[/QUOTE]Legen wir deinen Beitrag mal auf die goldene Waage. Wo finden sind die derzeitigen Krisenherde der Erde zu finden? Nehmen wir als als Beispiel mal Syrien und die Ukraine. In Syrien gibt es nur in der Stadt Deir ez Zor nenenswerte Erdölressourcen, die allerdings für den Weltmarkt so gut wie keine Rolle spielen. Die Ukraine - ein schönes Land übrigens - hat bis auf den Osten ebenfalls keine Ressourcen.
Ich bestreite nicht, dass Ressourcen eine wesentliche Rolle spielen, zumal ich das so nicht geschrieben habe. Zudem hatte ich erwähnt, dass es um Einflussnahme geht, das beschränkt sich aber nicht nur auf Rohstoffe, sondern um Diversifizierungen der Energiewege, Minimierung der Abhängigkeiten und Schaffung von Allianzen. Es geht also um Energiesicherheit. Meine These zu der Waffenlobby wiederspricht diesen Punkten in keinster Weise.
Wenn ich mir deinen Beitrag so anschaue, gewinne ich auch Eindrücke, die sich mit meinen Eindrücken von früher decken. Katastrophale Orthographie, eine gravierende Leseschwäche und die oberflächliche Betrachtung der Konflikte. Solche Leute wie dich gibt es hier zu Haufe. Du passt hier wirklich gut rein.[/QUOTE]
(Anm: Ist eine Karte von 2013. Ukraine daher nicht dabei.)
Dass es überwiegend um Energiesicherheit geht, kann man so nicht sagen. Auch stehen Rohstoffe und Wasser nicht an erster Stelle. Das könnte man Alles noch verstehen und nachvollziehen. Es ist vielmehr die Unfähigkeit des Menschen selbst, friedlich und gemeinsam mit Nachbarn zu leben. Im Großen (Staat) wie im Kleinen (Nachbarschaft).
Insgesamt 414 Konflikte
Weltweit zählten die Forscher 414 Konflikte, sieben mehr als 2012.
45 wurden als hochgewaltsam bewertet, 20 davon als Krieg. Sämtliche Kriege waren innerstaatlich, also nicht zwischen zwei Staaten. Im Jahr 2012 hatte das Institut die Auseinandersetzung zwischen Sudan und Südsudan noch als Krieg eingestuft.
Größte Kriegsschauplätze im Jahr 2013 waren demzufolge der Vordere und Mittlere Orient sowie Afrika: Dort wurden insgesamt 17 Kriege registriert. "Erschreckend ist, dass über die Hälfte der Kriege in Afrika südlich der Sahara zu beobachten waren", sagt Ellerbrock. Zum Beispiel in Somalia, Kongo, der Zentralafrikanischen Republik, Nigeria oder Mali; insgesamt waren es dort elf Auseinandersetzungen,
dominiert von islamistischem Terror, ethnischen Konflikten oder Streit um Gebiete. "Gerade Afrika ist stark von Gewalt geprägt und bereitet uns am meisten Sorgen", sagt HIIK-Vorstandsmitglied Peter Hachemer.
Allein im Sudan und Südsudan haben die Forscher fünf Kriege erfasst.
Dabei ging es unter anderem um Konflikte zwischen den Ethnien im Norden und Süden, aber auch um die Kontrolle von Weideland, von Wasser oder um Viehdiebstahl. Besonders schwer traf es das vom Bürgerkrieg geplagte Syrien: "Das Land hat relativ eindeutig die meisten Opfer zu beklagen", sagt Hachemer. Etwa 140 000 Menschenleben hat dieser Krieg bereits gekostet und Millionen von Syrern in die Flucht getrieben. Auch in Afghanistan, Pakistan, Irak und im Jemen tobten weiter kriegerische Auseinandersetzungen um die nationale Macht, in Ägypten nahm der Konflikt zwischen der neuen ägyptischen Regierung und den Muslimbrüdern Mitte des Jahres zeitweise kriegerische Ausmaße an. Und im Süden der Philippinen kämpften muslimische Rebellen für eine Abspaltung.
Derartige Kriege gab es in Europa zwar nicht, dafür aber einige Krisen. So etwa mit dem Beginn der Proteste in der Ukraine gegen die repressiven Gesetze von Viktor Janukowitsch Ende des Jahres. Oder die Unruhen in Griechenland: Hachemer spricht da von einer
"unübersichtlichen Gemengelage von linken und rechten Kräften und Protestlern gegen die Regierung." Oder auch der schwelende Dauerkonflikt im Kaukasus um Tschetschenien, Dagestan oder Inguschetien.
Wann und wo in Zukunft neue Kriege entstehen, darüber geben die Zahlen der Krisenforscher keine Auskunft - das Team mit über 150 Mitgliedern liefere vielmehr Daten für die Ursachenforschung, sagt Hachemer. Das Material nutzten beispielsweise Ministerien und Nichtregierungsorganisationen (NGO).
http://www.morgenweb.de/nachrichten/politik/weltweit-wieder-mehr-kriege-1.1417965