Fremd im eigenen Land fühle ich mich auch desöfteren

ergo kann ich mich wunderbar mit dem Song identifizieren...
Nein, Spaß beiseite. An Rap aus den USA kam der deutsche nie ran (Wobei der auch den Bach runtergeht). Bushido hatte 4-5 gute Songs, aber ernstnehmen kann man ihn nicht. Savas und Azad waren positive Ausnahmen, Kollegah beeindruckt durch schnellen Rapgesang und gut gereimte Texte (desöfteren sinnfrei). Den Rest der Möchtegerngangsta, der nachgekommen ist, kannste in die Tone treten. Sido hat die Zeichen der Zeit erkannt und ist rechtzeitig umgeswitcht...
Ich schau bei der Musik, in diesem Fall Rap/Hip-Hop, nicht unbedingt auf den Künstler. Mir muss das Lied einfach gefallen, wichtig dafür sind Beat, Stimme, Flow, Text/Thema. Ich bevorzuge deepe Songs, bei denen man sich irgendwo identifizieren kann. Diese Motherfucker-Songs sind gar nicht so mein Ding, es gibt aber Momente, wo du dir so einen Song rein ziehst, wie beim Fitness, weil die Beats meistens gut sind und dazu passen und dich pushen.
Man sagt bei uns "jeder Rapper hat mindestens ein gutes Lied". irgendwo stimmt das sicherlich auch, ich würde aber niemals komplett hinter einem Rapper stehen, da sie mich als Privatperson kaum interessieren. Ich geile mich nicht an "Beefs" auf, weil das für mich Kinderkacke ist.
Und auf Frankfurt zu kommen, ich bin kein "Azzlack" und feier sicherlich nicht jeden Song dieser Truppe, aber es gibt den ein oder anderen Song, der gar nicht so schlecht ist.
Azad finde ich zum Beispiel besser, Jonesmann sowieso, wobei der kein reiner Rapper ist, als Sänger gefällt er mir mehr. Natürlich wird vieles von den USA kopiert, Deutschland wird da nie ran kommen, auf dem 2. Platz sehe ich Frankreich, die Beats und alles sind einfach besser.
Alleine das Video, nicht schlecht.
https://www.youtube.com/watch?v=US3A9wy_W_A