Moskau: 200.000 Freiwillige für Krieg, „keine Mobilmachung“
In Russland sollen sich nach offiziellen Angaben im ersten Halbjahr rund 200.000 Freiwillige für den Angriffskrieg gegen die Ukraine gemeldet haben. Diese nicht überprüfbare Zahl nannte der Vizechef des Nationalen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, gestern bei einer Sitzung.
In einem auf Telegram veröffentlichten Video wies er zugleich Behauptungen der ukrainischen Führung zurück, wonach Moskau wie nach Kriegsbeginn 2022 eine Mobilmachung plane, um schwerwiegende Verluste auszugleichen. Auch 2022 hatte der Kreml behauptet, es sei keine Zwangsrekrutierung geplant. Als sie doch kam, ergriffen Hunderttausende die Flucht.
Russland lockt die Freiwilligen mit hohen Prämien und Einkommen. Viele Männer, die ihren Wehrdienst abgeleistet haben, berichten aber auch von Druck, sich für den Kriegsdienst zu verpflichten.
Kiew: Intensivierung der Diplomatie geplant
Unabhängige Beobachter und Beobachterinnen in Kiew sehen in der Ukraine ebenfalls Personalprobleme an der Front. Dort fehlen Soldaten. Verbreitet sind zudem Desertationen, Widerstand gegen die teils gewaltsamen Rekrutierungen und Versuche, sich durch Bestechung vom Kriegsdienst freizukaufen.
In Russland sollen sich nach offiziellen Angaben im ersten Halbjahr rund 200.000 Freiwillige für den Angriffskrieg gegen die Ukraine gemeldet haben. Diese nicht überprüfbare Zahl nannte der Vizechef des Nationalen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, gestern bei einer Sitzung.
In einem auf Telegram veröffentlichten Video wies er zugleich Behauptungen der ukrainischen Führung zurück, wonach Moskau wie nach Kriegsbeginn 2022 eine Mobilmachung plane, um schwerwiegende Verluste auszugleichen. Auch 2022 hatte der Kreml behauptet, es sei keine Zwangsrekrutierung geplant. Als sie doch kam, ergriffen Hunderttausende die Flucht.
Russland lockt die Freiwilligen mit hohen Prämien und Einkommen. Viele Männer, die ihren Wehrdienst abgeleistet haben, berichten aber auch von Druck, sich für den Kriegsdienst zu verpflichten.
Kiew: Intensivierung der Diplomatie geplant
Unabhängige Beobachter und Beobachterinnen in Kiew sehen in der Ukraine ebenfalls Personalprobleme an der Front. Dort fehlen Soldaten. Verbreitet sind zudem Desertationen, Widerstand gegen die teils gewaltsamen Rekrutierungen und Versuche, sich durch Bestechung vom Kriegsdienst freizukaufen.