigte Start von Space X gelingen. Gründer Elon Musk wurde durch die Ausgabe der 555 Millionen Aktien zum weltweit ersten Billionär. Trotz tausender neuer Investoren wird Musk bei Space X aber weiterhin das alleinige Sagen haben. In seiner Dreier-Funktion als Geschäftsführer, Technischer Leiter und Vorstandschef hat sich Musk 85 Prozent der Stimmrechte gesichert. Sammelklagen und Geschworenenprozesse gegen das Unternehmen wurden per Börsenprospekt sicherheitshalber untersagt.

Der juristische Sitz von Space X wurde vor dem Börsengang von Delaware nach Texas verlegt. Dort ist es nämlich besonders schwer, dass Aktionäre Anträge einbringen. Diese Machtkonzentration und die eingeschränkte Governance sorgen für Wirbel. Das Geld der Anleger zu nehmen und diese de facto auszuschließen, ist genau das Gegenteil dessen, was mit einem Börsengang eigentlich erreicht werden soll.

 
Aktien höher, Ölpreis abgesackt: Börsen glauben an das Friedensabkommen
Die Hoffnung auf Frieden und die Öffnung der Straße von Hormus wirkt wie Treibstoff für die Börsen. Im Gegenzug rutscht der Ölpreis stark ab, was die Ängste vor Zinserhöhungen verringert

Die Ankündigung eines Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran sorgte am Montag für gute Stimmung an den Börsen. Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran am Wochenende auf eine Absichtserklärung geeinigt, die eine Verlängerung der Waffenruhe und eine vollständige Wiedereröffnung der für die Weltwirtschaft wichtigen Straße von Hormus vorsieht. "Es gibt zwar weiter noch Unsicherheiten, ob am Freitag tatsächlich ein Abkommen unterzeichnet wird", sagte Analyst Maximilian Uleer von Deutsche Bank Research. Die Wahrscheinlichkeit einer Wiedereröffnung der Straße von Hormus sei seit Kriegsbeginn aber noch nie so hoch gewesen.

Stark unter Druck geraten ist der Ölpreis. Mit rund 83 US-Dollar kostete ein Fass der Nordseesorte Brent so wenig wie zuletzt Anfang März, also unmittelbar nach Kriegsbeginn. "Finanzinvestoren nehmen quasi künftige reale Lieferungen vorweg, was den aktuellen Rückgang der Ölpreise erklärt", sagt Analyst Tamas Varga vom Ölmakler PVM. "Die langsame Wiederaufnahme der Transporte dürfte jedoch 2026 insgesamt zu einem Angebotsdefizit führen." Sprich, so schnell dürfte der Ölpreis nicht auf das Vorkriegsniveau zurückfallen, als ein Barrel Brent bloß 70 Dollar gekostet hatte.

 
Aktionäre klagen Uber-Management
Die Führung des Fahrdienstvermittlers Uber Technologies ist von einer Gruppe von Aktionären geklagt worden, die den Vorständen und Beiratsmitgliedern Regelverstöße beim Umgang mit Beschwerden über sexuelle Belästigung vorwerfen.

Die Geschäftsführung habe dem Unternehmen Kompromisse bei der Einhaltung von Vorschriften ermöglicht, was zu Tausenden von Klagen wegen sexueller Übergriffe und Belästigungen geführt habe. Die Vorstandsmitglieder hätten interne und externe Warnungen deswegen wiederholt ignoriert. „Uber hat reihenweise Regelverstöße begangen“, so die Aktionärsgruppe unter Führung eines Pensionsfonds aus Detroit.

 
SpaceX-Aktie auf Schlingerkurs
Seit dem viel beachteten Handelsstart am 12. Juni sind die Titel des Raumfahrt- und KI-Konzerns SpaceX von Elon Musk in der Spitze um 67 Prozent gestiegen und anschließend um 35 Prozent gefallen. Fachleuten zufolge spiegeln diese Schwankungen jedoch keine grundlegende Änderung in der Einschätzung der Aussichten und der SpaceX-Bewertung wider.

Die Aktien waren Mitte Juni zu 135 Dollar pro Stück ausgegeben worden und in der Folge bis auf rund 220 Dollar gestiegen – danach aber wieder kräftig abgesackt. Am Dienstag lagen die Aktien bei 163 Dollar und damit fünf Prozent höher als am Montag.

„Wenn diese Niveaus halten, wird das optimistisch als ‚Test‘ gewertet. Sollten sie jedoch brechen, könnte das einen Stimmungsumschwung für die höher bewerteten Marktsegmente markieren“, bewertete die Bespoke Investment Group die Lage.

 
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