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Der Ukraine Sammelthread

Ukraine will die meisten russischen Raketen abgefangen haben
Die russische Armee soll nach unterschiedlichen Angaben innerhalb eines Tages 28 bis 30 Raketen auf Ziele in der Ukraine abgefeuert haben – zehn Städte und zahlreiche weitere Ortschaften.

Die ukrainischen Seite will die meisten davon, 20, abgefangen haben, wie Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videobotschaft sagt. Dasselbe gelte für 15 Drohnen, laut Selenskyj aus iranischer Produktion.

 
Berichte über heftige Explosionen in Cherson und Melitopol
In der von russischen Truppen besetzten Stadt Cherson im Süden der Ukraine sind nach unterschiedlichen Berichten in der Früh mehrere heftige Explosionen zu hören gewesen. Mögliche Ursache könnte das Abfeuern von Luftverteidigungssystemen gewesen sein, heißt es. Ähnliche Meldungen gibt es für die Stadt Melitopol.

 
Leck an „Druschba“-Ölpipeline in Polen
An der Erdölpipeline „Druschba“ („Freundschaft“), die von Russland aus nach Mittel- und Osteuropa führt, ist in Polen dem dortigen Betreiber PERN zufolge ein Leck aufgetreten. Es befindet sich in einem Abschnitt der Leitung etwa 70 Kilometer von der zentralpolnischen Stadt Plock entfernt. Bekannt ist der Schaden laut PERN seit gestern.

Die Pipeline führt von Russland aus über Belarus und die Ukraine mit mehreren Strängen bis nach Deutschland und Ungarn mit Anschluss an die Adria-Pipeline.

 
Selenskyj fordert „neue Sanktionen für neuen Terror“
Nach andauernden Raketenangriffen auf ukrainische Städte verlangt Selenskyj vom Westen neue Sanktionen gegen den Kreml. „Für eine solche neue Welle des Terrors“ müsse es eine ebensolche Welle von Reaktionen gegen Russland geben – „neue Sanktionen, neue Formen des politischen Drucks und neue Formen der Unterstützung für die Ukraine“.

 
Kiew nennt Ermittlungen zu Krim-Brücke „Unsinn“
Die ukrainische Führung weist die russischen Ermittlungen zur Explosion auf der Krim-Brücke zurück. Die gesamte Tätigkeit des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB und des Untersuchungsausschusses seien Unsinn, sagt Andrij Jussow, der Sprecher des Innenministeriums in Kiew, dem ukrainischen Sender Suspilne zufolge.

„Daher werden wir ihre nächsten Äußerungen definitiv nicht kommentieren.“ Der FSB behauptet, die Explosion am Samstag, bei der die Brücke schwer beschädigt wurde, sei von der Hauptgeheimdienstabteilung des ukrainischen Verteidigungsministeriums organisiert worden.

 
Neue Vorwürfe zu Rekrutierung in Gefängnissen
Berichte, wonach russische Söldnerverbände in Gefängnissen rekrutieren, gibt es schon länger. Nun heißt es, die reguläre russische Armee tue dasselbe.

„Seit Ende September hat das Verteidigungsministerium mit der Anwerbung von Verurteilten begonnen“, schreibt das Internetportal Waschnyje Istorii. Das kremlkritische Medium berichtet von Besuchen der Militärs in Strafkolonien im Gebiet Rjasan bei Moskau und in Stawropol im Nordkaukasus.

Bereits seit Sommer wirbt die vom Putin-Vertrauten Jewgeni Prigoschin finanzierte Söldnerfirma Wagner Strafgefangene für den Einsatz in der Ukraine an. Auf einem in sozialen Netzwerken verbreiteten Video ist mutmaßlich Prigoschin selbst zu sehen, der vor Gefangenen auftritt und ihnen die Freilassung verspricht, wenn sie sich für ein halbes Jahr als Söldner in der Ukraine verpflichten.

Nach Angaben von Waschnyje Istorii versprechen auch die Generäle der regulären Armee den Gefangenen ihre Freilassung nach dem Einsatz.

 
„Guardian" sieht wachsende Gefahr durch russische Atomwaffen
Der Londoner „Guardian“ kommentiert die russischen Drohungen mit Nuklearwaffen: "Bisher gibt es keine Anzeichen dafür, dass Russland solche Waffen für den Einsatz vorbereitet. Die Angriffe auf Kiew, Lwiw und Saporischschja erinnern daran, dass Russland über andere brutale Möglichkeiten verfügt, um zu versuchen, seinen Willen durchzusetzen“, schreibt die britische Tageszeitung.

„Atomwaffen sind das allerletzte Mittel. Es gibt außerdem keine Garantie dafür, dass ein Abschussbefehl auch ausgeführt wird. Die Warnung der USA vor ‚katastrophalen‘ Folgen ist den russischen Hardlinern sicherlich bewusst, und China und Indien haben ihre Missbilligung zweifellos deutlich gemacht. Dennoch scheint die Gefahr inzwischen größer zu sein als noch im Frühjahr dieses Jahres.“

 
Moskau zu weiteren Gaslieferungen via „Nord Stream“ bereit
Russlands Präsident Wladimir Putin hat nach den Lecks an der Ostsee-Pipeline „Nord Stream“ Gaslieferungen durch den noch betriebsfähigen Strang der Pipeline „Nord Stream 2“ angeboten. „Man muss nur den Hahn aufdrehen“, sagte Putin heute bei einem Auftritt auf der russischen Energiewoche in Moskau.

Die Röhre sei wohl nicht so beschädigt worden, dass sie nicht mehr genutzt werden könne, sagte er. An den beiden Röhren von „Nord Stream 1“ und einer Röhre von „Nord Stream 2“ in der Ostsee waren nach Explosionen Ende September schwere Beschädigungen entdeckt worden.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatten sich mindestens zwei Detonationen ereignet, die zu vier Lecks führten. Unter anderem die EU, die NATO sowie Sicherheitskreise hatten schon unmittelbar darauf von Sabotage als Ursache gesprochen.

 
Ukraine meldet Tote nach russischem Beschuss von Markt
Zumindest sieben Menschen sind durch den Beschuss eines Marktes durch russische Verbände in der Stadt Awdijiwka nördlich von Donezk ums Leben gekommen.

Die russischen Truppen hätten den Markt beschossen, als sich dort zahlreiche Besucher aufgehalten hätten, schreibt der Chef der Militärverwaltung der Region Donezk, Pawlo Kyrylenko, auf Telegram. Es ergebe keinen militärischen Sinn, so etwas zu tun. Zweck könne nur der Wunsch sein, möglichst viele Menschen zu töten und andere einzuschüchtern.

 
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