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Banja Luka pred "navodnim" padom i predaje teritorija !

Ich weiss was du zwar meinst, aber die Leute an den Barrikaden waren zum Teil von lokalen Professoren, Ärzten, Gemeindearbeitern oder Eisenbahnführern organisiert und angeführt worden (zum Teil unorganisierte Überlegungen, wo man Baumstämme zwischen mehrheitlich serbisch bewohnten Gegenden wie auf der Strasse zwischen Donji Lapac und Knin auf die Strasse platziert hat), Martic natürlich sinnbildlich als Symbolfigur dieser Zeit wo er im Fernsehen verkündet dass die Serben nicht unter Zagrebs Kommando stehen werden und von den Medien zum "Star" gepusht wurde. Wir haben natürlich die Information bekommen dass die Kroaten versuchen werden nach Knin zu gelangen um die dortige Polizei unter Martics Kommando zu entwaffnen und dass in den frühen Morgenstunden, aber es war für sie schon zu spät, da die ersten Barrikaden bereits auf den Strassen in Richtung Knin errichtet wurden.

Der eigentliche Plan bestand darin, dass sie nach Knin als Mechaniker getarnte Spezialisten schicken um eine "Reparatur" in einer Werkstatt vorzunehmen, aber in Wirklichkeit sollten sie ins Munitionslager der Polizei einbrechen und die Waffen zurück nach Sibenik deportieren. Später kam dann die Eilmeldung dass aus Zagreb bereits Spezialeinheiten mit Helikoptern nach Knin geflogen sind und die Menschen aus Angst in die Waffendepots selber eingebrochen sind um sich zu bewaffnen. An diesem Nachmittag wurde der Kriegszustand von Babic über das damalige Serbische Radio Knin proklamiert. In Gracac wurde nahezu die ganze Polizeistation devastiert, kroatische Spezialeinheiten kamen nie bis zu Obrovac, auf den Strassen sah es als ob jemand das Velebit-Gebirge gesprengt hat. Der letzte Versuch den Aufstand in Knin in Keim zu ersticken geschah am katholischen Weinachten 1990 und auch den letzten Träumern war klar, dass wir leider auf einen Krieg zusteuerten.

serbisch mehrheitlich bewohnt..?...schönes jugoslawisches Märchen, was da erzählt wird
 
serbisch mehrheitlich bewohnt..?...schönes jugoslawisches Märchen, was da erzählt wird

Natürlich mein lieber Frank, 1990 war die Gegend um Obrovac, Knin, Donji Lapac und Gracac mehrheitlich serbisch bewohnt, alles andere wäre gelogen. Es ist ein Unterschied ob ich schreibe, ob es sich dabei um serbisches Land handle oder mehrheitlich serbisch bewohnt sei, auch wenn bei dir beides wohl Brechreiz auslöst.
 
Natürlich mein lieber Frank, 1990 war die Gegend um Obrovac, Knin, Donji Lapac und Gracac mehrheitlich serbisch bewohnt, alles andere wäre gelogen. Es ist ein Unterschied ob ich schreibe, dass es serbisches Land sei oder mehrheitlich serbisch bewohnt., auch wenn bei dir beides wohl Brechreiz auslöst.


Falsch verstanden...meinte das Jugoslawien, in dem alle zusammen leben...und nicht dieses getrennte......von wegen Brüderlichkeit
 
Falsch verstanden...meinte das Jugoslawien, in dem alle zusammen leben...und nicht dieses getrennte......von wegen Brüderlichkeit

Einigermassen gebildete Menschen sollten nie ein Problem damit haben wer wessen Nation und Religion angehört, auch ohne die falsch angelegte Definition der Brüderlichkeit. In gewissen Ecken Jugoslawiens war das Nationalbewusstsein nie vollständig "ausgelöscht" worden wie vielleicht in grösseren Städten, wo es viele Mischehen gab und man bis zum Krieg nicht mal wusste, das man ein Serbe oder Kroate im ethnischen Sinne war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiss was du zwar meinst, aber die Leute an den Barrikaden waren zum Teil von lokalen Professoren, Ärzten, Gemeindearbeitern oder Eisenbahnführern organisiert und angeführt worden (zum Teil unorganisierte Überlegungen, wo man Baumstämme zwischen mehrheitlich serbisch bewohnten Gegenden wie auf der Strasse zwischen Donji Lapac und Knin auf die Strasse platziert hat), Martic natürlich sinnbildlich als Symbolfigur dieser Zeit wo er im Fernsehen verkündet dass die Serben nicht unter Zagrebs Kommando stehen werden und von den Medien zum "Star" gepusht wurde. Wir haben natürlich die Information bekommen dass die Kroaten versuchen werden nach Knin zu gelangen um die dortige Polizei unter Martics Kommando zu entwaffnen und dass in den frühen Morgenstunden, aber es war für sie schon zu spät, da die ersten Barrikaden bereits auf den Strassen in Richtung Knin errichtet wurden.

Der eigentliche Plan bestand darin, dass sie nach Knin als Mechaniker getarnte Spezialisten schicken um eine "Reparatur" in einer Werkstatt vorzunehmen, aber in Wirklichkeit sollten sie ins Munitionslager der Polizei einbrechen und die Waffen zurück nach Sibenik deportieren. Später kam dann die Eilmeldung dass aus Zagreb bereits Spezialeinheiten mit Helikoptern nach Knin geflogen sind und die Menschen aus Angst in die Waffendepots selber eingebrochen sind um sich zu bewaffnen. An diesem Nachmittag wurde der Kriegszustand von Babic über das damalige Serbische Radio Knin proklamiert. In Gracac wurde nahezu die ganze Polizeistation devastiert, kroatische Spezialeinheiten kamen nie bis zu Obrovac, auf den Strassen sah es als ob jemand das Velebit-Gebirge gesprengt hat. Der letzte Versuch den Aufstand in Knin in Keim zu ersticken geschah am katholischen Weinachten 1990 und auch den letzten Träumern war klar, dass wir leider auf einen Krieg zusteuerten.



das stimmt schon mit den teilweise unorgansierten barrikaden und kontrollpunkten zwischen serb bewohnten gegenden .... bei uns haben sie auf der tavija n posten gesetzt zwischen der strasse 4juli die heute ustanicka heisst und dem selo auf dem hügel slabinja alles serb bewohnte gebiete ... die muslims waren im naselje uzice welche wo anders war ......
 
Einigermassen gebildete Menschen sollten nie ein Problem damit haben wer wessen Nation und Religion angehört, auch ohne die falsch angelegte Definition der Brüderlichkeit. In gewissen Ecken Jugoslawiens war das Nationalbewusstsein nie vollständig "ausgelöscht" worden wie vielleicht in grösseren Städten, wo es viele Mischehen gab und man bis zum Krieg nicht mal wusste, das man ein Serbe oder Kroate im ethnischen Sinne war.

Dieses Bewusstsein betraf eher die serbische Fraktion ausserhalb Serbiens
 
Ich weiss was du zwar meinst, aber die Leute an den Barrikaden waren zum Teil von lokalen Professoren, Ärzten, Gemeindearbeitern oder Eisenbahnführern organisiert und angeführt worden (zum Teil unorganisierte Überlegungen, wo man Baumstämme zwischen mehrheitlich serbisch bewohnten Gegenden wie auf der Strasse zwischen Donji Lapac und Knin auf die Strasse platziert hat), Martic natürlich sinnbildlich als Symbolfigur dieser Zeit wo er im Fernsehen verkündet dass die Serben nicht unter Zagrebs Kommando stehen werden und von den Medien zum "Star" gepusht wurde. Wir haben natürlich die Information bekommen dass die Kroaten versuchen werden nach Knin zu gelangen um die dortige Polizei unter Martics Kommando zu entwaffnen und dass in den frühen Morgenstunden, aber es war für sie schon zu spät, da die ersten Barrikaden bereits auf den Strassen in Richtung Knin errichtet wurden.

Der eigentliche Plan bestand darin, dass sie nach Knin als Mechaniker getarnte Spezialisten schicken um eine "Reparatur" in einer Werkstatt vorzunehmen, aber in Wirklichkeit sollten sie ins Munitionslager der Polizei einbrechen und die Waffen zurück nach Sibenik deportieren. Später kam dann die Eilmeldung dass aus Zagreb bereits Spezialeinheiten mit Helikoptern nach Knin geflogen sind und die Menschen aus Angst in die Waffendepots selber eingebrochen sind um sich zu bewaffnen. An diesem Nachmittag wurde der Kriegszustand von Babic über das damalige Serbische Radio Knin proklamiert. In Gracac wurde nahezu die ganze Polizeistation devastiert, kroatische Spezialeinheiten kamen nie bis zu Obrovac, auf den Strassen sah es als ob jemand das Velebit-Gebirge gesprengt hat. Der letzte Versuch den Aufstand in Knin in Keim zu ersticken geschah am katholischen Weinachten 1990 und auch den letzten Träumern war klar, dass wir leider auf einen Krieg zusteuerten.

Es heißt ja immer, dass schon in den 80ern UBDA-Agenten in die Krajina geschickt wurden, um etwas Stimmung zu machen und bei den ganzen Gerüchten, die überall zu irgendwas führten, kann ich mir das auch gut vorstellen. Aber gerade die Ereignisse in Kroatien waren total chaotisch, plötzlich verbreitete sich ein Gerücht und schon ging die Post ab. Ich weiß von einem Fall, wo plötzlich das Gerücht auftauchte, dass eine Gruppe Serben Waffen in einem Haus gebunkert hätten und Cetniklieder gesungen, daraus wurde natürlich eine akute Bedrohung. Darunter soll auch ein Freund der Familie gewesen sein. Bis heute weiß ich nicht, wie er dabei sein konnte und gleichzeitig in Deutschland auf der Baustelle arbeiten. Sein Haus haben sie trotzdem platt gemacht und am Ende für nichts einen Beweis gefunden.

Jetzt könnte man glauben, dass das alles Zufall ist, aber wenn man sich die Presse zuvor anschaut, staunt man nicht schlecht. Siehe Dubrovnik mit den tausenden kurdischen Söldnern. Die Presseleute wurden natürlich kaum belangt und ich weiß auch nicht, wie genau das abgelaufen sein soll. Und auch die Gerüchte.. So gezielt und zahlreich sie waren und wie einfach man Leute dadurch mobilisieren konnte, also warum sollte das nicht als "Waffe" eingesetzt worden sein. Vor der Oluja gab es auch das Gerücht, dass diejenigen, die aus der RSK vertrieben wurden Sonderrechte während der Oluja bekommen sollten.
 
Dinarski vuk,

geht keine Objektivität so weit, einzusehen, dass die meisten Kroaten 1991/92 aus der Krajina vertrieben wurden, und nicht etwa freiwillig geflohen sind?
 
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