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Der Ukraine Sammelthread

Ukraine: Vier Tote nach Drohnenangriff auf Bus
In der südukrainischen Stadt Cherson ist nach Angaben der dortigen Behörden ein Bus zum Ziel eines russischen Drohnenangriffs geworden. Dabei wurden heute Früh vier Menschen getötet, wie Regionalgouverneur Olexandr Prokudin auf Telegram schrieb.

Vier weitere Personen seien verletzt ins Krankenhaus gebracht worden. Prokudin veröffentlichte zudem verschwommene Fotos, die einen gelben Bus mit blutverschmierten Stufen und zerbrochenen Fenstern zeigen. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einer brutalen „Safari“, mit der Russland gezielt Jagd auf Menschen mache. Das habe „längst die Grenzen dessen überschritten, was sich ein normaler Mensch überhaupt vorstellen kann“, schrieb er auf Telegram.

„Es steht fest, dass es sich um einen zivilen Bus handelte“, gab Selenskyj bekannt. „Das ist der Alltag in den ukrainischen Gebieten nahe der Front.“ Besonders in Cherson beklagen die Behörden immer wieder solche „Drohnensafaris“.

 
Die Demokratie in der Ukraine lebt von Kritikern wie Fedorow
Der entlassene Verteidigungsminister holte zum Rundumschlag gegen Selenskyj aus. Dass die Debatte geführt wird, bringt das Land voran

Man mag die Zwischenrufe des entlassenen ukrainischen Verteidigungsministers Mychailo Fedorow angesichts der Lage im Krieg für unnötig halten, seine Kritik an Präsident Wolodymyr Selenskyj für pures Nachtreten. Oder aber für einen Gradmesser dafür, wie sehr sich die Ukraine mittlerweile von Russland unterscheidet, was Demokratie im Allgemeinen und Debattenkultur im Besonderen betrifft.

Während der Kreml nämlich gerade die nächste Wahlfarce orchestriert, vorab aber jeden Dissens erstickt, erweist sich die ukrainische Demokratie als erstaunlich lebhaft. In der Ukraine werden Kritiker wie Fedorow, der im Juli nach sechs Monaten gefeuert wurde und bei vielen nach wie vor beliebt ist, nicht eingesperrt, sondern dürfen ihre Meinung frei sagen.

Viele wunde Punkte getroffen
Tatsächlich trifft der PR-affine Ex-Minister in seiner Abrechnung wunde Punkte. Vor allem im Rüstungssektor ist Korruption nach wie vor ein Problem. So unersetzlich wie er sich wähnt, ist Fedorow aber nicht, wenn es um deren Eindämmung geht. Sein Nachfolger Jewhenij Chmara gilt als ebenso unbestechlich.

 
Der Chef eines deutschen Rüstungsunternehmens hat von einer Morddrohung durch russische Geheimdienste berichtet.
Stefan Thumann, der Leiter von Donaustahl, teilte RTL mit, dass deutsche Sicherheitsbehörden ihn im Dezember 2025 vor einem möglichen Anschlag auf sein Leben gewarnt hätten. Sein Unternehmen beliefert die Ukraine mit Drohnen und der dazugehörigen Software. Seither steht Thumann unter ständigem Personenschutz, wechselt häufig seinen Aufenthaltsort und hat – eigenen Angaben zufolge – sein Privatleben faktisch verloren.

Im März gab die deutsche Staatsanwaltschaft die Festnahme zweier Personen bekannt, die Thumann observiert hatten. Der Bundestagsabgeordnete Bastian Ernst erklärte gegenüber RTL, bei dem geplanten Anschlag habe der Einsatz des Nervengifts Nowitschok eine Rolle spielen sollen; die Quelle dieser Information nannte er jedoch nicht. Zuvor hatte die NATO Russland beschuldigt, ein Attentat auf Armin Papperger, den Vorstandschef von Rheinmetall, geplant zu haben.

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Ein ukrainischer Staatsbürger, der verdächtigt wird, die Nord-Stream-Pipelines gesprengt zu haben, ist in Kroatien festgenommen worden, während er an einem Hollywood-Film über genau diesen Sabotageakt mitwirkte; dies berichtet *Legal Tribune Online*. Wolodymyr Z. hielt sich für die Dreharbeiten zu dem Politthriller *Snake Island* – mit Sean Penn und Adrien Brody in den Hauptrollen – in Pula auf. Der Film handelt von einer Gruppe ukrainischer Taucher und ist von den Pipeline-Explosionen inspiriert. Nach seiner Auslieferung an Deutschland soll der Verdächtige einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.
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Wolodymyr Z. hatte sich zuvor bereits zweimal der Übergabe an deutsche Ermittler entzogen. Im Sommer 2024 hielt er sich in Polen auf; nachdem jedoch versucht worden war, ihn aufgrund eines Europäischen Haftbefehls festzunehmen, floh er in einem Fahrzeug des ukrainischen Militärattachés in Warschau in die Ukraine. Später kehrte er nach Polen zurück, wo er im September 2025 festgenommen wurde. Ein polnisches Gericht lehnte jedoch seine Auslieferung an Deutschland ab und ließ ihn frei, mit der Begründung, die Gaspipelines seien ein „legitimes militärisches Ziel“ gewesen.
 
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Die sterblichen Überreste von Jewhen Konowalez, dem Gründer der OUN, wurden auf dem Nationalen militärischen Gedenkfriedhof neu beigesetzt, nachdem sie aus Rotterdam überführt worden waren.

Der ukrainische Präsident Selenskyj und weitere Regierungsvertreter nahmen an der Zeremonie teil, ebenso wie hochrangige Militärangehörige: Oberbefehlshaber Drapatyj, der Kommandeur der Asow-Brigade Prokopenko sowie Bilezkyj – der Gründer der Asow-Brigade und Kommandeur der 3. Sturmbrigade.
 
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Ein ukrainischer Staatsbürger, der verdächtigt wird, die Nord-Stream-Pipelines gesprengt zu haben, ist in Kroatien festgenommen worden, während er an einem Hollywood-Film über genau diesen Sabotageakt mitwirkte; dies berichtet *Legal Tribune Online*. Wolodymyr Z. hielt sich für die Dreharbeiten zu dem Politthriller *Snake Island* – mit Sean Penn und Adrien Brody in den Hauptrollen – in Pula auf. Der Film handelt von einer Gruppe ukrainischer Taucher und ist von den Pipeline-Explosionen inspiriert. Nach seiner Auslieferung an Deutschland soll der Verdächtige einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.


Dann heißt er auch noch Wolodymyr Z.
 
Die beiden Wladimir Z. werden für alles bezahlen. Die Sprengung der Gaspipelines wird weder von Deutschland noch von Europa vergessen werden. Auch die Ukraine wird für alles bezahlen :)
 
Auch die Ukraine wird für alles bezahlen :)

Wird schwer.

Die Staatsverschuldung in der Ukraine lag von 1999 bis 2026 im Durchschnitt bei 571,95 Mrd. UAH und erreichte im März 2026 mit 2013,89 Mrd. UAH einen Höchststand sowie im Dezember 1999 mit 14,43 Mrd. UAH einen Rekordtiefstand.
 
Zuletzt bearbeitet:
und nicht nur das, die Schulden kann man iwann abbezahlen, aber was noch wichtiger ist, sie stehen vor einer demografischen Katastrophe; sie geben selbst zu, dass die Ukraine – selbst wenn der Krieg heute enden würde – 8 Millionen Migranten bräuchte, doch der Krieg wird weitergehen. Sie haben ihr Land zerstört
 
und nicht nur das, die Schulden kann man iwann abbezahlen, aber was noch wichtiger ist, sie stehen vor einer demografischen Katastrophe; sie geben selbst zu, dass die Ukraine – selbst wenn der Krieg heute enden würde – 8 Millionen Migranten bräuchte, doch der Krieg wird weitergehen. Sie haben ihr Land zerstört
Im anderen Teil der Ukraine – dem von Russland besetzten Gebiet – sieht die Lage nicht besser aus. Russlands eigene demografische Aussichten sind schlecht, und Russen ziehen nicht gerne in die neu „befreiten Gebiete“; stattdessen kommen Arbeitskräfte aus Zentralasien, um zerstörte Städte und Dörfer wiederaufzubauen, viele von ihnen bringen ihre Familien mit. Am Ende wird in Zukunft Noworossija – eine Region, um die Russland Jahrhunderte lang gekämpft hat – im Osten von Zentralasiaten und im Westen von Indern, Pakistanern, Afghanen, .... besiedelt sein.


Sagen wir mal, ihr Land wird zerstört. Einerseits vom "Visionär" und seinen Lakaien, die ihnen den Krieg brachten, andererseits von denen, die Zwietracht gesät haben.
Dazu gibt es ein passendes russisches Sprichwort: wenn die Hündin nicht will, wird der Rüde sie nicht besteigen (сучка не захочет - кобель не вскочет):)
Die Angelsachsen und die Franzosen nutzten Russland zweimal als Rammbock gegen Deutschland. Nachdem sie das deutsche Frage 1945 mit gemeinsamen Kräften gelöst hatten, war die Lösung der „russischen Frage“ nur eine Frage der Zeit. In seiner Münchner Rede 2007 setzte Putin die Ereignisse in Gang, die 2014 begannen und sich 2022 fortsetzten. Nur dieses mal wird gegen Russland sein ehemaliger Teil als Rammbock eingesetzt.
 
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