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Der Ukraine Sammelthread

Russische Behörden: Fünf Tote nach ukrainischem Angriff
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf Russland sind nach Behördenangaben mindestens fünf Personen in einem Bus getötet worden. Bei den Toten durch den Angriff heute in der Grenzregion Belgorod handle es sich um vier Frauen und ein Kind, teilte der dortige Gouverneur Alexander Schumajew mit.

Ferner seien 23 Menschen verletzt worden. Drei von ihnen seien in einem „äußerst ernsten Zustand“. Schumajew sprach von einem „unmenschlichen und abscheulichen Angriff“.

Verletzte aus Region Moskau gemeldet
Aus der Region Moskau war in der Früh ein umfangreicher ukrainischer Drohnenangriff gemeldet worden. Russischen Behörden zufolge setzte die ukrainische Armee fast 400 Drohnen ein. Die meisten seien „neutralisiert“ worden.

 
In Kiew wurde ein BMW-Fahrer festgenommen, der einen schweren Unfall verursacht hatte.
Der alkoholisierte Mann erfasste bei hoher Geschwindigkeit zwei Radfahrer – einen Vater und seinen Sohn –, die auf dem Seitenstreifen der Boryspil-Autobahn unterwegs waren. Der 17-jährige Junge starb noch an der Unfallstelle, sein Vater liegt auf der Intensivstation.
Das Gericht ordnete für den Fahrer eine 60-tägige Untersuchungshaft an. Er wurde offiziell darüber in Kenntnis gesetzt, dass gegen ihn wegen eines unter Alkoholeinfluss begangenen Verkehrsverstoßes mit Todesfolge ermittelt wird.

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In der Region Lwiw prallte in der Nacht ein betrunkener Mercedes-Fahrer gegen einen Baum; dabei kamen drei minderjährige Insassen ums Leben, zwei weitere wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der 24-jährige Fahrer stand unter Alkoholeinfluss und verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. Er floh vom Unfallort, wurde jedoch im Laufe des Tages aufgespürt und festgenommen. Zu den Todesopfern zählten ein 15-jähriges und zwei 16-jährige Mädchen; ein weiteres 16-jähriges Mädchen sowie ein 17-jähriger Junge wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
 
In der Nacht griffen die ukrainischen Streitkräfte die Region Moskau an:

• In Koledino brennt der Logistikkomplex von Wildberries – das größte Sortierzentrum des Unternehmens.
• In Podolsk trafen Drohnen ein Öldepot im Stadtviertel Lwiw.
• In Domodedowo brennt der Logistikpark „Juschnije Wrata“.
• Der Industriepark Hriwno in Motowilowo brennt.
• Zudem lenkte die russische elektronische Kampfführung erneut eine Drohne auf ein Hochhaus.

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Shtilerman, Mitbegründer und Chefdesigner von Fire Point, veröffentlichte ein Video, das einen nicht näher identifizierten Flugkörper zeigt, ohne dabei Einzelheiten preiszugeben. „Herrlich“, lautete sein knapper Kommentar zu dem Video.

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es ist wahrscheinlich genau jene ballistische Rakete die Fire Point derzeit entwickelt und die Moskau erreichen wird.
 
In Georgien versammelten sich Menschen auf der Straße, nachdem ein Mann festgenommen worden war, der eine russischsprachige Frau geschlagen hatte; der Vorfall hatte seinen Ursprung darin, dass die Gruppe der Frau die Hochzeit des Bruders des Mannes gestört hatte.

Hintergrund:
Vor Kurzem brach ein Mann in Georgien einer Frau nach einem verbalen Streit das Nasenbein. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Opfer um eine Ukrainerin handelte – in der Ukraine geboren, aber in Russland wohnhaft –, die gemeinsam mit Freundinnen Urlaub in einem Hotel in Georgien machte. Die Frauen behaupten, sie seien angegriffen worden, weil sie Russisch gesprochen hätten.

Hochzeitsgäste und die Polizei geben jedoch an, die Touristinnen hätten die Auseinandersetzung selbst provoziert, indem sie Wasser auf die Festtafeln spritzten und die Tonanlage beschädigten. Erst daraufhin stellte der Bruder des Bräutigams sie zur Rede; er wurde zunächst am Hals gepackt und geschubst, bevor er zuschlug.

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andere ukrainische Medien berichten, dass sie von einem Balkon aus Wein auf auf die Tische und auf die Musikanlage gegossen hätten und dass ihre Freundinnen aus der Ukraine stammten, ausserdem wird berichtet, dass der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, die Forderung der Frau war, er solle Russisch mit ihr sprechen – woraufhin der Bruder des Bräutigams ihr ins Gesicht schlug; er wurde daraufhin von der Polizei festgenommen.

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Fünfter Tag der Proteste in der Ukraine. Kiew, Lwiw, Odessa, Ternopil, Riwne, Mykolajiw, Iwano-Frankiwsk, Dnipro: Auch heute gingen die Menschen in diesen und anderen Städten des Landes auf die Straße.
 
So schützen russische mobile Luftabwehrgruppen die Fernstraßen..
Besatzer, auf unserem Boden erwartet euch nur der Tod.


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Die ukrainische Drohne „Liutyi“, die unter ihren Tragflächen mit Flugkörpern bestückt ist, wurde erstmals auf einer internationalen Messe präsentiert. Die „Liutyi“ ist auf der Farnborough International Airshow zu sehen, begleitet von Attrappen ihrer verschiedenen Gefechtskopf-Optionen.

Unter den Tragflächen der Drohne sind vier Luft-Boden-Flugkörper montiert, die Berichten zufolge eine Reichweite von bis zu 200 km und eine Fluggeschwindigkeit von etwa 500 km/h aufweisen. Diese Flugkörper ermöglichen es der Drohne, als wiederverwendbare Plattform für Angriffe tief im feindlichen Hinterland zu dienen.
 
Kiew: Armeechef meldet sich in Führungsstreit zu Wort
In dem tagelangen Streit über die ukrainische Militärführung hat sich erstmals der Oberkommandierende Olexander Syrskyj geäußert, der möglicherweise vor der Entlassung steht. Es sei für ihn überraschend gewesen zu erfahren, dass er einen Konflikt mit dem entlassenen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow gehabt haben solle, schrieb Syrskyj gestern in der offiziellen Militärzeitschrift „Militarnyj“.

Er habe das für unterschiedliche Auffassungen zwischen Ministerium und Militär in Sachfragen gehalten. „So sollte es zwischen zwei Institutionen während eines großen Krieges auch sein“, erklärte der General. Er sei manchmal hart. „Falls ich jemanden in irgendeiner Weise gekränkt habe: Mychajlo Albertowitsch, bitte entschuldigen Sie!“

In der Ukraine gibt es seit Tagen Proteste, weil Präsident Wolodymyr Selenskyj Verteidigungsminister Fedorow entlassen hat. Dieser gilt als Reformer, der vor allem die erfolgreiche Drohnenkriegsführung vorangetrieben hat. Zugleich fordern die Demonstranten den Rücktritt Syrskyjs, dem vorgehalten wird, zu sehr an taktischem Denken aus Sowjetzeiten festzuhalten.

 
Behörden: Tote nach russischen Angriffen in Dnipropetrowsk
Russische Streitkräfte haben nach Behördenangaben in der Oblast Dnipropetrowsk bei Drohnenangriffen zwei Menschen getötet. Das teilte Olexandr Ganscha, Leiter der örtlichen Militärverwaltung, heute auf Telegram mit. Ein Brand sei ausgebrochen, 17 Menschen seien verletzt, darunter auch Kinder.

Auch in Cherson im Süden des Landes wurden laut Präsident Wolodymyr Selenskyj durch Gleitbomben und Drohnen ein Mensch getötet und zwei weitere verletzt. Selenskyj beklagte auch zwei Verletzte nach Angriffen auf die Stadt und die Region Odessa am Schwarzen Meer.

Die russischen Angriffe trafen auch den dritten Tag in Folge Gasförderanlagen des ukrainischen Energiekonzerns Naftohas in der nordöstlichen Region Charkiw.

 
UNO: Zahl getöteter Zivilisten stark gestiegen
Die Zahl der getöteten Zivilistinnen und Zivilisten im Ukraine-Krieg ist nach Angaben der Vereinten Nationen stark gestiegen. In der ersten Jahreshälfte habe die UNO-Menschenrechtsmission in der Ukraine (HRMMU) „1.396 zivile Todesopfer und 7.978 verletzte Zivilisten dokumentiert“, so deren Leiterin Danielle Bell heute in Genf.

Das entspreche einem Anstieg von 37 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das UNO-Menschenrechtsbüro verurteilte mehrere Angriffe der vergangenen Tage, bei denen in der gesamten Ukraine und in Russland zivile Opfer zu beklagen waren.

„Zivilisten und zivile Infrastruktur stehen unter dem Schutz des humanitären Völkerrechts“ sagte der Sprecher des UNO-Menschenrechtsbüros, Thameen Al-Kheetan. „Jeder vorsätzliche Angriff dieser Art ist ein Kriegsverbrechen.“

 
KTK-Terminal stoppt Verladung
Kasachstan protestiert nach Drohnenangriffen auf Öltanker
Kasachstan protestiert nach russischen Drohnenangriffen auf Öltanker im Schwarzen Meer. Astana sieht seine Exportinteressen bedroht und verlangt Sicherheitsgarantien.
Kasachstan hat die jüngsten ukrainischen Drohnenangriffe auf zivile Schiffe im Schwarzen Meer scharf verurteilt. Das Außenministerium in Astana sprach laut dem ungarischen Nachrichtenportal „Portfolio“ von einem nicht hinnehmbaren Eingriff in die eigenen Wirtschaftsinteressen. Hintergrund sind mehrere Vorfälle rund um das Netz des Kaspischen Pipeline-Konsortiums (KTK/CPC), über das ein Großteil des kasachischen Öls exportiert wird.

Nach den vorliegenden Berichten traf der erste Angriff am 17. Juli den Tanker „Nordic Zenith“. Am 19. Juli folgten demnach die Schiffe „Asia“ und „Nissos Ios“. Daraufhin setzte das Konsortium die Verladung am Seeterminal aus.

Angriffe gefährden die Energiemärkte
Die Route ist für Kasachstans Ölexporte von großer Bedeutung. Laut Reuters verbindet die 1510 Kilometer lange CPC-Pipeline die Ölfelder Kasachstans am Kaspischen Meer mit dem russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk. Über diese Route laufen nach Angaben der Nachrichtenagentur rund 80 Prozent der kasachischen Ölexporte.

 
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In Polen hat eine Frau zwei 13-jährige Mädchen geschlagen, weil diese Ukrainisch miteinander sprachen.

Die Kinder spielten auf Trampolinen in der Nähe eines örtlichen Schwimmbads in der Stadt Legnica, wie RMF24 berichtet. Die Mutter eines der Opfer schilderte später, dass eine einheimische Frau auf die Jugendlichen zuging und zunächst erklärte, in Polen müsse jeder Polnisch sprechen, bevor sie zu körperlicher Gewalt überging. Die Polin schlug einem der Mädchen ins Gesicht und versetzte dem anderen einen Schlag gegen den Hals.

Die Polizei ermittelt wegen des Angriffs. Karolina Gałecka, eine Sprecherin des polnischen Innenministeriums, betonte, dass niemand das Recht habe, Gewalt gegen eine andere Person – insbesondere gegen ein Kind – anzuwenden, erst recht nicht, wenn der Angriff durch die nationale Herkunft der Jugendlichen motiviert sei.

Laut der Zeitung *Rzeczpospolita* nimmt die Zahl der Hassverbrechen gegen Ukrainer in Polen rapide zu.
 
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