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Der Ukraine Sammelthread

Ukraine setzt Kopfgeld auf Ex-Separatistenführer aus
Der ukrainische Militärgeheimdienst HUR hat 100.000 Dollar (rund 103.000 Euro) Kopfgeld für die Ergreifung des einstigen russischen Geheimdienstoffiziers Igor Girkin ausgesetzt, der 2014 den Separatistenaufstand im Donbas angeführt hatte.

„Die Hauptverwaltung für Aufklärung des ukrainischen Verteidigungsministeriums garantiert die Auszahlung von 100.000 Dollar für die Übergabe von Igor Girkin (Strelkow) in ukrainische Gefangenschaft“, teilte der Militärnachrichtendienst gestern auf seiner Website mit. Girkin, bekannt unter seinem Decknamen „Strelkow“, wird unter anderem für den Abschuss eines Passagierflugzeugs über dem Donbas verantwortlich gemacht.

Girkin hatte zuletzt monatelang die seiner Meinung nach ungenügende Härte gegen Ukrainer, die Unfähigkeit der russischen Militärführung und die teils absurden Erfolgsmeldungen des Generalstabs kritisiert.

Er forderte eine Generalmobilmachung in Russland für einen großen Krieg gegen den Nachbarn. Laut russischen Militärbloggern ist Girkin nach der Ausrufung der Teilmobilmachung durch Kreml-Chef Wladimir Putin inzwischen selbst wieder in ein Freiwilligenbataillon eingetreten, um in der Ukraine zu kämpfen.

 
Mangott: Russland wird Infrastruktur weiter bombardieren
Der Politikwissenschaftler Gerhard Mangott glaubt, dass die russischen Streitkräfte ihre Raketenangriffe auf kritische Infrastruktur in der Ukraine weiter fortsetzen werden. Russland wolle dadurch einerseits die Ukraine unter Druck setzen, anderseits aber auch die Europäische Union, indem es darauf setze, dass diese Angriffe eine neue Flüchtlingswelle auslösen, so der Russland-Experte gestern im ZIB2-Interview.
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Position von Putin nicht in Gefahr
Dennoch sei die Moral in der Ukraine sehr hoch. „Über 90 Prozent der Ukrainer sind gegen territoriale Zugeständnisse gegenüber Russland.“ Der russische Vormarsch sei bis auf den Bereich um Bachmut, wo vor allem Söldner im russischen Auftrag kämpfen, fast vollständig zum Stillstand gekommen, und im Gegenzug rücke die Ukraine vor, sagte Mangott.

Trotzdem sei die Position von Putin als Präsident nicht in Gefahr, das wäre wohl erst der Fall, wenn er vor einer katastrophalen Niederlage stünde. Eine Verhandlungsbasis gebe es momentan ohnehin nicht, betonte Mangott, denn durch die Annexion der besetzten Gebiete habe Putin keine Verhandlungsmasse, und die Ukraine lehne Gespräche mit Putin ab. Daher glaubt der Politikwissenschaftler: „Der Krieg wird uns noch eine Zeit lang begleiten.“

 
Selenskyj will Getreideexporte steigern
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat vor dem Hintergrund zunehmender Drohungen Moskaus, das Getreideabkommen zu beenden, dessen Bedeutung für die Hungerbekämpfung betont. Obwohl der Krieg die Exporte weiter behindere, habe die Ukraine seit dem Inkrafttreten des Getreideabkommens fast acht Millionen Tonnen Lebensmittel auf dem Seeweg ausgeführt, sagte Selenskyj gestern in seiner täglichen Videoansprache. „Das sind mehr als 300 Schiffe. 60 Prozent der Menge sind nach Afrika und Asien gegangen.“

Drohungen aus Moskau nicht neu
Erst vor wenigen Tagen hatte Russland damit gedroht, den Getreidedeal zu stoppen und die ukrainischen Häfen wieder zu blockieren. Dafür gibt es zwei Begründungen. Im September schon hatte Russlands Präsident Wladimir Putin von „Abzocke“ gesprochen. Die Vereinbarung werde bezüglich der Lockerung von Sanktionen gegenüber russischen Lebens- und Düngemitteln nicht eingehalten.

Zuletzt führte der Kreml-Chef als Grund zudem die These an, dass die Ukraine vermutlich über den Seeweg den Sprengstoff für den Anschlag auf die Krim-Brücke geschmuggelt habe. Selenskyj setzte dem nun die Bedeutung der ukrainischen Getreideexporte für die Hungerbekämpfung entgegen.

 
Ukraine: Heftige Kämpfe in Charkiw, Donezk und Cherson
Nach Angaben des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte beschießen russische Streitkräfte weiterhin ukrainische Stellungen an mehreren Fronten, darunter Städte in den Regionen Charkiw, Donezk und Cherson. Die schwersten Kämpfe fänden nördlich von Bachmut statt, schrieb der ukrainische Militärexperten Oleh Schdanow in der Nacht auf heute im Internet.

Die ukrainischen Streitkräfte hätten in den vergangenen 24 Stunden russische Vorstöße auf die Städte Torske und Sprine zurückgeschlagen. „(Die Russen) haben beschlossen, durch Torske und Sprine zu ziehen.“ Die Frontlinie verschiebe sich ständig. „Unser Kommando verlegt Verstärkungen dorthin, Männer und Artillerie, um der russischen Überlegenheit in diesen Gebieten zu begegnen.“

 
UNICEF: Vier Mio. Kinder durch Krieg in Armut getrieben
Der russische Angriffskrieg in der Ukraine und der damit verbundene wirtschaftliche Abschwung haben einer Studie des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF vier Millionen Kinder in Osteuropa und Zentralasien zusätzlich in die Armut getrieben. Das entspreche einem Anstieg von 19 Prozent seit 2021, hieß es in der heute veröffentlichten Untersuchung.

Kinder trügen damit die größte Last der durch den Ukraine-Krieg verursachten Wirtschaftskrise. Die Studie enthält Daten aus 22 Ländern der Region.

Die Auswirkungen des Kriegs sind besonders stark für Kinder in Russland und der Ukraine. In Russland leben der Studie zufolge zusätzlich 2,8 Millionen Kinder in Haushalten unterhalb der Armutsgrenze. In der Ukraine lebten eine halbe Million zusätzliche Kinder in Armut, dann folge Rumänien mit zusätzlichen 110.000 Kindern.

 
Ich konnte diese Frau nie ab jedoch muss ich mich ihrem Statement beugen. Es ist wirklich interessant hört sie euch von Anfang bis Ende an.

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Wieder Luftangriffe auf Kiew
Aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew werden wieder russische Luftangriffe gemeldet. Der Stabschef von Präsident Wolodymyr Selenskyj, Andrij Jermak, sprach auf Telegram von Angriffen mit Kamikazedrohnen. Laut Bürgermeister Witali Klitschko gab es im Stadtzentrum mehrere Explosionen.


Klitschko: Zwei weitere Explosionen in Kiew
Im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew gibt es zwei weitere Explosionen. Betroffen sei der Stadtbezirk Schewtschenkiwskyj, teilt Bürgermeister Witali Klitschko mit. Auch Reuters-Reporter berichten davon, dass weitere Detonationen zu hören sind. Der Bezirk ist bereits vergangene Woche von mehreren russischen Luftangriffen getroffen worden.
 
Weitere Hilfen der EU für Ukraine
Die EU-Außenministerinnen und -Außenminister beraten in Luxemburg über die weitere Unterstützung der von Russland angegriffenen Ukraine und über die jüngsten Entwicklungen im Iran.

Bei dem Treffen sollen ein Ausbildungseinsatz für die ukrainischen Streitkräfte sowie der Einsatz von weiteren 500 Millionen Euro für den Kauf von Waffen und Ausrüstung beschlossen werden.

Über die Ausbildungsmission für die ukrainischen Streitkräfte sollen ab Mitte November Trainingsprogramme für rund 15.000 Soldaten angeboten werden.

 
Ukraine bereitet sich auf Winter vor (Video im Link)
Russland könnte die Getreidelieferungen in die Ukraine erneut stoppen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj streicht den Einfluss der Exporte auf den weltweiten Hunger hervor. In der Ukraine stellen sich die Menschen auf einen harten Winter im Krieg ein.

 
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