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  • Ersteller Ersteller cro_Kralj_Zvonimir
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2,3 Billionen Dollar weg – Die Börse zweifelt an KI
Die größten amerikanischen Technologiekonzerne haben im Juni zusammen mehr als 2,3 Billionen US-Dollar an Börsenwert verloren. Betroffen sind Nvidia, Meta, Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon und Tesla. Ihre gemeinsame Marktbewertung sank allein im vergangenen Monat um zehn Prozent und liegt auch seit Jahresbeginn im Minus. Anleger beginnen zunehmend daran zu zweifeln, dass sich die gewaltigen Investitionen in Künstliche Intelligenz schnell auszahlen werden. Während Milliarden in neue Rechenzentren fließen, verlagert sich das Interesse der Investoren auf jene Unternehmen, die die notwendige Technik liefern. Vor allem Hersteller von Speicherchips und Halbleitern profitieren. Der amerikanische Halbleiterindex legte im ersten Halbjahr um 93 Prozent zu und steuert auf sein stärkstes Jahr seit dem Technologieboom von 1999 zu. Sandisk gewann rund 760 Prozent an Wert. Auch Micron, Intel, Western Digital und Seagate konnten ihren Börsenwert mehr als verdreifachen. Der taiwanische Chiphersteller TSMC überschritt inzwischen eine Bewertung von zwei Billionen Dollar.

Gleichzeitig steigen die Kosten für Speicher und elektronische Bauteile spürbar. Apple erhöhte deshalb die Preise für MacBook und iPad um rund zwanzig Prozent. Microsoft verlangt inzwischen auch mehr für seine Xbox-Konsolen. Trotzdem setzen die großen Technologiekonzerne ihren Ausbau der KI-Infrastruktur fort. Nach Schätzungen könnten ihre Ausgaben dafür bald die Marke von einer Billion US-Dollar erreichen. An der Börse wächst jedoch die Frage, ob aus diesem gewaltigen Einsatz auch schnell genug Gewinne entstehen.
 
Jeden Tag eine andere Meldung
KI-Boom treibt Kurse von US-Tech-Firmen in die Höhe
Der Hype um künstliche Intelligenz (KI) beschert einer Studie zufolge Technologiekonzernen anhaltend kräftige Kursgewinne.

Die Marktkapitalisierung der weltgrößten Unternehmen dieser Branche sei seit Jahresbeginn um 30 Prozent auf 35,2 Billionen Dollar gestiegen, ergab eine heute veröffentlichte Untersuchung der Unternehmensberatung EY. Insgesamt habe der Börsenwert der weltweit 100 größten Konzerne um 18 Prozent auf 61,9 Billionen Dollar zugelegt.

Nvidia weiter Spitzenreiter
Spitzenreiter blieb EY zufolge der Chiphersteller Nvidia mit einer Marktkapitalisierung von 4,846 Billionen Dollar. Dahinter lagen weiterhin die Google-Mutter Alphabet, Apple, Microsoft und Amazon.

Börsenneuling SpaceX schaffte es mit einem Börsenwert von 2,25 Billionen Dollar aus dem Stand auf Rang sechs. Der taiwanische Chipauftragsfertiger TSMC folgte direkt dahinter als erster nicht amerikanischer Wert.

 
SK Hynix gelingt fulminantes Börsendebüt in USA
Der mit Spannung erwartete Börsenstart von SK Hynix an der US-Technologiebörse Nasdaq ist zunächst glänzend gelungen. Die Papiere des Speicherchipgiganten aus Südkorea gingen gestern mit einem ersten Kurs von 170 US-Dollar in den Handel. Das waren rund 14 Prozent mehr als der Ausgabepreis von 149 Dollar je Aktie.

Zuletzt betrug der Aufschlag auf den Emissionspreis sogar 17,4 Prozent auf knapp 175 Dollar. Es dauerte nach Handelsbeginn zwei Stunden, bis der erste Kurs ermittelt werden konnte.

Das Branchenschwergewicht gab nach Angaben der US-Börsenaufsicht SEC knapp 178 Millionen Hinterlegungsscheine (American Depositary Receipt, ADR) aus. Hierbei handelt es sich um von US-Banken ausgegebene Papiere, die den Handel mit ausländischen Aktien in US-Dollar ermöglichen. Die Platzierung war Berichten zufolge um ein Vielfaches überzeichnet.

 
IBM verliert an einem Tag 69 Milliarden Dollar – Die Rechnung der KI kommt jetzt bei den Softwarekonzernen an
Für IBM war es der schwerste Börsentag der Unternehmensgeschichte. Die Aktie brach innerhalb weniger Stunden um mehr als 25 Prozent ein. Rund 69 Milliarden Dollar Börsenwert lösten sich an nur einem Handelstag in Luft auf. Auslöser war eine ungewöhnliche Gewinnwarnung des Konzerns. Doch der eigentliche Schock reicht weit über IBM hinaus. Er zeigt, dass der weltweite Wettlauf um Künstliche Intelligenz inzwischen die Investitionspläne großer Unternehmen grundlegend verändert. Nach Angaben von IBM verschieben viele Kunden ihre Technologieausgaben derzeit massiv. Statt neue Programme oder Beratungsleistungen einzukaufen, fließt das Geld in Server, Speicherchips, Datenspeicher und andere Bauteile, die für den Betrieb leistungsfähiger KI-Systeme benötigt werden. Vorstandschef Arvind Krishna erklärte, zahlreiche Unternehmen hätten ihre Investitionen kurzfristig umgestellt, um sich knappe Hardware noch vor weiteren Preissteigerungen zu sichern. Dadurch brachen bei IBM Aufträge weg, mit denen das Unternehmen fest gerechnet hatte.

Besonders deutlich zeigt sich dieser Wandel im klassischen Softwaregeschäft. Banken, Versicherungen und Großunternehmen, seit Jahrzehnten zu den wichtigsten IBM-Kunden, müssen ihre Budgets neu verteilen. Die Milliarden, die inzwischen an Anbieter von KI-Modellen und Rechenleistung fließen, fehlen an anderer Stelle. Programme werden später angeschafft, Modernisierungen verschoben und Beratungsprojekte gestrichen. Was bislang als zusätzlicher Wachstumsmarkt galt, beginnt damit andere Bereiche der Technologiebranche finanziell zu verdrängen. Der Druck trifft nicht nur IBM. Auch Adobe, Salesforce, Workday und ServiceNow gerieten an der Börse zeitweise deutlich unter Druck. Anleger fürchten, dass die steigenden Kosten für Künstliche Intelligenz den gesamten Markt verändern. Während Hersteller von Grafikprozessoren, Speicherchips und Rechenzentren Rekordumsätze erzielen, geraten klassische Softwareunternehmen zunehmend in die Defensive. Die Frage lautet nicht mehr, ob Unternehmen in KI investieren, sondern welche bisherigen Ausgaben dafür geopfert werden.

Hinzu kommt ein weiteres Problem. IBM hatte große Hoffnungen auf seinen neuen Großrechner der Baureihe z17 gesetzt, der speziell für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz entwickelt wurde. Doch selbst dort blieben die Verkäufe hinter den Erwartungen zurück. Gleichzeitig verteuern Engpässe bei Speicherchips und anderen Komponenten nahezu die gesamte Technologiebranche. Die eigentliche Botschaft dieses Börsentages lautet deshalb nicht, dass IBM plötzlich schwach geworden wäre. Sie lautet, dass Künstliche Intelligenz inzwischen ganze Investitionsbudgets verschiebt und damit selbst jahrzehntealte Technologiekonzerne innerhalb weniger Stunden Milliarden kosten kann.




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SpaceX-Aktie fiel zeitweise unter Ausgabepreis
Die Aktie von Elon Musks Weltraumfirma SpaceX ist rund einen Monat nach ihrem gefeierten Börsendebüt unter den Ausgabepreis gefallen. Das Papier notierte gestern im US-Handel zeitweise bei rund 133 Dollar, schaffte es aber bei Börsenschluss wieder knapp über den Ausgabepreis von 135 Dollar, den das Unternehmen im Juni festgesetzt hatte.

Zwischenzeitlich war der Kurs, angetrieben unter anderem von Käufen von Privatanlegern, bis auf 225 Dollar gestiegen. Dann setzte die Talfahrt ein.

Mit einem Erlös von 75 Milliarden Dollar zum Ausgabepreis war es der bisher größte Börsengang. SpaceX-Chef und Großaktionär Musk wurde durch die Aktienplatzierung zum ersten Menschen mit einem Billionenvermögen. Ihren ersten Handelstag hatte die Aktie noch mit einem Plus von gut 19 Prozent bei rund 161 Dollar abgeschlossen.

 
SpaceX-Aktien auf Talfahrt
Die Aktien von SpaceX sind gestern erneut auf Talfahrt gewesen. Damit hat der Raketen- und KI-Konzern von Tesla-Chef Elon Musk seit seinem Allzeithoch eine Billion US-Dollar (rund 874 Mrd. Euro) an Börsenwert verloren.

Die Aktie fiel an der Technologiebörse Nasdaq um 5,4 Prozent auf 123,99 Dollar. Dadurch verringerte sich der Gesamtbörsenwert des Unternehmens auf 1,63 Billionen Dollar. Am dritten Handelstag nach dem Börsengang Mitte Juni lag sie bei der bisherigen Bestmarke von 225,64 Dollar noch bei 2,64 Billionen US-Dollar.

Mit einem Erlös von 75 Milliarden Dollar zum Ausgabepreis war es der bisher größte Börsengang. SpaceX-Chef und Großaktionär Musk wurde durch die Aktienplatzierung zum ersten Menschen mit einem Billionenvermögen.

Hohe reale Verluste
Die reinen Geschäftszahlen von SpaceX stehen in krassem Kontrast zum Börsenwert – die Anleger zahlen eher für die Hoffnung auf künftige Erfolge. So gab es im vergangenen Jahr Verluste von rund 4,94 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 18,67 Milliarden Dollar.

 
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