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Auto-News

Sind bei der Autolobby "immer die anderen Schuld?", fragt Armin Wolf in der "ZiB2"
In der Sendung am Dienstag wurde man Zeuge, wie sich die Autolobby ins Zeug wirft, um ihre Interessen zu verfolgen

Europas größter Autobauer steckt in der Krise. Der Sparplan, den die Konzernführung präsentierte, sieht bis 2030 bis zu 50.000 Kündigungen und Schließungen von mehreren Werken in Deutschland vor. Unter der Belegschaft in Wolfsburg regt sich Widerstand. "Wir sind nicht mehr wettbewerbsfähig", schlug Simon Schütz vom Verband der Deutschen Automobilindustrie in der ZiB2 am Dienstag Alarm. In der Sendung wurde man Zeuge, mit welchen Argumenten sich die Autolobby ins Zeug wirft, um ihre Interessen zu verfolgen, frei nach dem von Armin Wolf angesprochenem Motto: "Schuld sind immer die anderen."

ZIB 2: Schütz: "Standort Deutschland nicht mehr wettbewerbsfähig"

Doch zunächst stehen die Fakten im Raum, und auch diese gilt es zu hinterfragen: 2024 habe der VW-Konzern noch einen Rekordgewinn von mehr als 22 Milliarden Euro geschrieben. "Zwei Jahre später steckt er in der tiefsten Krise seiner Geschichte", fragt Wolf.

Die deutsche und die europäische Politik haben sich in der Zeit nicht sehr geändert. Mit Trumps Zöllen alleine könne man das "ja wohl nicht mal annähernd erklären", sagte Wolf. Noch mache die deutsche Autoindustrie hohe Gewinne, antwortete Schütz. Das sei auch das Ziel in der Zukunft. Investitionen in Zukunftstechnologien fänden jedoch immer mehr in China und den USA und weniger hierzulande statt. Das bedeute, "weniger Arbeitsplätze der Zukunft".

 
Uber und Wayve starten mit Robotaxi-Fahrten in London
Die Fahrdienstleister Uber und Wayve haben heute erstmals kommerzielle Robotaxi-Fahrten in London angeboten. Die Einführung des fahrerlosen Taxidienstes für die Öffentlichkeit erfolge „schrittweise“, sagte Uber-Produktchefin Wendy Lee.

Die Anzahl der Fahrzeuge werde sich ihr zufolge „zunächst im zweistelligen Bereich“ bewegen. Hinter dem Steuer sitze nach Angaben der Wayve-Geschäftsentwicklungschefin Kaity Fischer aus Sicherheitsgründen weiter ein Mitarbeiter der Unternehmen.

Laut Fischer plant Wayve nach seinem Robotaxi-Debüt in London gemeinsam mit Uber ähnliche Angebote in Tokio und zehn weiteren Städten. Selbstfahrende Taxis werden bisher in einigen Städten in den USA und China eingesetzt, allerdings im kleinen Maßstab.

 
Fahrgäste haben immer öfter Sex in Robotaxis – Forscher halten jetzt dagegen
Änderungen im Interior Design und KI-Agenten sollen die Fahrgäste daran erinnern, dass die Betreiber sehen, was in den Fahrzeugen passiert

Als es sich Rose und Jack auf der Titanic am Rücksitz eines Renault CB Coupé de Ville die Kleider vom Leib rissen, war von autonom fahrenden Robotaxis noch lange keine Rede. Mehr als hundert Jahre später hat sich die Welt, auch die motorisierte, fundamental geändert. Was sich offenbar nicht geändert hat: Der Reiz am Sex im Auto. Und die Option, sich dabei auch noch von einem fahrerlosen Robotaxi durch die Stadt kutschieren zu lassen, macht die Sache offenbar noch attraktiver

Bereits 2023 hatte der San Francisco Standard ausführliche Feldstudien betrieben und Personen interviewt, die sich den geschützten Raum von Waymo-Taxis oder General Motors Cruise für ihr Rendezvous ausgesucht hatten. Drei Jahre später scheint sich jetzt auch die Wissenschaft des Phänomens anzunehmen. Ende September kamen Forscherinnen und Forscher im Rahmen der Konferenz AutomotiveUI an der Universität Göteborg zusammen, um sich der Sache aus einer ganz anderen Richtung anzunehmen – nämlich wie Robotaxi-Anbieter sicherstellen können, dass ihre Autos nicht zu erotischen Chambres Separées umfunktioniert werden.

 
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