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Apple

Apple nimmt nach EU-Strafe Änderungen im App-Store vor
Apple nimmt nach dem Druck der EU von Oktober an Änderungen am App-Store vor. Nutzerinnen und Nutzer in der EU sollen dadurch künftig mehr Wahlfreiheit beim Herunterladen und Bezahlen von Apps haben, wie aus Mitteilungen des US-Konzerns und der EU-Kommission gestern hervorgeht.

Entwickler von Apps, die mit Apple kompatibel sind, sollen künftig freier entscheiden können, wie sie ihre Programme vertreiben und wie Nutzer dafür bezahlen. Die Software soll neben dem App-Store also auch einfacher über Internetseiten und Onlinemarktplätze von Drittanbietern heruntergeladen werden können. Bisher hielt der Tech-Riese Entwickler nach Ansicht der Brüsseler Wettbewerbshüter mit Gebühren davon ab, solche alternativen Vertriebskanäle zu nutzen.

EU-Gesetz soll fairen Wettbewerb sicherstellen
Die Brüsseler Behörde kündigte an, die tatsächliche Umsetzung der neuen Bedingungen genau zu beobachten. Sie hatte im April 2025 wegen Verstößen gegen das Gesetz über digitale Märkte (Digital Markets Act, kurz DMA) eine Strafe von 500 Millionen Euro gegen Apple verhängt.

Bei einem weiteren entscheidenden Punkt des Streits zwischen der EU und dem US-Konzern scheint Apple nur zum Teil von seiner bisherigen Praxis abzuweichen. Die Gebühr für Kerntechnologie von Apple, die nach Unternehmensangaben für App-Entwickler mit außergewöhnlicher Reichweite fällig und pro Installation nach einer Million Downloads erhoben wurde, soll ersetzt werden.

 
Bei Apple endet die Tim-Cook-Ära, es war höchste Zeit
Unter dem Langzeit-CEO ging die Apple-Magie verloren. Dafür gab es Zensur, Buckelei und Kniefälle vor den Mächtigen

Es war eine Unterwerfungsgeste: Mit zitternden Händen setzte der Chef eines der wertvollsten Unternehmen der Welt eine Plakette auf einen goldenen Sockel, ein Geschenk an Donald Trump. Der US-Präsidenten sollte besänftigt werden, bevor dieser wahnwitzige Zölle auf Apple-Produkte erhebt, weil sie in China und nicht in den USA gefertigt werden. Das könnte man pragmatisch nennen – oder Speichelleckertum.

Tim Cook kann auf keine bahnbrechenden Neuerungen im Produktportfolio verweisen. Die Begeisterung von "One more thing", die seinen Vorgänger Steve Jobs legendär gemacht hatte, konnte Cook nie vermitteln. Flaggschiff-Produkte wie die Vision Pro floppten.

Moralisch höchst flexibel
Aber Cook konnte Lieferketten optimieren. Das gelang, doch chinesische Arbeiter zahlten den Preis. Eine Reihe von Suiziden war die Folge. Apple versprach bessere Bedingungen, geändert hat sich laut einer jüngsten Untersuchung nicht viel. Auf Geheiß der chinesischen Regierung ließ er Apps der Demonstranten in Hongkong sperren.

 
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