Es ist kein politisches Buch. Es ist aus Sicht eines Kindes geschrieben, das inmitten der Kriegswirren nach Deutschland geschickt wird. Es ist durchtränkt mit vielen, mal tragischen, mal komischen Anekdoten, wo sicherlich bei vielen so "aha"-Momente entstehen, weil typisch Jugo. Und ein sehr schöner Schreibstil, trotz aller Schrecken, die das Kind erlebt. Achja, was den Autor angeht, er hat in Heidelberg studiert, ich hab ihn mal kennengelernt. Sein Vater ist Serbe, aber er feuert die bosnische Nationalmannschaft an, als "einziger in Visegrad", wie er selbst Witze drüber macht.