NATO - Soldaten benehmen sich wie "Schweine"
"Die Crewmitglieder der NATO- Kriegsschiffe in der lettischen Hafenstadt Ventspils, benehmen sich wie Besatzer und scheinen der Ansicht zu sein, die lokalen Gesetze würden nicht für sie gelten", so der Bürgermeister der Stadt. "Das diskreditiert die Allianz in den Augen der Letten", fügte er hinzu.
"Die NATO Matrosen in Ventspils sind wie "Schweine", sie ignorieren die lettischen Gesetze und kommunalen Vorschriften", sagte Aivars Lembergs der Nachrichtenagentur LETA . "Sie sind ständig betrunken, sie urinieren in der Öffentlichkeit, kotzen gegen Schaufenster und trinken Alkohol in der Öffentlichkeit, was nicht erlaubt ist. Sie rissen Blumen aus Blumenbeeten und verschenkten sie an Prostituierte."
Lembergs, ein lautstarker Kritiker der lettischen Zusammenarbeit mit der NATO, fügte hinzu, dass die ausländischen Militärangehörigen sich wie "Besatzer" verhalten würden, die nicht die lettische Souveränität anerkennen".
Die flegelhaften NATO-Soldaten stammen aus Belgien, Estland, den Niederlanden und Norwegen.
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STIMME RUSSLANDS Lettland erwartet Entschuldigungen der Nato für unflätiges Benehmen der Seeleute der Allianz. Am 9. Mai haben in der kleinen Hafenstadt Ventspils internationale Militärübungen begonnen. Statt jedoch nach Minen auf dem Ostseeboden zu suchen, die dort seit dem Ersten und Zweiten Weltkrieg liegen, und ein Beispiel guten Benehmens zu liefern, bummeln die Seeleute durch die Stadt, pinkeln an öffentlichen Orten, machen Frauen an, liefern sich Schlägereien, pflücken Blumen von Beeten und schenken sie Prostituierten.
Darüber informierte Bürgermeister Aivars Lembergs die Öffentlichkeit. Das Benehmen der Nato-Seeleute bezeichnete er als Schweinerei und betonte, dass Seeleute, die Zugang zu Technik haben, die Sicherheit der Einwohner gefährden könnten. Seine Überlegungen legte der Politiker in einem Brief an Nato-Generalsekretär Rasmussen dar und bat ihn, sich bei den Einwohnern von Ventspils und dem ganzen Land zu entschuldigen. Eine Reaktion der Nato blieb jedoch, wie auch sonst in ähnlichen Fällen, aus: Auf entfernten Militärbasen fühlen sich die Militärleute ziemlich ungehemmt und auf zahlreiche Schlägereien, Randale und sogar Morde folgen weder Entschuldigungen noch offizielle Ermittlungen.
In Lettland hat die Erklärung des Bürgermeisters viel Aufsehen erregt und Lembergs fiel sogleich in Ungnade. Im Verteidigungsministerium des Landes erklärte man, dass sich Seeleute während ihrer Freizeit so benehmen dürfen, wie es ihnen beliebe, und wenn jemand da eine Gefahr für die Sicherheit des Landes sehe, so sei es Lembergs. Premierministerin Laimdota Straujuma legte das Geschehene in einem inoffiziellen Kommentar den städtischen Behörden zur Last: Wenn sie Gäste einladen, müssen sie auch für Sicherheit und Ruhe in der Stadt sorgen können. Bürgermeister Lembergs hat also einen wunden Punkt berührt und sich somit zum Sündenbock gemacht: Weder Riga noch die Nato will einsehen, dass die lokalen Einwohner gegen die nahe Nachbarschaft der „pissenden Knaben“ sind.
Lettland von ?pissenden Knaben? geplagt - Nachrichten - Gesellschaft - Stimme Russlands
In den von 9 bis 22 Mai dauernden Übungen "Open Spirit 2014" nehmen 26 Schiffen teil.
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UN-Ombudsmann: 127 Tote bei Sonderoperation im Südosten der Ukraine
Nach Angaben des Menschenrechtsbeauftragten des UN-Generalsekretärs, Ivan Shimonovich, sind bei der Sonderoperation der ukrainischen Militärs im Südosten des Landes bisher insgesamt 127 Menschen gestorben. „Bei dem Anti-Terror-Einsatz sind bereits 127 Menschen getötet worden“, sagte Shimonovich am Freitag in Kiew bei einem kurzen Pressegespräch.
Während der gewalttätigen Auseinandersetzungen, die seit November vorigen Jahres in der Ukraine andauern, sind laut der in der Ukraine eingesetzten UN-Mission insgesamt 250 Menschen getötet worden. Die Mission habe auch die ungesetzliche Festnahme von 112 Menschen im Südosten der Ukraine registriert. Das Schicksal von 49 von ihnen sei bisher unbekannt, so Shimonovich.
Die ukrainischen Behörden hatten am 15. April im Südosten der Ukraine eine Militäroperation gegen die Befürworter einer Föderalisierung des Landes gestartet. Am 11. Mai wurden in den Gebieten Donezk und Lugansk Referenden über den Status der Regionen durchgeführt. Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer stimmten für die Eigenständigkeit der Gebiete.
UN-Ombudsmann: 127 Tote bei Sonderoperation im Südosten der Ukraine | Politik | RIA Novosti