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Der Ukraine Sammelthread

Brieger glaubt nicht an schnelles Kriegsende
Robert Brieger, bis Juni Vorsitzender des Militärausschusses der Europäischen Union, hat sich gestern in der Ö1-Reihe „Im Journal zu Gast“ skeptisch bezüglich eines baldigen Endes des Ukraine-Krieges gezeigt.

Ein „rascher Durchbruch“ bei Friedensverhandlungen sei wenig wahrscheinlich, sagte der Ex-Generalstabschef des Bundesheeres. Viele Fragezeichen seien offen. Er rechne daher damit, dass es Monate, wenn nicht sogar Jahre dauern werde, um zu einer Lösung zu kommen.

 
Der Tiefpunkt
Es gibt Momente, in denen die Maske fällt und die Fratze dahinter sichtbar wird. Momente, in denen selbst die geschickteste PR-Maschinerie nicht mehr verbergen kann, was längst offensichtlich ist: dass der moderne Fußball seine Seele verkauft hat, dass seine Funktionäre zu Hofnarren von Despoten geworden sind, dass das schöne Spiel zur hässlichen Bühne für Kriegsverbrecher mutiert ist. Was sich gestern im Oval Office abspielte, war kein diplomatischer Fauxpas. Es war die Bankrotterklärung eines Sports, der einst Menschen vereinte und heute vor Massenmördern buckelt. Donald Trump zieht ein Foto aus seiner Schublade, zeigt es der Weltöffentlichkeit wie ein Kind seine Sammelkarten: Vladimir Putin, der Mann, der ukrainische Städte in Schutt und Asche legt, der Kinder unter Trümmern begräbt, der systematisch die Zivilbevölkerung eines souveränen Staates terrorisiert. „Er möchte sehr gerne hier sein“, verkündet Trump mit einem Grinsen, während FIFA-Präsident Gianni Infantino daneben steht wie ein Komplize, der beim Verbrechen ertappt wurde, aber zu feige ist, um zu fliehen.

Infantino, dieser Schweizer Apparatschik, der sich gerne als Reformer inszeniert, steht stumm daneben, während ein amerikanischer Präsident Kriegsverbrecher Putin die Bühne bietet. Kein Widerspruch, kein Unbehagen, nicht einmal der Versuch einer diplomatischen Distanzierung. Stattdessen das übliche FIFA-Lächeln, jenes eingefrorene Grinsen, das wir schon aus Katar kennen, wo Gastarbeiter für Stadien starben, das wir aus Russland kennen, wo Oppositionelle verschwanden, während der Ball rollte.

Die Rechnung der Schande
Während Infantino schweigt, sterben Menschen. Nicht irgendwo, nicht abstrakt, sondern konkret, messbar, dokumentiert. Über 10.000 ukrainische Zivilisten wurden seit Beginn der russischen Invasion getötet. Zehntausende verletzt. Millionen vertrieben. Städte ausradiert. Kulturstätten vernichtet. Und die FIFA? Spendet eine Million Dollar – weniger als Infantinos Jahresgehalt – und nennt es humanitäre Hilfe. Eine Million Dollar, während ukrainische Fußballvereine ihre Existenz verlieren, während Stadien zu Ruinen werden, während Spieler an der Front sterben, statt auf dem Rasen zu stehen. Serhii Palkin von Schachtar Donezk hat es auf den Punkt gebracht: Die FIFA hat den ukrainischen Fußball von Anfang an ignoriert. Schlimmer noch: Sie hat ihn verraten. Während russische Bomben auf ukrainische Städte fallen, während eine US-Waffenfabrik in der Ukraine von russischen Raketen getroffen wird – Trump ließ beiläufig durchblicken, dass Putins Wunsch nach einer WM-Teilnahme keineswegs unrealistisch sei – und Insider teilten uns heute, wenn auch unbestätigt, mit, dass selbst die FIFA bereits über entsprechende Vorbereitungen nachdenkt.

 
Meinl-Reisinger gegen „Frieden um jeden Preis“
Der Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump, Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj und europäischen Spitzenpolitikerinnen und -politikern am Montag in Washington hat Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) offenbar hoffnungsvoll gestimmt.

Es gebe jetzt so etwas wie das „Momentum für diplomatische Bemühungen“, sagte Meinl-Reisinger gestern bei der Eröffnung der „Europe in the World Days“ beim Europäischen Forum Alpbach. Aber: „Es darf keinen Frieden um jeden Preis geben.“

Das sei auch die Botschaft der europäischen Staats- und Regierungsspitzen an Trump gewesen, erklärte Meinl-Reisinger Bezug nehmend auf die Souveränität und Territorialrechte der Ukraine bei einer Podiumsdiskussion in der Tiroler Gemeinde. Sie sei jedenfalls „sehr stolz“ gewesen angesichts des Gipfels im Weißen Haus: „Man konnte sehen: Europa ist wichtig.“ Das Treffen sei auch „sehr gut organisiert“ gewesen.

Für europäische Armee
Angesichts des Ukraine-Krieges sei klar: Es müsse aufgerüstet und intensiv an einer gemeinsamen Verteidigungsunion gearbeitet werden. Österreich fühle sich als Mitglied der EU verantwortlich, an einer Verteidigungsunion oder Verteidigungseinheit mitzubauen, machte Meinl-Reisinger klar.

 
„WSJ“: USA verbieten Kiew Langstreckenraketen-Einsatz
Die USA untersagen der Ukraine einem Medienbericht zufolge, die von ihnen gelieferten Langstreckenraketen vom Typ ATACMS für Angriffe auf Ziele in Russland zu nutzen. Dies berichtete gestern die Zeitung „Wall Street Journal“ unter Berufung auf US-Regierungsvertreter.

Stellungnahmen aus Washington und Kiew lagen nicht vor. US-Präsident Donald Trump hatte schon vor der Angelobung angekündigt, die von seinem Vorgänger Joe Biden im November 2024 erteilte Erlaubnis zu streichen.

Mitte Dezember 2024 hatte Trump, noch vor Beginn seiner zweiten Amtszeit, ukrainische Raketenangriffe auf russisches Territorium kritisiert – und dafür Lob aus Moskau bekommen.

Biden hatte im November der Ukraine den Einsatz von US-Waffen längerer Reichweite – also der ATACMS-Systeme – gegen Ziele tief im russischen Staatsgebiet erlaubt. Trump kritisierte dies wiederholt als Fehler und hat auch die Lieferung weiterer Langstreckenraketen verweigert.

 
Moskau wirft Kiew Angriff auf Atomkraftwerk vor
Russland wirft der Ukraine einen Angriff auf ein Atomkraftwerk vor. Ein ukrainischer Drohnenangriff habe auf dem Gelände des Atomkraftwerks Kursk einen Brand ausgelöst und einen Transformator beschädigt. Das Feuer sei mittlerweile gelöscht, Verletzte gibt es den Angaben zufolge nicht. Die Strahlenwerte liegen im Normalbereich. Eine Stellungnahme der Ukraine lag zunächst nicht vor.

„Eine Kampfdrohne der ukrainischen Streitkräfte sei von der Luftabwehr in der Nähe des Atomkraftwerks Kursk abgeschossen worden“, teilte die Pressestelle der Anlage mit. Beim Aufprall sei die Drohne detoniert und habe einen Hilfstransformator beschädigt. Die Leistung von Block drei der Anlage sei daraufhin auf 50 Prozent reduziert worden.

Gouverneur meldet Angriff auf Sysran
Russland meldete außerdem wieder einen ukrainischen Drohnenangriff auf die Stadt Sysran in der südlichen Region Samara. Dabei sei ein Industrieunternehmen attackiert worden, teilte Regionalgouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit.

Nach vorläufigen Informationen habe es keine Toten oder Verletzten gegeben. Zum konkreten Ziel des Angriffs und möglichen Schäden äußerte sich der Gouverneur nicht. Erst Mitte August hatte das ukrainische Militär eine Ölraffinerie in Sysran attackiert.


 

Sein Vize JD Vance betonte, dass die Hauptverantwortung bei den Europäern liege: "Es ist ihr Kontinent und ihre Sicherheit."
Vance sagt einerseits dies, andererseits verschickt er die nächste Waffenladung nach Israel... Aber... es ist doch Israels Sicherheit, warum sollen sich die USA beteiligen?!
 
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Kanada schließt die Entsendung von Truppen der „Koalition der Willigen“ in die Ukraine nicht aus, sagte Premierminister Carney, der sich heute in Kiew aufhält.

„Wir arbeiten an den Bedingungen für Sicherheitsgarantien zu Lande, in der Luft und auf See. Und ich würde die Präsenz von Truppen in der Ukraine nicht ausschließen“, sagte Carney.

Die wichtigste Garantie bleibe jedoch die ukrainischen Streitkräfte, die gut ausgerüstet sein müssten, so Carney.



Was geht Kanada, das auf einem anderen Kontinent liegt, der russisch-ukrainischen Krieg an, dass es sogar bereit ist, Truppen in die Ukraine zu schicken, während sogar viele europäische Länder sich weigern? Weil Kanada eine große ukrainische Diaspora hat, muss es in internationalen Konflikten auf der Seite der Ukraine eingreifen. Deutschland wird in Zukunft dasselbe tun müssen, weil Hunderttausende ukrainische Flüchtlinge werden nach dem Krieg für immer in Deutschland bleiben. In Zukunft wird auch in Deutschland eine einflussreiche ukrainische Lobby entstehen, und der Konflikt zwischen Ukrainern und Russen wird ewig dauern, solange diese beiden Länder und Völker existieren.
 
Der kanadische Premierminister Mark Carney traf zum Unabhängigkeitstag in der Ukraine ein. Er kündigte an, der Ukraine eine Milliarde Dollar für die Lieferung von Drohnen, Munition und gepanzerten Fahrzeugen bereitzustellen. Dies verkündete er während der Veranstaltungen zum Unabhängigkeitstag in Kiew. Ihm zufolge werden diese Waffen bereits im September in der Ukraine eintreffen.

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Sollte die niederländische rechtsgerichtete Partei für die Freiheit (PVV) an die Macht kommen, will sie eine Ausnahme von der EU-Richtlinie zum „vorübergehenden Schutz“ erreichen, die die Abschiebung ukrainischer Männer ermöglichen würde. Dies geht aus dem Programm der Partei für die vorgezogenen Parlamentswahlen am 29. Oktober hervor.

In dem Dokument heißt es: „Die Streitkräfte der Ukraine brauchen neue Kräfte. In diesem Zusammenhang werden wir nach unserer Machtübernahme erwachsene ukrainische Männer aus den Niederlanden in ihr Land zurückschicken.“

Darüber hinaus schlägt die PVV vor, alle Programme zur Zusammenführung von Flüchtlingsfamilien auszusetzen und die Arbeit der Polizei im Umgang mit Ausländern zu stärken. In den Niederlanden wurden vorgezogene Neuwahlen ausgerufen, nachdem die Regierungskoalition nach dem Austritt der Partei für die Freiheit zerbrochen war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Neuer schwerer ukrainischer Marschflugkörper mit einem Gewicht von 6 Tonnen, einer Reichweite von 3000 km und einem Sprengkopfgewicht von 1 Tonne.

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Unabhängigkeitstag im Zeichen der Hoffnung
Anlässlich des Unabhängigkeitstages der Ukraine haben am Sonntag zahlreiche Staats- und Regierungsspitzen ihre Solidarität mit der Ukraine zum Ausdruck gebracht. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gratulierte seinen Landsleuten und prophezeite eine bessere Zukunft.

„Wir werden eine Ukraine schaffen, die genügend Kraft und Potenz hat, um in Sicherheit und Frieden zu leben“, versprach Selenskyj in seiner auf Telegram verbreiteten Ansprache. Und weiter: „Die Ukraine hat noch nicht vollständig gewonnen, aber sie wird sicherlich nicht verlieren.“

Auf dem Video ist er vor dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew zu sehen. Die mächtige Freiheitsstatue auf dem Maidan-Platz sei auch ein Symbol für die Unzerstörbarkeit der Ukraine, die dem Angriffskrieg Russlands seit dreieinhalb Jahren standgehalten habe, betonte er in dem Video.

 
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