Angebliche russische Beweise „lächerlich“
Kiew hat angebliche Beweise, die Moskau am Mittwoch für seine Behauptung vorgelegt hat, die Ukraine habe die Residenz von Präsident Wladimir Putin angegriffen, als „lächerlich“ zurückgewiesen. Ein von Moskau verbreitetes Video zeigt im Schnee liegende Trümmer einer Drohne. Der Inhalt des Videos ist nicht unabhängig überprüfbar.
Mehrere Tage nach dem von Moskau gemeldeten angeblichen ukrainischen Drohnenangriff auf eine Residenz von Präsident Wladimir Putin hat das russische Verteidigungsministerium Aufnahmen veröffentlicht, die eine Attacke belegen sollen. Ein am Mittwoch verbreitetes Video zeigt in einem Waldgebiet im Schnee liegende Überreste einer Drohne, die bei dem Angriff eingesetzt und abgeschossen worden sein soll.
Der angebliche Angriff sei „gezielt, sorgfältig geplant und in Etappen ausgeführt worden“, erklärte das Ministerium. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hatte Kiew beschuldigt, die Residenz im Nordwesten Russlands in der Nacht auf Montag angegriffen zu haben. US-Präsident Donald Trump schien diese Angaben zu glauben und reagierte verärgert. Die Ukraine hatte die Behauptungen umgehend als „Lüge“ zurückgewiesen.
Kiew: Moskau nimmt eigene erfundene Story nicht ernst
Am Mittwoch reagierte ein Sprecher des ukrainischen Außenministeriums auf das Drohnenvideo. Das sei „lächerlich“: Einerseits die Tatsache, dass sie zwei Tage gebraucht haben, um es zu produzieren; lächerlich sei andererseits die Tatsache, dass alles, was sie als angebliche Beweise präsentieren, nur zeigt, dass sie sich nicht einmal bemühen, die erfundene Geschichte überzeugend zu präsentieren, so der Sprecher Heorhiii Tykhyi.
Kiew hat angebliche Beweise, die Moskau am Mittwoch für seine Behauptung vorgelegt hat, die Ukraine habe die Residenz von Präsident Wladimir Putin angegriffen, als „lächerlich“ zurückgewiesen. Ein von Moskau verbreitetes Video zeigt im Schnee liegende Trümmer einer Drohne. Der Inhalt des Videos...
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