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Der Ukraine Sammelthread

Ukrainische Armee griff Yandex-Rechenzentrum an
Die Ukraine hat bei ihren Gegenangriffen erneut ein Rechenzentrum des russischen Internetkonzerns Yandex getroffen. Infolge eines Drohnenangriffs sei Infrastruktur eines Rechenzentrums in der Stadt Wladimir beschädigt worden, teilte das Unternehmen gestern mit. Der Betrieb des Rechenzentrums sei vollständig eingestellt, einige Dienste waren vorübergehend nicht erreichbar.

Im Kurort Sotschi an der russischen Schwarzmeer-Küste stürzten unterdessen Drohnentrümmer nach Angaben des regionalen Zivilschutzstabs auf das Gelände des Flughafens. Ein Feuer sei in einem Verwaltungsgebäude ausgebrochen, aber schnell gelöscht worden. Auch ein Wohnhaus sei beschädigt worden.

Bei einem ukrainischen Angriff auf die von Russland kontrollierte Stadt Lyssytschansk in der Region Luhansk kamen nach russischen Angaben zwei Menschen ums Leben.

 
Gegen Selenskyj
Trump erhöht Druck auf Ukraine
US-Präsident Donald Trump, der vor den Midterm-Wahlen wegen hoher Spritpreise unter Druck steht, hat am Wochenende diesen auf die Ukraine erhöht. Er lobte den Dieseldeal mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und forderte die Ablöse des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Dann verkündete Trump eine „Energiewaffenruhe“ zwischen den beiden Kriegsparteien, von der zumindest Kiew nichts wusste.

Einem Bericht der „Financial Times“ zufolge droht Trump, die Waffenlieferungen an die Ukraine zu stoppen. Damit wolle er ein Ende der ukrainischen Angriffe auf russische Ölraffinerien erzwingen. Wie die „Financial Times“ unter Berufung auf Vertreterinnen und Vertreter aus Europa berichtet, droht die Regierung in Washington damit, das Beschaffungssystem für Waffensysteme auszusetzen. Derzeit kaufen europäische Staaten für die Ukraine Nachschub bei den USA ein.

Zudem versuchten die USA, in europäischen Hauptstädten und in Kiew darauf hinzuwirken, weitere ukrainische Vorstöße auf die russische Energieinfrastruktur zu unterbinden.

Kiew: Moskau greift Energieanlagen an
Russland griff unterdessen laut Angaben des ukrainischen Präsidenten nach der Ankündigung Trumps, wonach mit sofortiger Wirkung eine „Energiewaffenruhe“ zwischen Kiew und Moskau in Kraft sei, Energieanlagen in der Ukraine an.

 
Trump verkündet eine Waffenruhe, während russische Bomben auf ukrainische Kraftwerke fallen
Die Ukraine wartet weiterhin auf Einzelheiten der von Donald Trump angekündigten Waffenruhe für Energieanlagen. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte am Sonntag, Kiew unterstütze eine solche Vereinbarung, Russland müsse sich allerdings ebenfalls daran halten. Während Washington über eine Feuerpause spricht, setzt Moskau seine Angriffe auf die ukrainische Energieversorgung fort.
Allein in der vergangenen Woche wurden nach Angaben Selenskyjs mehr als 200 Angriffe auf Anlagen zur Stromerzeugung und 17 Angriffe auf Öl- und Gasanlagen verzeichnet. Am Sonntagabend traf ein weiterer Angriff ein Heizkraftwerk in Charkiw, während russische Drohnen und Fliegerbomben im Einsatz waren.
Selenskyj besprach Trumps Ankündigung mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte, Kanadas Premierminister Mark Carney und Finnlands Präsident Alexander Stubb. Die Ukraine sei bereit, ihre Angriffe auf russische Energieanlagen einzustellen, sobald Russland seinerseits die ukrainische Energieinfrastruktur verschone.
Eine Reaktion aus Moskau auf Trumps Ankündigung lag zunächst nicht vor.
 
Wie Medien aus der Region Tscherkassy berichten, ist der 106-jährige Pjotr Motorny nach seiner Ausreise nach Irland zum ältesten Mann des Landes geworden. Seinen Informationen zufolge zog Motorny 2024 nach Irland, nachdem er erstmals einen Reisepass erhalten hatte. Heute lebt er dort gemeinsam mit der Familie seines Sohnes, zwei Enkeln und fünf Urenkeln.

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Die Folgen des russischen Terrors: Die Besatzer zerstören mit Fliegerbomben ganze Stadtviertel von Slowjansk.

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Der Krieg in der Ukraine nahm seinen Anfang in Slowjansk, als der FSB-Oberst Strelkow im Frühjahr 2014 dorthin kam und im Donbass einen Aufstand anzettelte; nun bombardiert Russland das einst prorussische Slowjansk
 
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Ukrainer haben in Spanien während der vier Kriegsjahre Immobilien im Wert von fast 2 Milliarden Euro erworben; dies berichtet der Immobilienexperte Witalij Kotenko unter Berufung auf Daten des Generalrats des spanischen Notariats für den Zeitraum 2022–2025. Innerhalb dieser vier Jahre stieg die jährliche Zahl der Käufe um rund 56 %.

In diesem Zeitraum schlossen Ukrainer 14.399 Kaufverträge für Wohnimmobilien ab; mehr als die Hälfte davon entfiel auf die Autonome Gemeinschaft Valencia, 38 % auf die Provinz Alicante. Der durchschnittliche Transaktionswert in Alicante lag bei etwa 129.000 Euro.

Zum Stichtag 30. Juni 2026 verfügten 353.009 ukrainische Staatsbürger über gültige Aufenthaltspapiere für Spanien. Davon unterlagen 262.782 dem vorübergehenden Schutzstatus. Allerdings wurden fast 79 % der Immobilientransaktionen im Zeitraum 2022–2025 von in Spanien ansässigen Personen (Residenten) getätigt. Dabei ist zu beachten, dass eine ukrainische Person sowohl unter dem vorübergehenden Schutzstatus stehen als auch in Spanien ansässig sein kann.
 
Wie die Polizei mitteilt, wurde ein Verdächtiger festgenommen, der einen Mitarbeiter eines Wehrkreiskommandos in der Region Lwiw mit einem Messer angegriffen hatte. Bei seiner Festnahme eröffnete er das Feuer. Gestern hatte der Mann in Scheptyzkyj während einer Ausweiskontrolle einem Mitarbeiter des Rekrutierungszentrums (TCK) ein Messer in den Hals gerammt und war geflohen. Der Mitarbeiter überlebte; sein Zustand wird inzwischen als zufriedenstellend eingestuft. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen 47-jährigen Einheimischen. Bei der Festnahme schoss er mit einer Druckluftwaffe auf einen Polizisten. Er wurde festgenommen.

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Ein Mann warf Handgranaten und schoss mit einem Kalaschnikow-Gewehr, während er mit Polizeibeamten in Kropywnyzkyj interagierte – so die Angaben der Nationalpolizei. Im Stadtzentrum sind Schüsse zu hören; es gab sechs Explosionen. Mehrere Polizeieinheiten sind vor Ort, wie lokale Telegram-Kanäle berichten. Abonnenten meldeten, sie hätten einen Mann mit einem Kalaschnikow-Gewehr auf der Straße herumlaufen sehen. Der Spezialeinsatz „Grom“ wurde eingeleitet; alle erforderlichen Einheiten wurden mobilisiert, um den Mann festzunehmen.
 
FirePoint hat den ersten Start einer ballistischen Rakete auf ein Ziel auf russischem Territorium gemeldet.

„Wir haben erstmals unsere eigene ballistische Rakete auf russisches Territorium abgefeuert. Es handelt sich um eine taktische ballistische Rakete mit einer Reichweite von bis zu 300 km“, erklärte Irina Terech, die technische Direktorin des Unternehmens.

Es wurde nicht präzisiert, welches Ziel genau mit der Rakete angegriffen wurde.

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Die ukrainischen Luftstreitkräfte erhielten keine Vorabinformationen über den Start der 6 ballistischen Raketen, mit denen Russland heute Abend Kiew angriff. Die Raketen wurden erst unmittelbar während des Einschlags in mehreren Stadtbezirken der Hauptstadt mittels Radar erfasst. Die Gründe für das Fehlen von Daten zu den Starts werden derzeit untersucht.

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Die USA hatten der Ukraine zuvor gedroht, die Weitergabe von Geheimdienstinformationen einzustellen, sollte die Ukraine weiterhin russische Ölraffinerien angreifen.
 
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In Deutschland wurden zwei türkische Staatsangehörige wegen des Verdachts der Brandstiftung an einer Starlink-Station in Polen festgenommen – hinter der Sabotageaktion stehen russische Geheimdienste. Dies gab der polnische Innenminister Marcin Kierwiński auf einer Pressekonferenz in Warschau bekannt. Nach der Überstellung der Verdächtigen nach Polen ist geplant, Anklage wegen Sabotageaktivitäten im Auftrag eines ausländischen Geheimdienstes zu erheben. Der für die Geheimdienste zuständige polnische Minister Tomasz Siemoniak beschuldigte Russland direkt, die Brandstiftung organisiert zu haben.

„Wir haben keine Zweifel daran, dass russische Geheimdienste hinter dieser Sabotageaktion stecken“, betonte er.

Siemoniak wies zudem darauf hin, dass russische Geheimdienste für derartige Operationen zunehmend Personen aus dem kriminellen Milieu rekrutieren.
 
Die USA hatten der Ukraine zuvor gedroht, die Weitergabe von Geheimdienstinformationen einzustellen, sollte die Ukraine weiterhin russische Ölraffinerien angreifen.

Es fehlen einem schlicht die Worte !
Unverändert: Trumps Waffenstillstand brennt bereits: Russland greift Charkiws Kraftwerke an
Russland hat nach ukrainischen Angaben ein Heizkraftwerk in Charkiw angegriffen, obwohl Donald Trump am Wochenende eine Feuerpause für Angriffe auf Energieanlagen verkündet hatte. Präsident Selenskyj wirft Moskau einen Bruch der Vereinbarung vor, deren genaue Bedingungen er selbst noch gar nicht kenne. Trump verlangt von Kiew, die Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen, während die USA zugleich den Kauf russischen Diesels vereinbart haben. Laut einer mit den Vorgängen vertrauten Person drohten die USA der Ukraine sogar mit dem Entzug von Geheimdienstinformationen und Waffenlieferungen. Bei russischen Angriffen starben am Sonntag nach ukrainischen Angaben 6 Menschen, am Montag wurden in Charkiw mindestens 12 verletzt. Die EU beschloss unterdessen fast 1.600 neue Sanktionseinträge gegen Russlands Rüstungsindustrie. Selenskyj erklärte sich zu Neuwahlen bereit, falls Putin einer 60-tägigen Feuerpause zustimme.
Während Trump über Dieselpreise und seine Republikaner vor den Kongresswahlen nachdenkt, brennt in Charkiw ein Kraftwerk, das nach seiner Ankündigung eigentlich verschont bleiben sollte. Die EU verschärft ihre Sanktionen gegen Russlands Rüstungsindustrie, doch eine gemeinsame Antwort auf Trumps Druck gegen die Ukraine bleibt aus. Frankreichs Präsident Macron widerspricht der amerikanischen Darstellung offen, während Deutschland trotz der Drohung, Kiew Geheimdienstinformationen und Waffen vorzuenthalten, lediglich auf die Verlässlichkeit Washingtons hofft. Bundeskanzler Merz will den Trump/Putin-Deal jedoch nicht hinnehmen.

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Acht Tote nach russischen Angriffen in Ukraine
Bei russischen Angriffen auf ein Wohnhochhaus nahe Kiew und andere Regionen in der Ukraine sind Behördenangaben zufolge gestern mindestens acht Menschen getötet worden.

In einem Vorort der Hauptstadt starben zwei Menschen bei dem Beschuss eines 25-stöckigen Gebäudes, wie Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Telegram mitteilte. Mindestens neun Personen seien dort verletzt worden.

Sechs Tote in Charkiw, Donezk und Dnipro
Bei Angriffen in Charkiw, Donezk und Dnipro kamen mindestens sechs weitere Menschen ums Leben. In Charkiw seien zudem fünf Menschen verletzt worden, als der Eingang eines Wohnhauses einstürzte.

„Das ist ein weiterer Beweis dafür, dass auf Russland mehr Druck ausgeübt werden muss“, schrieb Selenskyj auf Telegram. Moskau verlängere den Krieg und schicke als Antwort auf den US-Vorschlag einer „Energiewaffenruhe“ weitere Drohnen.

 
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