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Aktien Thread

Nvidia soll Angst vor KI-Blase wegspülen
Am Mittwoch präsentiert der US-Chipriese Nvidia seine neuesten Quartalszahlen. Seit Tagen fiebern die Börsen weltweit und insbesondere die New Yorker Wall Street darauf hin. Ausgegangen wird von einer Beinahe-Verdoppelung der Einnahmen auf 92 Mrd. Dollar im Jahresvergleich. Von Nvidia erwarten die Anlegerinnen und Anleger aber nicht weniger, als dass es mit seinem Quartalsergebnis die Angst vor einem Platzen der KI-Blase wegspült.

Die gewaltigen Geldsummen, die die US-KI-Firmen im Wettrennen untereinander und mit der chinesischen Konkurrenz aufgenommen haben, befeuern zwar die Börsenkurse. Immer wieder steigt zwischendurch aber auch die Angst, all das könnte sich als Blase erweisen, auf den Finanzmärkten hoch. Es gibt mittlerweile eine völlige verschlungene Finanzierung und Beteiligung der „Glorreichen Sieben“, der größten US-Techkonzerne und KI-Konzerne wie Anthropic und OpenAI, untereinander.

Vor allem Nvidia hat enorm viel in seine Kunden investiert, um ihnen weiteres Wachstum – und den Kauf oder das Mieten der neuesten Generation an Chips – zu ermöglichen. Das und das teilweise Ausbleiben von Gewinnen bei OpenAI und Co., die nachhaltig und der Größe der Investition entsprechend ausfallen, sorgen bei Anlegern immer wieder für Sorge.

 
OpenAI-Chef: Heuer kein Börsengang
Der ChatGPT-Entwickler OpenAI wird nach Angaben seines Chefs Sam Altman nicht mehr im Jahr 2026 an die Börse gehen. Angesichts der aktuellen Sicherheitsbedenken bei künstlicher Intelligenz (KI) wäre es ein schlechter Zeitpunkt für einen Börsengang, sagte Altman in einem gestern veröffentlichten Interview des Magazins „Fortune“.

Das Unternehmen verspüre in dieser Hinsicht keinen Druck. Auf die Frage, ob ein Börsengang damit zugunsten von 2027 vom Tisch sei, sagte Altman, es werde nicht 2026 sein.

Es gebe noch viel zu tun, um die Anforderungen an die Sicherheit zu erfüllen und herauszufinden, wie die Branche und Regierungen zusammenarbeiten könnten.

 
KI-Aktien stürzen weltweit ab - Branchenchefs warnen vor zu schneller Entwicklung
Aktien von KI-Unternehmen und Chipkonzernen sind weltweit eingebrochen, nachdem führende Köpfe der Branche vor den Risiken einer zu schnellen KI-Entwicklung gewarnt haben. Anthropic-Chef Dario Amodei fordert eine Verlangsamung, Elon Musk und OpenAI-Chef Sam Altman schlossen sich seiner Einschätzung an. Altman erklärte zudem, OpenAI werde seinen geplanten Börsengang in diesem Jahr wegen Sicherheitsbedenken nicht weiterverfolgen.
Nvidia, AMD, ASML, Infineon, SoftBank und weitere große Technologiewerte verloren deutlich an Wert, während Anleger zunehmend die hohen Schulden und Infrastrukturkosten der Branche hinterfragen. Amodei warnte, KI-Agenten könnten innerhalb von 6 bis 12 Monaten theoretisch in der Lage sein, weite Teile des Internets zu übernehmen und Schäden in dreistelliger Milliardenhöhe zu verursachen.

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Anthropic vor Börsengang
Wichtiger Test für KI-Branche
Über die Börsengänge führender KI-Unternehmen ist schon länger spekuliert worden. Am Montag beantragte Anthropic, Hersteller des Chatbots Claude, seinen Börsengang und reichte die dafür notwendigen Unterlagen ein. Das Unternehmen wirbt mit hohen Wachstumsraten, offenbart aber auch hohe Verluste und warnt zugleich vor den Gefahren von künstlicher Intelligenz (KI). Der Börsengang (IPO, Initial Public Offering) gilt auch als Test für die gesamte KI-Branche.

Börsengänge sollen den KI-Firmen im Wettlauf mit der Konkurrenz Kapital bringen. Zugleich wachsen aber auch die Sorgen über eine KI-Blase und fehlende Kontrolle. Auch Anthropic warnt im Börsenprospekt vor den Gefahren einer sich weiter beschleunigenden KI-Entwicklung. Menschliche Entwickler drohten die Kontrolle zu verlieren, weil sie nicht schnell genug angemessene Vorsichtsmaßnahmen umsetzen könnten.

Anthropic-Konkurrent OpenAI hatte nicht zuletzt wegen außer Kontrolle geratener KI-Modelle sein Börsendebüt verschoben. Auch andere Unternehmen geben sich abwartend. Sie befürchten, aufgrund der jüngsten Kursturbulenzen auf den Finanzmärkten Abstriche beim Emissionspreis machen zu müssen.

 
Sorgen wegen KI-Blase
Crash chinesischer KI-Aktien verunsichert vor Anthropic-Börsengang
Anthropics steigende Umsätze werden von den hohen Kosten für Rechenzentren großteils egalisiert. Das bereits einmal verschobene IPO steht somit unter unsicheren Vorzeichen

Die Turbulenzen auf den Tech-Märkten nehmen zu. Krachende KI-Aktien aus dem Reich der Mitte befeuern Sorgen um eine Investmentblase um die zukunftsweisende Technologie. Dennoch plant Branchenführer Anthropic einen Rekordbörsengang mit einem Volumen von 1,5 Billionen Dollar. In seinem Prospekt, welches Anthropic bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC einreichte, gewährt das Unternehmen Einsicht in seine Geschäftstätigkeit. Es zeigt sich ein gemischtes Bild aus in die Höhe schnellenden Umsätze, astronomischen Investitionsplänen sowie Buchverlusten in Milliardenhöhe. Was bedeutet das Zahlenwirrwarr für die Zukunft der Branche?

Chinesische Vorboten
China erlebt gerade, was sich bereits seit längerem im US-amerikanischen Markt für Künstliche Intelligenz (KI) andeutet: Börsenwerte werden vernichtet. Der chinesische STAR50 Index mit KI- und Halbleiterkonzernen verlor mit 480 Milliarden Dollar an Marktwert 40 Prozent seines Allzeithochs aus dem Juli. Der von der chinesischen Politik – freilich ohne spekulative Börsenwertexplosionen – geplante Wachstumsmarkt für KI wurde durch private Euphorie aufgeblasen und sei nun geplatzt, wie der in Peking sitzende Fondsmanager Dong Baozhen erklärt.

 
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