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Der Balkan in der Bronzezeit

Jovan

Karate kid
Was ist eigentlich mit der Neolitischen Eroberung und den Fruchtbaren halbmond? Warum wird das aussen vor gelassen und erst bei der Bronzezeit angefangen in der die Proto-Indogermanen den Balkan besiedelt haben?

Whitewashing oder watt?
 

Lysimachos

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Was ist eigentlich mit der Neolitischen Eroberung und den Fruchtbaren halbmond? Warum wird das aussen vor gelassen und erst bei der Bronzezeit angefangen in der die Proto-Indogermanen den Balkan besiedelt haben?

Whitewashing oder watt?
Hat halt nichts mit der Bronzezeit und somit auch nichts mit dem Threadthema zu tun. :lol:
 

Poliorketes

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2017 wurde ein recht kleiner aber ziemlich bedeutender Fund für die Bronzezeit gemacht man hat in einem mykenischen Grab aus dem griechischen Festland ein Minoisches Siegel gefunden welches in der darauf dargestellten Personen anatomische Merkmale aufweist welche erst 1000 Jahre später in der Kunst wieder auftauchen und zwar erst in der griechischen Klassik.

Das bedeutet das die Minoer auf Kreta und auch die Mykener auf dem griechischen Festland etwas später in der Bronzezeit eine fortschrittlichere Kunst und Kultur hatten als bisher angenommen. Wobei beide eh als der Anfang bzw. Als die ersten europäischen Hochkulturen gelten. Trotzdem waren sie wohl sogar etwas vorschrittlicher als bisher angenommen.




Verkalktes Steinchen entpuppte sich als archäologischer Schatz
Der Fund eines beispiellosen Miniatur-Kunstwerks in einem 3.500 Jahre alten mykenischen Kriegergrab verblüfft Forscher
8. November 2017, 17:49 101 Postings
Cincinnati/Wien – Im Jahr 2015 legten Archäologen der University of Cincinnati bei Pylos auf dem Peloponnes einen Schatz frei: Sie hatten das 3500 Jahre alte Grab eines mykenischen Kriegers entdeckt, das neben Gebeinen auch etliche kostbare Beigaben enthielt. Zwischen Schmuckstücken aus Gold, Elfenbeinkämmen und einem reich verzierten Bronzeschwert fand sich auch ein auf den ersten Blick weit weniger spektakuläres Stück: ein Objekt kaum größer als eine Perle, das bis zur Unkenntlichkeit mit Kalk überzogen war.


Beispiellos es Kunstwerk

Nun aber berichtet das Team um Shari Stocker und Jack Davis in Hesperia, dass es sich dabei wohl um das bedeutendste Artefakt der Fundstätte handelt: Unter den Ablagerungen kam ein kunstvoll verzierter Siegelstein ans Licht, auf dem eine Kampfszene in verblüffenden Details abgebildet ist. Der nur 3,6 Zentimeter lange Stein dürfte für Tonabdrücke verwendet worden sein.

Manche Einzelheiten und die aufwendigen Verzierungen sind so klein, dass sie mit freiem Auge kaum sichtbar sind, sagte Davis. "Es ist faszinierend, sie messen vielleicht einen halben Millimeter." Doch das ist nicht der einzige erstaunliche Aspekt an dem Fund. Denn wie auch andere Funde aus dem bronzezeitlichen Grab, das einem mächtigen Mykener zugerechnet wird, entstammt der Siegelstein der Minoer-Kultur.

Heroische Legende

"Die Minoer haben offenbar Kunstwerke in einer Qualität geschaffen, die ihnen bislang niemand zugetraut hat", sagte Davis. "Darstellungen des menschlichen Körpers in solchem Detail finden sich erst 1000 Jahre später in der griechischen Klassik wieder."



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Erst die Vergrößerung verdeutlicht den Detailreichtum.Foto: University of Cincinnati


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Vergrößerte Zeichnung der Kampfszene.Illustration: University of Cincinnati
 

Nikos

Moderator
Teammitglied
Mich würde interessieren was es mit Atlantis auf sich hat. Ließt man den Schilderung von Plato wie Atlantis untergegangen ist, kommt man zum Entschluss, dass sie eine sehr fortgeschrittene Technologie haben mussten. Vielleicht gingen uns genau sone wichtigen Indizien verloren, durch das dunkle Zeitalter in Griechenland
Der Mythos von Atlantis ist höchstwahrscheinlich eine literarische Verarbeitung vom Vulkanausbruch Theras. Die Insel Thera war nämlich vor dem Vulkanausbruch deutlich größer und hatte mit Akrotiri eine der größten Städte der Ägäis. Diese war äußerst wohlhabend da in der Bronzezeit Schiffe nur am Tag reisen konnten. Sprich von Kreta und Griechenland konnte man nur über die Kykladen in den reichen Orient. Deshalb kann man davon ausgehen dass es sich um eibe äußerst wohlhabende Stadt gehandelt haben muss, vielleicht so gar reicher als die Palastzentren auf Kreta. Daher wurde ihre Zerstörung und die Versenkung eines großen Teils der Inseln in der Antike wohl als gewaltige Katastrophe wahrgenommen die dann später zum Mythos führte. Genau wie der Mythos von Minos die minoische Thallasokratie verarbeitet, der Mythos von Troja mykenisch-hethitische Konflikte oder die Odysse die griechische Kolonisation.
 
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