Dank Tech-Aktien
Norwegischer Staatsfonds mit Rekordgewinn
Der norwegische Staatsfonds hat im ersten Halbjahr einen Rekordgewinn von 1,75 Billionen norwegischen Kronen (knapp 159,52 Milliarden Euro) erzielt. Rückenwind erhielt der weltgrößte Staatsfonds vor allem von steigenden Aktienkursen und asiatischen Technologiewerten, wie Chefverwalter Nicolai Tangen am Mittwoch mitteilte.
Dabei holte der Fonds im zweiten Quartal kräftig auf: Nach den ersten drei Monaten stand noch ein Verlust zu Buche. Ende Juni verwaltete der Fonds ein Vermögen von umgerechnet rund zwei Billionen Euro. Rund 72 Prozent davon waren in Aktien und 26 Prozent in Anleihen investiert. Hinzu kamen Immobilien und nicht börsennotierte Projekte für erneuerbare Energien.
Der Fonds hält Beteiligungen an fast 7.200 Unternehmen weltweit und besitzt im Schnitt rund 1,5 Prozent aller börsennotierten Aktien. Allein daraus erzielte er im Halbjahr eine Rendite von 13 Prozent. Obwohl der Fonds sehr breit investiert hat, haben einige wenige große Technologiekonzerne inzwischen einen enormen Einfluss auf seine Gesamtperformance.
Beteiligung auch an SpaceX
Am Dienstag gab der Fonds in einer aktualisierten Liste seiner Beteiligungen erstmals bekannt, dass er zum Stichtag 30. Juni eine Beteiligung von 0,05 Prozent an Elon Musks Weltraumfirma SpaceX im Wert von 1,22 Milliarden US-Dollar hielt. Deutlich größer aber sind die Beteiligungen an anderen US-Tech-Werten: Der 1,28-Prozent-Anteil an Nvidia wird mit 62 Mrd. Dollar bewertet, danach kommen Apple, Alphabet und Microsoft.
Die größte nicht US-amerikanische Position ist der taiwanische Chiphersteller TSMC (1,7 Prozent des Kapitals, bewertet mit 34 Mrd. Dollar). Das größte europäische Unternehmen im Portfolio ist ASML. Die mit Abstand größte Ausrichtung des Fonds sind aber US-Staatsanleihen: Er hält US-Treasuries im Wert von 219 Mrd. Dollar, das entspricht 9,4 Prozent des Gesamtvermögens.
Der norwegische Staatsfonds hat im ersten Halbjahr einen Rekordgewinn von 1,75 Billionen norwegischen Kronen (knapp 159,52 Milliarden Euro) erzielt. Rückenwind erhielt der weltgrößte Staatsfonds vor allem von steigenden Aktienkursen und asiatischen Technologiewerten, wie Chefverwalter Nicolai...
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