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Der Ukraine Sammelthread

Selenskyj meldet erfolgreichen Test neuer Drohnenabwehr
Die Ukraine hat laut Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj von heute erfolgreich eine neue, selbst entwickelte Waffe zur Abwehr von Drohnen getestet.

Bei einem Einsatz in der Nacht sei ein Treffer erzielt und eine Drohne vom Typ Schahed zerstört worden, sagte Selenskyj gestern in seiner abendlichen Videoansprache. „Einige technische Details müssen jedoch noch verfeinert werden“, sagte er weiter. Die Arbeit an weiteren Entwicklungen werde fortgesetzt.

Die Ukraine entwickelt seit Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar 2022 verstärkt eigene, vergleichsweise billige Technologie zur Drohnenabwehr. Erklärtes Ziel ist es laut Beobachtern auch, weit teurere und nur begrenzt verfügbaren Systeme, etwa die amerikanischen Patriot-Raketen, der zunehmend schwierigen Abwehr von Russlands ballistischen Raketen vorzubehalten.

 
Gouverneur: Fünf Tote bei russischem Angriff auf Bus
Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Bus in der ostukrainischen Region Dnipropetrowsk sind laut Angaben der örtlichen Behörden heute fünf Menschen getötet worden. Mindestens sieben weitere Personen seien verletzt worden, teilte der Gouverneur der Region, Olexandr Hanscha, mit.

Russische Angriffe gab es ukrainischen Behördenangaben zufolge in der Nacht auch auf die Energieinfrastruktur in der zentralukrainischen Region Poltawa. Eine russische Drohne habe dort auch eine Industrieanlage getroffen.

Das Verteidigungsministerium in Moskau sagte, das russische Militär habe ein Frachtschiff im ukrainischen Schwarzmeer-Hafen Tschornomorsk in der Region Odessa angegriffen. In Polen wurde der Betrieb auf den Flughäfen in Lublin und Rzeszow im Osten des Landes kurzzeitig eingestellt, weil die Luftstreitkräfte wegen russischer Raketenangriffe auf die angrenzende Ukraine zum Schutz des nationalen Luftraums vorsorglich im Einsatz gewesen seien, wie Flugsicherung und Armee erklärten.

 
Die ehemalige Pressesprecherin des Präsidenten, Julia Mendel, die Selenskyj kritisiert, erklärte, ihr sei der Zutritt zum Europäischen Parlament am Tag einer dortigen Rede verwehrt worden. Sie bringt dies mit den kürzlich von Selenskyj gegen sie verhängten Sanktionen in Verbindung.

Zuvor hatte Mendel einen Artikel im Magazin „The Spectator“ veröffentlicht, in dem sie Selenskyjs Strategie als „Selbstmord der Nation“ bezeichnete.

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Das NABU hat Medienberichten zufolge – unter Berufung auf verschiedene Quellen – eine Durchsuchung bei der ehemaligen Stellvertreterin des Ex-Generalstaatsanwalts Ruslan Krawtschenko und ehemaligen amtierenden Leiterin der Steuerbehörde, Lessja Karnauch, durchgeführt. Das Kabinett hatte sie unmittelbar nach Krawtschenkos Ausreise ins Ausland entlassen.

Zur Erinnerung: Krawtschenko leitete vor seinem Wechsel zur Generalstaatsanwaltschaft die Steuerbehörde und behielt auch in seiner neuen Position über Karnauch weiterhin Einfluss auf diese.
 
Lager von Selenskyjs Medienfirma bei Dohnenangriff zerstört
Bei einem russischen Drohnenangriff ist ein Lager in Kiew mit dem Fundus des von Präsident Wolodymyr Selenskyj mitgegründeten Medienunternehmens Kvartal 95 zerstört worden. „Damit haben wir eine große Menge an Kulissen, Kostümen und Gegenständen verloren, die zwanzig Jahre lang Teil unserer Konzerte, Fernsehsendungen, Filme und Serien waren“, teilte das Unternehmen gestern auf Facebook mit.

Das seien nicht nur einfach Dinge, das sei die Geschichte des Kvartals gewesen. Verletzte habe es bei dem Angriff in der ukrainischen Hauptstadt in der Nacht auf heute nicht gegeben.

Die Shows der Komödiantentruppe des Produktionsstudios würden dennoch „mit oder ohne Requisiten“ fortgesetzt. „Denn Lachen ist heute auch ein Teil des Lebens“, hieß es in der Mitteilung. Das Leben gehe weiter.

 
Ich bezweifle, dass das weltgrößte A....loch seinen Kumpanen, den per Haftbefehl gesuchten mutmaßlichen Kriegsverbrecher Putin, bestrafen würde
US-Kongress verschärft Russland-Sanktionen
Nach langen Verhandlungen hat der US-Kongress deutlich verschärfte Sanktionen gegen Russland beschlossen. Nach dem Senat billigte auch das Repräsentantenhaus das Sanktionspaket – das erste gegen Russland in der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump. Es sieht Strafmaßnahmen gegen Präsident Wladimir Putin vor und nimmt die sogenannte Schattenflotte ins Visier, mit deren Schiffen Moskau internationale Ölsanktionen umgeht.

Außerdem kann Trump hohe Strafzölle gegen Importe aus Russland und verbündeten Ländern verhängen. Die neuen Sanktionen sehen US-Einreiseverbote gegen Putin und eine Reihe von Militärvertretern vor, die für den Angriffskrieg gegen die Ukraine verantwortlich sind. Dazu wird ihr Vermögen in den USA eingefroren. Letzteres gilt auch für russische Banken. Das Gesetz ist noch nicht in Kraft und geht nun zur Unterzeichnung an US-Präsident Donald Trump. Dieser hat seine Zustimmung bereits angedeutet.

Trump kann Strafzölle verhängen
Trump könnte damit künftig Importe aus Russland in die USA mit Strafzöllen von bis zu 500 Prozent belegen. Zollaufschläge von bis zu 100 Prozent drohen außerdem für Produkte aus China oder Indien. Diese Länder gehören zu den fünf größten Importeuren russischen Rohöls oder Erdgases. Die Höhe kann mit der Zeit angepasst werden, je nachdem, ob ein Land sich bemüht, von russischem Öl und Gas loszukommen. Wer die fünf größten Importeure sind, soll alle 180 Tage neu ermittelt werden.

 
Wieder schwere russische Raketenangriffe auf Kiew
Russland hat nach einigen Nächten Pause die Ukraine wieder mit ballistischen Raketen angegriffen. Gegen Kiew wurden nach Angaben militärnaher Telegramkanäle in der Nacht auf heute bis zu sechs umfunktionierte Anti-Schiffs-Raketen vom Typ Zirkon eingesetzt.

Schwere Explosionen waren in der Stadt zu hören. Bürgermeister Witali Klitschko berichtete von Schäden unter anderem an einem Bürogebäude und einem Wohnhaus. Zwölf Menschen, darunter zwei Kinder, seien verletzt worden.

Auch die Großstädte Dnipro und Saporischschja im Süden wurden nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe mit ballistischen Raketen angegriffen. In der Hafenstadt Odessa wurden drei Menschen verletzt. Ein 19-stöckiges Wohnhaus sei getroffen worden, teilen die Behörden mit. Unter den Verletzten sei auch ein Kind.

Kampfdrohnenangriffe in Russland
Ihrerseits griff die Ukraine laut Berichten von Telegramkanälen Ziele in Russland mit Kampfdrohnen an. Dazu zählten die Stadt Rostow im Süden des Landes sowie die Stadt Jaroslaw nordöstlich von Moskau. Mehrere russische Flughäfen mussten den Betrieb zeitweise einschränken, wie die Luftfahrtbehörde Rosawiazija mitteilte.

 
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