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Der Ukraine Sammelthread

Ukrainischer Nationalistenchef Ljaschko fordert von Berlin Kriegsreparationen
Deutschland hat die Ukraine für Verluste während des Zweiten Weltkrieges zu entschädigen. Das erklärte der Chef der Radikalen Partei der Ukraine, Oleg Ljaschko, in seinem Facebook-Blog.
Ukrainischer Nationalistenchef Ljaschko fordert von Berlin Kriegsreparationen / Sputnik Deutschland - Nachrichten, Meinung, Radio

Banderas Grab von Unbekannten wieder geschändet
Unbekannte (Polen?) haben auf dem münchner Waldsfriedhof Banderas Grab geschändet

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Hey, vielen Dank! Das ist genau, was ich mir wünsche :)

Ich war schon lange nicht hier, aber iwie hat sich der Ton hier verschärft. Ich finde das sehr schade, weil man von dir und auch von den anderen hier auch sehr viel erfahren kann.

Noam Chomsky meinte mal, um zu erfahren, was wirklich los ist, muss man die Zeitungen von vielen Ländern gelesen haben....nur dann kann man sich ungefähr ein Bild machen.

Mir macht die (Dauer-)Krise in der Ukraine schon richtig Sorgen. Und wenn man vom Balkan kommt, dann weiß man einfach nur zu gut, wie einfach es ist, die Menschen untereinander total zu verfeinden und einen Krieg anzuzetteln. Und nicht zuletzt sieht man ja auch hier im Forum - auch noch nach 20 (!!!) Jahren, wie "gut" das funktioniert hat, denn nach einem Krieg hat man ja dann auch tatsächlich "gute" Gründe zu hassen.


Setzen wir voraus Ishchenko hat recht, dann frage ich mich, empfindest du es auch so, dass es letztendlich darum geht, Russland in die Knie zu zwingen - es soll sich "unterwerfen" (= aus russischer Sicht ist das der Untergang Russlands) oder es "gewinnt" (aber was gewinnt es?). Ich meine, siehst du auch bloß diese zwei Möglichkeiten?

Ich kann auch nicht ganz verstehen, warum sich Putin da so sicher sein kann, dass er "gewinnen" wird.

Es ist mir auch nicht ganz vorstellbar, dass sich die USA einfach so klang- und sanglos von der Weltbühne verabschieden werden. Was ich damit meine: jedes Mal, wenn ein Imperium sich seinem Ende näherte, gab es Krieg.

Wenn man von der hier üblichen Ansicht absieht, dass es Gorbatschow war, der den "Kalten Krieg" beendet und gleichzeitig auch einen realen Krieg verhindert hat, dann war vllt 1989 doch nur so eine Art "Zwischenstadium", wenn es sich jetzt - bzw. seit Jahren - total zuspitzt?

Ein wenig spät, aber vielleicht liest du noch. Danke für das Kompliment, aber man kann es mindestens wenn nicht mehr zurück geben:-)

Ja. Zum Teil denke ich schon, dass es darum geht, Russland in die Knie zu zwingen. So ganz kann man sich des Gefühls nicht erwehren, dass man Russland in einer Situation wie den 90ern haben möchte. Wo durchaus Clinton auch zugegeben hat, die Abhängigkeit von IWF und Weltbank dazu genutzt zu haben, von Russland Zugeständnisse politischer wie sonstiger, etwa wirtschaftlicher Art erwirkt zu haben, die nicht unbedingt in unserem Interesse waren. Und das sind übrigens Erfahrungen, die meines Erachtens teils noch stärker nachwirken als irgendein postimperiales Trauma. Ob man das nun versteht oder nicht. Wir wollen allem voran die grundsätzliche Kontrolle über Land, Ressourcen behalten. Und ich finde durchaus, dass das Dinge sind die gerade ein ressourcenreiches Land wie Russland auch nicht aus der Hand geben sollte.
Wie soll ich mich ausdrücken. Ich denke nicht, dass das Hauptanliegen nun darin besteht, Land und Leute bis hin zum Physischen in dem Sinne "fertig zu machen". Aber ich denke schon, dass man erwartet hat, dass sich Russland den geltenden Spielregeln unterordnet. Und da hat Putin eben den Fehdehandschuh geworfen und ich denke schon, dass teils auch deswegen die amerikanische Reaktion v.a. auch so scharf ausfiel und ausfällt. Der Ukrainekonflikt ist schwierig und facettenreich. Aber natürlich ist die Ukraine auch ein geopolitischer Zankapfel, ein geopolitisches Schlachtfeld.

Die USA werden nicht untergehen so wie auch Russland nicht untergegangen ist. Trotz v.a. extremer Krisenphase in den 90ern. Aber in der Tat, eigentlich ist noch kein Imperium in der Geschichte friedlich zusammen gefallen. Und auch die USA werden verschiedenste Register ziehen, ihre Vormachtstellung so gut und lange es geht zu wahren. Tun sie auch jetzt. Davon unterscheiden sie sich aber wiederum nicht von allen anderen. Ich sehe nun aber nicht, dass es deswegen zwangsläufig zu einem nur Sieg oder Niederlage und entsprechende strukturelle Katastrophe bei dem einen oder anderen kommen wird oder muss. Im Endeffekt mit Schritten mal nach vorn und zurück wird die Entwicklung hin zu einer multipolaren Welt imo kommen. Und die USA werden dort auch weiter eine wichtige Rolle spielen, wenn vielleicht auch nicht als einzige Weltmacht.

Der letzte Punkt den du angesprochen hast, ist ein sehr interessanter. Ja ich glaube, dass jetzt mit Verspätung von 25 Jahren im gewissen Sinne tatsächlich auch endgültig der Zerfall der SU ausgetragen, vollzogen wird. Ungelöstes Konfliktpotenzial hoch gekocht ist, was es schon da gab und jetzt ausgefochten wird.

Ich bin kein Experte und man muss die Meinung natürlich auch nicht teilen. Just my two cents.:-)

Liebe Grüße
 
Damien: Diese 10 Millionen Ukrainer sind vor allem im kampf gegen das Dritte Reich gefallen.
Diese Zahl ist sicher belastbar, wahrscheinlich kommt sie direkt aus dem Polibüro der KPdSU (B),,,
Ohne die deutschen Verbrechen jetzt entschuldigen oder kleinreden zu wollen, aber was glaubt ihr eigentlich, warum 1941 in der Ukraine tw Nazi-Soldaten als Befreier empfangen wurden - was sich letztlich auch als furchtbarer Irrtum erwiesen hat???
Außer den Polen hat keine andere Ethnie mehr unter Stalin gelitten, als die Ukrainer!!! Schlagt nach unter "Großer Hunger" oder "Großer Terror", und ih werdet es finden - von der Vernichtung der ukrainischen und polnischen Intelligenz von 1929 bis 1941,,53 mal ganz abgesehen!
Wer das ignoriert, wird auch zu einer zukunftsträchtigen Lösung nichts beitragen können

Nein diese 10 Millionen Zahl hat der eurodemokratische Freund Ljaschko genannt!!!

Was fürn Bullshit, Papodidi dieser "Holodomor™" wie auch der "Großer Terror" die angeblich besonders in der Ukraine wüteten sind Mythen. Glaubst du die Vollzieher und ihre Helfer waren Usbeken? Wer hat denunziert wo bei dem Nachbar der Weizen versteckt ist, der Iwan aus Nowosibirsk?
In absoluten Zahlen ist die Zahl der Opfer in der Ukraine grösser aber prozentual gesehen hat in der UdSSR unter Hungersnot Kasachstan noch mehr gelitten, man hört aber wenig davon, auch vom Genozid redet dort niemand weil unter Hungersnot anfang der Dreissiger Jahre haben alle in der UdSSR gelitten.

"New York Times" 10. Februar 1935:
"In der deutschen und österreichischen Presse läuft eine entfesselte Propagandakampagne über die unglücklichen Opfer der sowjetischen Hungersnot. ... Einige dabei publizierten Fotos wurden aber früher im Jahre 1921 während der Hungersnot auf der Wolga gemacht. Dies ist eine bevorzugte Technik der antibolschewistischen Propaganda."
https://ru.wikipedia.org/wiki/Голодомор_на_Украине

bei der Hungersnot damals sind Millionen von Menschen gestorben, aber die Ukrainer waren nicht die "Ausserwählten", das ist Politik, nichts mehr

PS

die Wehrmacht wurde vor allem in der Westukraine mit Blumensträussen empfangen, dort gab es aber keinen "Holodomor" da sie zu dieser Zeit garnicht zu der UdSSR gehörte
 
Zuletzt bearbeitet:
Sergej Tschirin, der auf Regierungsseite als Freiwilliger an die Front gegangen war, wirft den Kommandeuren mehrerer Kampfverbände vor, sie hätten Hunderte Ostukrainer in Bergwerke gesteckt und nur gegen Lösegelder von umgerechnet etwa 800 Euro laufen lassen.

Aber die Ukraine sieht nicht nur zu, wie Nazi-Verbände in dem umkämpften Gebiet wüten sondern lässt auch Regierungskritische Blogger und Journalisten verhaften. Und so ein Staat soll sich also dem Westen annähern oder der EU beitreten??

http://www.berliner-zeitung.de/poli...ranz-fuer-separatisten,10808018,30614762.html
 
Nein diese 10 Millionen Zahl hat der eurodemokratische Freund Ljaschko genannt!!!

Was fürn Bullshit, Papodidi dieser "Holodomor™" wie auch der "Großer Terror" die angeblich besonders in der Ukraine wüteten sind Mythen....

"New York Times" 10. Februar 1935:


...Und damien hat diese Zahl kritiklos übernommen...

Myhten ???? Ich könnte Dich mit Quellen totschmeißen, und wenn es noch Lücken gibt, liegt es an der Hartleibigkeit des FSB - Nachfolgeorganisation der Tscheka, des NKWD und des KGB...

Und am 10 Februar 1935 wusste die "New York Times" schon Dinge, die erst lange nach Stalins Tod 1953 entdeckt wurden!?!?


Ich sag euch was: Stalinismus iss Scheiße, und man muss sich genauso gründlich davon befreien, wie vom Faschismus...

Rot Front!!!
 
Der roten Armee damals zuzujubeln ist genauso scheisse.

Lwow zwei Monate nach der sovietischen Besetzung im November 1939, die Freude der Menschen scheint echt zu sein

https://www.youtube.com/watch?v=ybUzTXlcN7g

Lwow im Juni 1941

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Lwow begrüsst die Befreier im 1944

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Myhten ???? Ich könnte Dich mit Quellen totschmeißen, und wenn es noch Lücken gibt, liegt es an der Hartleibigkeit des FSB - Nachfolgeorganisation der Tscheka, des NKWD und des KGB...

Papodidi, ich glaube dir das du mich mit Quellen zuschütten kannst, aber das ändert nichts daran das es Mythen sind

Und am 10 Februar 1935 wusste die "New York Times" schon Dinge, die erst lange nach Stalins Tod 1953 entdeckt wurden!?!?

Steht so im Wikipedia, mit Quellenangabe... Meinste die "NT" hatte keine Korrespondenten in Moskau gehabt? Oder das sie nicht wussten über die Millionen von Hungertoten im Land? Sowas lässt sich nicht verbergen

Ich sag euch was: Stalinismus iss Scheiße, und man muss sich genauso gründlich davon befreien, wie vom Faschismus...
Rot Front!!!

siehst du hier Stalinisten, wer, wo?
 
Noch nie was von Propaganda gehört, oder???? Lies mal Bücher von Historikern, aber Massaker von Katyn ? Wikipedia das hilft auch, eventuell...

Papo, meine Grosseltern haben diese Grosse Hungersnot selbst erlebt, so wie die Hungersnot der 20ger nach dem Bürgerkrieg, die Geschichten habe ich noch in der Kindheit gehört, wie auch von anderen Opas und Omas meiner Freunden
Katyn? Kennst du die Geschichte von Chatyn?
 
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