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Der Ukraine Sammelthread


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Slawjansk wieder unter Beschuss: Einwohner berichten von Einsatz der Haubitzen

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Die ukrainische Armee hat nach einer kurzen Pause ihre Angriffe auf die Protesthochburg Slawjansk im Osten des Landes offenbar wiederaufgenommen. Augenzeugen berichten über einen Artilleriebeschuss der Vororte Semjonowka und Tscherwony Molotschar.
„Semjonowka und Tscherwony Molotschar werden vom Berg Karatschun aus beschossen“, erzählte ein Stadtbewohner RIA Novosti mit. „Man schießt aus Haubitzen.“

Slawjansk steht seit Tagen unter Artilleriebeschuss durch die Kiewer Armee. Es gibt viele Opfer und Zerstörungen in Wohnvierteln. Die Wasser- und Stromversorgung ist in mehreren Stadtteilen zusammengebrochen. Nach der Vereidigung des neuen Präsidenten Pjotr Poroschenko hat die ukrainische Armee ihre Angriffe auf Slawjansk verschärft. Die Volksmilizen behaupteten, dass die Kiewer Truppen neben Haubitzen und Mörsern auch Mehrfachraketenwerfer vom Typ „Grad“ eingesetzt hätten. Die Regierung in Kiew bestreitet das.

Slawjansk wieder unter Beschuss: Einwohner berichten von Einsatz der Haubitzen | Politik | RIA Novosti


Gefechte in Slawjansk: Zwei Kinder sterben an Verletzungen

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Bei Kämpfen in Slawjansk, ostukrainisches Gebiet Donezk, sind zwei Kinder an Splitterverletzungen gestorben, wie der Leiter des Pressedienstes der Gebietsverwaltung von Donezk, Ilja Susdalew, am Dienstag in einer Live-Sendung des Fernsehkanals „112 Ukraina“ sagte.
„Wir bestätigen, dass zwei Kinder – ein zwölfjähriger Junge und ein sechs Jahre altes Mädchen – gestorben sind“, so Susdaljew. Laut einer gerichtsmedizinischen Expertise wurde der Tod durch Splitterverletzungen verursacht.

Das ukrainische Militär hatte Mitte April eine Offensive gegen die südöstlichen Regionen des Landes gestartet, die den Februar-Putsch und die neue Regierung in Kiew nicht anerkannt haben. Bei der Sonderoperation kommen Panzer und Kampfluftfahrzeuge zum Einsatz.
Moskau hat den Militäreinsatz, der inzwischen zahlreiche Tote und Verletzte gefordert hat, als Strafexpedition bezeichnet und Kiew zum unverzüglichen Stopp der Gewalt aufgerufen.

Gefechte in Slawjansk: Zwei Kinder sterben an Verletzungen | Politik | RIA Novosti


2014-06-08. Slavyansk nach dem bombardament.
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http://youtu.be/MPvwXf2e55w

Fotos aus Slavyansk

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Gasstreit mit Moskau: Kiew lehnt 100-Dollar-Rabatt als „inakzeptabel“ ab

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Im Streit um den Erdgaspreis hat die ukrainische Regierung den von Russland angebotenen Rabatt von 100 US-Dollar je 1000 Kubikmeter abgelehnt und eine Revision des 2009 geschlossenen Vertrages gefordert.

Der ukrainische Regierungschef Arsenij Jazenjuk bezeichnete das russische Angebot am Mittwoch als „inakzeptabel“. „Die Russen haben uns einen so genannten Preisnachlass von 100 Dollar angeboten. Wir lassen uns aber nicht in die Falle locken. Der Nachlass wird auf Beschluss der Regierung der Russischen Föderation erteilt und kann auch auf Beschluss der Regierung wieder aufgehoben werden“, sagte Jazenjuk in Kiew. „Wir schlagen weiterhin vor, den Vertrag neu zu verfassen“.

Jazenjuk bezeichnete den früheren Präferenzpreis von 268 Dollar je 1000 Kubikmeter als marktgerecht. Die Ukraine wäre bereit, ihre überfälligen Rechnungen in Milliardenhöhe zu diesem Preis zu begleichen. Russlands Energieminister Alexander Nowak bezeichnete das ukrainische Preisangebot als „marktwidrig“. Davor hatte die EU-Kommission, die in den Gasstreit mit einbezogen ist, 350 bis 380 US-Dollar für 1000 Kubikmeter als Gaspreis für die Ukraine empfohlen. Kiew fordert von Russland, den Preis auf 268,5 Dollar zu senken sowie das Take-or-Pay-Prizip wegfallen zu lassen und zu erlauben, russisches Erdgas in andere Länder weiter zu verkaufen.

Die Ukraine hat die zum alten Preis erfolgten November- und Dezember-Lieferungen im Wert von 1,45 Milliarden US-Dollar bisher nicht bezahlt. Hinzu kommen die April- und Mai-Rechnungen in Höhe von drei Milliarden Dollar, die Gazprom schon ohne Rabatte berechnet hat.

Die Ukraine, die nach dem Untergang der Sowjetunion russisches Gas jahrelang spottbillig beziehen konnte, muss laut dem 2009 von der damaligen Regierungschefin Julia Timoschenko unterzeichneten Vertrag den Marktpreis zahlen. Im Dezember 2013 senkte Russland den Gaspreis für die von einer Staatspleite bedrohte Ukraine um ein Drittel auf 268,5 Dollar je 1000 Kubikmeter. Dieser Preisnachlass wurde ab dem 1. April gestrichen, weil die Ukraine entgegen den Dezember-Vereinbarungen ihre Gasschulden nicht beglichen hatte.

Nach dem Februar-Umsturz in Kiew und der darauf folgenden Wiedervereinigung der Schwarzmeerhalbinsel Krim mit Russland setzte Moskau auch den Vertrag über die Stationierung der Schwarzmeerflotte auf dem Territorium der Ukraine außer Kraft und strich auch den Rabatt, der 2010 im Gegenzug für die Präsenz der russischen Flotte gewährt worden war. Im Ergebnis stieg der Gaspreis ab April auf 485 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter.

Am 16. Juni, läuft die Frist ab, die der russische Lieferant Gazprom der Ukraine für die Schuldenzahlung gesetzt hat. Wenn die milliardenhohe Gasverschuldung bis dahin nicht beglichen werden sollte, darf Gazprom nur noch gegen Vorkasse liefern und - wenn Kiew auch die Vorausrechnung nicht bezahlt - den Gashahn zudrehen. Dabei besteht die Gefahr, dass die Ukraine das für Westeuropa bestimmte Transitgas für den Eigenbedarf abzweigen wird, wie dies bereits 2009 der Fall war.

Gasstreit mit Moskau: Kiew lehnt 100-Dollar-Rabatt als ?inakzeptabel? ab | Wirtschaft | RIA Novosti

Ganz schön den arsch offen. Nach dem was passiert ist. Der teil mit dem verkauf ihn andere Länder gefällt mir besonders gut.
Die Ukraine hat wohl dann vor ganz europa mit Gas zu beliefern die sie von Russland für 268 Dollar einkaufen?

Wie dumm glauben dir sind wir. Sie sind gar nicht in der Position um irgend welche forderungen zu stellen.

- - - Aktualisiert - - -

Putin bietet Kiew Gasrabbat an: „Konditionen wie unter Janukowitsch“

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Im Gasstreit bietet Russland laut Präsident Wladimir Putin der Ukraine einen Rabbat von 100 Dollar und damit dieselben Bedingungen an, wie sie die Ukraine unter Präsident Viktor Janukowitsch genossen hat.

„Gazprom hat den ukrainischenm Partnern die gleichen Konditionen angeboten, wie sie die Regierung Viktor Janukowitsch gehabt hatte: Ein Nachlass von 100 Dollar vom Vertragspreis und ein Endpreis von 385 Dollar je 1000 Kubikmeter“, sagte Putin am Mittwoch in einer Regierungssitzung in Moskau. Dieser Preis sei niedriger als etwa der für Polen. Als unbegründet wies Putin die Sorge der ukrainischen Regierung zurück, dass Russland den Rabatt dann einseitig wieder aufheben könnte. Er beauftragte das Kabinett, nachzudenken, wie die neuen Konditionen durch eine Vereinbarug mit der ukrainischen Regierung auf Dauer gesichert werden könnten. „Unser Angebot ist durchaus partnerschaftlich und zielt darauf ab, die ukrainische Wirtschaft in der schwierigen Zeit zu unterstützen“, sagte Putin weiter. „Wenn unser Angebot abgelehnt wird, werden wir in ein neues Stadium treten.“

Der ukrainische Regierungschef Arsenij Jazenjuk lehnte das russische Angebot zur Preissenkung als „inakzeptabel“ ab. Das, obwohl die EU-Kommission, die in den Gasstreit mit einbezogen ist, 350 bis 380 US-Dollar für 1000 Kubikmeter als Gaspreis für die Ukraine empfohlen hatte. Kiew fordert von Russland, den Preis auf 268,5 Dollar zu senken sowie das Take-or-Pay-Prizip wegfallen zu lassen und zu erlauben, russisches Erdgas in andere Länder weiter zu verkaufen.

Die Ukraine, die nach dem Untergang der Sowjetunion russisches Gas jahrelang spottbillig beziehen konnte, muss laut dem 2009 von der damaligen Regierungschefin Julia Timoschenko unterzeichneten Vertrag den Marktpreis zahlen. Im April 2010 stimmte Kiew einer längeren Präsenz der russischen Kriegsflotte auf der damals noch ukrainischen Krim zu und erhielt im Gegenzug einen Erdgas-Rabatt von 100 Dollar pro 1000 Kubikmeter.

Im Dezember 2013 senkte Russland den Gaspreis für die von einer Staatspleite bedrohte Ukraine um ein Drittel auf 268,5 Dollar je 1000 Kubikmeter. Dieser Preisnachlass wurde ab dem 1. April gestrichen, weil die Ukraine entgegen den Dezember-Vereinbarungen ihre Gasschulden nicht beglichen hatte.

Nach dem Februar-Umsturz in Kiew und der darauf folgenden Wiedervereinigung der Schwarzmeerhalbinsel Krim mit Russland setzte Moskau auch den Vertrag über die Stationierung der Schwarzmeerflotte auf dem Territorium der Ukraine außer Kraft und strich auch den Rabatt, der 2010 im Gegenzug für die Präsenz der russischen Flotte gewährt worden war. Im Ergebnis stieg der Gaspreis ab April auf 485 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter.

http://de.ria.ru/business/20140611/268738274.html

- - - Aktualisiert - - -

Oettinger: Russlands neues Preisangebot an Ukraine akzeptabel

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Die Europäische Kommission hält die von Russland angebotene Preissenkung beim Erdgas für die Ukraine auf 385 Dollar je 1000 Kubikmeter laut EU-Energiekommissar Günther Oettinger für akzeptabel.

Er denke, dass die 385 Dollar eine annehmbare Preissenkung sei, sagte Oettinger am Mittwoch, nach dreiseitigen Erdgasgesprächen in Brüssel. Die Europäische Kommission werde alles in ihrer Kraft Stehende tun, um im Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine bis zum nächsten Montag eine Lösung zu finden.

Im andauernden Gasstreit hat Russland der Ukraine einen Rabatt von 100 Dollar und einen Endpreis von 385 US-Dollar je 1000 Kubikmeter angeboten. Dies entspricht den Konditionen, wie sie die Ukraine unter Präsident Viktor Janukowitsch genossen hat. Damit wäre das russische Erdgas für die Ukraine billiger als etwa für Polen. Laut dem russischen Energieminister Alexander Nowak ist Russland bereit, den Rabatt rückwirkend ab dem 1. April in Kraft zu setzen und die ukrainischen Schulden neu zu berechnen. Dadurch würden sich die überfälligen Rechnungen von April und Mai, die jetzt eine Höhe von drei Milliarden Dollar haben, auf knapp 2,4 Milliarden Dollar verringern. Der ukrainische Regierungschef Arsenij Jazenjuk hat das russische Angebot zur Preissenkung bereits als „inakzeptabel“ abgelehnt.

http://de.ria.ru/business/20140611/268738445.html
 
Nur ein Drittel der Stimmen

Legitimität des Wahlsiegers ist wenig überzeugend

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Poroschenko im Amt
Foto: dpa

Nach der Präsidentenwahl in der Ukraine beeilten sich EU, USA, OSZE und NATO, das Ergebnis für Petro Poroschenko als »überzeugende Legitimation« zu werten. Dazu wurde auf die hohe Wahlbeteiligung (60,3 Prozent) und das Wählervotum von 54,7 Prozent verwiesen.

Die absoluten Zahlen vermitteln ein anderes Bild. Nach den offiziellen Angaben der Zentralen Wahlkommission gab es (ohne Krim und Sewastopol) knapp 33,7 Millionen Wahlberechtigte. In den Wählerlisten waren am Wahltag nur 29,6 Millionen registriert. Durch Änderungen des Wahlgesetzes konnten die Ergebnisse anhand der Wählerlisten, die noch am Wahltag korrigiert werden konnten, festgestellt werden. Etwa 4,1 Millionen Wählerstimmen fielen unter den Tisch.

Mit gut 9,8 Millionen Stimmen (54,7 Prozent der abgegebenen Stimmen) hat Poroschenko keinen besonders überzeugenden Wahlsieg errungen. Bezogen auf die Zahl der in Wählerlisten Eingetragenen erhielt er etwa ein Drittel der Stimmen. Alle früheren Präsidenten hatten mehr, als schlechtester Kam Vorgänger Viktor Janukowitsch auf 11,3 Millionen (ohne Krim und Sewastopol).

Im Gebiet Donezk gab es offiziell rund 3,3 Millionen Wahlberechtigte, von denen nur etwa 745 000 in Wählerlisten registriert waren. An der Wahl beteiligten sich knapp 116 000 Bürger, deren Stimmen aber die Grundlage für das prozentuale Stimmenergebnis für Poroschenko von 36,15 Prozent waren. Gewählt haben Poroschenko im Gebiet Donezk nur 41 880 Wähler. Ähnlich war es im Gebiet Lugansk.

In vielen Gebieten der West- und Zentralukraine war fairer Wahlkampf kaum möglich. Regierungskritische Kandidaten waren Behinderungen und Anfeindungen bis zu Morddrohungen ausgesetzt. Gegner des Regierungskurses gingen nicht zur Wahl, waren durch bürgerkriegsähnliche Zustände daran gehindert oder nicht registriert - ein Stimmenpotenzial von etwa zwölf Millionen Wählern.


10.06.2014: Nur ein Drittel der Stimmen (neues-deutschland.de)
 

Geh bitte, das ist doch der übliche Schmäh von Wahlverlierern! Schau dir eine x-beliebige Gemeinderats-, Landtags-, Nationalrats-, Eu-Parlaments-, Klassensprecher-, Elternvertreter-Wahl in einem x-beliebigen Land an. Wenn man die Wahlbeteiligung heranzieht, gibts bei 3/4 aller Wahlen keine Mehrheit, sondern nur Verlierer. Wenn du aber eine Wahlberichterstattung am Abend ansiehst, gibts auf einmal nur Gewinner, weil JEDER die Zahlen anders interpretiert. Und das schon in Ländern, in denen Wahlen geordnet ablaufen.

Wenn man allerdings so dämlich ist, und korrekte Wahlen mit aller Gewalt (im wahrsten Sinne des Wortes) verhindern will - und dann dennoch verliert, dann braucht man nachher nicht herum flennen.
 
Der Artikel stammt jedoch nicht von "Wahlverlierer".

Wahlverlierer sprechen zumeist auch nicht selbst, sondern schicken ihre "Sprecher" vor. Und manchmal fühlen sich Manche bemüssigt sich als Sprecher für Irgendwen dar zu stellen.

Die Linie von "Neues Deutschland - sozialistische Tageszeitung" ist ja wohl klar.
 
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