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Der Ukraine Sammelthread

D: Zwei Ukrainer wegen Spionage für Moskau angeklagt
Die deutsche Bundesanwaltschaft hat heute am Oberlandesgericht Stuttgart Anklage gegen zwei mutmaßliche Agenten Russlands erhoben.

Die beiden Ukrainer sollen im Auftrag eines russischen Nachrichtendienstes Pakete mit GPS-Trackern in Richtung Ukraine verschickt haben, um einen späteren Versand von Brandsätzen auszutesten.

 
Ich würde jetzt keine voreiligen Schlüsse ziehen. Diese kleinen slawischen Länder versuchen sich ohnehin über Wasser zu halten und im Rahmen ihrer Möglichkeiten haben sie wahrscheinlich mehr als genug geholfen. Das bissl, was sie geben, wird den Unterschied auch nicht machen.
Es geht nicht nur um die Unterstützung, die sie der Ukraine heute gewähren oder nicht. Wenn in einigen osteuropäischen Ländern (Slowakei, Tschechien, Bulgarien, Ungarn) – Mitgliedern der EU und der NATO – starke prorussische Sympathien in Bevölkerung und Regierungen herrschen, kann man sich nicht auf sie im Ernstfall verlassen und ihnen nicht uneingeschränkt vertrauen. Wie werden sie sich im Falle eines Krieges mit Russland verhalten? Was, wenn diese Verbündeten beginnen, NATO-Entscheidungen zu sabotieren, verweigern, oder werden zum Feind überlaufen? Wo ist die Garantie, dass vertrauliche EU und NATO Informationen, auf die zivile Beamte und Militärs dieser Länder Zugriff haben, nicht an Moskau weitergegeben werden? … usw. Bei solchen Verbündeten kann es eine solche Garantie nicht geben

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Die vorherige tschechische Regierung habe geheime Waffenlieferungen im Wert von 700 Millionen Euro an die Ukraine organisiert, behauptete der neue tschechische Ministerpräsident Babiš. Seine Worte wurden von der Zeitung Ceske Noviny zitiert.

„17,1 Milliarden Kronen (ca. 705 Millionen Euro) wurden heimlich in den tschechischen Haushalt für Waffen investiert; alles war streng geheim“, sagte Babiš.
Er behauptet, die vorherige Fiala-Regierung habe Informationen über diese Initiative zurückgehalten.

Der ehemalige Ministerpräsident erwiderte, Babiš’ Enthüllungen gefährdeten die Sicherheit tschechischer Unternehmen.

„Dieser Mann (Babiš) versteht nicht, was er tut. Die öffentliche Diskussion über die Munitionslieferungen gefährdet die Sicherheit der beteiligten Personen und Unternehmen, ganz zu schweigen vom wirtschaftlichen Schaden. Ist dem Ministerpräsidenten denn nicht bewusst, dass es sich hier um Waffenlieferungen in Kriegszeiten mit allen damit verbundenen Risiken handelt?“, sagte Fiala.
 
In Kiew und Umgebung decken sich die Einwohner mit Brot ein, da sie befürchten, dass die Geschäfte aufgrund von Stromausfällen schließen werden. Fotos von leeren Regalen kursieren in den sozialen Medien. Einige Supermarktketten haben aufgrund der anhaltenden Stromausfälle Teile ihrer Kiewer Filialen geschlossen.

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Laut einem journalistischen Experiment ist der illegale Grenzübertritt zwischen der Ukraine und Belarus einfacher als der zwischen EU-Ländern.

„Ich war schon oft dort – ich wurde nie erwischt“, sagte Jewhen, ein Schleuser, der ukrainische Männer über die Grenze nach Belarus bringt, gegenüber Reportern.

Die Publikation berichtet, dass diese Fluchtroute unter Ukrainern immer beliebter wird. Die Wanderung dauert drei bis sechs Tage, da die Menschen 10 bis 30 Kilometer von der Grenze entfernt abgesetzt werden. In Belarus werden die Männer von belarussischen KGB-Agenten empfangen, die sie zu militärischer Ausrüstung, militärischen Anlagen Anschlagorte russischer Raketen und Drohnen befragen.

„Sie wollen von uns die Position ukrainischer Truppen erfahren“, berichten die Flüchtlinge.

Die Kosten für diese Route belaufen sich auf 8.000 US-Dollar pro Person.
 
Es geht nicht nur um die Unterstützung, die sie der Ukraine heute gewähren oder nicht. Wenn in einigen osteuropäischen Ländern (Slowakei, Tschechien, Bulgarien, Ungarn) – Mitgliedern der EU und der NATO – starke prorussische Sympathien in Bevölkerung und Regierungen herrschen, kann man sich nicht auf sie im Ernstfall verlassen und ihnen nicht uneingeschränkt vertrauen. Wie werden sie sich im Falle eines Krieges mit Russland verhalten? Was, wenn diese Verbündeten beginnen, NATO-Entscheidungen zu sabotieren, verweigern, oder werden zum Feind überlaufen? Wo ist die Garantie, dass vertrauliche EU und NATO Informationen, auf die zivile Beamte und Militärs dieser Länder Zugriff haben, nicht an Moskau weitergegeben werden? … usw. Bei solchen Verbündeten kann es eine solche Garantie nicht geben
So etwas kann man nicht ausschließen. Das können die Russen auch nicht. Auch bei ihnen gilt die Frage wie Minderheiten in Dagestan und Tschetschenien reagieren. Außerdem glaube ich nicht, dass Slowaken oder Tschechen Sympathie gegenüber Russland empfinden. Bulgarien könnte schon eher hinhauen aber die würden bei einer Auseinandersetzung ohnehin keine Rolle spielen.
 
Selenskyj räumt schwierige Lage ein
Nach fast vier Jahren Krieg spitzt sich die Lage in der Ukraine nach Darstellung von Präsident Wolodymyr Selenskyj zunehmend zu – sowohl an der Front als auch im Hinterland. Erneut sei die Ukraine von Russland beschossen worden. „Allein an ballistischen Raketen waren es 18 Stück“, sagte Selenskyj heute in seiner täglichen Videoansprache. Hinzu kämen Kampfdrohnen und Marschflugkörper. Die Elektriker seien seit Wochen im Einsatz, um das Stromnetz einigermaßen am Laufen zu halten.

„Das Wetter stellt zusätzliche Herausforderungen – außerordentliche Herausforderungen“, so Selenskyj mit Blick auf die zweistelligen Minustemperaturen. Das Stromnetz der Ukraine ist nach den systematischen und zuletzt noch einmal verschärften russischen Angriffen stark beschädigt. Netzabschaltungen sind an der Tagesordnung. Täglich müssen die Ukrainerinnen und Ukrainer stundenlang ohne Strom- und Wärmeversorgung auskommen.

 
Russlands Winterkrieg gegen die Zivilbevölkerung
Russland hat die ukrainische Stromversorgung erneut massiv angegriffen, gezielt und bei klirrender Kälte. Hunderte Drohnen und Raketen trafen mehrere Regionen, während die Temperaturen seit Wochen unter null liegen. In Kyjiw fiel der Strom in einem Ausmaß aus, wie es die Stadt bislang nicht erlebt hat, hunderttausende Haushalte saßen im Dunkeln. In Charkiw starben Menschen bei einem Angriff auf ein Logistikzentrum, weitere wurden verletzt. Notzelte ersetzten Wohnungen, Generatoren den Alltag, Kerzen das Licht. Familien rückten zusammen, Kinder schliefen in Mänteln, Lebensmittel wurden auf Balkonen gelagert. Die Angriffe treffen Krankenhäuser, Kindergärten, Wohnhäuser und Netze, die für Wärme und Wasser sorgen. Es ist kein militärisches Versehen, sondern eine bewusste Strategie, um Zivilisten zu zermürben. Internationale Vermittlungsversuche laufen ins Leere, während Raketen die Netze zerreißen. Die Vereinten Nationen sprechen vom tödlichsten Jahr für Zivilisten seit Beginn des Krieges. Was hier geschieht, ist kein Kampf um Gelände, sondern um das Aushalten von Kälte, Angst und Erschöpfung. Der Winter wird zur Waffe, der Alltag zum Überlebensmodus.

 
Treiben die russischen Angriffe die Ukrainer zum Aufgeben? perplexity.ai hat das hier recherchiert:

gibt es hinweise darauf, dass die gezielten Angriffe auf ukrainische Stromversorgung und die Ausfälle bei Strom, Wärme- und Wasserversorgung in der Ukraine bei der ukrainischen Bevölkerung dazu führen, dass man die russischen Forderungen akzeptieren sollte damit der Krieg endet?​


Nein, aktuelle Umfragen zeigen keine Hinweise darauf, dass die gezielten Angriffe auf die ukrainische Stromversorgung und die daraus resultierenden Ausfälle bei Strom, Wärme und Wasser die ukrainische Bevölkerung zu einer Akzeptanz russischer Forderungen bewegen.

Aktuelle Umfragen​

Eine Umfrage des Kyiv International Institute of Sociology (KIIS) aus Dezember 2025 ergab, dass 75% der Ukrainer den russischen Friedensplan – der Sanktionsaufhebung, Russisch als Amtssprache, Heeresverkleinerung und NATO-Verzicht fordert – als "völlig inakzeptabel" ablehnen; nur 17% könnten ihn akzeptieren. Ähnlich lehnt eine Mehrheit (über 70%) große Zugeständnisse ab, obwohl 72% ein Einfrieren der Frontlinie als Kompromiss in Betracht ziehen könnten. Trotz anhaltender Stromausfälle bleibt die Unterstützung für Verhandlungen begrenzt und orientiert sich nicht an russischen Maximalforderungen.

Auswirkungen der Angriffe​

Die russischen Attacken auf die Energieinfrastruktur haben zu massiven Ausfällen geführt: Im November/Dezember 2025 waren Haushalte bis zu 40% der Zeit ohne Strom, was Heizung und Wasser beeinträchtigt und Millionen betrifft. Dennoch berichten Berichte von Solidarität unter der Bevölkerung, ohne dass dies zu Kriegsmüdigkeit in Richtung Kapitulation führt; Umfragen aus früheren Wellen (z. B. 2022/2024) bestätigen anhaltende Ablehnung von Zugeständnissen trotz Blackouts.

Vergleich mit russischer Meinung​

Im Gegensatz dazu zeigen Umfragen in Russland wachsende Erwartung eines Kriegsendes 2026 (55–70% optimistisch), was auf eigene Kriegsmüdigkeit hindeutet, aber nicht auf ukrainische Seiten.
 
Zeige mir deine Freunde und ich sag dir wer du bist. So sieht die Schwesterpartei der FPÖ aus. Den Freundschaftsvertrag mit Putin erleben wir täglich am Schlachtfeld in der Ukraine.
Kein Mensch soll nachher sagen, das haben wir ja nicht wissen können.

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Russland meldet Tote bei ukrainischen Angriffen
In Russland sind laut Behördenangaben mindestens zwei Menschen bei ukrainischen Drohnenangriffen getötet worden. In der südrussischen Stadt Rostow am Don sei ein Wohnhaus getroffen worden, teilte Regionalgouverneur Juri Sljussar heute via Telegram mit.

Der Angriff habe einen Brand in dem Gebäude ausgelöst, zwei Wohnungen seien beschädigt worden. Beim Wegräumen der Trümmer sei die Leiche eines Mannes gefunden worden.

Mindestens vier weitere Menschen wurden Sljussar zufolge bei den nächtlichen Drohnenangriffen in der Region Rostow verletzt, darunter ein vierjähriges Kind. Zudem seien mehrere Gebäude in einem Industriegebiet in Brand geraten.

In der Region Belgorod seien bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Auto eine Frau getötet und ein Mann verletzt worden, teilte Regionalgouverneur Wjatscheslaw Gladkow via Telegram mit. Das Fahrzeug sei durch das Feuer zerstört worden.

Russland griff Infrastruktur in Krywyj Rih an
Russland wiederum griff in der Nacht auf heute die Infrastruktur in der zentralukrainischen Stadt Krywyj Rih mit Drohnen an. Dadurch komme es zu Notabschaltungen bei der Stromversorgung für mehr als 45.000 Kunden, teilte der Leiter der Militärverwaltung, Olexandr Wilkul, mit.

 
Ukraine: Razzia in Büro von Ex-Regierungschefin Timoschenko
Das Büro der Vaterlandspartei der früheren ukrainischen Ministerpräsidentin Julia Timoschenko in Kiew ist heute von Ermittlern der Nationalen Antikorruptionsbehörde (NABU) durchsucht worden.

NABU und die Spezialisierte Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) informierten über eine Verdachtsmitteilung zur Chefin einer Parlamentsfraktion. Sie soll das Abstimmungsverhalten von Abgeordneten anderer Parlamentsgruppen mit Geldzahlungen beeinflusst haben.

Timoschenko schrieb nach der Razzia auf Facebook: „Über 30 bis an die Zähne bewaffnete Männer haben ohne Vorlage jeglicher Dokumente faktisch das Gebäude besetzt und die Mitarbeiter als Geiseln genommen.“

Timoschenko weist alle Anschuldigungen zurück
Sie bezeichnete die Maßnahme als „PR-Aktion“ und wies „alle absurden Anschuldigungen kategorisch zurück“. Es seien Telefone, Parlamentsdokumente und „persönliche Ersparnisse“ beschlagnahmt worden.

 
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