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Der Ukraine Sammelthread

Trump kündigt Witkoff-Besuch in Russland an
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff reist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump bald nach Russland. Witkoff werde „ich denke nächste Woche, Mittwoch oder Donnerstag“, nach Russland reisen, sagte Trump gestern (Ortszeit) vor Reporterinnen und Reportern.

Der Republikaner hatte Russland am Dienstag ein Ultimatum von zehn Tagen zur Beendigung des Ukraine-Krieges gesetzt und nach Ablaufen der Frist mit Sanktionen gedroht.

Trump will die wirtschaftliche Basis des Kremls weiter schwächen, indem vor allem große Abnehmer im Energiesektor wie China und Indien stärker unter Druck gesetzt werden. Der Kreml zeigte sich unbeeindruckt von den US-Drohungen.

 
Luftwaffe soll gestärkt werden
Für Nato-Integration: Selenskyj kündigt neue Kampfjet-Lieferungen an
Die Ukraine will sich an Nato-Standards anpassen und setzt verstärkt auf westliche Kampfjets. Neu entwickelte Strategien könnten die ukrainische Verteidigung nachhaltig stärken.
Die Ukraine plant, ihre Luftwaffe mit weiteren westlichen Kampfjets zu stärken, um ihre Integration in die Nato zu vollenden. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte laut „Ukrainska Pravda“, dass die ukrainischen Streitkräfte in diesem Jahr bereits Mirage-Jets aus Frankreich und zusätzliche F-16 erhalten haben und erwartet, dass bald weitere Flugzeuge folgen.

Ukrainische Luftwaffe soll in Nato-Streitkräfte integriert werden
Kiew will damit die eigene Luftwaffe vollständig und effektiv in die Nato-Streitkräfte integrieren. Mit diesem Schritt will man laut „RBC Ukraine“ auch die Rolle des Landes in der europäischen Verteidigung stärken.

Parallel zu Selenskyjs Ankündigung hat der ukrainische Verteidigungsminister Denys Schmyhal einen Plan vorgestellt, wie die Ukraine ihre Luftwaffe nach Nato-Standards weiter ausbauen will. Das Dokument wurde auf der Grundlage der Gemeinsamen Luftwaffenstrategie der Nato erstellt. Schmyhal erklärte laut „Ukrainska Pravda“, die ukrainische Luftwaffe werde durch diese Maßnahmen in der Lage sein, gemäß Nato-Standards gegen feindliche Aggressionen vorzugehen.

 
Russland und Ukraine attackieren gegenseitig Bahnanlagen
Russland und die Ukraine verstärken gegenseitige Angriffe auf strategisch wichtige Bahnlinien. Bei einem nächtlichen russischen Luftangriff auf den ukrainischen Bahnknotenpunkt Losowa wurden der Bahnhof und andere Gebäude der Infrastruktur beschädigt, wie der Zivilschutz heute mitteilte. Ein Bahnangestellter sei getötet, zehn weitere Personen verletzt worden, wie die Staatsanwaltschaft der Oblast Charkiw mitteilte.

Durch Losowa verlaufen Bahnlinien nach Charkiw und in die ostukrainischen Frontstädte Kramatorsk und Kostjantyniwka. Den Angaben nach wurde die Stadt von mehr als 30 russischen Kampfdrohnen attackiert. Bürgermeister Serhij Selenskyj sprach vom schwersten Angriff in mehr als drei Jahren Krieg.

Nachschub soll unterbrochen werden
Beide Kriegsparteien hoffen durch Beschädigung der Eisenbahn auf der anderen Seite den feindlichen Nachschub für die Front zu unterbrechen. Die Ukraine greift seit mehreren Wochen neben Raffinerien gezielt auch Bahnstrecken in Russland an.

 
Technologiekooperation
Ukraine will mit Japan Drohnen bauen - und bekommt einen Milliardenkredit
Die Ukraine plant mit Japan die Produktion von Drohnen, um von der führenden Technologie des Landes zu profitieren.
Die Ukraine strebt eine Zusammenarbeit mit Japan im Bereich unbemannter Technologien an, insbesondere bei der Produktion von Drohnen, wie RBC berichtet. Der stellvertretende Außenminister Andrij Sybiha erklärt, dass die Ukraine wertvolle Erfahrungen im Konflikt mit Russland gesammelt hat und diese nun mit Japan teilen möchte. Beide Länder könnten von einer Technologiekooperation profitieren, da die Ukraine weltweit führend in der Drohnenproduktion ist.

Die Zusammenarbeit könnte verschiedene Anwendungen von Drohnen umfassen, darunter landwirtschaftliche und Aufklärungstechnologien, ohne in Widerspruch zu Japans pazifistischer Politik zu geraten.

 
Selenskyj: Mit Trump über Sanktionen und Drohnen gesprochen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben heute mit seinem US-Kollegen Donald Trump über Sanktionen gegen Russland und den Abschluss eines Drohnen-Abkommens gesprochen. Der Entwurf für das Abkommen sei von ukrainischer Seite vorbereitet und man sei bereit, diesen nun im Detail zu besprechen und abzuschließen, schrieb Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst X.

Die US-Regierung hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eine Frist bis Freitag gesetzt, um eine Einigung zur Beendigung des Krieges zu erzielen. Andernfalls drohen Wirtschaftssanktionen.

Putin will laut Insidern das Ultimatum wohl ignorieren. Putin sei davon überzeugt, den Krieg gewinnen zu können, sagten drei mit den Vorgängen im Kreml vertraute Personen heute Reuters.

 
Kurz vor Ablauf von Trump-Ultimatum: Erdogan offenbar in Kiew erwartet
Erdogan soll wohl in die Ukraine reisen. Hintergrund des Plans dürfte auch Trumps Frist an Russland sein. Der US-Präsident fordert eine Waffenruhe im Ukraine-Krieg.

Ankara/Kiew – Einem Bericht der Zeitung Türkiye zufolge könnte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in den kommenden Tagen Kiew besuchen. Sein ukrainischer Amtskollege Wolodymyr Selenskyj soll Erdogan eingeladen haben. „Der ukrainische Botschafter in Ankara, Nariman Dzhelyal, erklärte, dass Präsident Erdoğan Kiew in naher Zukunft besuchen werde und die Ratifizierung des Freihandelsabkommens eines der wichtigsten Gesprächsthemen sein werde“, schreibt das Blatt.

Auch die Friedensbemühungen im Ukraine-Krieg werden demnach Thema sein. Der geplante Besuch Erdogans folgt auf Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine in Istanbul. Dabei hatten sich die Kriegsparteien auf den Austausch von 1.200 Kriegsgefangenen geeinigt.

Ukraine-Verhandlungen: Selenskyj kritisiert russische Angriffe nach Gesprächen in Istanbul
Selenskjy scheint bei den Istanbuler-Gesprächen bislang jedoch nicht viel Erfolg zu sehen. „Gestern wurde bei dem Treffen in Istanbul der Vorschlag für einen sofortigen und vollständigen Waffenstillstand gegenüber der russischen Seite bekräftigt. Als Reaktion darauf griffen russische Drohnen Wohngebäude und den Pryvoz-Markt in Odessa, Wohnblöcke in Tscherkassy, Energieinfrastruktur in der Region Charkiw und eine Universitätssporthalle in Saporischschja an“, teilte Selenskyj einen Tag nach den Gesprächen am 24. Juli mit. „Russland setzt seinen Terror fort und behindert die Diplomatie“. In den vergangenen Monaten haben sich die Kämpfe im Ukraine-Krieg erneut intensiviert und die russische Invasionsarmee scheint auf dem Vormarsch zu sein.

 
Ukraine: Jeden Monat 9.000 zusätzliche russische Soldaten
Russland ist trotz Verlusten ukrainischen Angaben zufolge in der Lage, jeden Monat zusätzliche Soldaten in die Ukraine zu schicken. „Der Gegner vergrößert seine Gruppierung jeden Monat um 9.000 Personen“, teilte der ukrainische Oberbefehlshaber Olexij Syrskyj gestern via Facebook mit. Ziel der russischen Armeeführung ist es demnach, bis Ende des Jahres zehn zusätzliche Divisionen zu bilden.

„Daher haben wir keine andere Wahl, als die Mobilisierungsmaßnahmen fortzusetzen, die Kampfausbildung zu verbessern und die Drohnenkomponente unserer Streitkräfte zu stärken“, so der General. Die russischen Verluste an Toten und Verwundeten im Juli bezifferte er auf über 33.000 Soldaten.

Kritische Lage im Donezker Gebiet
Besonders kritisch ist Syrskyj zufolge die Situation im ostukrainischen Donezker Gebiet an den Frontabschnitten bei Pokrowsk, Dobropillja und an der Grenze zur Region Dnipropetrowsk bei Nowopawliwka.

 
Tote nach russischem Angriff auf Ferienlager gemeldet
Bei einem russischen Bombenangriff auf ein Ferienlager im Süden der Ukraine sind laut Behördenangaben mindestens zwei Menschen getötet worden. Weitere zwölf Personen seien bei dem Angriff nahe der Großstadt Saporischschja verletzt worden, teilte Gouverneur Iwan Fedorow heute auf Telegram mit. Den genauen Ort nannte er nicht.

Durch russische Angriffe mit Drohnen und Artillerie in der Nacht wurden ukrainischen Angaben zufolge auch Gewerbebetriebe und ein Haus im Nachbargebiet Dnipropetrowsk beschädigt.

Angegriffen wurden auch Orte ganz im Süden der Ukraine an der Donau. Ein Großbrand war Medienberichten zufolge zudem von der rumänischen Stadt Tulcea im Donau-Delta aus zu beobachten.

 
Russischer Angriff auf Gasanlage bei Odessa
Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eine Erdgasanlage in der Region Odessa im Süden der Ukraine angegriffen. Damit würden die Vorbereitungen auf den Winter untergraben, schrieb Selenskyj heute auf Telegram.

Der Angriff habe der Gasinfrastruktur im Dorf Nowosilske an der Grenze zu Rumänien gegolten. Dort befindet sich die Orlowka-Verbindungsleitung, über die die Ukraine Gas über die Transbalkan-Route erhält.

Selenskyj kritisiert „zynischen“ Angriff
„Das war ein gezielter Schlag gegen unsere Vorbereitungen auf die Heizsaison, absolut zynisch wie jeder russische Schlag gegen den Energiesektor“, sagte Selenskyj. Das Verteidigungsministerium in Moskau bestätigte den Angriff.

 
Putin empfing Witkoff in Moskau
Der russische Präsident Wladimir Putin hat heute in Moskau den US-Sondergesandten Steve Witkoff empfangen. Das Treffen wurde laut Meldung der staatlichen russischen Nachrichtenagentur RIA zufolge nach drei Stunden beendet. Einzelheiten wurden nicht genannt.

Witkoffs Moskau-Reise erfolgt kurz vor Ablauf einer zehntägigen Frist, die US-Präsident Donald Trump Russland zur Beendigung des Angriffskrieges in der Ukraine in der vergangenen Woche gesetzt hat. Fotos des Kreml zufolge nahm an dem Treffen auch Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow teil.

Trump hatte Putin mit Blick auf die geplante Mission Witkoffs zu Zugeständnissen aufgerufen. Der Kreml-Khef solle „einen Deal schließen, der das Töten der Menschen beendet“, forderte Trump. Lenkt Moskau nicht ein, will Trump Strafzölle gegen russische Handelspartner wie Indien verhängen, die weiter Öl aus Russland beziehen.

 
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