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Der Ukraine Sammelthread

Krieg trifft globale Getreideversorgung
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine trifft zunehmend die globale Getreideversorgung. Wegen gegenseitiger Angriffe auf Häfen und Schifffahrtsrouten gingen die Ausfuhren über das Schwarze Meer und das Asowsche Meer laut einer am Donnerstag veröffentlichten Analyse der Nachrichtenagentur Reuters stark zurück.

Der Krieg beeinträchtigt die Lieferung von erschwinglichem Getreide an Staaten in Afrika, dem Nahen Osten und weiteren Teilen Asiens. Wegen der gegenseitigen Angriffe sind die Handelswege in der Schwarzmeer-Region weitgehend blockiert.

Mehr als 97 Prozent der Exportkapazitäten beider Länder im Schwarzen Meer und im Asowschen Meer seien ausgefallen, berichtete Reuters unter Berufung auf eigene Berechnungen auf Basis von offiziellen Daten und Analystenschätzungen.

„Schifffahrt praktisch zum Stillstand gekommen“
Die Entwicklung treibt die weltweiten Weizenpreise in die Höhe. Allein in diesem Monat stiegen diese im Vergleich zum Juli um rund 6,5 Prozent. Im Vergleich zum vergangenen Jahr wurde Weizen sogar um ein Drittel teurer. 28 Prozent der globalen Weizenexporte stammen aus Russland und der Ukraine.

 
Um den kommenden Winter zu überstehen, ist für die Ukraine Angriff die einzige Verteidigung
Weil die Ukraine so schnell keine neue Munition für ihre US-Patriot-Abwehrbatterien bekommen wird, muss das attackierte Land die russischen Raketen schon am Boden zerstören

Ausgerechnet nahe des Dreiländerecks zwischen Russland, Belarus und der Ukraine könnte sich diesen Spätsommer weisen, wie es mit Wladimir Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine weitergeht. Kurz vor Beginn der Vollinvasion im Februar 2022 blickte die Welt schon einmal auf die Grenzregion Brjansk, in der Russland in den Jahren zuvor Kasernen errichtet und dort auffällig viele Soldaten stationiert hatte.

Heute, fast genau viereinhalb Jahre später, kommt der einst für seine Textilindustrie bekannten Gegend im äußersten Westen Russlands erneut strategische Bedeutung zu. Den Sommer über hat die russische Armee massenhaft Raketenwerfer dorthin verlegt. In einem Krieg, der sich mehr und mehr um die Reichweite der eingesetzten Waffen dreht, erweist sich die Lage des Landstrichs für die russischen Kommandanten nämlich als goldrichtig. Im Visier: die Hauptstadt Kyjiw.

 
Die Zahl der Todesopfer nach den Angriffen auf das Einkaufszentrum in Krywyj Rih ist auf 14 gestiegen; dies meldet die regionale Militärverwaltung. Zudem wird berichtet, dass 121 Menschen verletzt wurden.

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Bei einem Angriff in der Region Mykolajiw kamen vier Menschen, darunter drei Kinder, ums Leben, wie das Innenministerium mitteilt.
Nach Angaben des Ministeriums waren zwei der Kinder 11 Jahre alt, das dritte war 12. Eine Drohne traf ein Gebäude, in dem sich ein Geschäft, eine Postfiliale und eine Apotheke befanden.
 
Die ersten Minuten nach dem Einschlag im Einkaufszentrum von Krywyj Rih, gefilmt von Kindern, die sich am Ort des Angriffs befanden.

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Wie lokale Medien berichten, filmt eine Verrückte ein TikTok-Video zu dem russischen Lied „Niemand lebt ewig“ vor dem Hintergrund eines brennenden Einkaufszentrums in Krywyj Rih.
Inzwischen gibt es 103 Verletzte (darunter 11 Kinder). 27 von ihnen befinden sich in ernstem Zustand, darunter 3 Kinder.

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Bereits 15 Tote und 130 Verletzte
 
Verwundete Soldaten müssen künftig keine Online-Spenden mehr für aufwendige Behandlungen, Rehabilitation und Hightech-Prothesen sammeln; das Parlament hat ein von Julia Timoschenko initiiertes Gesetz verabschiedet.

Das verabschiedete Gesetz sieht eine vollständige Finanzierung der gesamten medizinischen Versorgung verwundeter Soldaten aus Haushaltsmitteln bis zur vollständigen Genesung vor sowie die Versorgung mit hochwertigen Prothesen – ebenfalls ausschließlich auf Kosten des Haushalts.

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Das schwedische Fernsehen filmte in Kiew versehentlich die zwangsweise Einziehung eines Mannes.
Ein Filmteam des Senders SVT drehte gerade einen Beitrag, als es in der Nähe zu einer Verfolgungsjagd kam. Ein Mann versuchte, vor einer uniformierten Person zu fliehen, wurde jedoch eingeholt.

Die Journalisten brachten den Vorfall mit Problemen bei der Mobilisierung in Verbindung. In ihrem Bericht zitieren sie eine Schätzung, wonach sich rund zwei Millionen ukrainische Männer im wehrpflichtigen Alter der Einziehung entziehen.

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Dem Passanten mit der Krücke droht wohl keine Einberufung mehr
 
Wie *Le Figaro* berichtet, haben mehrere in Monaco ansässige ukrainische Geschäftsleute nach dem Attentat auf Jermolajew zusätzlichen Sicherheitsdienst engagiert. Es heißt, die „Angst im Zusammenhang mit diesem Fall breitet sich sogar auf Personen aus, die keinerlei Verbindung dazu haben“. Jermolajew selbst hat kürzlich einen Vertrag mit einer an der Côte d’Azur bekannten Sicherheitsfirma geschlossen.

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In Polen wurde ein Anschlagsplan gegen prominente Politiker ausgeheckt.
Ein 23-jähriger Mann wurde festgenommen. Die Polizei war auf Nachrichten aufmerksam geworden, die er in einer Online-Gruppe zum Thema Schusswaffen veröffentlicht hatte; darin rief er zur Beseitigung mehrerer Personen auf und erkundigte sich nach der Organisation eines gemeinsamen Angriffs. Die Identität der potenziellen Zielpersonen wurde nicht bekannt gegeben.

Der Mann wurde in der Woiwodschaft Lublin aufgespürt und festgenommen. Er wurde wegen der Planung eines Terroranschlags und der Anstiftung zu einer Straftat angeklagt. Ein Gericht ordnete Untersuchungshaft für die Dauer von 30 Tagen an.
 
In Saporischschja griffen russische Nazis an einem einzigen Tag einen zweiten Kleinbus an.

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Am Abend griff der Feind die Region Mykolajiw an und tötete vier Menschen. Drei von ihnen waren Kinder – so Wyhiwskyj.
Zwei der Kinder waren 11 Jahre alt, das dritte war 12. Infolge des Angriffs gerieten ein Geschäft, eine Apotheke und eine Postfiliale in Brand.
 
Vor dem Hintergrund eines neuen Strafverfahrens, das das engere Umfeld von Präsident Selenskyj betrifft, trafen sich EU-Botschafter mit den Leitern von NABU und SAP – Krywonos und Klymenko –, um ihre Unterstützung zu bekunden. Das Treffen wurde als „offen und konstruktiv“ beschrieben.

„Die EU wird die ukrainischen Bemühungen zur Korruptionsbekämpfung weiterhin nachdrücklich unterstützen, während das Land seinen europäischen Weg fortsetzt“, erklärte die EU-Delegation in der Ukraine.

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Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk erklärte, Deutschland solle die strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen für die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines einstellen.

„Ich werde meine Meinung dazu nicht ändern; ich bin der Ansicht, dass sich diejenigen schämen sollten, die die Pipeline gebaut haben, und nicht diejenigen, die sie außer Betrieb gesetzt haben“, sagte er.
 
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