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Die 'eigenen Extremisten'....

Was tut ihr eigentlich, wenn ihr einem 'eigenen Extremisten' begegnet.
Also, z.B. seid ihr Muslim und lernt einen Fundamentalisten kennen oder ihr seid Kroate und lernt einen Ustasa kennen etc.

Es wird ja viel Wind um Extremisten der anderen Religion oder Nationalität gemacht, aber bei den eigenen Extremisten hält man sich zurück.
Man könnte fast meinen, auf dem Balkan nimmt sich jeder das Recht Nationalist oder Fundamentalist zu sein, verurteilt aber andere, wenn sie sich so verhalten.

Ich persönlich muss ehrlich sagen, dass ich so gut wie nichts unternehme. Ich habe gestern auf einer serbischen Volksfest einen serbischen Nationalisten kennen gelernt. Er saß in der selben Bankreihe und da hat man lautstark über Politik geredet. Der hat lauter blödsinniges und menschenverachtendes Zeugs von sich gegeben. Schwule soll man erschießen, Albaner soll man vertreiben, Scheiss EU, Stolz, Ehre, Krieg, Großserbien blablabla....und ich saß nur da und hab nichts gesagt. Ich bin kein Freund der Gewalt und trainiere auch nicht. Bin also ein Schlaffi. Er hingegen scheint oft zu trainieren und macht auch einen gewalttätigen Eindruck, so als ob er sich ständig auf einen Kampf vorbereitet.
Ich fühle mich schuldig, weil genau solche Menschen dann im Namen einer Gemeinschaft Verbrechen begehen, wie es auf dem Balkan allzuoft geschehen ist. Und ich lasse ihn einfach machen.

Was tut ihr in solchen Fällen? Die Frage ist natürlich nur an die vernünftigen User hier gerichtet und nicht an die, die mit den Extremisten sympathisieren oder selbe welche sind.

Gewalt gegen die Gewalttätigen? Oder sucht ihr die Diskussion mit ihm? Oder macht ihr es wie ich und haltet euch zurück?
 
B

Bendzavid

Guest
Solche Träumer würde ich erst gar nicht ernst nehmen. Ob du dich jetzt mit ihm kloppst oder diskutierst, bei solchen Menschen hilft eigentlich nichts mehr.
 

BlackJack

Jackass of the Week
also in Cro in einer Kneipe voller Unbekannter wäre ich auch vorsichtig mit wem ich über was diskutiere, das kann schnell eskalieren und das wäre es mir sicher nicht wert. Aber unter Freunden oder innerhalb der Familie sollte man seine Stimme erheben, auch wenn man denjenigen wohl nicht umstimmen wird, so zeigt man wenigstens, dass man damit nicht einverstanden ist.
 

Plavi-Safir

♥
Hab schon einige Bosnier kennengelernt,die nationalistisch sind.Ich musste feststellen,dass diskutieren nichts bringt.Manche wissen nicht einmal woher der Hass kommt und dann wissen sie auch nicht wieso sie damit aufhören sollten.
 

Bambi

Schwiegermütterschreck
ich sag ihnen, wie ich drüber denke und verbringe keine Zeit mehr mit ihnen. Nur bei den eigenen Eltern geht das nich so leicht :veles:
 

KS.Rosu

Real Madrid cf!!!
1. sind Extremisten keine vernüftigen Leute mit denen ma vernünftig diskutieren könnte
2.würde ich solchen Leuten liebend gern mal eine rein hauen aber damit sinke ich auf sein Niveau herab und Gewalt erzuegt nur Gegengewalt auf sowas warten die nur.
3.finde ich alls extremisten jeglicher Art oder Ehtnie einfach nur Scheisse!
 

Acooo

Balkaner
geh fitness nimm knarre von onkel und werd ein richtiger serbe du lappen oder sag dann wenigstens du wärst slowene!
 
Solche Träumer würde ich erst gar nicht ernst nehmen. Ob du dich jetzt mit ihm kloppst oder diskutierst, bei solchen Menschen hilft eigentlich nichts mehr.

Naja, ich weiß nicht so recht. Diese Menschen sind der Grund für Gewalt und Misstrauen.
Solche Menschen haben vor und während Kriegszeiten gehetzt, propagiert und letztendlich Massaker verübt.

Wenn ich mir bei serbischen Nationalisten sage: "Egal, ich stehe ja nicht auf seiner Hass-Liste, sollen sich die Albaner, Moslems und Schwulen darum sorgen", bin ich in gewisserweise mitverantwortlich für potentielle Konflikte.

Ich weiß nicht, ich hab so das Gefühl, dass wenn sich jedes Volk mehr um seine eigenen Extremisten kümmern würde, es zwischen den Kulturen viel weniger Spannungen und Misstrauen gäbe.
Stattdessen lässt jede Seite seine Extremisten 'frei herum laufen'.

Hier in der BRD protestieren die Deutschen wenigstens ab und zu gegen Rechtsextremismus. Auf dem Balkan entziehen sich die Menschen jedlicher Verantwortung im Sinne von "Solange ich nicht bedroht werde, interessiert es mich nicht".
 
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